DE1222437B - Verfahren zur Herstellung eines Glasfalzes fuer Kleinuhren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Glasfalzes fuer Kleinuhren

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DE1222437B
DE1222437B DEM54925A DEM0054925A DE1222437B DE 1222437 B DE1222437 B DE 1222437B DE M54925 A DEM54925 A DE M54925A DE M0054925 A DEM0054925 A DE M0054925A DE 1222437 B DE1222437 B DE 1222437B
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DE
Germany
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glass
watch
outer edge
fold
watch case
Prior art date
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Pending
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DEM54925A
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English (en)
Inventor
Gerhard Krantz
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H MUENCHMEYER K G DIPL ING
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H MUENCHMEYER K G DIPL ING
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B39/00Watch crystals; Fastening or sealing of crystals; Clock glasses
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/22Materials or processes of manufacturing pocket watch or wrist watch cases
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0061Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components for protecting the mechanism against external influences
    • G04D3/0064Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components for protecting the mechanism against external influences for cases

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Glasfalzes für Kleinuhren Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines das Uhrglas aufnehmenden, hinterschnittenen Falzes an Uhrgehäusen für Kleinuhren, insbesondere Fornigehäusen, bzw. deren Glasreifen sowie die nach diesem Verfahren hergestellten Uhrgehäuse bzw. Glasreifen.
  • Gehäuse von Kleinuhren werden vielfach zerspanend hergestellt oder aus Blech gepreßt. Reine Goldgehäuse werden vorwiegend gepreßt, insbesondere Formgehäuse, die einen rechteckigen, tonnenförmigen oder andersartig geformten Zifferblattausschnitt besitzen.
  • Gepreßte Uhrgehäuse haben, wenn sie in einem Arbeitsgang gezogen werden, den Nachteil, daß der Glasfalz, in den das Uhrglas eingesetzt wird, nicht gleichzeitig hinterzogen werden kann. Dieses Hinterziehen mußte bisher in einem speziellen, zerspanenden Arbeitsgang ausgeführt werden; hierfür werden aber insbesondere bei Formgehäusen aufwendige Maschinen benötigt. Wenn hingegen der Glasfalz nicht hinterzogen ist, hat das Uhrglas erfahrungsgemäß einen schlechten Sitz und fällt leicht heraus.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung eines hinterschnittenen bzw. hinterzogenen Glasfalzes ohne großen apparativen Aufwand und auch an dünnwandigen Goldgehäusen insbesondere Formgehäusen - zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Falz mit einem dem Hinterschnittdurchmesser entsprechenden Durchmesser gepreßt und sodann der äußere Rand des Falzes zur Bildung eines nach innen vorspringenden, umlaufenden Vorsprunges angestaucht wird. Auf diese Weise kann unmittelbar hintereinander und ohne Umspannen des Werkstückes sowohl das Pressen des Gehäuses nebst Glasfalz als auch dessen »Hinterziehen« erfolgen, und zwar ohne daß die Form des Gehäuses dabei eine wesentliche Rolle spielt. Sowohl Werkzeug- als auch Bearbeitungskosten sind damit wesentlich geringer als bei den herkömmlichen Fertigungsverfahren. überdies vermeidet das erfindungsgemäße Anstauchen des Glasfalzes jeglichen Abfall an zumeist wertvollem Metall, der beim zerspanenden Herstellen des Hinterschnitts am Glasfalz in Kauf genommen werden muß.
  • Es ist zwar bei Großuhren mit Holzgehäusen bekannt, das Uhrglas in einen aus Blech gepreßten Ring von umlaufend U-förmigem Querschnitt einzusetzen, dessen zur Frontseite der Uhr gerichteter Steg derart axial angestaucht ist, daß er beidseits über die Schenkel des U hinausragende Wülste bildet. Während der radial äußere Schenkel den Ring im Holzgehäuse klemmend hält, dient der radial innere Schenkel des Ringes zur Aufnahme des Uhrglases, und die Wülste dienen einerseits dem Glas, andererseits dem Holzgehäuse als Anschlag. Mit der Erfindung hat dies nichts zu tun, weil Gehäuse für Großuhren sich technologisch und somit gattungsmäßig von Kleinuhrengehäusen völlig unterscheiden. In erstere wird das Glas spannungsfrei eingesetzt, und es bedarf des Ringes nur, um dem Glas einen sicheren Halt zu geben, wobei der radial einwärts vorspringende Wulst das Glas übergreift und randseitig überdeckt. Eine derartige Anordnung käme für ein Kleinuhrengehäuse sowohl herstellungsmäßig als auch des klobigen Aussehens wegen nicht in Frage; der erfindungsgemäß angestauchte Glasfalz übergreift das Glas auch nicht, sondern hält es unter radialer Spannung am Rande klemmend fest.
  • Vorzugsweise wird zur Bildung des Vorsprunges am Glasfalz dessen äußerer Rand mit Hilfe eines ebenen oder konzentrisch zum Uhrgehäuse gewölbten Stempels angestaucht, dies kann jedoch auch mit Hilfe einer Rolle od. dgl. durch Einbördeln geschehen.
  • Es hat sich ferner als vorteilhaft und empfehlenswert erwiesen, das Anstauchen des Vorsprunges am Glasfalz derart vorzunehmen, daß der zylindrische Innenrand des Glasfalzes und der daran anschließende Außenrand des Glasreifens einen spitzen Winkel einschließen.
  • In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Bearbeitung des Glasfalzes von gepreßten Uhrgehäusen schematisch erläutert und ein Uhrgehäuse mit dem hiernach hergestellten Glasfalz dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt einen zur Ausführung des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung geeigneten Preßstempel; F i g. 2 zeigt das auf einer Gegendruckforin angeordnete Uhrgehäuse; F i g. 3 stellt einen Ausschnitt aus dem Uhrgehäuse mit dem nach der Erfmdung, eingestauchten Glasfalz dar.
  • Mit Hilfe des in F i g. 1 dargestellten ebenen Preßstempels 4 wird das in F i g. 2 auf dem Gegendruckstück 5 angeordnete, mit dem Glasfalz 2 versehene Uhrgehäuse 1 am äußeren Rand des Glasfalzes 2 eingestaucht. Infolge dieses Einstauchens bildet sich eine nach innen vorspringende Kante 3, von der das später eingesetzte Uhrglas 6 sicher gehalten wird.
  • Für die Ausführung des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn das Uhrgehäuse zwischen der Innenbegrenzung des Glasfalzes und dem daran anschließenden Rand des Uhrgehäuses einen möglichst spitzen Winkel einschließt.
  • Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß durch die spanlose Verformung bei dem Stauchen oder Einbördeln die nach innen vorspringende Kante des Uhrgehäuses, die das Uhrglas hält, verfestigt wird. Die Verformung kann dabei unmittelbar im Anschluß an den Preßvorgang, bei dem der Glasfalz in dem Gehäuse ge--bildet worden ist, vorgenommen werden, wobei das Gehäuse vorteilhaft noch auf demselben Gegendruckstück bleiben kann.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich für das Stauchen daraus daß diese Verformung mit Preßstempeln von beliebiger Form vorgenommen werden kann, so daß zur Ausführung der Bearbeitung keine besonderen Preßstempel erforderlich sind.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Verfahren zur Herstellung eines das Uhrglas aufnehmenden hinterschnittenen Falzes an Uhrgehäusen für Kleinuhren, insbesondere Formgehäusen bzw. deren Glasreifen, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß der Falz mit einem dem Hinterschnittdurchmesser entsprechenden Durchmesser gepreßt und sodann der äußere Rand des Falzes zur Bildung eines nach innen vorspringenden, umlaufenden Vorsprunges angestaucht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rand mit Hilfe eines ebenen oder konzentrisch zum Uhrgehäuse gewölbten Stempels angestaucht wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rand mit Hilfe einer Rolle od. dgl. durch Einbördeln angestaucht wird. 4. Gepreßtes Uhrgehäuse bzw. Uhrgehäuse-Glasreifen mit einem das Uhrglas aufnehmenden, hinterschnittenen Falz, dadurch gekennzeichnet, daß der Falz über den größten Teil seiner Tiefe einen im wesentlichen konstanten Hinterschnittdurchmesser hat und an seinem äußeren Rand mit einem umlaufenden, einwärts ragenden eingestauchten oder eingebördelten Vorsprung versehen ist. 5. Gepreßtes Uhrgehäuse bzw. Uhrgehäuse-Glasreifen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Innenrand des Glasfalzes (2) und der daran anschließende Außenrand des Glasreifens einen spitzen Winkel einschließen. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 298 958, 345 609; USA.-Patentschrift Nr. 1915 078.
DEM54925A 1962-11-26 1962-11-26 Verfahren zur Herstellung eines Glasfalzes fuer Kleinuhren Pending DE1222437B (de)

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CH1443863A CH422653A (de) 1962-11-26 1963-11-25 Verfahren zur Herstellung eines gepressten Uhrgehäuses sowie nach dem Verfahren hergestelltes Uhrgehäuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2165966T3 (es) * 1995-04-05 2002-04-01 Bunz Montres Sa Carcasa para un reloj de pulsera.
SG95579A1 (en) * 1996-03-22 2003-04-23 Bunz Montress S A Watch housing for a wrist watch

Citations (3)

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US1915078A (en) * 1932-02-17 1933-06-20 Waterbury Clock Company Combined clock-bezel and mat
CH298958A (fr) * 1952-03-22 1954-05-31 Piquerez Erwin Procédé de fabrication d'un fond-calotte pour boîte de montre et outillage pour la mise en oeuvre de ce procédé.
CH345609A (fr) * 1958-03-21 1960-03-31 Gisiger Lusa Armin Boîte de montre étanche

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CH422653A (de) 1967-04-29
CH1443863A4 (de) 1966-06-30

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