DE1129723B - Leuchtbrille - Google Patents

Leuchtbrille

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DE1129723B
DE1129723B DEC16108A DEC0016108A DE1129723B DE 1129723 B DE1129723 B DE 1129723B DE C16108 A DEC16108 A DE C16108A DE C0016108 A DEC0016108 A DE C0016108A DE 1129723 B DE1129723 B DE 1129723B
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DE
Germany
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lamp
glasses
frame
window
recess
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Application number
DEC16108A
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English (en)
Inventor
Andre Calmes
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C11/00Non-optical adjuncts; Attachment thereof
    • G02C11/04Illuminating means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Leuchtbrille Die Erfindung betrifft eine Leuchtbrille, bei der oberhalb eines jeden Brillenglases eine Ausnehmung im Brillengestell angebracht ist, die als Gehäuse für eine Stabglühlampe mit an beiden Enden im Gestell angeordneten Anschlüssen dient.
  • Es sind bereits Leuchtbrillen bekannt, bei denen die Glühlampen in einer Schraubfassung sitzen, deren Achse senkrecht oder schräg zur Brillenebene ist. Die Glühlampen oder das zugehörige optische System springen dabei vor das Brillengestell vor. Die Herstellungskosten derartiger Brillen sind hoch, und sie bieten keinen schönen Anblick. Außerdem ist das Gewicht ungleichmäßig verteilt, und die zusammengeklappte Brille paßt nicht in ein normales Etui. Demzufolge sind derartige Brillen zwar für Spezialarbeiten, z. B. für Uhrmacher, geeignet; können jedoch nicht allgemein verwendet werden. ' Um diesem Mangel- abzuhelfen, ist bei einer anderen bekannten Leuchtbrillenausführung oberhalb jedes Brillenglases eine Ausnehmung im Brillengestell angebracht, die als Gehäuse für eine Stabglühlampe mit an beiden Enden im Gestell angebrachten Anschlüssen dient, so daß sich die Glühlampe völlig im Gestell befindet. Der Anschluß geschieht hierbei durch ebenfalls völlig in den Kunststoff des Brillengestells eingebettete Kontaktfedern. Diese bekannte Leuchtbrille hat aber den Nachteil;: däß die Lampe von vorne eingesetzt werden muß und deshalb gelegentlich herausfallen kann, da sie wegen des geringen zur Verfügung stehenden Platzes nur :durch die recht schwachen Kontaktfedern gehalten wiid.
  • Außerdem werden die Lichtstrahlen wegen des breiten und hohen Fensters zu. stark gestreut, so daß unerwünschte Blendwirkungen auftreten. Dem kann auch ein im übrigen wieder vorspringender und störender Abblendschirm oberhalb der Öffnung -nicht. genügend abhelfen. Schließlich sind noch die Kontaktfedern mit den Anschlüssen von vorne sichtbar, was der Brille ein unschönes Aussehen gibt.
  • Die Erfindung bezweckt, eine von diesen Mängeln freie Leuchtbrille mit vollständig im Brillengestell untergebrachter Stabglühlampe zu schaffen, bei der eine sichere Halterung der Glühlampe geschaffen ist, ein Herausfallen der Lampe nach vorne vermieden ist, unerwünschte Blendwirkungen beseitigt und die Lampenanschlüsse und -zuleitungen unsichtbar sind.
  • Die Leuchtbrille gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei der in an sich bekannter Weise vorne und hinten offenen Ausnehmung die vordere Öffnung ein Fenster von kleineren Abmessungen bildet als die Lampengröße, während die hintere öffnung der Ausnehmung eine das Einschieben und Anschließen der Stabglühlampe gestattende Breite aufweist und durch einen undurchsichtigen Deckel nach hinten abgeschlossen ist.
  • Zur besonders zweckmäßigen Verwirklichung des Erfindungsgedankens können noch einzelne zusätzliche Maßnahmenbenutzt werden, für die jedoch nur in Verbindung mit dem vorstehend gekennzeichneten Hauptgedanken der Erfindung Schutz beansprucht wird.
  • So -ist. vorzugsweise die Stabglühlampe mit Sockelstiften versehen, die mit Schrauben an den Anschlüssen der Zuleitungen befestigt werden können. Das vordere Fenster ist so kurz; daß die Anschlüsse und die Halterungen verdeckt sind. Da das vordere Fenster kürzer als die Lampe ist, kann diese nicht herausfallen. Nach dem Einsetzen der Lampe wird die hintere Öffnung durch einen undurchsichtigen Deckel geschlossen, der z. B. in senkrechte Nuten des rückwärtigen Gestellteiles einschiebbar ist.
  • Das vordere Fenster dient nicht nur dazu, die Lampe gegen Herausfallen zu beschützen, sondern ergibt auch eine Begrenzung des Lichtkegels. Vorzugsweise ist die durch die Mitte jedes Fensters gehende Vertikalebene gegenüber der durch die Mitte des entsprechenden Brillenglases gehenden Ebene in Richtung auf die Symmetrieebene der Brille versetzt, so daß die Lichtkegel konvergent verlaufen.
  • Schließlich kann noch ein Reflektor vorgesehen sein, der z. B. aus einer dünnen Folie eines polierten oder glänzenden Metalls besteht, die zwischen den Deckel und die Lampe eingeklemmt ist. Ein solcher Reflektor erhöht die Intensität der nach vom abgestrahlten Lichtmenge und verhindert den Durchgang des Lichtes durch den mehr oder weniger durchscheinenden Werkstoff des Brillengestells.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Brillenfassung für das linke Brillenglas, Fig. 2 die Rückseite der Fassung für das rechte Brillenglas, Fig. 3 einen Schnitt durch die Fassung längs der Linie III-111 in Fig. 1.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Brillengestell a besitzt oberhalb jedes Glases eine Ausnehmung g, die zur Unterbringung der Stabglühlampe d dient. Diese ist mit ihren Klemmen an Anschlüsse e angeschlossen, an welche die Lampe festgeschraubt ist. Die Anschlüsse e sind mit den Zuleitungsdrähten c verbunden, die in das Gestell eingelassen sind. Die Ausnehmung g wird nach dem Einsetzen der Lampe von hinten durch einen Deckel o geschlossen, der beliebig festgehalten werden kann, vorzugsweise durch Reibung, indem er mit einiger Gewalt in senkrechte Nuten des rückwärtigen Gestellteiles eingesetzt wird. Diese Anordnung gibt eine vollkommene Sicherheit für die Lampe, weil der Deckel o, der sich gegen den Jochbogen abstützt, nicht von selbst aufgehen kann. Gleichzeitig kann die Lampe leicht und rasch ersetzt werden.
  • Die Ausnehmung g mündet nach vom in ein Fenster f, das entweder rechteckig ist oder eine andere geeignete Form besitzt. Dieses vordere Fenster f ist kürzer als die Lampe, so daß diese nicht herausfallen kann und gleichzeitig ihre Enden und die Anschlüsse verdeckt sind. Das Fenster f ist oben und unten mit Blenden v1 und v2 versehen, die den Lichtkegel führen, wobei die untere Blende v2 gleichzeitig das Auge vor jeder unmittelbaren Blendung durch die Lampe schützt. Es ist vorteilhaft, wenn die senkrechte Mittelebene IV-IV jedes Fensters f um eine kleine Strecke m zu der Symmetrieebene der Brille hin gegenüber der Mittelebene III-III des entsprechenden Brillenglases verschoben ist, damit die von der rechten und linken Lampe herkommenden Lichtkegel in einem mittleren Abstand von den Augen auf dem betrachteten Gegenstand zusammentreffen und die Beleuchtung des Gesichtfeldes verstärken.
  • Die Zuleitungsdrähte c sind vorzugsweise im Gestell a nahe der Rückseite versenkt, damit sie durch eine genügende Dicke von der Vorderseite getrennt sind und von vorn unsichtbar bleiben. Diese inneren Drähte c sind vorzugsweise über in die Bügel der Brille eingelassene Drähte und andere dünne Außendrähte mit einer Batterie verbunden, die vom Benutzer getragen wird. Schließlich ist noch ein Reflektor r vorgesehen, der z. B. aus einer U-förmig gebogenen Metallfolie bestehen kann, um die Lampe von hinten sowie von oben und unten zu umgeben, und etwa die Länge der als Gehäuse dienenden Ausnehmung g hat. Die Metallfolie wird dadurch im Gehäuse festgehalten, daß ihre Enden an den Seitenwänden des Fensters f und am hinteren Deckel o anliegen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Leuchtbrille, bei der oberhalb jedes Brillenglases eine Ausnehmung im Brillengestell angebracht ist, die als Gehäuse für eine Stabglühlampe mit an beiden Enden im Gestell angeordneten Anschlüssen dient, dadurch gekennzeichnet, daß bei der in an sich bekannter Weise vom und hinten offenen Ausnehmung (g) die vordere CSffnung ein Fenster (f) von kleineren Abmessungen bildet als die Lampengröße, während die hintere öffnung der Ausnehmung eine das Einschieben und Anschließen der Stabglühlampe (d) gestattende Breite aufweist und durch einen undurchsichtigen Deckel (o) nach hinten abgeschlossen ist.
  2. 2. Leuchtbrille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Fenster (f) um soviel kürzer als die Lampe (d) ist, daß die beiden Lampenenden und die Anschlußklemmen (e) verdeckt sind.
  3. 3. Leuchtbrille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Mitte jedes Fensters gehende Vertikalebene (IV-IV) gegenüber der durch die Mitte des entsprechenden Brillenglases gehenden Ebene (111 -111) in Richtung auf die Symmetrieebene der Brille versetzt ist, so daß die Lichtkegel konvergent verlaufen.
  4. 4. Leuchtbrille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reflektor (r) abnehmbar hinter jeder Lampe (d) angebracht ist und durch Einklemmen zwischen dem hinteren Deckel (o) und den Wänden des Gestells, die das vordere Fenster (f) umrahmen, gehalten wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1615 067; schweizerische Patentschrift Nr. 258 356; französische Patentschriften Nr. 718 488, 1058466.
DEC16108A 1957-04-12 1958-01-15 Leuchtbrille Pending DE1129723B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1615067A (en) * 1926-04-15 1927-01-18 Boerman Jacob Inspection light
FR718488A (fr) * 1930-12-15 1932-01-25 Perfectionnements aux lunettes, lorgnons et instruments du même genre
CH258356A (de) * 1948-03-22 1948-11-30 Hugo Dr Champion Vorrichtung zur gleichmässigen Beleuchtung eines Arbeitsfeldes, insbesondere eines Operationsfeldes.
FR1058466A (fr) * 1952-06-13 1954-03-16 Lunette éclairante

Patent Citations (4)

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