DE110527C - - Google Patents

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DE110527C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B97/00Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
    • A47B97/04Easels or stands for blackboards or the like

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Ausgestaltung einer Malerstaffelei und hat den Zweck, die Arbeitsweise dem Künstler (Maler, Zeichner u. s. w.) zu erleichtern, sowohl dadurch, dafs die erforderlichen Arbeitsgeräthe, Vorlagen und dergl. in bequemer Weise an der Staffelei untergebracht werden können, als auch dadurch, dafs die Höhenlage des Arbeitsobjectes (Bild, Zeichnung und dergl.) leicht und sicher verändert werden kann, ohne dafs der Künstler nöthig hat, Pinsel und Palette aus der Hand zu legen.
Durch diese Einrichtung wird also die Benutzung besonderer Tische zum Ablegen des Arbeitsmaterials oder das Umherlegen desselben ringsum auf den Boden unnöthig gemacht. Bei den oftmals vorkommenden Platzveränderungen war das besondere Transportiren der Arbeitsgeräthe bisher immer eine zeitraubende und mühsame Arbeit, welche im vorliegenden Falle gespart wird.
Durch das Anbringen eines abnehmbaren Schutzdaches wird aufserdem noch ein ausreichender Schutz gegen Regen und Sonnenstrahlen gewährleistet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt dieselbe eine solche Malerstaffelei in der Vorderansicht.
Die Staffelei besteht wie die bisher bekannten derartigen Geräthe aus drei in einer Ebene liegenden, durch die Traversen abc verbundenen Pfosten def, von denen die beiden äufseren d und f die vorderen Füfse der Staffelei bilden, während ein Pfosten g, welcher an dem um Scharniere i drehbaren Querstück h befestigt ist, den unten mit einer Rolle versehenen dritten, nach hinten stehenden Fufs bildet. Durch eine Feststellvorrichtung k läfst sich der Abstand des hinteren Fufses g und damit also die Neigung der Staffelei verändern.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten Geräthen dieser Art unterscheidet sich das vorliegende in vortheilhafter Weise durch Folgendes:
Die Auflage / für das Arbeitsstück ist an zwei mit schrägen Zähnen versehenen Stangen m befestigt, welche unter dem Druck der Federn η stehen, während die feststehenden Sperrkeile 0 in die Zähne eingreifen. Die Auflage / ist so in ihrer Höhenlage festgehalten. Will man dieselbe bezw. das Arbeitsstück höher heben, so genügt ein einfaches Hochschieben, wozu die Auflage / mit einem Knopf ρ versehen ist. Die Federn η geben dann nach, und die Sperrkeile 0 verhindern nach dem Einklinken in die Zähne der Stangen m ein selbsttätiges Herunterfallen der Auflage / bezw. des Arbeitsstückes.
Um die Auflage I herunterlassen zu können, ist an dem Pfosten e ein durch Zugfedern q in schräger Lage gehaltener und um r drehbarer Hebel s angebracht, welcher an seinen Enden mit Rollen t versehen ist, die an den Innenflächen der Stangen m anliegen. Von dem Hebel s geht eine Stange u nach unten, welche mit einem Trittbrett ν versehen ist, und deren Hub durch einen Stellring w oder dergl. so begrenzt werden kann, dafs beim Bethätigen der Stange u mit dem Fufse der Hebel s eine waagrechte Lage erhält. In diesem Falle werden aber die Stangen m nach aufsen gedrückt bezw. die Zähne ausgelöst, so dafs
die Auflage / mit dem Arbeitsstück heruntergelassen werden kann. Ein durch zufälliges oder unbefugtes Bethätigen der Zugstange μ veranlafstes Herunterfallen der Auflage I wird durch das Anschlagen der an den Stangen m oben angebrachten Gummi- oder Federbuffer 4 auf die Traverse α gedämpft und beendet.
Um bei dem Hochschieben oder Herunterlassen der Auflage / der Staffelei die erforderliche Standfestigkeit zu verleihen, ist an dem Pfosten d ein Winkeleisen \ angebracht, auf welches man beim Verschieben der Auflage / mit dem linken Fuise tritt. Ein weiterer Vorzug vorliegender Staffelei vor den bisher gebräuchlichen besteht in dem Vorhandensein der in den Schlitzen 5 der Pfosten d und f vers'chiebbaren Arme λ:, an welchen alle zur Aufnahme des Arbeitsmaterials, wie Farbtöpfe, Pinsel, Vorlagen, Tuschnäpfe u. s. w., nöthigen Tischflächen, Haken u. s. w. angebracht werden können. Die Arme χ werden mittelst Flügelschrauben oder dergl. festgestellt, und sind aufserdem infolge Anliegens des Anschlags y an die Pfosten d und f gegen Umschlagen nach unten gesichert.
In den Durchbohrungen der verlängerten Traverse c und des Klotzes / läfst sich, wie angedeutet, der Malstock bequem unterbringen.
Schliefslich sind an der Traverse α drei Arme 2 angebracht, aus welchen drei Stahlstangen 3 nach vorn herausragen. Ueber diese ist ein Segeltuch 6 gespannt und in genügender Weise befestigt, so dafs hierdurch ein ausreichendes Schutzdach gebildet wird. Wie aus Vorstehendem hervorgeht, bilden alle1 Einzelheiten ein zusammenhängendes, leicht zu
transportirendes Ganzes, wodurch eine strikte Ordnung eingehalten und aus den eingangs erwähnten Gründen eine erhebliche Arbeit gespart wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Malerstaffelei, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, mittelst welcher die Auflage für das Arbeitsobject in beliebiger Höhe eingestellt werden kann, und durch an dem Pfosten verstellbar und feststellbar angeordnete Tischflächen zur Unterbringung des Arbeitsmaterials, sowie durch die Anordnung eines abnehmbaren Schutzdaches, wodurch ein zusammenhängendes, leicht zu transportirendes Ganzes gebildet wird.
2. Bei der unter 1. beanspruchten Staffelei eine Vorrichtung zur Höheneinstellung des Arbeitsobjectes, gekennzeichnet durch einen mittelst Federn (q) in schräger Ruhelage gehaltenen, mit Rollen (t) und Zugstange (u) versehenen Hebel (s), mittelst dessen zwei an der Auflage (I) angebrachte, mit Buffern (4) versehene, unter dem Drucke von Federn (n) stehende Zahnstangen (m) nach Auseinanderspreizung in der Höhe verstellt werden können, wobei Sperrkeile (0) ein Herunterfallen der Auflage (I) verhindern.
3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Staffelei die Anordnung von Tischen zur Aufnahme der Arbeitsgegenstände, welche mittelst Arme (x) in Schlitzen (5) der Pfosten (df) verstellbar geführt sind und deren waagrechte Lage durch Anschläge (y) gesichert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT110527D Active DE110527C (de)

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DE (1) DE110527C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3104762A (en) * 1963-09-24 Adjustable paint brush holder
US6588603B1 (en) * 1997-08-01 2003-07-08 Colony Incorporated Bicycle rack

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US3104762A (en) * 1963-09-24 Adjustable paint brush holder
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