DE122122C - - Google Patents

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DE122122C
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Germany
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sealing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Beutelfiltern. Bei diesen Filtern ist es gebräuchlich, die eingehängten Elemente zwecks Abdichtung der Auslaufrohre gegen die Kastenwandung mittelst Druckschrauben, Excenter oder Keilnasen gegen einen zwischen Rohr und Kastenwandung eingeschalteten Gummiring anzudrücken. Diese Abdichtung ist erforderlich, um der in dem Gehäuse unter beliebigem Druck stehenden Flüssigkeit den Austritt nur durch den über das Element gezogenen Filterbeutel zu gestatten, und zwar dergestalt, dafs die durch den Beutel filtrirte Flüssigkeit aus den Hohlräumen des Elementes nur durch das damit in Verbindung stehende Ablaufrohr entweichen kann. Der angegrefste Gummiring am Mundstück des Rohres verhindert die nicht filtrirte Flüssigkeit am gleichzeitigen Austritt durch die Durchbohrung der Kastenwandung.
Die auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 dargestellte Neuerung besteht nun darin, dafs das Element α mittelst eines Hakens b an einer im Innern des Kastens c angebrachten Schiene d derart aufgehängt wird, dafs die Mündung seines Ablaufrohres e das nach innen vortretende Ende eines in die Kastenwandung eingeschraubten Ablaufröhrchens f umschliefst. - Der Haken b ist ziemlich am Ende des Elementes auf Seite des Ablaufes angebracht, wodurch das Eigengewicht des Elementes ein starkes Drehungsmoment gegen die Mündung des Auslaufrohres f hervorruft, wie aus der schematischen Fig. ia deutlich hervorgeht. Der aus dem Gewicht Q. hervorgehende Seitendruck P steht im umgekehrten Verhältnifs der in Frage kommenden Hebelarme L und /.
Ueber das nach innen vortretende Ende des Auslaufröhrchens f ist ein Gummiring g gezogen, der beim Einhängen des Elementes a dem Druck P ausgesetzt wird und unter diesem Druck gleichzeitig das Element gegen das Auslaufrohrjf und auch das eingeschraubte Auslaufrohr selbst nach aufsen abdichtet.
Das Element α ist also betriebsfähig eingesetzt, sobald es mit seinem Haken b auf die Schiene d aufgehängt und mit der Auslaufmündung des Rohres e unter das Auslaufröhrchen f des Kastens gebracht worden ist.
Um den Gummiring g einem beliebig starken und beliebig einstellbaren specifischen Druck ρ aussetzen zu können, wird man nicht das ganze Gewicht des Elementes α darauf wirken lassen, sondern letzteres an dem der Auslaufseite gegenüberliegenden Ende des Auslauf: rohres e durch einen einstellbaren Anschlag i (Fig. 1) derart unterstützen, dafs beim Einhängen des Elementes nur ein bestimmter Anzug des Gummiringes verbleibt.
Dieselbe Wirkung wird durch die in Fig. 2 der Zeichnung dargestellte Aufhängung des Elementes erreicht. Diese besteht darin, dafs ein bewegliches Kettenglied h, welches am Kasten c befestigt ist, über einen rückwärts gebogenen Haken b des Elementes α gelegt wird, wodurch genau dieselbe Hebelwirkung — auf die es allein ankommt — erzielt wird.
Dasselbe ist der Fall, wenn man umgekehrt das bewegliche Kettenglied, oder eine Kette
überhaupt, an dem Element α befestigt und die Kastenwandung mit dem Haken für die Kette versieht.
Die neue Aufhängung des Filterelementes bietet noch die Möglichkeit, es in einem beliebig gestalteten Kasten anzuordnen, weil der ganze zur Abdichtung erforderliche Druck von einer Kastenwand aufgenommen wird. Bei grofsen Kasten ist man daher in der Lage, zwei gegenüberliegende oder mehrere Seitenwände mit Elementen zu besetzen, so dafs sich zwei oder mehr Auslaufseiten ergeben. Diese Anordnung empfiehlt sich für grofse Massenfilter mit offenem Gehäuse.
Die Vortheile der Erfindung liegen:
1. in der sicheren Abdichtung der Elemente gegen das umschliefsende Gehäuse ohne Zuhlilfenahme besonderer Verschlufsorgane, wodurch auch die Handhabung vereinfacht wird;
2. in der Anwendung des neuen Verschlusses ohne Beanspruchung gegenüberliegender Kastenwandungen; der Kasten bekommt demgemäfs, aufser dem Flüssigkeitsdruck, keinen weiteren Druck, der auf Ausbauchung wirken könnte, weil der ganze Dichtungsdruck von einer Kastenwand aufgenommen wird; daher können
3. in Kasten von grofsen Abmessungen zwei gegenüberliegende oder mehrere Seitenwände mit Elementen besetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Beutelfiltern die Abdichtung der Filterelemente gegen die Gehäusewandung, dadurch gekennzeichnet, dafs infolge der einseitigen Aufhängung der Filterelemente durch das Eigengewicht der letzteren die an der Ausflufsmündung zwischen Kastenwand und Filterelement eingeschalteten, aus beliebigem, elastischem Material bestehenden Dichtungsringe zwecks Verhütung des Austritts unfiltrirter Flüssigkeit angeprefst werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE122122C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2540362A (en) * 1947-04-16 1951-02-06 Fred H Winslow Filter

Cited By (1)

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