DE2064183C3 - Handetikettiergerät - Google Patents
HandetikettiergerätInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C11/00—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
- B65C11/02—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having printing equipment
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handetikettiergerät zum Bedrucken und Ausgeben von auf einem
Trägerband haftenden Selbstklebeetiketten, mit einer Umlenkvorrichtung, an der sich das auszugebende
Etikett vom Trägerband löst, einer Andruckrolle zum Aufwalzen des gespendeten Etiketts und einer das
Etikettenband bewegenden Förderwalze, welche an ihrem Umfang Mitnehmervorsprünge aufweist, die in
Ausnehmungen des Etikettenbandes eingreifen, und die mit einer drehbaren Druckeinrichtung über Mitnehmer
derart gekuppelt ist, daß bei jedem Umlauf der Druckeinrichtung ein Etikett bedruckt, das Etikettenband
um einen Etikettenabstand gefördert und die Drucktypen von einer Farbwalze eingefärbt werden.
Ein Handetikettiergerät dieser Art ist aus der US-PS 30 207 bekannt. Bei diesem Gerät wird die Förderwalze
durch Einschwenken und Ausschwenken eines gegen die Wirkung einer Rückstellfeder einschwenkbaren
Handhebels über Klinken derart angetrieben, daß während eines Bedienungszyklus das Etikettenband um
einen Etikettenabstand gefördert wird und ein Etikett von dem drehbaren Druckwerk, das über Zahnräder mit
der Förderwalze gekuppelt ist, bedruckt wird. Wegen der ständigen Kupplung des Druckwerks mit der
Förderwalze und wegen der Notwendigkeit, daß während des Drückens die Umfangsgeschwindigkeit
der Drucktypen gleich der Fördergeschwindigkeit des Etikettenbandes sein muß, kann bei dem bekannten
ίο Etikettengerät nur ein relativ kleines Druckwerk
verwendet werden.
Aus der DE-PS 2 52 426 ist eine Vorrichtung zum Aufkleben von zu einem aufgewickelten Band vereinigten
Etiketten bekannt, bei welcher das Etikettenband mittels Vorschubwalzen von der Vorratsrolle abgezogen
und einer Aufklebewalze zugeführt wird. Das Etikettenband ist durch Perforierungen in einzelne
Etiketten unterteilt, die vor dem Aufkleben angefeuchtet und nach dem Ankleben vom Band abgerissen
werden. Durch ein von Hand verschiebbares Zahnrad können die Vorschubwalzen mit der Aufklebewalze
gekuppelt werden, so daß sich deren Drehung auf die Vorschubwalzen überträgt. Ein Druckwerk ist bei
diesem Gerät nicht vorgesehen.
Aus der DE-PS 8 98 002 ist eine Maschine zum Bedrucken von Zetteln aus vorgelochtem Streifenmaterial
bekannt, bei der das Druckorgan aus einem drehbaren, im Querschnitt sektorförmigen, teilzylindrischen
Körper besteht, der auf seiner gewölbten
M Außenfläche auswechselbare Typen trägt und bei der
das zu bedruckende Zettelmaterial von einer drehbaren Gegendruckwalze abgestützt ist. Beim Durchgang der
Drucktypen durch den Druckspalt wird durch Reibungskontakt auch die Gegendruckwalze gedreht und das
Zettelmaterial gefördert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das zuerst beschriebene gattungsgemäße Etikettiergerät so auszubilden,
daß es bei möglichst einfacher Handhabung und kompaktem Aufbau die Verwendung eines einstellbaren
Druckwerks gestattet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Andruckrolle mit der als einstellbares Druckwerk
ausgebildeten Druckeinrichtung gekuppelt ist, daß die Kupplung zwischen Druckwerk und Förderwalze so
ausgebildet ist, daß sie nur während eines Teils des Druckwerkumlaufs wirksam ist und daß das Druckwerk
mit einer Aufzugsfeder zusammenwirkt, die eine Ruhelage des Druckwerkes festlegt und die derart
angeordnet ist, daß sie zu Beginn des Etikettiervorganges gespannt wird, bis die größte Spannung erreicht ist,
und nach Überschreiten eines Totpunktes das Druckwerk in die Ruhelage zurückstellt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das erfindungsgemäße Handetikettiergerät hat den Vorteil, daß ein gegen die Wirkung einer Rückstellfeder
einschwenkbarer Handhebel entfällt und durch ein einfaches, ohnehin notwendiges Abrollen der Andrückrolle
auf der mit einem Etikett zu versehenden Fläche sowohl ein Bedruckvorgang als auch ein Fördervorgang
um einen Etikettenabstand ausgelöst werden. Die Handhabung des Etikettiergerätes ist besonders einfach,
weil eine exakte Abrollstrecke zur Bewirkung eines Bedruck- und Fördervorganges nicht eingehalten zu
6ΐ werden braucht und weil für das Fördern des
Etikettenbandes und das Bedrucken eines Etiketts nur eine geringe Kraft erforderlich ist.
Weil nur während des Durchganges der Drucktypen
Weil nur während des Durchganges der Drucktypen
durch den Druckspalt das Druckwerk mit der Förderwalze gekuppelt ist, kann das Druckwerk
voluminös und beispielsweise als Bänderdruckwerk ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt Diese zeigen in
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Handetikettiergerätes
bei abgenommenem Gehäusedeckel
Fig.2 einen Grundriß zu Fig. 1, jedoch mit
angedeutetem (im Schnitt dargestellten) Gehäuse
F i g. 3 eine Ansicht ähnlich der F i g. 1, jedoch auf die Rückseite der Tragplatte
F i g. 4 eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit aus F i g. 1
Fig.5 eine Ansicht nach der Schnittlinie V-V in
Fig. 1
F i g. 6 und 7 eine abgeänderte Ausführungsform des Druckwerks im Aufriß und Grundriß
F i g. 8 und 9 ein Etikettenband in Draufsicht und von der Seite.
Wie F i g. 2 zeigt, ist eine Trag- oder Chassisplatte 1 in
einem flachen Gehäuseteil 2 gesichert. Das Gehäuse des Etikettiergerätes ist von einem leicht wegnehmbaren
Deckel 3 verschlossen. Die Chassisplatte 1 besitzt einen Flansch 4, der in den Gehäuseteil 2 paßt.
Das Etikettenband 5 besteht aus einem Tragband 6 und in Reihe darauf haftenden Etiketten 7. Der
Bandwickel (in Fig.2 weggelassen) sitzt auf einem festen Dorn 8, der mit einem Halteflansch 9 und
Schlitzen 10 versehen ist. Der Bandwickel kann über ■den Flansch 9 geschoben werden und hält dann oLie
weiteres auf dem Dorn 8.
Das Etikettenband 5 läuft zwischen Führungsteilen 12, 13, die auch die Aufgabe haben, das Einfädeln des
Bandes 5 zu erleichtern, über einen Teil des Umfangs der Förderwalze 14, von dort unter einer leer
mitlaufenden Rolle 15 zur Andruckrolle 17, in deren Nachbarschaft eine Umlenkkante 18 angeordnet i
Das Druckwerk 20 besteht — wie die F i g. 4 und 5 zeigen — aus zwei parallel im gegenseitigen Abstand
angeordneten Walzen 21,22, über welche Typenbänder 23 gelegt sind. Die Bänder sind einzeln einstellbar.
Das Druckwerk 20 ist um die Achse 24 drehbar. Die Abmessungen des Druckwerks 20 und dessen Abstände
zu der Förderwalze 14 und einer Farbwalze 26 sind so gewählt, daß es bei Durchführung einer Drehung um die
Achse 24 sowohl mit der Farbwalze 26 als auch mit dem auf der Förderwalze 14 liegenden Etikettenband 5 in
Berührung kommt, wobei die jeweils am weitesten von der Drehachse 24 befindlichen wirkenden Typen
eingefärbt werden und ein Etikett 7 bedruckt wird.
Das Druckwerk 20 besitzt einen Mitnehmer 27, der mit entsprechenden Mitnehmern 28 der Förderwalze 54
zusammenwirkt. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei jeder vollen Drehung des Druckwerks 20 im
Pfeilsinne die Förderwalze 14 um einen Etikettenabstand mitgenommen wird. Während dieses Durchganges
des Druckwerkes 20 bildet es kurzzeitig mit der Förderwalze 14 einen Druckspalt und bedruckt das in
diesem Spalt befindliche Etikett unter gleichzeitigem Vorschub des Etikettenbandes 1S "m einen Etikettenabstand.
Um zu sichern, daß die Etiketten richtig bedruckt werden, ist das Etikettenband 5 mit seitlichen Einschnitten
30 (Fig.5, 8 und 9) versehen, in weiche μ
Mitnehmervorsprünge31 der Förderwalze 14 greifen.
Das Druckwerk 20 ist mittels eines nach außen geführten Griffes 33 so um die Achse 24 drehbar, daß
der jeweilige druckende Bereich des Druckwerkes, d. h. jener, der von der Achse 24 den größeren Abstand hat,
in F i g. 1 nach oben gedreht werden kann. Dieser Abschnitt erscheint dann hinter einem Schiebefenster
11 des Gehäuses 3 (F ig. 4).
Dei Antrieb des Druckwerks 20 und die Herbeiführung des Bandvorschubes geht wie folgt vor sich:
Durch Abrollen der Andruckrolle 17 auf der Oberfläche des zu etikettierenden Gegenstandes gerät
die Andruckrolle 17 in Drehung. Um dies mit Sicherheit zu gewährleisten, ist sie mit einem griffigen Überzug,
z. B. aus Weichgummi, versehen.
Diese Drehung wird über die Rollenachse 34 und dem Zahnrad 35 und über ein Zwischenzahnrad 36 auf ein
Zahnrad 37 übertragen, das auf der Welle 24 des Druckwerkes 20 sitzt Wenn das Gerät in Richtung des
Pfeiles B (F i g. 1) bewegt wird, drehen die Räder 35 und
37 im Sinne der eingezeichneten Pfeile. Unter der Annahme, daß das Druckwerk 20 zunächst die aus
F i g. 1 ersichtliche Ruhestellung einnimmt, bewirkt seine Drehung über die Teile 27, 28 eine Drehung der
Förderwalze 14 und eine Förderung des Etikettenbandes. Gleichzeitig wurde im Druckspalt zwischen den
Teilen 14 und 22 ein Etikett bedruckt und ein schon früher bedrucktes Etikett erscheint unter der Andruckrolle
17, so daß es von dieser auf den Gegenstand gedrückt werden kann.
Die Drehung des Rades 37 hat ein Spannen einer Aufzugsfeder 40 bewirkt, die zwischen dem Chassis-Fixpunkt
41 und einem Stift 42 des Zahnrades 37 gespannt ist. Nach Drehung des Rades 24 um ca. 180° nimmt —
wie F i g. 3 zeigt — der Stift 42 der Feder 40 ungefähr die Lage 42' und die Feder 40 die Lage 40' ein. Wenn
man nun das Gerät weiter in Richtung des Pfeiles B bewegt, d. h. die Drehung der Räder 35, 36 und 37
fortsetzt, so überfährt der Ankerzapfen 42 seine Totlage: Die Aufzugsfeder 40 entspannt sich unter
schneller Mitnahme des Druckwerks 20 und nimmt schließlich wieder die in vollen Linien gezeichnete Lage
ein, in der das Druckwerk 20 die Ausgangsposition nach Fig. 1 erreicht hat. Die Aufzugsfeder 20 sichert
demnach einerseits diese Ausgangs- odar Totlage und bewirkt andererseits, daß der für den Druckvorgang
einen reinen Leerweg vorstellende Teil des Weges des Gerätes erheblich verkürzt werden kann. In tier
praktischen Handhabung des Gerätes bedeutet dies, daß man nach Ausgabe des Etiketts und dem Bedrucken
eines Etiketts das Gerät nicht mehr weiter in Richtung des Pfeiles ß bewegen muß; man kann es von dem fertig
etikettierten Gegenstand wegnehmen, worauf die Aufzugsfeder 40 dafür sorgt, daß das Druckwerk 20
sofort in die für den nächsten Druck- und Etikettiervorgang richtige Ausgangslage gebracht wird.
Aus F i g. 3 ist schließlich noch eine federbelastete Sperrklinke 45 erkennbar, die mit dem Zahnumfang des
Rades 37 so zusammenwirkt, daß dieses Rad nur in der Pfeilrichtung gedreht werden kann, in der auch der
Bandtransport vor sich geht. Auf diese Weise wird ein Rückdrehen der Förderwalze 14 vermieden.
Das Einfädeln des Etikettenbandes 5 erleichternde Führungsbleche 47,48 bewirken eine richtige, d. h. nicht
zu weitgehende Umschlingung der Förderwalze 14. Die Führungsbleche 48 greifen in einen Mittelspalt 49 der
Förderwalze 14 (vgl. Fig.2). Eine aus den Fig. 1, 2, 4 und 5 ersichtliche Platine 60 dient der Lagerung der
rotierenden Teile.
Die Fig.6 und 7 zeigen ein Doppeldruckwerk mit einer gemeinsamen Drehachse 50, die über eine
t ΐ
Lagerkonstruktion 51 zwei obere Leitwalzen 52 und zwei untere Leitwalzen 53 für eine Anzahl von
Drucktypen tragenden Bändern 54, trägt. Ein solches Doppeldruckwerk ist mit zwei Druckbereichen im
Druckspalt wirksam.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Handetikettiergerät zum Bedrucken und Ausgeben von auf einem Trägerband haftenden Selbstklebeetiketten,
mit einer Umlenkvorrichtung, an der sich das auszugebende Etikett vom Trägerband löst,
einer Andrückrolle zum Aufwalzen des gespendeten Etiketts und einer das Etikettenband bewegenden
Förderwalze, welche an ihrem Umfang Mitnehmervorsprünge aufweist, die in Ausnehmungen des
Etikettenbandes eingreifen, und die mit einer drehbaren Druckeinrichtung über Mitnehmer derart
gekuppelt ist, daß bei jedem Umlauf der Druckeinrichtung
ein Etikett bedruckt, das Etikettenband um einen Etikettenabstand gefördert und die Drucktypen
von einer Farbwalze eingefäibt werden, dadurch gekennzeichi.et, daß die Andruckrolle
(17) mit der als einstellbares Druckwerk (20) ausgebildeten Druckeinrichtung gekuppelt ist,
daß die Kupplung zwischen Druckwerk (20) und Förderwalze (14) so ausgebildet ist, daß sie nur
während eines Teils des Druckwerkumlaufs wirksam ist und daß das Druckwerk (20) mit einer
Aufzugsfeder (40) zusammenwirkt, die eine Ruhelage des Druckwerks festlegt und die derart
angeordnet ist, daß sie zu Beginn des Etikettiervorganges gespannt wird, bis die größte Spannung
erreicht n>t, und nach Überschreiten eines Totpunktes
das Druckwerk (20) in die Ruhelage zurückstellt
2. Handetikettiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk (20) ein
Bänderdruckwerk ist mit mehreren nebeneinander angeordneten einstellbaren Drucktypenbändern (23,
54).
3. Handetikettiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da-3 zwei Bänderdruckwerke (52,
53, 54) zu einer um eine gemeinsame Achse (50) rotierende Einheit verbunden sind.
4. Handetikettiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckwerk
(20) eine Sperrklinke (45) zugeordnet ist, die ein Rückdrehen des Druckwerkes (20) verhindert.
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| DE2064183C3 true DE2064183C3 (de) | 1980-11-06 |
Family
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|---|---|---|---|
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1970
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