DE1212112B - Druckgutzu- und -abfuehrvorrichtung fuer eine Adressiermaschine - Google Patents

Druckgutzu- und -abfuehrvorrichtung fuer eine Adressiermaschine

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DE1212112B
DE1212112B DER36213A DER0036213A DE1212112B DE 1212112 B DE1212112 B DE 1212112B DE R36213 A DER36213 A DE R36213A DE R0036213 A DER0036213 A DE R0036213A DE 1212112 B DE1212112 B DE 1212112B
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Anton Renauer
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RENA BUEROMASCHINENFABRIK GES
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RENA BUEROMASCHINENFABRIK GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/24Mechanisms for conveying copy material through addressographs or like series-printing machines

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Description

  • Druckgutzu- und -abfährvorrichtung für eine Adressiermaschine Die Erfindung betrifft eine Druckgutzu- und -abf üh rvorrichtung für eine Adressiermaschine mit einem sich von der Druckgutaufgabestelle über die Abdruck-stelle zur Druckgutablagestelle erstreckenden, kontinuierlich umlaufenden, das Druckgut mittels Reibung mitnehmenden Bandförderer, mindestens einer längs des Bandförderers angeordneten Druckgutführungsfläche und einem in die Druckgutbahn tretenden, der Abdruckstelle nachgeordneten, maschinengerecht steuerbaren Druckgutanschlag.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus der französischen Patentschrift 1094 589 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung ist zwar bereits in Form einer Zusatzeinrichtung aufgebaut, so daß sie wahlweise auf den Maschinentisch einer Adressiermaschine aufsetzbar ist, jedoch besitzt sie wesentliche Nachteile. Dadurch, daß die Fördertrümmer und Leertrümmer des Bandförderers unmittelbar übereinanderliegend dicht überhalb des Maschinentisches Cleführt sind, wobei das Druckgut auf der Oberseite' der Fördertrümmer aufliegt, müssen einmal zusätzliche Andruckmittel in Form von mit Kugeln versehenen Andruckschienen verwendet werden, zum anderen liegt das Druckgut im Bereich der Fördertrümmer nicht plan auf der Drucktischoberfläche auf, so daß es quer zur Förderrichtung leicht abgewölbt wird. Durch den besonderen Bandverlauf stellt sich zwischen den aneinanderliegenden gegenläufigen Förderbandtrümmern ein hoher Abriebverschleiß ein, und außerdem ist bei dieser bekannten Vorrichtung keine Gewähr dafür gegeben, daß das zu fördernde Druckgut auch stets an den seitlichen Führungsflächen anliegt, wodurch erst eine exakte Lage des Druckgutes an der Abdruckstelle zum Druckkopf gegeben wird. Schließlich ist es auf dem allgemeinen Gebiet des Bogenzuführens bekannt, einen Bogen nur dadurch zu fördern, daß an einer seiner Längsseiten Schrägfördermittel angreifen, die ihn auf ein Ausrichtlineal zu ziehen und ihn dann an diesem Lineal entlang fördern. Eine solche Vorrichtung ist z. B. in der USA.-Patentschrift 2 302 067 beschrieben.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-"runde, eine Druckgutzu und -abführvorrichtung für eine Adressiermaschine zu schaffen, die einfacher im Aufbau als die bekannten ist und zudem eine exakte Mitnahme und Einstellung des Druckgutes zur Ab- druckstelle gewährleistet.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß, wie an sich bekannt, Förder- und Leertrumm des Förderers überhalb dem Maschinentisch verlaufend, das Fördertrumm sich gegen die Oberseite des Druckgutes anlegend angeordnet sind und daß Druckgutführun-sfläche und Fördertrumm in Förderrichtung gesehen einen spitzen Winkel bilden.
  • Es wird nur Schutz für die Vereinigung der beiden zur Lösung der erwähnten Aufgabe dienenden Merkmale beansprucht.
  • Ein besonders einfacher Aufbau der Vorrichtung ergibt sich, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein nur an einer Seite der Abdruckstelle vorbeilaufender Bandförderer mit zugeordneten Druckgutführungsflächen vorhanden ist.
  • Vorzugsweise ist dann, wie an sich bekannt, neben der einen Druckgutführungsfläche eine im Abstand dazu parallel verlaufende zweite Druckgutführungsfläche vorhanden.
  • Vorzugsweise ist die zweite Führungsfläche von einer getrennt aufsetz- und feststellbaren Winkelschiene gebildet.
  • Damit das Druckgut in Druckstellung möglichst plan auf dem Drucktisch aufliegen kann, besitzt die Winkelschiene im Bereich der Abdruckstelle im Auflageschenkel eine Ausnehmung.
  • Um einen stoßfreien übergang zu erreichen, ist nach einem anderen Merkmal der Erfindung über den Auflageschenkel, die Ausnehmung im Bereich der Abdruckstelle überdeckend, ein Band aus abriebfestem, reibungsarmen Material gespannt.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnun-en dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf eine üb- liche Adressiermaschine mit daran angebrachter Druckgutzu- und -abführvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung, F i g. 2 eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung, F i g. 3 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 4 eine Ansicht teilweise im Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 2 und F i g. 5 ein elektrisches Schaltschema.
  • Die nur beispielsweise dargestellte übliche Adressierinaschine 1 besitzt eine ebene horizontale Tischfläche 2, unter der eine nicht dargestellte Führungsbahn für die Druckformen 3, vorzugsweise Spiegelschriftdruckforinen, von einem Aufgabeschacht 4 über die Abdruckstelle 5 zu einem Ablageschacht 6 verläuft, in den eine die Druckforinen stehend aufnehmende Aufbewahrungslade 7 einschiebbar ist. Im Bereich der Abdruckstelle 5 besitzt die Tischfläche 2 eine nicht dargestellte Abdrucköffnung, über der sich ein Druckkopf 8 befindet, der höhenbeweglich ist und an einem Druckarm 9 angeordnet ist, der über der Tischfläche 2 verläuft und vom Aufgabeschacht 4 ausgeht. Bei einer solchen Adressierinaschine erfolgt die Zuführung des Druckgutes 10, z. B. von Briefumschlägen, von der Vorderseite 11 der Adressierinaschine aus entweder von Hand oder mittels eines üblichen, nur schematisch angedeuteten Anlegers 12, der vorzugsweise getrennt von der Adressiermaschine aufgestellt ist.
  • Die erfindungsgemäße Druckgutzu- und -abführvorrichtung 13 erstreckt sich von der Maschinenvorderseite 11 bis über die Maschinenrückseite 14 hinaus und besitzt einen lediglich an einer Seite der Abdruckstelle 5 vorbeilaufenden Endlosförderer in Form eines Endlosförderbandes 15. Wie aus F i g. 3 ersichtlich, ist das Endlosförderband 15, das vorzugsweise von einem breitflächigen Band aus abriebfestem Material mit hohem Reibungskoeffizienten, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff, gebildet ist, über eine Umlenkrolle 16, nahe der Maschinenvorderseite 11 und eine Antriebsrolle 17 hinter der Maschinenrückseite 14 geführt. Die Antriebsrolle 17 wird nach Inbetriebnahme der Adressiermaschine und der erfindungsgemäßen Druckgutzu- und -abführvorrichtung ständig durch einen Elektromotor 18 angetrieben. Das Fördertrumm 19 des Endlosförderbandes 15 verläuft unmittelbar über der Tischfläche 2 der Adressiermaschine 1, während das Leertrumm 20 des Endlosförderbandes 15 über dem Fördertrumm 19 zu diesem parallel verläuft.
  • Längs des Endlosförderbandes 15 erstreckt sich auf seiner von der Abdruckstelle 5 abgekehrten Seite in einem Abstand eine Anschlag- und Führungsfläche 21, die von einer senkrechten Metallfläche gebildet ist.
  • Das Druckgut 10 wird von dem Fördertrumm 19 ausschließlich durch Reibung von der Aufgabestelle über die Abdruckstelle zur Abgabestelle mitgenommen, wobei es an der Abdruckstelle zum Bedrucken kurzzeitig bei weiterlaufendem Endlosförderband angehalten wird.
  • Damit das Druckgut 10 stets in der gewünschten positionsgerechten Lage zur Abdruckstelle gelangt, obwohl der Endlosförderer nur einseitig auf das Druckgut einwirkt, verläuft das Endlosförderband 15 schräg zur Anschlag- und Führungsfläche 21, und zwar derart, daß es mit der Anschlag- und Führungsfläche in Förderrichtung gesehen einen spitzen Winkel einschließt. Die Anschlagfläche 21 verläuft dabei in der horizontalen Ebene senkrecht zur Führungsbahn für d ie Druckformen 3.
  • Der der Abdruckstelle 5 nachgeordnete Anschlag, der das Druckgut abdruckgerecht an der Abdruckstelle festhält, wird von zwei hakenförmigen Anschlagstangen 22 gebildet, die zueinander parallel verlaufen und an einer drehbar gelagerten Stange 23 befestigt sind. Die Stange 23 ist drehfest mit einem schwenkbaren Joch 24 verbunden, an dem die Tauchkerne 25 von zwei Elektromagneten 26 kraftschlüssig angreifen. Durch wechselweises Erregen der Elektromagneten 26 wird das Joch 24 und damit die Stange 23 um die Achse derselben hin und her geschwenkt, dadurch werden die Anschlagstangen 22 abgesenkt bzw. angehoben. In abgesenkter Stellung halten die Anschlagstangen 22 mit ihren hakenförinig abgebogenen Enden, über die ein Gummischlauch 27 gezogen sein kann, das zugeführte Druckgut 10 in Abdruckstellung an und nach Hochschwenken der Anschlagstangen 22 nach vollzogenem Abdruck fördert das Endlosförderband 15 das Druckgut weiter zur Ablagestelle.
  • Damit ein Nachfedern und damit ein unexaktes Arbeiten der Anschlagstangen 22 beim Bewegen derselben von einer Arbeitsstellung in die andere sicher vermieden wird, sind mit dem Joch 24 mittels einer klammerförmig gebogenen Blattfeder 28 zwei Anschlagplatten 29 derart verbunden, daß diese Platten 29 im wesentlichen denselben Abstand von der drehbaren Stange 29 und damit der Schwenkachse des Joches 24 haben. In abgesenkter bzw. angehobener Stellung der Anschlagstangen 22 wirkt jeweils eine der Anschlagplatten 29 mit einer ortsfesten Dauermagnetplatte 30, vorzugsweise aus Magnetgummi, zusammen. Die von der Dauerinagnetplatte 30 auf die jeweilige Anschlagplatte 29 aus ferromagnetischem Material ausgeübte Haltekraft bewirkt in jedem Fall, daß die Anschlagstangen 22 in ihren Arbeitsstellun-(Yen verbleiben, gleichgültig, ob die Elektromagneten im 26 weiter erregt werden oder nicht. Natürlich überwiegt die von den Elektromagneten 26 entwickelte Kraft wesentlich die Haltekraft der Dauerinagnetplatte 30. Da für die Dauermagnetplatte 30 Magnetgummi verwendet ist, wird zudem eine geräuschdämpfende Bewegung erreicht.
  • Nahe dem Zuführende des Endlosförderers 15 ist ein Fühlelement, vorzugsweise in Form einer Lichtschranke, bestehend aus einer Lichtquelle 31 und einem darunter angeordneten fotoelektrischen Widerstand 32, vorgesehen. Nach Zuführen eines Druckgutes 10 spricht dieses Abfühlelement an und schaltet über einen Verstärker den Elektromagneten 26 ein, der die AnschIagstangen 22 in die abgesenkte Stellung überführt. Der auf den entsprechenden Elektromagneten 26 gegebene Schaltimpuls bleibt lediglich während der Durchlaufzeit des Druckgutes durch das Fühlelement erhalten, aber wegen der besonderen Ausbildung der Betätigungsvorrichtung für die Anschlagstangen 22 bleiben diese auch dann in abgesenkter Lage, wenn der entsprechende Elektromagnet 26 nicht mehr erregt ist.
  • Bei Verwendung von übereinanderliegenden fotoelektrischen Einheiten 31, 32 ist es notwendig, eine unmittelbar über der Tischfläche 2 liegende Zusatzplatte 33 zu verwenden, um unter ihr geschützt den fotoelektrischen Widerstand 32 unterbringen zu können. Diese Zusatzplatte 33 bildet zugleich eine Gleitfläche für das Druckgut 10, die möglichst stoßfrei in die Tischplatte 2 der Adressiermaschine übergeht.
  • Vorteilhafter wäre es, eine mit Reflektion arbeitende fotoelektrische Abfühleinheit zu verwenden, bei der sowohl die Lichtquelle als auch der fotoelektrische Widerstand im wesentlichen in gleigher Höhe über der Tischplatte angeordnet sind und unter denen dan-ii das abzutastende Druckgut frei durchläuft. Die Tischfläche 2 muß dann im Bereich dieser Abfühleinheit mit einer gut reflektierenden Oberfläche ausgebildet bzw. versehen sein. Die Zusatzplatte 33 kann dann entfallen.
  • Das Aufwärtsbewegen der Anschlagstangen 22 nach vollzogenem Abdruck erfolgt mittels des entsprechenden Elektromagneten 26, der kurzzeitig über einen Maschinenkontakt der Adressiermaschine eingeschaltet wird, und zwar durch ein kurz vor dem Ende des Abdruckvorganges wirksames Maschinenglied.
  • Vorzugsweise ist die vorbeschriebene Druckgutzu-und -abführvorrichtung in Form einer für sich transportablen Baueinheit zusammengebaut, die als Zusatzvorrichtung ohne jegliche mechanische Antriebsverbindung od. dgl. auf den Drucktisch einer Adressiermaschine aufsetzbar und feststellbar ist. Mit der Adressiermaschine besteht lediglich eine Verbindung über elektrisches Stromversorgungskabel. Endlosförderband 15, Antriebsmotor 18, Abfühlelemente 31, 32 und die zugeordneten Einzelteile sind in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht, das an der Maschinenvorderseite einen Anschlagwinkel 34 bildet, der über den Maschinentischrand greift und im Bereich der Maschinenrückseite weist dieses Gehäuse eine mittels eines Betätigungshebels 35 feststell- und lösbare Klemmvorrichtung 36 auf, deren Klemmplatte 37 an die Maschinenrückseite anpreßbar ist.
  • Vorteilhaft ist das Gehäuse 37, in dem die Betätigungsvorrichtung für die Anschlagstangen 22 untergebracht ist, an dem Gehäuse der Baueinheit verstellbar angebaut. Die Verstellung kann mittels einer Stellschraube 38 erfolgen, die an der Oberseite des Gehäuses der Baueinheit durch einen Schlitz 39 von außen betätigbar ist.
  • An der Maschinenrückseite 14 erstreckt sich das Gehäuse der Baueinheit nach abwärts und nimmt dort elektrische Bauteile, wie z. B. einen Verstärker u. dgl. auf. Seitlich daran angebaut ist ein Ablagebehälter 40, dessen Rückwand 41 unter den Boden des Behälters greift und nach Lösen von Stellschrauben 42 in der in F i g. 2 angegebenen Pfeilrichtung verstellt werden kann.
  • Wie aus F i g. 5 ersichtlich, liegt im Stromkreis für den Ab-Elektromagneten 26 ein Kontakt 42 des Relais 43 im Verstärker 44, der von dem fotoelektrischen Abfühlelement 31, 32 gesteuert wird. Dieser Kontakt 42 schließt, wenn das Abfühlelement 31, 32 auf ein zugeführtes Druckgut anspricht, demzufolge wird der Ab-Elektromagnet 26 erregt, und die Anschlagstangen 22 gehen in ihre Haltestellung. In der einen Zuleitung für den Auf-Elektromagneten 26 liegt der Maschinenkontakt 45, der von einem beweglichen Maschinenteil der Adressiermaschine geschlossen wird, wenn der Abdruckvorgang, kurz vor seinem Ende ist. Durch Schließen des Kontaktes 45 wird der Auf-Elektromagnet 26 erregt, wodurch die Anschla-stan-en 22 wieder in ihre angehobene Stel-lung zurückbewegt werden.
  • Um eine sichere Führung des Druckgutes 10, insbesondere wenn dieses eine größere Breite besitzt, zu gewährleisten, ist auf den Drucktisch 2 eine Winkelschiene 46 aufsetzbar, die an der Maschinenvorderseite 11 über den Tischrand greift und an der Maschinenrückseite 14 mittels einer Stellschraube 47 feststellbar ist. Diese Winkelschiene 46 bildet mit ihrem vertikalen Schenkel eine zweite Anschlag- und Führungsfläche für das Druckgut. Der horizontale Schienenschenkel ist im Bereich der Abdruckstelle 5 ausgespart. Um einen stoßfreien übergang zu erreichen, ist über diesen Schienenschenkel ein Nylonband 48 gespannt, auf dem der Druckgutrand aufliegt. Da dieser Schienenschenkel im Bereich der Ab- druckstelle nicht stört, kann das Druckgut bis nahe an den Druckgutrand bedruckt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Druckgutzu- und -abführvorrichtung für eine Adressiermaschine mit einem sich von Druckgutaufgabestelle über die Abdruckstelle zur Druckgutablagestelle erstreckenden, kontinuierlich umlaufenden, das Druckgut mittels Reibung mitnehmenden Bandförderer, mindestens einer längs des Bandförderers angeordneten Druckgutführungsfläche und einem in die Druckgutbahn tretenden, der Abdruckstelle nachgeordneten, maschinengerecht steuerbaren Druckgutanschlag, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, Förder- und Leertrumm des Förderers überhalb dem Maschinentisch verlaufend, das Fördertrumm sich gegen die Oberseite des Druckgutes anlegend angeordnet sind und daß Druckgutführungsfläche und Fördertrumm in Förderrichtung gesehen einen spitzen Winkel bilden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein nur an einer Seite der Ab- druckstelle (5) vorbeilaufender Bandförderer mit zugeordneten Druckgutführungsflächen vorhanden ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch -ekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, neben der einen Druckgutführungsfläche eine im Abstand dazu parallel verlaufende zweite Druckgutführungsfläche vorhanden ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungsfläche von einer getrennt aufsetz- und feststellbaren Winkelschiene (46) gebildet ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelschiene (46) im Bereich der Abdruckstelle (5) im Auflageschenkel eine Ausnehmung besitzt. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß über den Auflageschenkel, die Ausnehmung im Bereich der Abdruckstelle überdeckend, ein Band (48) aus abriebfestem, reibungsarmen Material gespannt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 579 656; deutsche Auslegeschrift Nr. 1138 075; französische Patentschriften Nr. 868 978, 1094 589; USA.-Patentschriften Nr. 1728 329, 2 302 067.
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