DE113193C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 h.
Dr. WILHELM HECHT in NÜRNBERG.
durch Anordnung eines Glaskörpers.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1898 ab.
Während man früher Metallspiegel ohne Glasschutz ausschliefslich gebrauchte, werden
sie gegenwärtig nur verhältnifsmäfsig wenig benutzt. Zwar können Metallspiegel ohne
Schwierigkeit in mancherlei Form, z. B. als spiegelndes Rotationsparaboloid, Ellipsoid u. s. w.
hergestellt und derart polirt werden, dafs sie das Licht vorzüglich reflektiren. Die spiegelnde
Metallfläche ist jedoch den Einflüssen der Atmosphäre und den in der Luft immer
vorhandenen Gasen (z. B. Schwefelwasserstoff) derart unterworfen, dafs nach einiger Zeit ihre
Wirksamkeit sehr wesentlich beeinträchtigt wird. Man hat deshalb schon lange begonnen, Glasspiegel
oder besser Metallspiegel mit vorgesetztem Glasschutz zu verwenden. Dieser Glasschutz
bestand bisher aus einem Glasstück, welches mit der dem Licht abgewendeten Fläche auf dem Metallspiegel festsafs, während
die andere Begrenzungsfläche des Glasstückes eine Fläche derselben Art war, wie die erste.
Bei dieser Sachlage konnten bisher Metallspiegel mit Glasschutz nur von ganz bestimmter
Art, nämlich ebene Spiegel, Kugelspiegel und (mit Ueberwindung ganz besonderer technischer
Schwierigkeiten) parabolisch gekrümmte Spiegel hergestellt werden. Der Gang der Lichtstrahlen bei diesen Glasmetallspiegeln ist
folgender:
Das von der Lichtquelle ausgehende Licht dringt zum gröfsten Theil beim Auffallen in
das Glas nach den Brechungsgesetzen ein (mit jeder Brechung ist beim Glas eine in ihrer Intensität
mit dem Einfallswinkel wechselnde Reflection verbunden). Hierauf wird der Lichtstrahl
an der Rückwand beim Auffallen auf den Metallspiegel (das Zinnamalgam, den Silberbelag
u. s. w.) gespiegelt und in das Glas zurückgeworfen. Schliefslich tritt es wiederum unter
gröfserem oder geringerem Verlust durch Spiegelung nach den Brechungsgesetzen wieder aus.
Da die Einfallswinkel bei der Brechung ■ meist sehr erheblich von o° verschieden sind, so ist
der Verlust an Lichtintensität, besonders beim Austritt des Strahles aus dem Glase, nicht unbedeutend.
Die vorliegende Erfindung gestattet nun:
1. dem Metallspiegel als solchem jede bereits früher mögliche Form zu verleihen;
2. diesen Spiegel ebensogut wie bei den bisherigen Metallspiegeln vor den Einflüssen
der Atmosphäre oder vor der Einwirkung des Sauerstoffs der Luft (Oxydation) oder des
Schwefelwasserstoffs (Bildung von Schwefelmetallen) der Luft u. s.w. zu schützen;
3. den Verlust durch Spiegelung des Lichtes beim Eintritt und beim Austritt aus dem Schutzkörper
möglichst. gering zu machen.
Dieser Zweck wird durch die Verwendung eines lichtdurchlässigen Schutzmittels (Glaskörper)
erreicht, das so gestaltet ■ ist, dafs die
Lichtstrahlen sowohl beim Eintritt in den Glaskörper als beim Austritt aus ihm gröfstentheils
ohne Richtungsänderung, d. h. ungebrochen, ihren Weg fortsetzen. Dieser Glaskörper ist
deshalb auf der den Lichtstrahlen zugekehrten
Seite von Flächen begrenzt, welche im wesentlichen normal zu den ein- bezw. austretenden
Lichtstrahlen gerichtet sind.
In Fig. ι ist eine Ausführungsform dieses neuen Metallspiegels für parabolische, in Fig. 2
für hyperbolische Reflexion dargestellt. Die parabolische Ausführungsform eignet sich ganz
besonders zu elektrischen Scheinwerfern für grofse Entfernungen, die hyperbolischen zu
solchen für kleine Entfernungen.
Der parabolisch gekrümmte Metallspiegel a a, (Fig. ι) ist an seiner spiegelnden Innenfläche
mit dem Glaskörper b belegt. Letzterer ist auf der den Lichtstrahlen ede zugekehrten
Seite einerseits durch die Kugelhaube ff, andererseits durch die sich daran anschliefsende
ebene Fläche g g begrenzt. Die Kugelhaube ff hat ihren Mittelpunkt im Brennpunkt c des
Paraboloids α λ, so dafs die aus c kommenden
Lichtstrahlen c d die Kugelfläche ff des Glaskörpers ungebrochen passiren. Die Lichtstrahlen
werden hierauf an dem parabolischen Metallspiegel α α sämmtlich parallel der Paraboloidachse
χ χ reflectirt und durchdringen bei ihrem Austritt aus dem Glaskörper zum weitaus
gröfsten Theil die zur Achse χ χ senkrechte Glasfläche g g, von welcher sie ungebrochen
durchgelassen werden. Nur der kleine, zwischen den Strahlen c d und c dx befindliche Lichtkegel
geht beim Austritt aus dem Glaskörper b nicht durch die Ebene gg, sondern durch die
Kugelhaube ff und erfährt hierbei eine kleine Ablenkung, welche jedoch, wie die angestellte
Rechnung, ergiebt, verschwindend klein ist.
Es bietet Schwierigkeiten, den Glaskörper b
in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise auszuführen, da die am Metallspiegel α durchweg
anliegende Glasfläche ebenfalls genau nach einem Paraboloid geschliffen sein mufs. Eine
Ausfuhrungsform des Glaskörpers, bei welchem diese Schwierigkeit nicht vorliegt, ist in Fig. 1
durch die punktirte Linie gl fx gx angedeutet.
Der Glaskörper besitzt in diesem Falle die Gestalt einer dünnen, von den parallelen Flächen
g gx bezw. ff eingeschlossenen Wandung.
Die Begrenzungsflächen der Wandung sind auch hier normal zum ein- bezw. austretenden
Strahl gerichtet.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform veranschaulicht. Der Metallspiegel α α ist hyperbolisch
gekrümmt. Der als Schutzmittel auf seiner spiegelnden Fläche angebrachte Glaskörper
b ist auf der den Strahlen ede zugekehrten
Seite durch die beiden Kugelflächen ff und g g begrenzt. Der Mittelpunkt der
Kugelfläche ist der vordere Brennpunkt c des Hyperboloids. Es gehen demnach die aus c
kommenden Lichtstrahlen durch die Fläche// des Glaskörpers ungebrochen hindurch. Die
Lichtstrahlen treffen alsdann auf die Hyperboloidfläche α α des Metallspiegels und werden
von ihr in divergirenden Richtungen d e derartig reflectirt, als ob sie sämmtlich aus dem
hinteren Brennpunkte C1 des Hyperboloids kämen. Bei ihrem Austritt aus dem Glaskörper
durchlaufen die Strahlen sodann die Kugelzone gg., welche ihren Mittelpunkt■ im
hinteren Brennpunkt c besitzt. -Die Lichtstrahlen gehen also ungehindert hindurch. Auch
bei dieser Ausführungsform treffen die innerhalb des kleinen Lichtkegels c d dy befindlichen
Strahlen beim Austritt aus dem Glaskörper b nicht die Kugelzone g g, sondern die Kugelhaube
ff und werden hierbei wiederum nur unerheblich von der gewünschten Richtung abgelenkt.
Auch hier kann statt eines vollen, an der ganzen spiegelnden Fläche anliegenden
Glaskörpers eine dünne, längs der Normalfläche gfg verlaufende, überall gleich starke
Glaswand angewendet werden. Diese Glaswand ist in Fig. 2 punktirt gezeichnet.
Selbstverständlich kann dieselbe Art Schutzvorrichtung auch bei elliptischen, sowie bei
anders gekrümmten Metallspiegeln Verwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Schütze von Metallspiegeln gegen Witterungs- und äufsere Einflüsse durch Anordnung eines (vollen oder ausgesparten) Glaskörpers vor der spiegelnden Metallfläche, dadurch gekennzeichnet, dafs dieser Körper auf der den Lichtstrahlen zugekehrten Seite für den Eintritt der Strahlen von einer Kugelhaube (f)' und für den Austritt der Strahlen von Flächen (g) begrenzt wird, die in Bezug auf die Strahlenrichtung Normalflächen bilden, so dafs die Strahlen der in dem Kugelhaubenmittelpunkt anzuordnenden Lichtquelle in den Glaskörper ungebrochen eintreten und, soweit sie bei den genannten Normalflächen (g) wieder austreten, ihn auch ungebrochen verlassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE113193C true DE113193C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0059464A1 (de) * | 1981-03-02 | 1982-09-08 | Volksbank Remscheid eG | Solarkonzentrator |
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