DE120566C - - Google Patents

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DE120566C
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drum
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/046Drums; Films convolutely fixed on the side of the drum

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

PATENTAMT
Vr 120566 KLASSE 57c.
Vorliegende Erfindung hat einen Apparat zum Entwickeln von Bandfilms bei Tageslicht zum Gegenstand, im Gegensatz zu bekannten Apparaten, bei welchen Bandfilms auf Walzen bei rothem Licht oder photographische Platten und zugeschnittene Films bei Tageslicht entwickelt werden (vergl. z. B. die englischen Patente 13799/1891 und 9283/1888).
Der vorliegende' Apparat besteht im Wesentlichen ■ aus einem durch eine von auf sen verschiebbare Wand in zwei Theile getheilten, zweckmäfsig mit Beobachtungsfenstern versehenem Entwickelungsgehäuse, an das ein zweites, das belichtete Bildband enthaltendes Gehäuse so angesetzt ist, däfs das Bildband aus dem zweiten in das erste Gehäuse ohne Lichtzutritt übergeführt werden kann, und in letzterem etwa von einer von auf sen zu drehenden Trommel aufgenommen wird, an welcher man das vordere Ende des Bandes befestigt. Hierauf dreht man die Trommel bei geschlossenem Gehäuse um nahezu 3600, worauf eine Schnappvorrichtung das Bildband an einer zweiten Stelle der Trommel festklemmt. ■ Der auf der Trommel befindliche Theil kann dann durch ein von auf sen zu bewegendes Messer abgeschnitten werden. Auf der Trommel ist nunmehr ein Stück Bildband festgemacht. Nun wird auf einen im unteren Abtheil des Entwickelungsgehäuses heb- und senkbar angeordneten Tisch (bei geschlossener Zwischenwand) eine Schale mit Entwickelungsflüssigkeit gestellt, der untere Abtheil geschlossen und nach dem Zurückschieben der Zwischenwand der Tisch sammt der Schale gehoben, bis die Trommel mit dem daran befestigten Bildband in die Schale taucht. Durch Drehung der Trommel mit entsprechender Geschwindigkeit wird sonach das Bildband entwickelt.
Man kann dann die Schale herabsenken, die Zwischenwand schliefsen, die Schale ausheben und mit Fixir- oder Waschflüssigkeit füllen und wieder in Arbeitsstellung bringen.
Das Entwickeln findet sonach im Inneren des Gehäuses, d: i. bei Lichtabschlufs statt und kann somit bei Tageslicht vorgenommen werden.
In der beiliegenden Zeichnung sind:
Fig. ι und 2 senkrechte Schnitte nach zwei zu einander senkrecht stehenden Ebenen (Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 unter Fortlassung einzelner Theile).
Das Gehäuse 1 ist durch die von aufsen zu bethätigende verschiebbare Zwischenwand 2 in zwei Abtheile 3, 4 getheilt, von denen jeder an der Vorderwand mit einer besonderen Thür 5 bezw. 6 ausgestattet ist. Der obere Abtheil 3 dient zur Aufnahme der aus zwei Ringen 7, 8 und dieselben verbindenden Stäben 9 bestehenden Trommel für das Filmband. Die Trommel sitzt dabei abnehmbar auf einem in der Rückwand gelagerten Zapfen 10, der von aufsen durch geeignete Vorgelege gedreht werden kann.
Das vordere Ende des Zapfens 10 findet in einem in der Thür 5 gelagerten federnden Zapfen 11 seine Stütze', wenn die Thür geschlossen ist. Die Zapfen 10 und 11 sind dann auf Drehung gekuppelt. An der Seite des
oberen Abtheils 3 des Gehäuses ist ein Gehäuse 12 lichtdicht eingesetzt, welches die Rolle 13 mit dem belichteten Bandfilm enthält. Dieser kann durch einen Schlitz 14 in das Innere des Abtheils 3 gezogen werden.
Im unteren Abtheil 4 ruht auf parallelen, am Boden eingelenkten Stangen 15 ein Tischchen 16, auf dem eine Schale 17 für die Entwickelungsflüssigkeit ruht. Das Tischchen kann mittelst eines von aufsen zu bethätigenden Hebels 18 nach dem Zurückschieben der Scheidewand 2 gehoben werden, so dafs die Trommel· 7, 8 in die Entwickelungsflüssigkeit taucht.
Soll der mit schwarzem Papier in bekannter Weise zu einer Rolle 13 gewickelte und in das Gehäuse 12 eingelegte Bandfilm entwickelt werden, so schiebt man bei geöffneter Thür 5 zunächst die Trommel 7, 8 auf den Zapfen 10, zieht das vordere Ende des Bandfilms durch den Schlitz 14 heraus und befestigt es an einem besonderen Quer stab 19 in der Trommel 7,8. Sodann schliefst man die Thür 5 und dreht den Zapfen 10 sammt der Trommel mittelst des Vorgeleges von aufsen um nahezu 3600, wo dann ein Ansatz 20 an der Trommel gegen einen Anschlag 21 an dem Gehäuse 12 stöfst, um die Drehung zu begrenzen. Gleichzeitig stöfst ein Ansatz 27 an einem von der Trommel getragenen Hebel 28 gegen einen im Entwickelungsgehäuse festen Anschlag 29 (Fig. 4 und 5) und bewirkt hierdurch das Festklemmen des Filmbandendes in folgender Weise:
Der Hebel 28 ist um die Achse 33 drehbar und dient als Vorreiber, um die oberen Enden der Klauen 30 gegen den Druck der Feder 31 niedergedrückt zu halten, so dafs der Film zwischen diesen Klauen durchtreten und sich gegen die Widerlagsplatte 32 legen kann, die an dieser Stelle den Trommelmantel bildet. Stöfst nun der seitliche Ansatz 27 gegen den Anschlag 29, so dreht sich der Vorreiber etwas um die Achse 33 und giebt die Klauen 30 frei, die nun unter Wirkung der Feder 31 zuschnappen und den Film festklemmen.
- Das auf die Trommel gewickelte Bandfilmstück schneidet man dann erforderlichenfalls vom Rest auf der Rolle mittelst eines im Gehäuse geführten Messers 22 (Fig. 2 und 3) ab, dessen Griff lichtdicht nach aufsen geführt ist. Das mit dem Film abgewickelte schwarze Papierband kann in bekannter Weise durch Spalt 34 nach aufsen abgezogen werden.
Nun schiebt man das Rollengehäuse' 12 von aufsen etwas zurück, jedoch nicht so weit, dafs Licht in das Innere des Abtheils 3 eindringen könnte, und die Trommel kann frei gedreht werden. Hierauf wird, bei hineingeschobener Zwischenwand 2, die Thür 6 des unteren Abtheils 4 geöffnet. Die Schale 17 wird mit Entwickelungsflüssigkeit gefüllt und wieder eingesetzt, die Thür 6 geschlossen, die Scheidewand 2 zurückgezogen und das Tischchen 16 sammt der Schale 17 mittelst des Hebels 18 von aufsen gehoben, bis die Trommel in die Flüssigkeit taucht, worauf man die Trommel so lange dreht, bis alle Theile des aufgewickelten Bandfilms gehörig behandelt sind. So oft man die Flüssigkeit zum Fixiren u. s. w. wechseln will, senkt man zunächst die Schale und schiebt die Scheidewand wieder vor, worauf man die Thür des unteren Abtheils öffnen und, wie eben angegeben, weiter verfahren kann.
Ist das Bild auf dem auf der Trommel befindlichen Bandfilmstück fertiggestellt, so kann man nach dem1 Senken der Schale 17 die Thür 5 des oberen Abtheils öffnen, die Trommel ausheben und das Band davon abnehmen.
Das Ablösen des Bildbandes von der Trommel erfolgt von Hand aus, und zwar sowohl am,Stab 19, als auch.an der Platte 32; im letzteren Fall drückt man zunächst die Klinken 30 herab, zieht das Bildband heraus und dreht alsdann den Hebel 28, so dafs er sich wieder über die' oberen Enden der Klinken legt, und sie offen und für das nächste Spiel bereit hält. Dann kann die Trommel wieder eingesetzt, und das nächste Stück Bandfilm, wie vorstehend angegeben, daran befestigt und weiter behandelt werden.
Wie man sieht, wird höchstens ein kleines Endchen Bandfilm, und zwar nur während des Befestigens desselben am Querstab 19 der Trommel dem Licht ausgesetzt, sonst geht das Entwickeln durchaus bei Lichtabschlufs vor sich, und kann somit bei Tageslicht vorgenommen werden. Rothglasfenster 23, 25 nebst Spiegel 24 können vorgesehen sein, um die Beobachtung des Fortganges der Entwickelung zu ermöglichen, ferner kann auf dem Zapfen 11 aufsen ein Zeiger 26 angebracht sein, welcher so eingestellt werden kann, dafs er erkennen läfst, wanh besondere Sorgfalt erfordernde Stellen des Films durch das Band gehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    1. Apparat zum Entwickeln von Rollfilms bei Tageslicht, bestehend in einem geschlossenen, gegebenenfalls mit Beobachtungsfenstern versehenen Gehäuse, an das ein zweites, das Bildband enthaltendes Gehäuse so angesetzt werden kann, dais die Ueberführung des Bildbandes aus dem zweiten Gehäuse in das erste ohne Zutritt von Licht möglich ist.
    2. Ausführungsform des unter 1. geschützten Apparates, bei dem die Trennung des zu
    entwickelnden Theiles des Bildbandes von dem im zweiten Gehäuse verbleibenden Rest durch ein von aufsen bewegliches Messer bewirkt wird.
    Ausführungsform des unter i. geschützten Apparates, bei dem in dem Entwickelungsgehäuse eine Trommel zum Aufwinden einer Filmlänge angebracht ist.
    Ausführungsform des unter i. -geschützten Entwickelungsapparates, bei der die Trommel mit einer selbstthätig wirkenden Klemmvorrichtung versehen ist, um das Ende des aufgewickelten Bildbandes festzuhalten.
    5. Ausführungsform des unter 1. und 3. geschützten Apparates, bei der das Entwickelungsgehäuse durch eine von aufsen ein- und ausschiebbare Scheidewand in zwei Abtheilungen getheilt ist, deren erste die Trommel zum Aufwinden des Bildbandes und deren zweite eine von aufsen (nach Entfernung der Scheidewand) in die erste Abtheilung hineinhebbare Schale für die Entwickelungsflüssigkeiten enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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