DE110294C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/06—Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
- G10D3/08—Fingerboards in the form of keyboards
- G10D3/09—Fingerboards in the form of keyboards for zithers
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- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES /£
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
Patcntirt im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1898 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zither, bei welcher, die an sich bekannten
Drucktasten und. Manuale, von denen erstere wie üblich zum Niederdrücken ' der Melodiesaiten
auf die Bunde, letztere hingegen zum Abdämpfen der Begleitsaiten dienen, derart augeordnet
sind, dafs das Niederdrücken der Drucktasten und das Verschieben der Manuale
mit einer Hand bewirkt werden kann.
Die Zither ist, wie aus Fig. 2 zu ersehen, nur mit 12 Saiten bespannt, von denen 10
für die Begleitung und 2 für-die Melodie bestimmt sind, während die Accordzilher 25 Saiten
aufweist, die für Beides, Begleitung und Melodie, bestimmt sind. .
Die Begleitung und Melodie ist bei dieser neuen Zither vollständig getrennt, und zwar
dienen zur Bestimmung der Begleitung verschiebbare, unter den Saiten ruhende, durch
den Daumen der linken Hand in Tha'tigkeit zu setzende Manuale b. Von diesen können drei,
vier oder auch mehr vorhanden sein. An den Manualen sind Dämpfer c angebracht,- welche
zwischen den Saiten emporragen, so dafs sie sich also beim Verschieben der Manuale b an
die Saiten anlegen und ein Erklingen derselben verhindern. ''
Die beiden Mel.odiesniten α und a1 liegen
über einem Griffbrett rf "und werden mittelst der Tasten / auf die Bunde g gedrückt.
Da nun jede einzelne Taste beim' Niederdrücken derselben mit ihren Ansätzen /!,wie
Fig. 5 und'6 zeigen, beide Saiten zugleich auf die Bunde g drückt, so kann man durch Anreifsen
der beiden Saiten sogar die Melodien theilweise zweistimmig zum Vortrag bringen.
Der Rückgang jeder einzelnen Taste wird durch eine unter ihr befindliche Feder i bewirkt.
Damit der Druck der auf die Saite wirkenden Ansätze /1 der Tasten / möglichst dem
Drucke der Hand entspricht, sind die Ansätze an der unteren Fläche mit einem Gummipolster k und daran befestigten Hornplättchen /
versehen (Fig. 6). '
Die Tasten/ sind mit arabischen, die Ma^
nuale b mit römischen Ziffern bezeichnet oder auch umgekehrt. Die gleichen Zahlen finden
sich in jedem der zum Abspielen bestimmten Musikstücke vor (s. Fig. 4).
Beim Spielen selbst wird die linke Hand für die Griffe der Melodie und Begleitung
sorgen, während die rechte Hand die Saiten zum Ertönen bringt. Um nun mit der linken
Hand die Griffe bequem ausführen zu können, sind die Manuale b. ziemlich unter den Tasten/
angeordnet, so dafs, wenn die vier Finger auf den Tasten ruhen, der Daumen die Manualknöpfe
in leicht erreichen kann (s. Fig. 1 und 2).
Auch die rechte Hand hat bei dieser Einrichtung der Zither eine Erleichterung gefunden,
indem der Daumen nur zwei Melodiesaiten anzureifsen braucht und die Begleilsaiten durch
Uebergleiten der übrigen Finger zum Tönen gebracht werden.
Wie leicht es ist, ein Musikstück von Noten auf dieser Zither zu Gehör zu bringen, ist in
Fig. 4 dargestellt. . ■ - "
Betrachtet man die Schreibweise der Noten, so ersieht man unterhalb der fünf Notenlinien η und ρ zwei punktirte Linien, auf wel-
chen arabische Zahlen vermerkt sind. Diese beiden punktirten Linien stellen die beiden
Melodiesaiten α und al dar, die unterste die
erste Saite, die oberste punktirte Linie die zweite Saite. Die ο bezeichnet die leere
Saite. ■ ■ . . . ..·.'.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: .i. Eine Zither mit Melodie- und Begleitsaiten, dadurch gekennzeichnet, dafs die an sich bekannten Drucktasten und Manuale, von denen erstere zum Niederdrücken der Melodiesaiten (a und a1), letztere hingegen ■ zum Abdämpfen' der Begleitsaiten dienen, derart angeordnet sind, dafs das Niederdrücken der Drucktasten und das Verschieben der Manuale nut einer Hand bequem bewirkt werden kann.
An den im Anspruch ι bezeichneten Drucktasten (f) die Anordnung von Ansätzen' (h), deren Druckfläche aus einem Hornpla'ttchen (IJ, deren übriger Theil hingegen aus Gummi besteht, zum Zwecke, eine Druckwirkung zu erzielen, welche dem mit dem Finger ausgeführten Drucke entspricht. ■ ■ . .' .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110294C true DE110294C (de) |
Family
ID=380119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110294D Active DE110294C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110294C (de) |
-
0
- DE DENDAT110294D patent/DE110294C/de active Active
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