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Leuchtbrille Die Erfindung betrifft eine Leuchtbrille, bei der oberhalb
eines jeden Brillenglases eine Ausnehmung im Brillengestell angebracht ist, die
als Gehäuse für eine Stabglühlampe mit an beiden Enden im Gestell angeordneten Anschlüssen
dient.
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Es sind bereits Leuchtbrillen bekannt, bei denen die Glühlampen in
einer Schraubfassung sitzen, deren Achse senkrecht oder schräg zur Brillenebene
ist. Die Glühlampen oder das zugehörige optische System springen dabei vor das Brillengestell
vor. Die Herstellungskosten derartiger Brillen sind hoch, und sie bieten keinen
schönen Anblick. Außerdem ist das Gewicht ungleichmäßig verteilt, und die zusammengeklappte
Brille paßt nicht in ein normales Etui. Demzufolge sind derartige Brillen zwar für
Spezialarbeiten, z. B. für Uhrmacher, geeignet; können jedoch nicht allgemein verwendet
werden. ' Um diesem Mangel- abzuhelfen, ist bei einer anderen bekannten Leuchtbrillenausführung
oberhalb jedes Brillenglases eine Ausnehmung im Brillengestell angebracht, die als
Gehäuse für eine Stabglühlampe mit an beiden Enden im Gestell angebrachten Anschlüssen
dient, so daß sich die Glühlampe völlig im Gestell befindet. Der Anschluß geschieht
hierbei durch ebenfalls völlig in den Kunststoff des Brillengestells eingebettete
Kontaktfedern. Diese bekannte Leuchtbrille hat aber den Nachteil;: däß die Lampe
von vorne eingesetzt werden muß und deshalb gelegentlich herausfallen kann, da sie
wegen des geringen zur Verfügung stehenden Platzes nur :durch die recht schwachen
Kontaktfedern gehalten wiid.
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Außerdem werden die Lichtstrahlen wegen des breiten und hohen Fensters
zu. stark gestreut, so daß unerwünschte Blendwirkungen auftreten. Dem kann auch
ein im übrigen wieder vorspringender und störender Abblendschirm oberhalb der Öffnung
-nicht. genügend abhelfen. Schließlich sind noch die Kontaktfedern mit den Anschlüssen
von vorne sichtbar, was der Brille ein unschönes Aussehen gibt.
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Die Erfindung bezweckt, eine von diesen Mängeln freie Leuchtbrille
mit vollständig im Brillengestell untergebrachter Stabglühlampe zu schaffen, bei
der eine sichere Halterung der Glühlampe geschaffen ist, ein Herausfallen der Lampe
nach vorne vermieden ist, unerwünschte Blendwirkungen beseitigt und die Lampenanschlüsse
und -zuleitungen unsichtbar sind.
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Die Leuchtbrille gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
bei der in an sich bekannter Weise vorne und hinten offenen Ausnehmung die vordere
Öffnung ein Fenster von kleineren Abmessungen bildet als die Lampengröße, während
die hintere öffnung der Ausnehmung eine das Einschieben und Anschließen der Stabglühlampe
gestattende Breite aufweist und durch einen undurchsichtigen Deckel nach hinten
abgeschlossen ist.
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Zur besonders zweckmäßigen Verwirklichung des Erfindungsgedankens
können noch einzelne zusätzliche Maßnahmenbenutzt werden, für die jedoch nur in
Verbindung mit dem vorstehend gekennzeichneten Hauptgedanken der Erfindung Schutz
beansprucht wird.
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So -ist. vorzugsweise die Stabglühlampe mit Sockelstiften versehen,
die mit Schrauben an den Anschlüssen der Zuleitungen befestigt werden können. Das
vordere Fenster ist so kurz; daß die Anschlüsse und die Halterungen verdeckt sind.
Da das vordere Fenster kürzer als die Lampe ist, kann diese nicht herausfallen.
Nach dem Einsetzen der Lampe wird die hintere Öffnung durch einen undurchsichtigen
Deckel geschlossen, der z. B. in senkrechte Nuten des rückwärtigen Gestellteiles
einschiebbar ist.
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Das vordere Fenster dient nicht nur dazu, die Lampe gegen Herausfallen
zu beschützen, sondern ergibt auch eine Begrenzung des Lichtkegels. Vorzugsweise
ist die durch die Mitte jedes Fensters gehende Vertikalebene gegenüber der durch
die Mitte des entsprechenden Brillenglases gehenden Ebene in Richtung auf die Symmetrieebene
der Brille versetzt, so daß die Lichtkegel konvergent verlaufen.
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Schließlich kann noch ein Reflektor vorgesehen sein, der z. B. aus
einer dünnen Folie eines polierten oder glänzenden Metalls besteht, die zwischen
den Deckel und die Lampe eingeklemmt ist. Ein solcher
Reflektor
erhöht die Intensität der nach vom abgestrahlten Lichtmenge und verhindert den Durchgang
des Lichtes durch den mehr oder weniger durchscheinenden Werkstoff des Brillengestells.
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Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles
veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Brillenfassung
für das linke Brillenglas, Fig. 2 die Rückseite der Fassung für das rechte Brillenglas,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Fassung längs der Linie III-111 in Fig. 1.
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Das in der Zeichnung dargestellte Brillengestell a besitzt oberhalb
jedes Glases eine Ausnehmung g, die zur Unterbringung der Stabglühlampe d dient.
Diese ist mit ihren Klemmen an Anschlüsse e angeschlossen, an welche die Lampe festgeschraubt
ist. Die Anschlüsse e sind mit den Zuleitungsdrähten c verbunden, die in das Gestell
eingelassen sind. Die Ausnehmung g wird nach dem Einsetzen der Lampe von hinten
durch einen Deckel o geschlossen, der beliebig festgehalten werden kann, vorzugsweise
durch Reibung, indem er mit einiger Gewalt in senkrechte Nuten des rückwärtigen
Gestellteiles eingesetzt wird. Diese Anordnung gibt eine vollkommene Sicherheit
für die Lampe, weil der Deckel o, der sich gegen den Jochbogen abstützt, nicht von
selbst aufgehen kann. Gleichzeitig kann die Lampe leicht und rasch ersetzt werden.
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Die Ausnehmung g mündet nach vom in ein Fenster f, das entweder rechteckig
ist oder eine andere geeignete Form besitzt. Dieses vordere Fenster f ist kürzer
als die Lampe, so daß diese nicht herausfallen kann und gleichzeitig ihre Enden
und die Anschlüsse verdeckt sind. Das Fenster f ist oben und unten mit Blenden v1
und v2 versehen, die den Lichtkegel führen, wobei die untere Blende v2 gleichzeitig
das Auge vor jeder unmittelbaren Blendung durch die Lampe schützt. Es ist vorteilhaft,
wenn die senkrechte Mittelebene IV-IV jedes Fensters f um eine kleine Strecke
m
zu der Symmetrieebene der Brille hin gegenüber der Mittelebene III-III des
entsprechenden Brillenglases verschoben ist, damit die von der rechten und linken
Lampe herkommenden Lichtkegel in einem mittleren Abstand von den Augen auf dem betrachteten
Gegenstand zusammentreffen und die Beleuchtung des Gesichtfeldes verstärken.
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Die Zuleitungsdrähte c sind vorzugsweise im Gestell a nahe der Rückseite
versenkt, damit sie durch eine genügende Dicke von der Vorderseite getrennt sind
und von vorn unsichtbar bleiben. Diese inneren Drähte c sind vorzugsweise über in
die Bügel der Brille eingelassene Drähte und andere dünne Außendrähte mit einer
Batterie verbunden, die vom Benutzer getragen wird. Schließlich ist noch ein Reflektor
r vorgesehen, der z. B. aus einer U-förmig gebogenen Metallfolie bestehen kann,
um die Lampe von hinten sowie von oben und unten zu umgeben, und etwa die Länge
der als Gehäuse dienenden Ausnehmung g hat. Die Metallfolie wird dadurch im Gehäuse
festgehalten, daß ihre Enden an den Seitenwänden des Fensters f und am hinteren
Deckel o anliegen.