DE1175202B - Sicherheitsschalter fuer Karteigeraete mit umlaufenden Karteibehaeltern - Google Patents

Sicherheitsschalter fuer Karteigeraete mit umlaufenden Karteibehaeltern

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Publication number
DE1175202B
DE1175202B DES70515A DES0070515A DE1175202B DE 1175202 B DE1175202 B DE 1175202B DE S70515 A DES70515 A DE S70515A DE S0070515 A DES0070515 A DE S0070515A DE 1175202 B DE1175202 B DE 1175202B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
card
safety switch
contact
circuit
wire
Prior art date
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Pending
Application number
DES70515A
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin W Woodward
Walter G Anders
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
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Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE1175202B publication Critical patent/DE1175202B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/28Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in the form of endless bands or revolving drums

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Sicherheitsschalter für Karteigeräte mit umlaufenden Karteibehältern Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsschalter in der Bearbeitungsöffnung von Karteigeräten mit paternosterartig umlaufenden Karteibehältern zum Abschalten des elektrischen Antriebsmotors. Der ausgewählte und gewünschte Karteibehälter liegt dabei unter der nach oben offenen Bearbeitungsöffnung des die umlaufenden Karteibehälter aufnehmenden Gehäuses. Bisher sind als Sicherheitsvorrichtungen in der Bearbeitungsöffnung Lichtschranken vorgesehen worden, die bei jedem Eingreifen in die Bearbeitungsöffnung den Antrieb der paternosterartig umlaufenden Karteibehälter stillsetzen. Das bedeutet, daß der Bedienende jeweils warten muß, bis -der gewünschte Karteibehälter in die Bearbeitungsstellung vollständig eingelaufen ist. Da die Umlaufgeschwindigkeit der Karteibehälter verhältnismäßig gering ist, wird durch eine solche Lichtschranke die Arbeit an dem Karteigerät wesentlich verlangsamt.
  • Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, dem Bedienenden ein schnelleres Arbeiten an dem Karteigerät dadurch zu gestatten, daß er bereits in den langsam in die Arbeitsstellung einlaufenden Karteibehälter hineingreifen kann oder dessen Weiterschaltung bereits veranlassen kann, während er noch die letzte Karte in den im Bereich der Bearbeitungsöffnung befindlichen Karteibehälter einlegt. Infolge der relativ langsamen Umlaufgeschwindigkeit der Karteibehälter ist ein solches Arbeiten bei bewegten Karteibehältern zur Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit unschwer möglich, sofern Vorkehrungen getroffen sind, die es dem Bedienenden gestatten, im Gefahrfalle den Antrieb sofort abzuschalten.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß der Sicherheitsschalter in der Bearbeitungsöffnung von Karteigeräten mit paternosterartig umlaufenden Karteibehältern zum Abschalten des Antriebsmotors von einem geerdeten, zur Umlaufachse der Karteibehälter parallelen und straff über die Bearbeitungsöffnung gespannten Draht gebildet ist, der mindestens im Bereich einer elektrisch leitenden sowie im Stromkreis des Antriebsmotors angeordneten Platte eine unisolierte blanke Stelle aufweist. Die einfache Konstruktion und Arbeitsweise der Sicherheitsschalter nach der Erfindung bewirkt einen hohen Grad von Zuverlässigkeit, da der geerdete, gegebenenfalls vollständig von einer elektrisch leitenden Fläche umgebene Draht bei dem geringsten Druck in irgendeiner Richtung eine Kontaktgabe bewirkt. Insbesondere arbeitet der Sicherheitsschalter nach der Erfindung mit der gleichen Empfindlichkeit über seine ganze Länge, so daß die Ausmaße der Bearbeitungsöffnung des Karteigerätes keiner Beschränkung unterworfen sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt: F i g. 1 eine perspektivische Darstellung des Oberteiles eines Karteigerätes mit freigelegter Bearbeitungsöffnung für die Karteibehälter und mit einem über die Bearbeitungsöffnung gespannten Draht als Sicherheitsschalter, F i g. 2 eine perspektivische Darstellung des vollständigen, zur besseren Übersichtung auseinandergezogenen Sicherheitsschalters, F i g. 3 die Darstellung eines den Sicherheitsschalter enthaltenden Schaltplanes, F i g. 4 die gleiche Darstellung nach F i g. 3, jedoch für die gesamte Antriebsvorrichtung für das Karteigerät.
  • In F i g. 1 ist das Gehäuse 30 eines Karteigerätes mit paternosterartig umlaufendem Karteibehälter nach der Entfernung der vorderen oberen Abdeckung dargestellt, so daß die Karteibehälter 32 in der freigelegten Bearbeitungsöffnung 31 und in der Bearbeitungsstellung zu erkennen sind. In der Bearbeitungsöffnung 31 sind die Karteibehälter und ihre Inhalte für den Bedienenden erreichbar und können zum Prüfen herausgenommen werden. Diese Karteibehälter sind in bekannter Weise an elektromotorisch angetriebenen Fördereinrichtungen, z. B. Ketten, angeordnet, mittels welcher sie längs eines endlosen Weges bewegt werden können. Durch Niederdrücken von Schaltknöpfen oder ähnlicher Schaltteile können die jeweils gewünschten Karteibehälter in die Bearbeitungsöffnung des Karteigerätes gebracht werden. Diese Schalteinrichtungen sind bekannt und in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Seitenteile 33 und 34 des Gehäuses bilden Kammern, in denen u. a. auch die besonderen Teile für die Halterung eines Sicherungsschalters untergebracht sind.
  • Ein solcher Sicherungsschalter besteht gemäß der Erfindung aus einem röhrenförmigen Mantel 35 aus isolierendem Material, welcher zwischen den Seitenteilen 33 und 34 des Gehäuses angeordnet ist und somit quer vor der Bearbeitungsöffnung 31 verläuft. Dieser Mantel 35 umschließt einen ausgespannten Draht 36 aus elektrisch leitfähigem Material. Der Draht 36 ist zwischen L-förmigen Lagergliedern 37 und 38 ausgespannt, die innerhalb der seitlichen Kammern 33 und 34 des Gehäuses angeordnet werden. Die Lagerglieder 37 und 38 sind in geeigneter Weise in dem Gehäuse des Karteigerätes geerdet. Der Draht 36 tritt durch eine Öffnung 39 des einen Schenkels des Lagergliedes 38 und ist in geeigneter, nicht näher dargestellter Weise an dem anderen Schenkel dieses Lagergliedes 38 befestigt. An dem anderen Ende des Drahtes 36 ist eine metallische Führungsstange 40 befestigt, die in einer Hülse 41 gleitbar gelagert ist. Die Hülse 41 ist in dem hochkant stehenden Schenkel des ebenfalls als Lagerwinkel ausgebildeten Lagergliedes 37 befestigt. Die Führungsstange 40 trägt am freien Ende einen vergrößerten Kopf 43, an dem sich das eine Ende einer Schraubenfeder 42 abstützt, deren anderes Ende gegen die Hülse 41 anliegt. Die Schraubenfeder 42 ist bestrebt, nicht nur den Draht 36 zu spannen, sondern ihn auch unter der gewünschten Spannung straff ausgespannt zu halten.
  • In dem Winkel des Seitenteiles 34 ist ein isolierender Block 44 befestigt. Ein ähnlicher isolierender Block ist in dem Winkel des Seitenteiles 33 des Karteigeräten angeordnet. An diesem Block 44 sind stromleitende Platten 45 und 46 befestigt. Diese Platten 45 und 46 liegen in einem später noch zu erläuternden Stromkreis. Jede Platte 45 und 46 ist mit einer Bohrung 47 versehen, durch welche der Draht 36 hindurchtritt, ohne daß er mit der Platte in Berührung gelangt. Ein Schlitz 48 erstreckt sich von der Bohrung 47 jeder Platte zu deren benachbarten Kante, so daß jede Bohrung randoffen ausgebildet ist. Der Teil der Platte, der unterhalb des Schlitzes liegt, kann in ausreichendem Maße abgewinkelt werden, um es zu ermöglichen, daß der an diesen Stellen blankgehaltene bzw. unisolierte Draht 36 in die Bohrung 47 eingeführt wird. Danach wird dieser Teil wieder in die Ebene der Platte zurückgebogen, so daß die Bohrung 47 wieder allseitig vom Material der Platte umschlossen ist.
  • Greift der Bedienende aus Unachtsamkeit in die Öffnung des Gehäuses, besonders wenn die Karteibehälter bewegt werden, dann kann er beträchtlichen Schaden erleiden. Berührt jedoch seine Hand auch nur wenig den Mantel 35, dann wird der Draht 36 so weit bewegt, daß er in kontaktschließende Berührung mit den Platten 45 und 46 tritt mit dem Ergebnis, daß der Motor der Einrichtung in einer noch näher zu beschreibenden Weise angehalten bzw. abgeschaltet wird. In dem in F i g. 3 dargestellten Schaltplan für den Stromkreis des Sicherheitsschalters ist ein Relais BR vorgesehen, das eine für Schwachstrom dimensionierte Erregungswicklung, einen in Ruhe geschlossenen Kontakt BR 1, der in Reihe mit den Erregungsspulen eines Motorsteuerrelais U und D liegt, und einen Wechselkontakt aufweist, dessen Ruhekontakt BR 2 in dem Stromkreis einer grünen Steuerlampe (F i g. 4) und dessen Arbeitskontakt BR 3 in einem über einen Rückstellschalter RS verlaufenden Haltestromkreis für die Wicklung des Relais BR angeordnet ist. Die Kontakte U2 und D 2 der Relais U und D liegen parallel in einem von der Sekundärseite eines Transformators mit etwa 6 Volt gespeisten Stromkreis, welcher den Sicherheitsschalter und die Erregungswicklung des Relais BR enthält. Der Anzeigestromkreis verläuft von dem Anschluß 6 des Transformators über den Rückstellschalter RS, den Ruhekontakt BR 2 und die grüne Signallampe G.
  • Arbeitsweise des Karteigerätes: F i g. 4 zeigt einen vollständigen Schaltplan eines Karteigerätes der erläuterten Art, das mit einem Sicherheitsschalter nach den F i g. 2 und 3 ausgerüstet ist. Der Sicherheitsschalter ist in F i g. 4 mit den Buchstaben FSS bezeichnet. Im nachstehenden werden nur die Stromläufe beschrieben, auf welche der Sicherheitsschalter Einfiuß hat. Wenn das Karteigerät betriebsbereit ist, ist der obere Teil des Gehäuses geöffnet, wie dies in F i g. 1 dargestellt ist, so daß die Karteibehälter zugänglich sind, die sich in der Bearbeitungsöffnung befinden. Ist es erwünscht, die Karteibehälter in der Aufwärtsrichtung zu bewegen, dann wird gemäß F i g. 4 ein Schalter UP und ein Schalter START gedrückt, wodurch der Motor erregt wird und die Kontakte U2 des Relais U geschlossen werden. Dadurch wird Steuerrelais BR vorbereitend mit dem Sicherheitsschalter FSS verbunden.
  • Ist der Elektromotor des Karteigerätes angeschaltet, dann sind alle Hilfssperrschalter FPS, BPS, G9, FSS und HCS geöffnet. Im Ruhezustand des Karteigerätes bzw. des Antriebsmotors sind die Kontakte U2 und D2 auf den zugehörigen Relais U und D geöffnet, und die Kontakte BR 1 und BR 2 des Steuerrelais BR geschlossen, da kein elektrischer Stromfluß aus der Sekundärwicklung des Transformators über die Erregungsspule des Relais BR besteht. Über den Kontakt BR 2 ist die grüne Signallampe G in einem Stromkreis eingeschaltet, der von dem Anschluß7 des Transformators über die Signallampe, den Kontakt BR 2, den Rückstellschalter RS zum Anschluß 6 des Transformators verläuft.
  • Wird die Fördereinrichtung in Richtung »Abwärts« oder »Aufwärts« nach Drücken der entsprechenden Tasten bewegt, dann werden die Kontakte D 2 oder U2 geschlossen. Wird während dieser Bewegung der Sicherheitsschalter FSS durch Berührung seitens des Bedienenden geschlossen, dann kommt ein Stromkreis zustande, der den Anschluß 6 des Transformators über den SicherheitsschalterFSS sowie über einen der geschlossenen Kontakte U2 oder D2 die £rregungsspule BR und das andere Ende 7 des Transformators einschließt. Das Steuerrelais BR wird erregt und öffnet den für gewöhnlich geschlossenen Kontakt BR 1, so daß der Stromkreis des Relais U oder D unterbrochen wird. Dadurch wird der elektrische Antriebsmotor abgeschaltet. Außerdem werden dynamische Bremsen wirksam, um die Karteibehälter sofort anzuhalten. Die Erregung des Steuerrelais BR bewirkt auch eine Öffnung des Ruhekontaktes BR 2, so daß die grüne Signallampe abgeschaltet wird. Ferner wird der Arbeitskontakt BR 3 geschlossen, der einen elektrischen Stromkreis von dem Anschluß 6 des Transformators über den Rückstellschalter RS, den Kontakt BR 3, die Magnetspule BR zu dem Anschluß 7 des Transformators schließt. In diesem Stromkreis wird das Steuerrelais BR erregt gehalten, bis der Rückstellschalter RS von Hand geöffnet wird. Der elektrische Haltestromkreis wird dann unterbrochen, und das Steuerrelais BR kehrt in seine normale Ruhelage zurück.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Sicherheitsschalter in der Bearbeitungsöffnung von Karteigeräten mit paternosterartig umlaufenden Karteibehältern zum Abschalten des Antriebsmotors, dadurch gekennzeichn e t, daß der Sicherheitsschalter von einem geerdeten, zur Umlaufachse der Karteibehälter (32) parallelen und straff über die Bearbeitungsöffnung gespannten Draht (35) gebildet ist, der mindestens im Bereich einer elektrisch leitenden sowie im Stromkreis des Antriebsmotors angeordneten Platte eine unisolierte blanke Stelle aufweist.
  2. 2. Sicherheitsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (45 bzw. 46) hochkant angeordnet ist und eine von der blanken Stelle des Drahtes (35) mit Spiel durchsetzte Bohrung (47) aufweist sowie an einem, bei einer kontaktgebenden Berührung des Drahtes die Abschaltung des Antriebsmotors bewirkenden Steuerrelais (BR) angeschlossen ist.
  3. 3. Sicherheitsschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrelais (BR) einen den Stromkreis einer Signallampe (G) schließenden Ruhekontakt (BR-2) und einen Arbeitskontakt (BR-3) in einem Haltestromkreis aufweist, in welchem ein von Hand bedienbarer Rückstellschalter (RS) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1703 269.
DES70515A 1959-09-24 1960-09-23 Sicherheitsschalter fuer Karteigeraete mit umlaufenden Karteibehaeltern Pending DE1175202B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1703269U (de) * 1953-11-23 1955-07-21 Erwin O Haberfeld Einrichtung zur griffbereiten unterbringung von grosskarteien.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1703269U (de) * 1953-11-23 1955-07-21 Erwin O Haberfeld Einrichtung zur griffbereiten unterbringung von grosskarteien.

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