DE1106155B - Verfahren und Maschine zum Zusammen-stellen von mehrlagigen Waffeln - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Zusammen-stellen von mehrlagigen Waffeln

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DE1106155B
DE1106155B DEB39694A DEB0039694A DE1106155B DE 1106155 B DE1106155 B DE 1106155B DE B39694 A DEB39694 A DE B39694A DE B0039694 A DEB0039694 A DE B0039694A DE 1106155 B DE1106155 B DE 1106155B
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DE
Germany
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wafer
sheets
conveyor
wafer sheets
stacking location
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Pending
Application number
DEB39694A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Farrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baker Perkins Ltd
Original Assignee
Baker Perkins Ltd
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Publication date
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    • A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00—Apparatus for handling baked articles
    • A21C15/02—Apparatus for shaping or moulding baked wafers; Making multi-layer wafer sheets
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00—Apparatus for handling baked articles
    • A21C15/002—Apparatus for spreading granular material on, or sweeping or coating the surface of baked articles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zusammenstellen von mehrlagigen Waffeln aus Waffelblättern mit dazwischen befindlichen Kremschichten oder sonstigen Füllungen und auf eine nach diesem Verfahren arbeitende Maschine.
Es ist bekannt, mehrlagige Waffeln mit zwischen den Waffelblättern befindlichen Füllungen so herzustellen, daß von Waffelbackmaschinen gelieferte Waffelbänder auf ihrem Förderweg hinter der Backmaschine durch eine Auftragvorrichtung mit einer Kremauflage od. dgl. versehen, dann zusammengeführt und in einzelne Waffeln zerschnitten werden. Diese Herstellung von mehrlagien Waffeln erfordert spezielle Backmaschinen, die den Teig zu aus den Backmaschinen mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ablaufenden Waffelbändern verarbeiten. Diese Maschinen sind verhältnismäßig kostspielig, und ihre Anschaffung ist nicht immer wirtschaftlich, wenn die Waffeln nicht immer mit einer der Anzahl von Backmaschinen entsprechenden Anzahl von Waffelblättern hergestellt werden und einzelne Backmaschinen zeitweilig stillgelegt sind.
Bei wechselndem Herstellungsbedarf an Waffeln von unterschiedlicher Blattzahl ist es daher einfacher und in der Regel auch wirtschaftlicher, die mehrlagigen Waffeln aus einzeln vorgefertigten oder jedenfalls einzeln zugeführten Waffelblättern zusammenzusetzen, die maschinell in der gewünschten Waffelstärke gestapelt werden. Hierfür ist es bekannt, einzelne, zuvor mit der Kremschicht versehene Waffelblätter mit der Schichtseite nach oben in einer Reihe hintereinander zu einem Stapelort zu fördern, sie hier in der Reihenfolge ihres Eintreffens am Stapelort aufeinanderzusetzen und das zuletzt anlangende oberste beschichtete Waffelblatt abzudecken. Der Aufbau des Stapels erfolgt von oben her, da das für jede Waffel zuerst am Stapelort eintreffende Waffelblatt unten bleibt und die nachfolgenden Waffelblätter nacheinander daraufgesetzt werden. Indessen hat diese Art des Zusammensetzens von mehrlagigen Waffeln aus einzelnen Blättern den Nachteil, daß sich die Waffelblattzuführung und die Austragvorrichtung für den Waffelblattstapel in unterschiedlicher Höhe befinden müssen und gesonderte Fördermittel mit gesteuerten Antrieben zum Zuführen der Waffelblätter einerseits und zum Abführen der Blattstapel andererseits benötigt werden.
Schließlich ist es bekannt, die aus Einzelblättern gestapelten mehrlagigen Waffeln bei ihrer Weiterleitung vom Stapelort von oben her zusammenzudrücken, um eine feste Haftverbindung der Füllungen mit den beim Stapeln aufgesetzten Waffelblättern zu erzielen. Es ist bekannt, die Waffeln hierfür zwischen zwei sie einklemmende planparallele Förderbänder zu leiten, von denen das obere Förderband in seinem Abstand zum unteren Förderband regelbar ist, so daß es sich auf Verfahren und Maschine zum Zusammenstellen von mehrlagigen Waffeln
Anmelder:
Baker Perkins Limited,
ίο Peterborough, Northants (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. G. Weinhausen, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 46
1^ Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 29. März 1955
Kenneth Farrer, Peterborough, Northants
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
den für den Druck erforderlichen Höhenabstand einstellen läßt.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, das Zusammenstellen von mehrlagigen Waffeln aus reihenweise einzeln zugeführten, mit einer Füllungsschicht versehenen Waffelblättern in besonderer Weise so auszuführen, daß das Zuführen der beschichteten Waffelblätter und das Weiterleiten der fertigen Waffeln in gleicher Höhe erfolgen können, wodurch der Aufbau der zum Stapeln der Waffelblätter dienenden Vorrichtung und des für die Bewegungssteuerung erforderlichen Getriebes vereinfacht werden. Nach der Erfindung erfolgt hierfür der Aufbau des Stapels aus den beschichteten Waffelblättern von unten her derart, daß die beschichteten Waffelblätter jeweils beim Eintreffen am Stapelort angehoben, in angehobener Stellung festgehalten und nach dem Eintreffen des nächstfolgenden beschichteten Waffelblattes am Stapelort freigegeben werden, so daß das angehobene Waffelblatt bzw. der angehobene Stapel auf die Kremschicht des darunter befindlichen Waffelblattes niederfällt, und daß zwischenzeitlich ein unbeschichtetes Waffelblatt auf anderem Förderweg in den Vorhaltebereich der angehobenen Waffelblätter gefördert, dort zunächst vorgehalten und dann freigegeben wird, so daß es auf die Kremschicht des zuerst zugeführten obersten Waffelblattes niederfällt,
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worauf die fertig zusammengestellte Waffel zur Frei- Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch die
gäbe des Stapelortes für den nächsten Stapelvorgang Maschine,
weitergeleitet und zur festen Haftverbindung zwischen Fig. 2 eine schematische Ansicht in Förderrichtung
ihren Blättern in bekannter Weise zusammengedrückt gesehen,
wird. 5 Fig. 3 ein Diagramm der Arbeitsweise der Haupt-
Die zur Ausführung dieses Verfahrens dienende und der Einstellnockenwelle bei der Herstellung von
Maschine kennzeichnet sich dadurch, daß im Bereich 4-Blatt-Waffeln,
des Stapelortes eine Hub- und Haltevorrichtung vor- Fig. 4A bis 4 E und Fig. 5 A bis 5 E schematische gesehen ist, die die am Stapelort an einem Anschlag Darstellungen der Stellungen der wesentlichsten Teile angelaufenen beschichteten Waffelblätter anhebt, bis io der Stapelvorrichtung in den einzelnen Phasen bei zum Eintreffen des nachfolgenden beschichteten Waffel- der Herstellung von 4-Blatt-Waffeln.
Mattes am Stapelort festhält und dann zum Nieder- Die Maschine weist einen Förderer 10 auf, dessen fallen auf dieses nachfolgende Waffelblatt wieder frei- letztes Ende in Fig. 1 erkennbar ist und der aus einer gibt, und daß ferner oberhalb der Haltevorrichtung Reihe von auf einem Hauptförderer 14 liegenden, von eine Zuführungs- und Haltevorrichtung für unbe- 15 einer Backmaschine kommenden Waffelblättern in beschichtete Waffelblätter angeordnet ist, die während stimmter Folge ein Waffelblatt abzweigt, während die der Bildung des Stapels aus den beschichteten Waffel- auf dem Hauptförderer verbleibenden Waffelblätter blättern ein unbeschichtetes Waffelblatt über dem aneinandergerückt durch eine Besprühvorrichtung ge-Stapelort zunächst vorhält, dann freigibt und auf die führt werden, in der sie auf ihrer Oberseite eine Schichtseite des zuerst zugeführten beschichteten 20 Kremschicht od. dgl. erhalten. Das Ende des Haupt-Waffelblattes niederfallen läßt, und daß schließlich im förderers 14 ist ebenfalls in Fig. 1 erkennbar.
Abführweg der zusammengestellten Waffel eine Vor- In der dargestellten Ausführung ist die Maschine so richtung angeordnet ist, die in bekannter Weise die eingestellt, daß sie 4-Blatt-Waffeln herstellt, doch kann Waffelblätter und ihre Kremschichten beim Vorbei- sie in einfacher Weise auf die Herstellung λ*οη 2-, 3-kommen aneinanderrückt. 25 und 5-Blatt-Waffeln umgestellt werden, wie dies noch
Vorzugsweise ist die Maschine nach der Erfindung beschrieben werden wird. Der Förderer 10 führt in
so ausgebildet, daß das die beschichteten Waffelblätter bestimmten Abständen ein unbeschichtetes Waffelblatt
zuführende Förderband aus mit Abstand nebenein- 11 über einen kurzen Zwischenförderer 73 und eine
anderliegenden Teilbändern besteht, die mit ihrem Gleitnase 75 zwischen zwei obere Greifer 12. Es fällt
Fördertrum den Stapelort durchlaufen, daß ferner der 30 durch Öffnen dieser Greifer auf zwei quer dazu ange-
die Lage des Stapelortes bestimmende bewegliche ordnete untere Greifer 13.
Förderanschlag das Förderband zwischen seinen Teil- Die mit einer Kremschicht versehenen Waffelblätter bändern von unten her durchragt und unter das Band 16 a, 16 b, 16 c gelangen von dem Förderer 14 auf zurückziehbar ist und daß ferner im Bereich des einen Förderer 15, der aus drei in Abstand nebenein-Stnpelortes ein das Förderband zwischen seinen Teil- 35 anderliegenden Förderbändern 29 (Fig. 2) besteht, bändern von unten her durchgreifender Hubstempel Zwischen diesen einzelnen Förderbändern 29 hindurch zum Anheben der beschichteten Waffelblätter, ober- greifen sowohl der Anschlag 17 als auch der Hubhalb des Stapelortes ein bewegliches Greiferpaar zum stempel 18, welche zu diesem Zweck gabelförmig aus-Erfassen und Freigeben der angehobenen beschichteten gebildet sind. An den Anschlag 17 stoßen nun die auf Waffelblätter und in Abstand darüber ein zweites be- 40 dem Förderer 15 liegenden, mit einer Kremschicht bewegliches Greiferpaar zum Erfassen und Freigeben strichenen Waffelblätter 16 an. In Fig. 1 und 4A ist eines nicht beschichteten Waffelblattes vorgesehen das erste der zur Herstellung einer 4-Blatt-Waffel ersind. Damit diese Greiferpaare dicht zusammenliegen forderlichen, mit einer Kremschicht versehenen Waffelkönnen, ohne sich in ihren zum Erfassen und Frei- blätter, nämlich das Waffelblatt 16 a, in diese Lage geben der beschichteten Waffelblätter und des unbe- 45 gelangt. In diesem Zeitpunkt ist ein unbeschichtetes schichteten Waffelblattes erforderlichen Bewegungen Waffelblatt 11 von den oberen Greifern 12 bereits in gegenseitig zu stören, sind sie in um 90° zueinander die unteren Greifer 13 gefallen. Diese unteren Greifer versetzten Vertikalebenen angeordnet. werden nun geöffnet, so daß das Waffelblatt 11 auf
Die zum Zusammendrücken der fertigen Waffeln das Waffelblatt 16 α fällt, wie dies in Fig. 4 B dargedienende Vorrichtung, die in der bekannten Weise 50 stellt ist. Ein unterhalb der beiden Waffelblätter beaus zwei im Förderweg übereinanderliegenden, gleich- findlicher Hubstempel 18, der, ohne den sich ununterlaufenden und mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen- brochen weiterbewegenden Förderer 15 zu behindern den Förderbändern besteht, enthält im oberen Förder- oder von diesem behindert zu werden, angehoben und band eine am Fördertrum anliegende Druckleiste, die wieder gesenkt werden kann, hebt anschließend die durch Federn belastet ist, so daß sie bei Ungleich- 55 beiden übereinanderliegenden Waffelblätter mit einer mäßigkeiten in der Stärke der Waffelblätter und in Kremschicht zwischen die noch geöffneten unteren der Höhe der Füllungsschichten ausweichen kann und Greifer 13, die sich dann schließen, so daß die Waffeiden Druck nachgiebig auf die Waffeln überträgt. blätter von diesen gehalten werden (Fig. 4C), während
Vorzugsweise sind schließlich bewegliche Rieht- sich der Hubstempel 18 wieder nach unten bewegt, backen vorgesehen, die bei jeder Umdrehung der 60 bevor das nächste, mit einer Kremschicht versehene Hauptsteuerwelle in Tätigkeit treten, um die von den Waffelblatt 16 b an den Anschlag 17 gelangt ist, wie unteren Greifern gehaltenen oder auf dem Förderband dies Fig. 4D veranschaulicht. Nun öffnen sich die unvor dem Förderanschlag befindlichen gestapelten teren Greifer aufs neue und lassen die beiden Waffel-Waffelblätter an den Seiten auf genaue Lage auszu- blätter 11 und 16 a auf das Waffelblatt 16 & fallen richten, während die Ausrichtung in Längsrichtung 65 (Fig. 4E). Darauf wird der Hubstempel 18 wieder der Blätter durch den Förderanschlag bewirkt wird. aufwärts bewegt, übergibt die drei Waffelblätter den
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungs- unteren Greifern 13 (Fig. SA) und gelangt wieder in beispiel der Maschine nach der Erfindung dargestellt die Ausgangsstellung, ehe sich das dritte, mit einer und ihre Wirkungsweise an Hand von Diagrammen Kremschicht versehene Waffelblatt 16 c gegen den Anerläutert. Es zeigt 70 schlag 17 anlegt (Fig. 5B). Nun öffnen sich die unteren
Greifer neuerdings und lassen die drei Waffelblätter auf das Waffelblatt 16 c fallen, wodurch die 4-Blatt-Waffel 160 fertiggestellt ist. Gleichzeitig gelangt ein unbeschichtetes Waffelblatt 11' für die nächste 4-Blatt-Waffel von dem Förderer 10 über den Förderer 73 und die Nase 75 zwischen die oberen Greifer 12 (Fig. 5 C). Nun wird der Anschlag 17 nach unten zurückgezogen (Fig. 5 D), so daß der Förderer 15 die fertige Waffel 160 mitnehmen kann. Gleichzeitig öffnen sich die oberen Greifer und lassen das Waffelblatt 11' auf die unteren Greifer 13 fallen. Sobald die Waffel 160 über den Anschlag 17 hinweggeführt worden ist, wird dieser wieder aufwärts bewegt, so daß er das nächste mit einer Kremschicht versehene Waffelblatt 16'a, das erste für die nächste herzustellende Waffel abfängt und es oberhalb des Hubstempels 18 zurückhält (Fig. 5 E). Nun beginnt das beschriebene Arbeitsspiel von neuem.
Die beschriebenen Bewegungen der Greifer 12 und 13, des Hubstempels 18 und des Anschlages 17 werden durch Nocken bewirkt, die auf einer Hauptsteuerwelle 19 und einer Einstellnockenwelle 20 sitzen. Der Antrieb erfolgt von einem nicht dargestellten Elektromotor aus, der auch den Förderer 15 antreibt.
Die Hauptsteuerwelle 19 muß je nach der herzustellenden Waffelart mit verschiedener Drehzahl angetrieben werden. Die Einstellung dieser Drehzahlen erfolgt durch Auswechseln von Antriebszahnrädern. Eine entsprechende Änderung der Drehzahl erfährt dadurch auch die Antriebswelle 27 für den Förderer 15.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Hauptsteuerwelle 19 und der Einstellnockenwelle 20 muß ebenfalls entsprechend der herzustellenden Waffelart geändert werden, und zwar beträgt es für 2-Blatt-Waffeln 1 : 1, für 3-Blatt-Waffeln 1 : 2, für 4-Blatt-Waffeln 1 :3 usw. Diese Änderung wird ebenfalls durch Auswechseln von Zahnrädern bewirkt.
Die Hauptsteuerwelle 19 betätigt außerdem einen Regelschieber 39 (Fig. 1), durch den sichergestellt wird, daß die mit einer Kremschicht versehenen Waffelblätter 16 in genau dem richtigen Zeitpunkt im Verhältnis zu der Bewegung des Hubstempels 18 an dem Anschlag 17 ankommen. Er wird einmal pro Umdrehung der Hauptsteuerwelle 19 angehoben, um die ankommenden Waffelblätter abzufangen und in einem genau bestimmten Augenblick für die Weiterbewegung freizugeben.
Zum Ausrichten der ankommenden, mit einer Kremschicht versehenen Waffelblätter quer zur Förderrichtung sind Richtbacken 65 (Fig. 1 und 2) vorgesehen, deren Bewegungsablauf in der Zeit in der Reihe I der Fig. 3 schematisch dargestellt ist. Wie aus dieser Figur zu erkennen ist, sind die unteren Greifer 13 während der Zeit, in der die Richtbacken 65 arbeiten, geöffnet, so daß sich die Waffelblätter dann also auf jeden Fall auf dem Förderer befinden. Es ist aber auch möglich, die Richtbacken auf die Waffelblätter wirken zu lassen, wenn sich diese auf den Greifern befinden. Die unbestrichenen Waffelblätter 11 werden in die oberen Greifer 12 mittels eines kurzen Bandförderers
73 (Fig. 1) geführt, der über die hintere Umlenkrolle
74 des Förderers 10 hinausragt, sowie über eine Gleitnase 75. Es kann unter Umständen günstiger sein, den Förderer 73 so anzuordnen, daß er die Waffelblätter 11 unter der linken Achse 57 hindurch, d. h. also etwa in waagerechter Richtung, den Greifern 12 zuführt. Um dies zu ermöglichen, werden die auf der dem Förderer zugewendeten Seite vorgesehenen Greifer 13 seitlich ausgekröpft. Auf beiden Seiten des Förderers 15 (Fig. 2) sind je zwei Greiferhebel 12 vorgesehen, die paarweise durch je eine Leiste 75 miteinander verbunden sind, welche als Auflage für zwei einander gegenüberliegende Kanten der unbestrichenen Waffelblätter 11 dient. Die Greifer sind auf Achsen 77 befestigt, die im Rahmen der Vorrichtung senkrecht zu den Achsen 57 gelagert sind. Die beiden Achsen 77 sind miteinander gekuppelt und werden über die Einstellnockenwelle 20 betätigt. Der zeitliche Ablauf der Bewegungen der oberen Greifer 12 ist in Fig. 3 in Reihe / wiedergegeben. Es sei noch erwähnt, daß in Fig. 4 und 5 zum Zwecke klarerer Darstellung die oberen und unteren Greifer so dargestellt sind, als ob sie in der gleichen Richtung arbeiten würden. Bei der tatsächlichen Ausbildung, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, arbeiten die Greifer jedoch in um 90° zueinander versetzten Richtungen.
Die vor dem Anschlag 17 fertiggestellten Waffeln werden nach dem Absenken des Anschlages auf dem Förderer 15 weiterbewegt und gelangen von diesem auf einen Förderer 85 (Fig. 1). Während ihrer Bewegung auf dem Förderer 85 gelangen die Waffeln unter die Wirkung eines darüber vorgesehenen gleichlaufenden Förderers 87, der durch Federn 88 nach unten gedrückt wird. Die zunächst lose aufeinanderliegenden Waffelblätter werden dadurch fest miteinander verbunden. Anschließend gelangen die Waffeln auf einen Förderer 89, der sie zu einer Schneidmaschine bringt.
In Fig. 3 geben die Zeichen IA, 4 B, 4 C, 4 D und 4£ sowie 5 A, 5 B, 5 C, 5D und 5E die Stellungen der beiden Nockenwellen 19 und 20 und der von ihnen betätigten Organe an, wie sie in den entsprechend bezeichneten Teilen der Fig. 4 und 5 dargestellt sind. Wie schon erwähnt wurde, ist die dargestellte Vorrichtung für die Herstellung von 4-Blatt-Waffeln eingestellt, wobei die Hauptsteuerwelle 19 drei Umdrehungen auf eine Umdrehung der Einstellnockenwelle 20 macht.
Sollen 2-Blatt-Waffeln hergestellt werden, so wird das Drehzahlverhältnis zwischen Hauptsteuerwelle und Einstellnockenwelle auf 1:1 umgestellt. In diesem Falle werden die oberen Greifer 12 bei jeder zweiten Umdrehung der Hauptsteuerwelle geöffnet.
Im Falle der Herstellung von 3-Blatt-Waffeln wird die Einstellnockenwelle 20 so angetrieben, daß sie auf je zwei Umdrehungen der Hauptsteuerwelle 19 eine Umdrehung ausführt. In diesem Falle werden die oberen Greifer 12 während jeder zweiten Umdrehung der Hauptsteuerwelle geöffnet.
Man erkennt aus vorstehendem, daß man die Maschine auch leicht zur Herstellung von Waffeln aus fünf, sechs oder mehr Waffelblättern herrichten kann, und zwar durch Wahl eines entsprechenden Übersetzungsverhältnisses zwischen Hauptsteuer- und Einstellnockenwelle, und zwar so, daß die Einstellnockenwelle eine Umdrehung auf vier, fünf usw. Umdrehungen der Hauptsteuerwelle ausführt.
Der Antrieb der Vorrichtung kann statt durch einen Elektromotor auch von irgendeiner anderen Antriebsquelle aus erfolgen, insbesondere zum Zwecke der Erzielung des Gleichlaufs zwischen den einzelnen Einheiten der gesamten Anlage zum Herstellen von Waffeln von irgendeiner anderen Einheit der Gesamtanlage aus.
Natürlich müssen mit den Förderern 10 und 15 nicht unbedingt einfache Waffelblätter herangeführt werden. Vielmehr kann der Abzweigförderer 10 zwei mit einer zwischenliegenden Kremschicht versehene Waffelblätter und der Förderer 15 eine gleiche 2-Blatt-Waffel heranführen, die auf ihrer Oberseite vorher z. B. mit einer Karamelschicht versehen worden ist.
Die Maschine gemäß der Erfindung stellt dann 4-Blatt-Waffeln her, die in der Mitte eine Karamelschicht und außen je eine Kremschicht aufweisen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Zusammenstellen von mehrlagigen Waffeln aus Waffelblättern mit dazwischen befindlichen Kremschichten, bei dem einzelne, zuvor mit der Kremschicht versehene Waffelblätter mit der Schichtseite nach oben in einer Reihe hintereinander auf im wesentlichen horizontaler Bahn zu einem Stapelort gefördert, hier aufeinandergesetzt werden und die oberste Lage durch ein unbeschichtetes Waffelblatt abgedeckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau des Stapels aus den beschichteten Waffelblättern von unten her derart erfolgt, daß die beschichteten Waffelblätter (16a, 16b, 16c) jeweils nach dem Eintreffen am Stapelort angehoben, in angehobener Stellung festgehalten und nach dem Eintreffen des nächstfolgenden beschichteten Waffelblattes am Stapelort freigegeben werden, so daß das angehobene Waffelblatt bzw. der angehobene Stapel auf die Kremschicht des darunter befindlichen Waffelblattes niederfällt, und daß zwischenzeitlich ein unbeschichtetes Waffelblatt auf anderem Förderweg in den Vorhaltebereich der angehobenen Waffelblätter gefördert, dort zunächst vorgehalten und dann freigegeben wird, so daß es auf die Kremschicht des zuerst zugeführten obersten Waffelblattes niederfällt, worauf die fertig zusammengestellte Waffel zur Freigabe des Stapelortes für den nächsten Stapelvorgang weitergeleitet und zur festen Haftverbindung zwischen ihren Blättern in bekannter Weise zusammengedrückt wird.
2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, die ein mit beschichteten Waffelblättern beschicktes, mit dem Fördertrum horizontal umlaufendes Förderband aufweist, das die Waffelblätter mit der Schichtseite nach oben in einer Reihe hintereinander zu einem auf dem Förderweg angeordneten Stapelort bringt, dessen Lage durch einen in den Förderweg ragenden, beweglichen Förderanschlag bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Stapelortes eine Hub- und Haltevorrichtung (18, 13) vorgesehen ist, die die einzelnen am Stapelort eintreffenden beschichteten Waffelblätter (16 a, 16 b, 16 ο anhebt, bis zum Eintreffen des nachfolgenden beschichteten Waffelblattes am Stapelort in angehobener Lage festhält und dann zum Niederfallen auf dieses nachfolgende Waffelblatt wieder freigibt, und daß ferner oberhalb der Haltevorrichtung (13) eine Zuführungs- und Haltevorrichtung (10, 12) für unbeschichtete Waffelblätter (11) angeordnet ist, die während der Bildung des Stapels aus den beschichteten Waffelblättern ein unbeschichtetes Waffelblatt über dem Stapelort zunächst vorhält, dann freigibt und auf die Schichtseite des zuerst zugeführten beschichteten Waffelblattes niederfallen läßt, und daß schließlich im Abführweg der zusammengestellten Waffel eine Vorrichtung (85 bis 88) angeordnet ist, die in bekannter Weise die Waffelblätter und ihre Kremschichten beim Vorbeikommen aneinanderrückt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die beschichteten Waffelblätter (16 a, 16 b, 16 c) zuführende Förderband (15) aus mit Abstand nebeneinanderliegenden Teilbändern (29) besteht, die mit ihrem Fördertrum den Stapelort durchlaufen, daß ferner der die Lage des Stapelortes bestimmende bewegliche Förderanschlag (17) das Förderband zwischen seinen Teilbändern (29) von unten her durchragt und unter das Band zurückziehbar ist und daß ferner im Bereich des Stapelortes ein das Förderband zwischen seinen Teilbändern (29) von unten her durchgreifender Hubstempel (18) zum Anheben der beschichteten Waffelblätter, oberhalb des Stapelortes ein bewegliches Greiferpaar (13) zum Erfassen und Freigeben der angehobenen beschichteten Waffelblätter und in Abstand darüber ein zweites bewegliches Greiferpaar (12) zum Erfassen und Freigeben eines nicht beschichteten Waffelblattes (11) vorgesehen sind.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über dem Stapelort angeordneten Greiferpaare (12, 13) zum Vorhalten der angehobenen beschichteten Waffelblätter und des unbeschichteten Waffelblattes in um 90° zueinander versetzten Vertikalebenen angeordnet sind (Fig. 1 und 2).
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine im Bereich des Stapelortes ein bewegliches Richtbackenpaar (65) aufweist, dessen Backen zu beiden Seiten des Förderbandes (15) liegen und die gestapelten Waffelblätter auf seitliche Ausrichtung bringen.
6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Zusammendrücken der fertigen Waffel, die in bekannter Weise aus zwei im Förderweg übereinanderliegenden, gleichlaufenden und mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden Förderbändern (85, 87) besteht, im oberen Förderband (87) eine am Fördertrum anliegende, nur durch Federn (88) belastete Druckschiene enthält.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der zum Bilden und Ausrichten des Waffelstapels dienenden beweglichen Teile in an sich bekannter Weise von einer mit Steuernocken versehenen Hauptsteuerwelle (19) erfolgt, von der die Antriebe der beweglichen Teile in zeitlicher Abstimmung ihrer Bewegungen durch zugeordnete Hebelgetriebe abgeleitet sind.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptsteuerwelle (19) eine benachbart liegende Einstellnockenwelle (20) zugeordnet ist, die mit einer auf die Anzahl der Waffelblätter des Stapels abgestimmten Drehzahl umläuft, die Steuergebung der Hauptsteuerwelle (19) für den Hubstempel (18) und den beweglichen Förderanschlag (17) in bestimmten Abständen unterbindet und das zur Aufnahme der unbeschichteten Waffelblätter (11) dienende Greiferpaar (12) steuert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 192 865, 720 914,
082, 876 832, 911 121.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109· 579/31 4.61
DEB39694A 1955-03-29 1956-03-28 Verfahren und Maschine zum Zusammen-stellen von mehrlagigen Waffeln Pending DE1106155B (de)

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