DE1172995B - Rotierende Reibscheibe zum Entfernen eines Farbueberzuges od. dgl. von einer festen Unterlage - Google Patents
Rotierende Reibscheibe zum Entfernen eines Farbueberzuges od. dgl. von einer festen UnterlageInfo
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- DE1172995B DE1172995B DEW24786A DEW0024786A DE1172995B DE 1172995 B DE1172995 B DE 1172995B DE W24786 A DEW24786 A DE W24786A DE W0024786 A DEW0024786 A DE W0024786A DE 1172995 B DE1172995 B DE 1172995B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D3/00—Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
- B44D3/16—Implements or apparatus for removing dry paint from surfaces, e.g. by scraping, by burning
- B44D3/162—Scrapers
Landscapes
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
Description
- Rotierende Reibscheibe zum Entfernen eines Farbüberzuges od. dgl. von einer festen Unterlage Die Erfindung betrifft eine rotierende Reibscheibe zum Entfernen eines Farbüberzuges od. dgl. von einer festen Unterlage mit einer rotationssymmetrischen erhaben gewölbten Fläche und einer Vielzahl von Durchbrüchen, die von über die Fläche herausragenden Arbeitskanten begrenzt sind.
- Das Entfernen von Überzügen, wie Farbüberzüge, Filme usw. von einer festen Unterlage wurde bisher z. B. mit Hilfe einer mit Sandpapier belegten Scheibe durchgeführt, die an einem federnden Träger befestigt und durch einen Elektromotor bzw. ein Elektrowerkzeug angetrieben wurde. Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie sich verhältnismäßig rasch zusetzen und damit unwirksam werden. Außerdem muß bei Anwendung solcher Geräte relativ viel Zeit zum Entfernen des Überzuges aufgewendet werden. Weiterhin sind Anordnungen der hier in Frage stehenden Art mit einer oder mehreren maschinell angetriebenen Bürsten bekanntgeworden, deren Bürsten zum Entfernen der überzugsschicht dienen und deren Bürstenkörper als Flügelrad ausgebildet ist, das den zur Beseitigung des Schmutzes und des Staubes erforderlichen Luftstrom erzeugt. Diese Anordnungen bekannter Art haben jedoch den Nachteil einer relativ geringen Leistungsfähigkeit, so daß der in Frage stehende Farbüberzug nur schwer zu entfernen ist. Bei anderen bekannten Anordnungen vergleichbarer Art besteht die Gefahr, daß beim Entfernen der überzugsschicht die Unterlage beschädigt wird.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin,.zur Vermeidung der obigen Nachteile die Arbeitskanten der Scheibe so zu gestalten, daß die zu entfernende Schicht wirkungsvoll angegriffen werden kann, ohne daß hierbei jedoch die Unterlage, die z. B. aus Holz bestehen kann, beschädigt wird.
- Zu dem obengenannten Zweck bestehen gemäß der Erfindung bei der neuen Reibscheibe die Arbeitskanten aus dem zugehörigen Flächenabschnitt der Scheibe parallel liegenden ringförmigen Kanten. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß durch die Lage und Gestalt der Arbeits-bzw. Reibkanten die zu entfernende überzugsschicht wirkungsvoll angegriffen und mit gutem Wirkungsgrad von der Unterlage entfernt wird, ohne daß es zu einer Beschädigung der die überzugsschicht tragenden Grundlage kommt, selbst wenn diese aus einem relativ empfindlichen Material bestehen sollte. Das neue Werkzeug hat außerdem noch den Vorteil, daß der Abrieb jeweils einen glatten Durchgang durch die Scheibe findet, was - gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung - durch die Anwendung eines Saugflügels - an sich bekannter Art - an der konvexen Seite noch verbessert werden kann.
- Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Herstellung des Werkzeuges sehr einfach ist, wobei noch der Ordnung halber darauf hingewiesen werden soll, daß es aus einem anderen Zusammenhang heraus für Reib- und Feilscheiben an sich bekanntgeworden ist, die Arbeitskanten durch Durchbrechen oder Durchstoßen des Scheibenmaterials herzustellen.
- Zweckmäßigerweise kann bei der neuen Reibscheibe der Durchmesser der ringförmigen Kanten in den radialen Zonen der Scheibe verschieden groß sein. Auf diese Weise können unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten der Zonen ausgeglichen werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine rotierende Reibscheibe gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht, F i g. 2 die Scheibe nach F i g. 1 in einem Schnitt gemäß der )rinie X-X der F i g. 3, F i g. 3 di,e Anordnung nach F i g. 1 in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles gemäß F i g. 1, F i g. 4 einen Ausschnitt aus F i g. 2 und F i g. 5 eine Ansicht des Saugflügels der erfindungsgemäßen Anordnung. Die Reibscheibe ist mit 1 bezeichnet, die eine etwas konvexe Arbeitsfläche 1 a aufweist, in der in Umfangsrichtung Gruppen von Löchern 2 vorgesehen sind. Die Löcher sind hierbei so gebildet, daß ihre Begrenzungen an der konvexen Arbeitsfläche Arbeitskanten bilden. Die Löcher 2 können beispielsweise durch Stanzen der Scheibe 1 von der Rückseite her in der Weise gebildet werden, daß sich Arbeitskanten 3 an der Arbeitsfläche 1 a bilden.
- Eine Spindel 4 kann mit der Scheibe aus einem Stück sein, oder es kann die Scheibe auch auf der Spindel befestigt sein. Die Spindel kann in einem Futter einer Werkzeugmaschine oder eines angetriebenen Handwerkzeugs, wie beispielsweise einer elektrischen Bohrmaschine, eingespannt werden. Der zentrale Teil der Arbeitsfläche der Scheibe 1 ist mit einer zentralen Einbuchtung oder Einpressung 5 versehen, in der eine Mutter 6 zum Befestigen der Scheibe auf der Welle Platz hat.
- Ein Gebläse 7 ist mit zwei Flügeln 8 und einem zwischen diesen angeordneten flachen Teilstück 9 versehen. Das Gebläse ist auf der Spindel 4 in einem kleinen Abstand hinter der Scheibe 1 angeordnet. Die Flügel 8 sind an gegenüberliegenden Stellen mit Schlitzen 10 versehen und sind ferner unter einem Winkel zur Scheibe 1 bzw. zum Teilstück 9 angeordnet, um so während der Drehung der Scheibe einen Luftstrom zu erzeugen, der zum Entfernen des Abriebs beiträgt und außerdem ein Überhitzen der Scheibe während der Drehung verhindert. Dis :Durchmesser der ringförmigen Kanten in den radiälen Zonen der Scheibe können hierbei verschieden groß sein.
Claims (3)
- Patentanspt@he: 1. Rotierende Reibscheibe zum Entfernen .eines Farbüberzuges od. dgl. von einer festen Unterlage mit einer rotationssymmetrisch erhaben gewölbten Fläche und einer Vielzahl von Durchbrüchen, die von über die Fläche hinausragenden Arbeitskanten begrenzt sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Arbeitskanten (3) aus dem zugehörigen gewölbten Flächenabschnitt parallel liegenden ringförmigen Kanten bestehen.
- 2. Reibscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der ringförmigen Kanten (3) in den radialen- Zonen der Scheibe verschieden groß sind.
- 3. Reibscheibe nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß an der konvexen Seite in an sich bekannter Weise ein Saugflügel (7) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 475 876, 489 980, 81134-1, 923 341; Unterlagen des belgischen Patentes Nr. 563 433.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1311558A GB853805A (en) | 1958-04-24 | 1958-04-24 | Rotary cutting-device for removing an applied coating, a film or a surface from a solid part |
| GB2527558 | 1958-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1172995B true DE1172995B (de) | 1964-06-25 |
Family
ID=588350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW24786A Pending DE1172995B (de) | 1958-04-24 | 1959-01-02 | Rotierende Reibscheibe zum Entfernen eines Farbueberzuges od. dgl. von einer festen Unterlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1172995B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29701940U1 (de) * | 1997-02-04 | 1998-06-04 | Heiberger, Ernst, 73072 Donzdorf | Werkzeugscheibe zur spanabhebenden Bearbeitung weicherer Werkstoffe |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE563433A (de) * | ||||
| DE475876C (de) * | 1929-05-14 | Karl Hollmann | Verfahren zur Herstellung von Reibscheiben | |
| DE489980C (de) * | 1930-01-24 | Max Pflug | Apparat zum Entfernen von alten Anstrichen u. dgl. | |
| DE811343C (de) * | 1948-10-02 | 1951-08-20 | Hans Vom Braucke | Verfahren zur Herstellung der Reibkronen von Reiben, insbesondere fuer Haushaltmaschinen |
| DE923341C (de) * | 1951-01-26 | 1955-02-10 | Firth Brown Tools Ltd | Schneidelement zur Verwendung als Schneid- und Schleifwerkzeug |
-
1959
- 1959-01-02 DE DEW24786A patent/DE1172995B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE563433A (de) * | ||||
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| DE923341C (de) * | 1951-01-26 | 1955-02-10 | Firth Brown Tools Ltd | Schneidelement zur Verwendung als Schneid- und Schleifwerkzeug |
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| DE29701940U1 (de) * | 1997-02-04 | 1998-06-04 | Heiberger, Ernst, 73072 Donzdorf | Werkzeugscheibe zur spanabhebenden Bearbeitung weicherer Werkstoffe |
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