DE1104256B - Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzuendung - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzuendung

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DE1104256B
DE1104256B DE1956P0016803 DEP0016803A DE1104256B DE 1104256 B DE1104256 B DE 1104256B DE 1956P0016803 DE1956P0016803 DE 1956P0016803 DE P0016803 A DEP0016803 A DE P0016803A DE 1104256 B DE1104256 B DE 1104256B
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crank
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combustion engine
bore
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DE1956P0016803
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/12—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements specially for two-stroke engines
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00—Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00—Engines with liquid fuel
    • F02B2720/13—Two stroke engines with ignition device
    • F02B2720/133—Two stroke engines with ignition device with measures for charging, increasing the power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzündung Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzündung, Gemischschmierung und Kurbelgehäusepumpe, bei welcher die Kurbelscheiben als Drehschieber kreisförmig ausgebildet sind, an ihren zylindrischen Umfangsflächen mit je einer Ausnehmung zum Steuern des Kurbelgehäusepumpen-Einlasses versehen sind und in einer die Einlaßöffnungen aufweisenden Bohrung des Kurbelgehäuses mit Spiel umlaufen. Diese Ausbildung der Kurbelscheiben als Drehschieber führt infolge Fortfalls zusätzlicherSteuerorgane zu einerverhältnismäßig einfachen und betriebssicher arbeitenden Konstruktion, die sich in der Praxis in verschiedenen Ausführungen gut bewährt hat.
  • Eine gewisse Schwierigkeit besteht bei derartigen Maschinen darin, eine zuverlässige dauerhafte Abdichtung zwischen den Kurbelscheiben und der mit Einlaßöffnungen versehenen Bohrung im Kurbelgehäuse, in der sie umlaufen, zu schaffen. Zum Zweck der Ab- dichtung wurden in den Umfangsspalt der Kurbelscheiben Dichtungen eingelegt, die im Betrieb auch bei hohem Ölanteil im Kraftstoffölgemisch einer raschen Abnutzung und Alterung unterworfen sind, weil bei dieser radialen Abdichtung bereits verhältnismäßig kleine Exzentrizitäten zu einer hohen Abnutzung führen, die naturgemäß wesentlich häher ist als bei einer vergleichbaren axialen Dichtung.
  • Bei einer bekannten Zweitaktbrennkraftmaschine dieser Bauart weist die Bohrung, in der die Kurbelscheiben umlaufen, am Umfang außer der Zylinderöffnung noch eine Ansaugöffnung und dieser gegenüber Mündungen von Überströmkanälen auf, die eine Verbindung zwischen dem Kurbelgehäuse und zwei Nebenkammern schaffen, die ihrerseits über Zuführkanäle mit Einlaßöffnungen am Zylinder in Verbindung stehen. Infolge der verhältnismäßig kleinen Berührungsfläche zwischen den umlaufenden Kurbelscheiben und dem Kurbelgehäuse ist hier die Abdichtung hesonders schwierig.
  • Ziel der Erfindung ist .es, eine Zweitaktbrennkraftmaschine zu schaffen, welche das erwähnte Problem der Abdichtung am Umfang in befriedigender Weise löst und zugleich bei ausreichender Schmierung der gleitenden Teile mit einem geringeren Ölanteil im Kraftstoffölgemisch als bekannte Maschinen vergleichbarer Leistung arbeitet.
  • Zu diesem Zweck ist eine Zweitaktbrennkraftmaschine der eingangs erwähnten Bauart gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß das Radialspiel zwischen den Kurbelscheiben und der Bohrung des Kurbelgehäuses so gering gehalten ist, daß sich ein den Ringspalt ausfüllender Ölfilm bildet, daß ferner die Bohrung des Kurbelgehäuses im Bereich der Steuerflächen der Kurbelscheiben außer durch die Einlaßöffnungen nur durch die Zylinderbohrung durchbrochen ist, daß ferner die Steuerausnehmungen am Umfang der Kurbelscheiben im Bereich des Kurbelzapfens angeordnet sind und daß der Einlaßkanal etwa tangential an einer solchen Stelle in das Kurbelgehäuse einmündet, daß die Einlaßöffnungen von den Steuerausnehmungen aufgesteuert werden, kurz bevor der Kolben den oberen Totpunkt erreicht.
  • Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß auf eine besondere Abdichtung am Umfang der Kurbelscheiben verzichtet werden kann, so daß kein Verschleiß an dieser Stelle auftritt und daß zudem die Maschine mit einem Ölanteil von nur 1,5 % oder sogar nur 1 % des Kraftstoffgemisches arbeiten kann und dabei sowohl ausreichend geschmiert als auch abgedichtet wird. Dieser geringe Ölanteil ist nicht nur im Hinblick auf die geringeren Betriebskosten für das .l vorteilhaft, sondern auch deshalb, weil die Verkokung des Verbrennungsraumes und des Kolbens erheblich vermindert wird und die Leistung der Maschine infolge der geringeren Gefahr des Klemmens der Kolbenringe wesentlich gesteigert werden kann. So kann der hauptsächliche Vorteil der Leistungssteigerung infolge der verbesserten Füllung des Kurbelgehäuses bei einer Drehschiebersteuerung des Kurbelgehäusepumpen-Einlasses, der erst bei einer einwandfreien Abdichtung des Drehschiebers richtig zur Wirkung kommt, vollständig ausgenutzt werden und es entsteht eine Maschine, die bei hoher Leistung und Elastizität sehr sparsam im Verbrauch ist.
  • Es ist zwar bereits bekannt, bei einem Zweitaktmotor die Abdichtung zwischen Kurbelscheiben und Kurbelgehäuse durch einen Ölfilm zu bewirken. Bei dieser bekannten Bauart sind die Kurbelscheiben mit einer nach außen kegelförmig ansteigenden Mantelfläche versehen, die mit dem größten Durchmesser so nahe an der Innenwand des Gehäuses liegt, daß infolge Schleuderwirkung des im Kurbelgehäuse befindlichen Schmiermittels eine linienförmige Abdichtung erzielt wird, welche die üblicherweise an der Kurbelwellenlagerung des Gehäuses vorgesehenen Dichtungen ersetzen soll. Eine solche Ausbildung ist aber nur dort anwendbar, wo die die Kurbelscheiben führende Bohrung des Kurbelgehäuses keine Steueröffnungen aufweist. Bei Zweitaktbrennkraftmaschinen der erfindungsgemäßen Bauart, bei denen die Kurbelscheiben mit ihren Umfangsflächen steuern, ist die Ausbildung eines ringförmigen linienförmigen Ölfilmes für eine Abdichtung der Steuerflächen nicht ausreichend.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Steuerausnehmung der Kurbelscheiben im Bereich des Kurbelzapfens derart, daß dieser unmittelbar dem,eintretenden Kraftstoff-Ölgemisch ausgesetzt wird, bewirkt eine zuverlässige Schmierung des unteren Pleuellagers auch bei dem geringen Ölanteil im Gemisch.
  • Die vorgeschlagene Lage der Einlaßöffnungen und die Richtung des Einlaßkanals bewirken darüber hinaus eine günstige Zentrifugalabscheidung des Öls, so daß das Öl zur Schmierung bzw. Dichtung voll ausgenutzt wird und deshalb nur in prozentual geringen Mengen in dem Kraftstoff-Ölgemisch enthalten sein muß. Im Gegensatz dazu ist bei der eingangs beschriebenen, bekannten Maschine der Ansaugkanal etwa tangential in Richtung entgegen der Drehrichtung der Kurbelscheiben in das Kurbelgehäuse einmündend angeordnet, so daß eine starke Wirbelbildung Kraftstoff und Öl innig vermischt und die zu schmierenden Stellen dem gleichen etwa homogenen Gemisch aussetzt, das auch dem Verbrennungsraum zugeführt wird.
  • Gemäß> einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die Verbindungsleitung zwischen Vergaser und Kurbelgehäuse kurz und verläuft geradlinig. Hierdurch wird eine günstige Füllung des Kurbelgehäuses mit dem Kraftstoff-Öl-Luftgemisch erreicht.
  • Die Überströmka.näle vom Kurbelgehäuse zur Verbrennungskammer des Zylinders sind zweckmäßigerweise in einer Ebene senkrecht zu den Rotationsebenen der Kurbelscheiben angeordnet, wie dies bei Zweitaktbrennkraftmaschinen anderer Bauart an sich bekannt ist.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die erfindungsgemäße Zweitaktbrennkraftmaschine in einem zur Motorwelle senkrechten Schnitt.
  • Fig. 2 einen Schnitt längs einer durch die Motorwelle führenden Ebene.
  • Die Einlaßöffnungen 1 für das KraftStoff-ÖI-Luftgemisch sind im Kurbelgehäuse2 am Umfang der auf der Motorwelle 4 angeordneten Kurbelscheiben 3 vorgesehen. Die Kurbelscheiben 3 laufen in der Bohrung 2a. des Kurbelgehäuses 2 derart um, daß zwischen Kurbelscheiben und Bohrung ein Spalt 3a. verbleibt, der so gering ist, daß sich in ihm ein ununterbrochener Ölfilm ausbilden kann, der im Bereich der Einlaßöffnungen eine Abdichtung zwischen den Kurbelscheiben und dem Kurbelgehäuse bewirkt. Die Kurbelscheiben3 weisen Steuerausnehmungen5 auf, über welche das Kraftstoff-Öl-Luftgemisch in das Kurbelgehäuse eintreten kann, wenn die Ausnehmungen 5 vor den Öffnungen 1 liegen. Die Dauer des Ansaugens ist durch den Winkel bestimmt, über den sich die Motorwelle drehen muß, damit die Ausnehmungen 5 der Kurbeln vollständig an den Öffnungen 1 vorbeibewegt werden.
  • In an sich bekannter Weise ist die Pleuelstange 6 mittels eines Kolbenbolzens 10 am Kolben 7 und mittels eines Kurbelzapfens 8 an den Kurbelscheiben angelenkt. Der Kurbelzapfen 8 liegt dabei im Bereich der Steuerausnehmungen 5 derart, daß er vcn dem über die Einlaßöffnungen 1 eintretenden, dem Kraftstoffgemisch beigefügten Öl unmittelbar beaufschlagt und geschmiert wird.
  • Der Vergaser9 ist über eine kurze Leitungla, mit dem Kurbelgehäuse verbunden. Die Leitung l a, die an das Kurbelgehäuse angeflanscht ist und an den Einlaßöffnungen 1 mündet, verläuft geradlinig und tangential in Drehrichtung der Kurbelscheiben.
  • Die Bohrung 2a des Kurbelgehäuses 2 wird außer von. den Ansaugöffnungen l nur noch von der Zylinderbohrung 11 durchbrochen.
  • Die Überströmkanäle 12 zwischen Kurbelgehäuse 2 und Verbrennungsraum liegen in einer senkrecht zu den Rotationsebenen der Kurbelscheiben liegenden Ebene.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzündung, Gemischschmierung und Kurbelgehäusepumpe, bei welcher die Kurbelscheiben als Drehschieber kreisförmig ausgebildet sind, an ihren zylindrischen Umfangsflächen mit je einer Ausnehmung zum Steuern des Kurbelgehäusepumpen-Einlasses versehen sind und in einer die Einlaßöffnungen aufweisenden Bohrung des Kurbelgehäuses mit Spiel umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Radialspiel zwischen den Kurbelscheiben (3) und der Bohrung (2a) des Kurbelgehäuses (2) so gering gehalten ist, daß sich ein den Ringspalt (3a) ausfüllender Ölfilm bildet, daß ferner die Bohrung des Kurbelgehäuses im Bereich der Steuerflächen der Kurbelscheiben (3) außer durch die Einlaßöffnungen (1) nur durch die Zvlinderbohrung (11) durchbrochen ist, daß ferner die Steuerausnehmungen (5) am Umfang der Kurbelscheiben (3) im Bereich des Kurbelzapfens (8) angeordnet sind und daß der Einlaßkanal (1 a) etwa tangential an einer solchen Stelle in das Kurbelgehäuse (2) einmündet, daß die Einlaßöffnungen von den Steuerausnehmungen (5) aufgesteuert werden, kurz bevor der Kolben den oberen Totpunkt erreicht.
  2. 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (1 a) zwischen Vergaser (9) und Kurbelgehäuse (2) kurz ist und geradlinig verläuft.
  3. 3. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überströmkanäle (12) vom Kurbelgehäuse (2) zum Zylinder in einer senkrecht zu denRotationsebenen der Kurbelscheiben liegenden Ebene angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 423 562, 826 664, 841827, 872 413; österreichische Patentschrift Nr. 170 738.
DE1956P0016803 1956-06-12 1956-08-07 Zweitaktbrennkraftmaschine mit Fremdzuendung Pending DE1104256B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1104256X 1956-06-12

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE423562C (de) * 1924-02-15 1926-01-07 Julius Loewy Kurbelgehaeuse fuer Zweitaktmotoren mit Abdichtung zwischen Kurbelscheiben und Gehaeuse
DE826664C (de) * 1949-05-26 1952-01-03 Autotrac Ltd Zweitaktverbrennungskraftmaschine
AT170738B (de) * 1947-05-28 1952-03-25 Josef Ing Haumer Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelgehäuseladepumpe
DE841827C (de) * 1950-09-20 1952-06-19 Auto Union G M B H Kurbelwangen-Steuerdrehschieber fuer Zweitakt-Brennkraftmaschinen
DE872413C (de) * 1942-10-17 1953-04-02 Paul Schauer Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kolbenladepumpe

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