DE112360C - - Google Patents

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DE112360C
DE112360C DENDAT112360D DE112360DA DE112360C DE 112360 C DE112360 C DE 112360C DE NDAT112360 D DENDAT112360 D DE NDAT112360D DE 112360D A DE112360D A DE 112360DA DE 112360 C DE112360 C DE 112360C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/02Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags
    • B31D1/025Applying patches, washers or reinforcements

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um dauerhafte Anhängezettel herzustellen, ist an der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Maschine, zur Herstellung solcher Zettel eine Vorrichtung getrofFeri, mittelst welcher ein- oder doppelseitig auf das; die Maschine passirende Hauptband·, in gjeichmäfsiger Entfernung aus. quer zu diesem Hau.ptbä.nde laufenden Bändern ausgestanzte Verstärkungsscheiben aufgeklebt und; dur,chlo.cht. werden.
In beiliegender Zeichnung ist eine mit dieser Neuerung versehene Maschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Zuführungsvorrichtung für zwei Verstärkungsbänder mit den Stanz- und Lochvorrichtungen,
Fig. 2 eine theilweise Vorderansicht,
Fig. 3 die zum Transport und zur Gummirung dienende Einrichtung in vergrößertem Mafsstabe;
Fig. 4 ist ein Grundrifs hiervon,
Fig. 5 ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 3 in Richtung des Pfeiles gesehen, während
Fig. 6 die Stanzen allein veranschaulicht.
Die Fig. 7 und 8 zeigen die Wirkungsweise der letzteren.
Der wesentliche Arbeitsgang der Maschine ist folgender:
Von einer Rolle läuft ein Band aus Papier oder dergl. ruckweise durch die Maschine, wobei die Pausen zwischen diesen ruckweisen Bewegungen zum Bedrucken und Abschneiden benutzt werden.
Vorliegende Neuerung bezweckt nun, während dessen noch Verstärkungsscheiben auf beide Seiten dieses Hauptbandes aufbringen und. durch diese zwei- oder dreifache Stoff lage, die Löcher, ausstanzen, zu können:, um so. das A.us.reifs.en derselben. z.U: verhindern..
Zu diesem. Zwecke, wird das- Hauptband 1 zwischen zwei StempeJp.latten: 2. und 3 hindurchgeführt. Mittelst der Stempel 4. und. 5 werden aus zwei quer über b.ezw. unter dem Band ι hingehenden Verstärkungsbändern 6, 7 Scheiben ausgestanzt und aufgeklebt.
Bevor die letzteren auf das Hauptband 1 geprefst werden, sind die Bänder 6, 7 entsprechend gummirt worden, wobei die Gummirvorrichtung 10 derart eingerichtet ist, dafs sie auch dje; ruckweise Vorwärtsbewegung der Verstärkungsbänder bewirkt. Diese werden von Spulen 8, 9, von welchen eine oberhalb und die andere unterhalb des Hauptbandes 1 gelegen ist, durch die Gummirvorrichtung 10 (Fig. 3 bis 5) abgewickelt, der durch eine unter der Einwirkung einer Feder 11 stehende Stange 12 seine Bewegung erhält. Letztere wird mit der Gummirvorrichtung von der auf Welle 14 sitzenden Daumenscheibe 13 zunächst vorgeschoben; während nun die Stempel 4 die Bänder zum Zweck des Ausstanzens festhalten, geht die Gummirvorrichtung 10 leer zurück, veranlafst durch die leere Bahn der Daumenscheibe 13 und die Wirkung der Feder ι 1. Die Länge des von der Gummirvorrichtung zurückzulegenden Weges kann durch Drehung der Mutter 1 5 beliebig verändert werden, indem die Stange 12 aus zwei Theilen besteht, welche durch die. Mutter 15 vereinigt werden. Die
Kr \

Claims (3)

Seiten der Gummirvorrichtung sind bei 16 (Fig. 5) schwalbenschwanzförmig gestaltet, um in der Platte 3 hin- und hergleiten zu können. Die Gummirvorrichtung erhält durch das Rohr 17 aus dem Behälter 18 seinen Klebstoff. Die Gummirvorrichtung besitzt Schlitze 19, 20, welchen unter der Einwirkung einer Feder stehende Walzen 21, 22 gegenüberliegen. Zwischen diesen und den Schlitzen gehen die Verstärkungsbänder 6, 7 hindurch, um auf der dem Hauptbande 1 zunächst liegenden Seite mit Klebstoff versehen zu werden. Bei der Vorwärtsbewegung der Gummirvorrichtung werden die Verstärkungsbänder durch die Klemmung zwischen den Walzen und den Seiten der Gummirvorrichtung von den Spulen 8, 9 abgerollt. Beim Niedergang der Stempel 4, 5 werden die Bänder 6, 7 einen Augenblick festgehalten, so dafs während der Rückwärtsbewegung der Gummirvorrichtung i'o die Verstärkungsscheiben ausgestanzt und dann auf das Hauptband aufgedrückt und aufgeklebt werden, wobei gleichzeitig die Gummirung der Verstärkungsbänder erfolgt. Das Hauptband 1 liegt zwischen den Stempelplatten 2, 3 (Fig. 1, 2 und 3), welche zur Führung der Stempel 4, 5 (Fig. 8) dienen. Die Stempel 4 und 5 bewegen sich zwischen den Führungsplatten 23, 24. Der Stempel 4 ist mit der sich von oben nach unten bewegenden Stanze 25 ausgestattet, welche, während die beiden Stempel 4 und 5 sich gerade bewegen, die Verstärkungsscheiben und das Hauptband durchlocht. Der untere Stempel 5 trägt die Matrizenöffnung für die Stanze 25. Das Heben und Senken der Stempel erfolgt durch einen beliebigen Antrieb in Uebereinstimmung mit den Bewegungen der Gummirvorrichtung, während die in dem Stempel 4 befindliche Stanze 25 im geeigneten Augenblick eine besondere Bewegung erfährt. P α τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c n E :
1. Maschine zur Herstellung von Anhängezetteln mit Verstärkungsscheiben, dadurch gekennzeichnet, dafs quer zur Bewegungsbahn des Hauptbandes (1) gummirte Materialstreifen (6 und 7) in die Maschine eingeführt werden, aus denen Stempel (4, 5 und 25) Verstärkungsscheiben ausstanzen, diese auf das Hauptband (1) aufkleben und_ lochen.
2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen hin- und herbewegten Klebstoffbehälter (10), der beim Vorgang die Streifen (6, 7) durch Einklemmen zwischen sich und seinen federnd über den Ausflufsöffnungen (19, 20) für Klebstoff gelagerten Walzen (21, 22) mitnimmt und dem Hauptband (1) zuführt, beim Rückgänge jedoch die 'durch den Stanzstempel (4, 5) festgehaltenen Streifen (6, 7) gummirt. „
3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs von den beiden Ausstanzstempeln (4 und 5) für die Verstärkungsplatten der obere (4) mit einem central im Innern angeordneten Lochstempel (25) ausgestattet ist, während der untere Stanzstempel eine entsprechende Matrizenöffnung besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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