DE125444C - - Google Patents

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DE125444C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/16Apparatus for joining warp ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 125444 KLASSE 86Λ.
Zusatz zum Patente 119666 vom 15. März 1900.
Patentirt im Deutschen Reiche ^om 21. August 1900 ab. Längste Dauer: 14. März 1915.
Die größtmögliche Leistung der mechanischen Vorrichtung zum Andrehen der Webketten ist in erster Linie davon abhängig, daß die einzelnen Bewegungen, aus welchen sich der Arbeitsvorgang zusammensetzt, stets genau in der vorbestimmten Reihenfolge auf einander folgen. -Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine dahingehende Verbesserung der durch Patent 119666 geschützten Vorrichtung.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der verbesserten Vorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht derselben, wobei einzelne Theile im Schnitt und abgebrochen gezeichnet sind, während Fig. 2 eine Stirnänsicht unter Hinweglassung einiger Theile ist. Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich in derselben Weise, wie beim Patent 119666. Der Antrieb der einzelnen Elemente ist jedoch folgender: In dem Maschinengestell ist die Hauptwelle r gelagert, welche bei dem angenommenen Handbetriebe mittels des Handrades y gedreht wird. Von dieser Welle aus erhält der Fadentheiler, welcher aus den Hakenstangen oder Kreuzschienen 4 besteht, seine hin- und hergehende Bewegung, indem in die Nuth 22 der Nuthenscheibe 21 die Rolle 23 eingreift, welche an dem auf den Schienen ρ gleitenden Schlitten 3 sitzt. An der Stirnseite dieses Schlittens ist der Träger 1 der Kreuzschienen 4 befestigt. Die schrittweise Drehung der Kreuzschienen wird durch eine auf der Hauptwelle r sitzende Stiftscheibe 19 (Fig. 2) vermittelt. Der als Rolle ausgebildete Stift derselben greift in den Sternkranz 16 ein, welcher in einer Aussparung der Gestellwand Hegt und mit seiner Innenverzahnung die Zahnräder 9 antreibt. Diese Räder 9 sitzen lose auf dem vierkantigen Ende der Kreuzschienen 4. Letztere müssen sich also der schrittweisen Drehbewegung der Räder 9 anschließen.
Der Dorn 41, welcher die zurückgezogenen Kettenfäden hält, wird von der Hauptwelle r aus mittels des Kreisexcenters 25, der Zugstange 37 und des auf der Achse 31 sitzenden Hebels 33 in schwingende Bewegung versetzt.
Die Transportschnecke 115, welche das abgestoßene Fadenpaar aufnimmt und der Drehvorrichtung zuführt bezw. die Achse 120 dieser Schnecke erhält ihre gleichmäßige Drehung von der Hauptwelle r unter Vermittelung der Zahnräder 125, 124 und 123 (Fig. 2).
Ebenso treibt das Zahnrad 27 der Triebwelle r über das Zwischenrad 29 und das Zahnrad 28 die Achse 24 an, welche am vorderen Ende die in Gemeinschaft mit der federnden Ringscheibe 57 das Zwirnen bezw. Eindrehen besorgende Ringscheibe 45 trägt.
Um die hin- und hergehende Bewegung der in eine gemeinsame Führungsstange 107
(2. Auflage, ausgegeben am 21. Oktober
auslaufenden Stangen I09 zu erhalten, greift an das Ende der Stange 107 der gegabelte, um in schwingende Doppelhebel 112 an, welcher an seinem anderen Ende mit einer Rolle versehen ist, die in der Nuth 22 der bereits vorher erwähnten Nuthenscheibe 21 auf der Hauptwelle r eingreift.
Endlich werden auch die zwangläufig auf- und abbewegten Führungsstangen 99, wie aus der Fig. 3 ersichtlich, mittels eines Curvenstückes 93 und einer am Ende der Triebwelle r angeordneten Stiftscheibe 96 bewegt.
Die Haupt- oder Triebwelle r der Maschine dient demnach den einzelnen Mechanismen der Vorrichtung unter Vermittelung geeigneter, aus Excenter, Nuthenscheibe u. s. w. bestehender Elemente als Antriebstheil, wodurch eine genaue Aufeinanderfolge der Bewegungen der Kettenfäden gesichert, der todte Gang der Maschine vermieden und die Betriebseinrichtung vereinfacht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Andrehen der Webketten nach Patent 119666, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Theile der Vorrichtung, wie die Kreuzschienen (4), der Dorn (41), die Transportschnecke (115), die Ringscheibe (45), die Führungsstäbe (109) und die Fühlstangen (99) unter Vermittelung geeigneter Elemente, Excenter, Nuthenscheibe u. s. w. von einer gemeinsamen Triebwelle aus angetrieben werden, um den todten Gang zu vermeiden und eine genaue Aufeinanderfolge der Bewegungen zu sichern. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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