DE94041C - - Google Patents
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- DE94041C DE94041C DE189694041D DE94041DD DE94041C DE 94041 C DE94041 C DE 94041C DE 189694041 D DE189694041 D DE 189694041D DE 94041D D DE94041D D DE 94041DD DE 94041 C DE94041 C DE 94041C
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- Germany
- Prior art keywords
- pickers
- picker
- roller
- rollers
- hop
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D46/00—Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
- A01D46/02—Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of hops
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Zweck' vorliegender Erfindung ist, die in der Patentschrift Nr. 84036 beschriebene
Hopfenpflückmaschine zu vereinfachen und zu verbessern, indem einerseits verschiedene
Mechanismen in Wegfall kommen, andererseits Vorrichtungen getroffen werden, welche die
Sicherheit der Arbeit erhöhen.
In Wegfall kommen in erster Linie die untere Pflückerreihe t sowie der Transportrechen p,
welcher die abgepflückten Dolden von dem Tisch e einer Reinigungsvorrichtung dg zuführt.
Diese Arbeit wird jetzt von den oberen Pflückern selbst verrichtet, indem dieselben
derartig angeordnet werden, dafs sie, in eine pendelnde Bewegung versetzt, die Dolden bei
deren Abreifsen zugleich der Reinigungsvorrichtung zuschleudern.
Zu diesem Zweck sind die einzelnen Pflücker s in einem Rahmen gelagert, welcher durch die
Winkelschienen h k, die Schiene i und die Seitentheile r gebildet wird (Fig. 1). Dieser
Rahmen ist drehbar im Maschinengestell α gelagert und schwingt um an beiden Seiten des
Gestelles α angebrachte Zapfen gl. Die Pflücker s
sind derart im Rahmen gelagert, dafs sie mit einer Nase s1 auf der Schiene i aufruhen und
durch eine Spiralfeder s3 in dieser Lage gehalten werden. Ein mehr oder weniger starkes
Spannen der Feder wird-durch entsprechendes Verstellen der Winkelschiene k bezw. der auf
ihr ruhenden Flügelmutter s'2 bewirkt. Von den Transportwalzen trägt die eine, b, an ihren
Enden je eine unrunde Scheibe b1 (Fig. 1 und 4),
welche direct hinter den Seitentheilen r liegen, derart, dafs sie bei Umdrehung der Transportwalzen
b und c die Theile r und mit diesen den Rahmen und die in demselben gelagerten
Pflücker in eine pendelnde Bewegung versetzen, so dafs letztere, wenn sie eine Dolde abgerissen
haben, diese zugleich eine Strecke weit vorwärts auf die Reinigungsvorrichtung schleudern
und dadurch eine besondere Vorrichtung hierfür unnöthig machen. Statt der unrunden
Scheibe b1 in Fig; 1 und 4 kann auch eine
andere Form der Scheibe (vergl. Fig. 6 und 9) in Anwendung kommen, oder es können die
Pflücker die in Fig. 7 ersichtliche Gestalt erhalten und auf einer Stange k1 gelagert sein,
welche durch Excenter in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt wird.
Wie in dem Patent Nr. 84036, so ist auch hier eine Vorrichtung getroffen, welche es ermöglicht,
die Pflücker s einzeln anheben zu können; doch ist dieselbe dahin erweitert, dafs
beim Gang der Maschine selbstthä'tig. stets ein periodisches Anheben sämmtlicher Pflücker erfolgt,
wodurch die Arbeitssicherheit der Maschine bedeutend erhöht und der Betrieb vereinfacht
wird. Dieses Anheben der Pflücker geschieht zu gleicher Zeit mit einem anderen Vorgang,
welcher verhindert, dafs sich zwischen den Transportwalzen Blätter oder Dolden festklemmen
und zwischen den Walzen hindurchgeprefst werden, was für diese und den Gang der Maschine mit verschiedenen Nachtheilen
verbunden wäre.
Um diese Vortheile zu erreichen, sind folgende Aenderungen vorgenommen worden:
Die Pflücker s tragen je einen Arm u1
(Fig. 1), welcher mit seinem, einen Ende mit einer Taste u in Verbindung steht; diese ist
drehbar auf einer Winkelschiene n. gelagert^
wie beim Patent Nr. 84036, und dient dazu, z. B. beim Einlegen der Ranken bestimmte
Pflücker heben, zu können. Das andere Ende des Armes κ1 ruht auf einer Schiene m. Diese
trägt einen Arm ^, welcher mit einer Stange^1
in drehbarer Verbindung steht. Auf der die nöthigen Antriebräder bezw. -Scheiben tragenden
Welle u° sitzt ein doppeltes Zahnrad e°, welches zwei Abtheilungen besitzt (Fig. 3 und 3a),
■ einen gezahnten Theil e3, welcher eine zahnlose
Stelle besitzt, und einen cylindrischen Theil e4, welcher der zahnlosen Stelle von e3
entgegen entsprechend gezahnt ist. Theil e3 greift in ein Zwischenrad f° ein und in dieses
ein zweites Zahnrad g°, welches auf der die
Walze c tragenden Achse f1 sitzt. Läfst nun
der gezahnte Theil e3 von Zahnrad e° bei Umdrehung des letzteren das Zwischenrad f°
frei, so greifen gleichzeitig die Zähne von e4 in das Rad g® ein und bewegen nun dieses
und mit ihm Zahnrad f° und die Walzen b und c auf eine kurze Strecke entgegengesetzt
der bisherigen Drehrichtung, wodurch zwischen den Walzen b und c etwa festgeklemmte Blätter
oder Dolden freigegeben werden. . Auf dem Rade e° befindet sich noch eine Nase x, welche
hinter das hakenförmig gestaltete Ende der Stange ^1 greift und letztere mit nach abwärts
nimmt, während die Walzen b und c etwas zurückgedreht werden; dadurch werden die
Pflücker s zu gleicher Zeit sämmtlich angehoben, da die Schiene m durch die Stange ^1
in der Pfeilrichtung Fig. 1 gedreht wird. Die Stange ^1 wird selbstthätig wieder freigegeben,
wenn der Ansatz χ bei seinem Umlauf ällmälig
von deren Ansatz herabgleitet. Eine Feder y (Fig. 3) drückt Stange ^1 stets dem
Rade zu.
d d° sind die zur Reinigungsvorrichtung gehörigen
Schüttelsiebe, welche durch eine Daumenscheibe ρ in schüttelnde Bewegung
versetzt werden (Fig. 2). Die Daumenscheibe ρ sitzt auf einer Welle v, welche durch eine entsprechende
Zahnradübersetzung ρ1 ρ2 in Umdrehung
versetzt wird. In der in Fig. 2' dargestellten Bauart greift ein auf Welle ν sitzendes
Zahnrad /20 in ein solches Z?1 und versetzt eine
gekröpfte Welle w in Umdrehung, welche mittelst einer Stange den unten am Gestell a
befindlichen Blasebalg /i2 bewegt, um durch den Luftstrom die kranken, leichten Dolden
von dem unteren Sieb auf das obere zu werfen und so die abgerissenen Dolden zu sortiren.
Statt des Blasebalges kann natürlich auch eine andere Vorrichtung, welche denselben Zweck
erfüllt, z. B. ein Ventilator, in Anwendung kommen, auch kann das Gestell α selbstverständlich
fahrbar gemacht werden, e sind zwei Bleche, welche an Stelle des Tisches e in
der Patentschrift Nr. 84036 treten, if1 ist eine Rolle zum leichten und sicheren Einlegen
bezw. Einführen der Ranken zwischen die Walzen b und c.
Das periodische Heben sämmtlicher Pflücker kann auch auf folgende Weise geschehen:
Es tritt an Stelle der unrunden Scheiben b1 etc.
je ein Steigrad b1 (Fig. 5), in das eine Nase b'2
der Seitentheile r greift. Dreht sich nun b1 in
der Pfeilrichtung, so wird die Stange r mit den Pflückern in eine pendelnde Bewegung
versetzt. Drehen sich die Walzen entgegengesetzt, .so werden auch die Steigräder b1' sich
entgegengesetzt drehen und dadurch infolge der Stellung ihrer Zähne und der Nasen b'2
die Seitentheile r und mit ihnen die ganze Pflückereinrichtung heben.
Fig. 8 zeigt eine weitere Aenderung der Pflückeranordnung. Bei derselben wird der
Rückgang der Walzen sowie die unrunden Scheiben oder Zahnräder etc. b1 entbehrlich
gemacht und kommen in Wegfall. Die Pflücker s sitzen auf einer Welle s4, welche von einem
halboffenen cylindrischen Gehäuse sB umgeben
ist. Welles4 besitzt auf ihrer Oberfläche Vertiefungen s6, deren Breite den Pflückern entspricht.
Diese gleiten auf Stiften s7, welche in den Vertiefungen se sitzen, s? sind Federn,
welche die Pflücker nach auswärts drücken. b ist die Transportwalze, c ist zur Pflückerwalze
ausgebildet, indem dieselbe gegenüber der Transportwalze b vergföfserten Querschnitt
besitzt, über dieselbe vorsteht und so gewissermafsen die im Patent Nr. 84036 angeordnete
untere Pflückerreihe t vertritt. . Wird, nun Welle s4 in Umdrehung versetzt, so werden
die Pflücker nach einander dem Rande 1 des Gehäuses ss genähert und von demselben in
die Vertiefungen s6 der Welle s4 eingedrückt.
Sobald die Pflücker das Gehäuse : bei' 1'· verlassen,
schnellen sie, beeinflufst von ihren Federn, aus den Vertiefungen heraus, so dafs
sie bei 3 wieder über der Pflückerwalze c stehen, ein Abreifsen der Dolden und infolge
ihrer kreisenden Bewegung auch ein .Fortschleudern derselben bewirken. :
In Fig. 9 sind die Pflücker s aufgehängt und besitzen Schlitze s8, welche eine Auf- und
Abwärtsbewegung der Pflücker gestatten. Eine Feder s9 sucht sie stets in der Arbeitsstellung
zu erhalten.
Unter Umständen können die Pflücker s, wie aus Fig. 10 ersichtlich, in einem pendelnd
aufgehängten Rahmen al befestigt sein, welcher auf die beschriebene Weise beim Rückgang
der Walzen gehoben-wird. dd° sind wieder
die Schüttelsiebe; der Einführtisch e bildet vorn ein weites Sieb, durch welches die abgerissenen
und zurückgeworfenen Dolden etc. auf das Schüttelsieb d fallen. Der Rahmen
wird hier durch eine eckige Scheibe b1 in
pendelnde Bewegung versetzt. Die Stellung der Siebe d d° kann auch eine derartige sein,
Claims (2)
1. Eine Ausführungsform der Hopfenpflückmaschine
nach Patent Nr. 84036, bei welcher die doppelte Pflückerreihe und der Transportrechen ersetzt sind durch eine
einfache Reihe von Pflückern (s) an einem' pendelnd aufgehängten Rahmen (h i k r),
welcher durch eine unrunde Scheibe der Transportwalze (b) derart in Schwingung
versetzt wird, dafs die gepflückten Dolden von den Pflückern einer Reinigungsvorrichtung
zugeschleudert werden, wobei die untere Walze (c), indem sie vergröfserten
Querschnitt erhält, zur Pflückerwalze ausgebildet sein kann, in welchem Falle sie
gewissermafsen die untere Pflückerreihe vertritt.
2. Eine Vorrichtung bei der . durch Patent Nr.84036 geschützten Hopfenpflückmaschine,
um zwischen. den Walzen festgeklemmte Pflanzentheile wieder freizugeben, bestehend
aus einem doppelten Zahnrad (e°J, von welchem der eine Theil (ez) fast auf
seinem ganzen Umfange gezahnt ist, während der andere Theil (el) nur einige Zähne
trägt, derart, dafs, wenn der erste Theil, welcher mit Hülfe, eines Zwischenrades die
Walzen bewegt, das letztere freigiebt, der zweite Theil mit seinen Zähnen direct die
Walze, aber in umgekehrter Richtung, bewegt , wobei gleichzeitig eine am Zahnrade
(e°) angebrachte Nase (x) einen mit dem Pflücker in Verbindung stehenden Hebel (\)
ergreift, mitnimmt und wieder freigiebt, wodurch die gesammten Pflücker periodisch
gehoben werden, um sie von den etwa verwickelten Ranken frei zu machen.
Bei der durch Patent Nr. 84036 geschützten Hopfenpflückmaschine die Anordnung der Pflücker auf einer rotirenden Welle, und zwar derart, dafs dieselben, in kreisende Bewegung versetzt, zeitweise in Aussparungen der Welle gedrückt werden, um denselben Zweck wie im Anspruch 1 zu erreichen, ohne die Pflücker in entgegengesetzter Richtung bewegen zu müssen.
Bei der durch Patent Nr. 84036 geschützten Hopfenpflückmaschine die Anordnung der Pflücker auf einer rotirenden Welle, und zwar derart, dafs dieselben, in kreisende Bewegung versetzt, zeitweise in Aussparungen der Welle gedrückt werden, um denselben Zweck wie im Anspruch 1 zu erreichen, ohne die Pflücker in entgegengesetzter Richtung bewegen zu müssen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE94041T | 1896-05-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94041C true DE94041C (de) | 1897-09-21 |
Family
ID=34608340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189694041D Expired DE94041C (de) | 1896-05-24 | 1896-05-24 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94041C (de) |
-
1896
- 1896-05-24 DE DE189694041D patent/DE94041C/de not_active Expired
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