DE1264072B - Verfahren zur Herstellung eines dimensionsstabilen, kautschukartigen Polymeren von Butadien-(1, 3) - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines dimensionsstabilen, kautschukartigen Polymeren von Butadien-(1, 3)Info
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C08d
Deutsche Kl.: 39 c -25/05
Nummer: 1264 072
Aktenzeichen: P 37295 IV d/39 c
Anmeldetag: 22. Juli 1965
Auslegetag: 21. März 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines dimensionsstabilen, im wesentlichen gelfreien,
kautschukartigen Polymeren von Butadien-(1,3), dessen Butadieneinheiten zu weniger als 25 °/o in der 1,2-Struktur
und mindestens zu 25 %, vorzugsweise zwischen 25 und 40 %> in der cis-l,4-Konfiguration vorliegen,
durch Polymerisation von Butadien-(1,3) in Gegenwart eines Katalysators, der Lithium oder einen Lithiumkohlenwasserstoff
und ein Halogenid des vierwertigen Titans enthält.
Die Verwendung eines Lithiumkatalysators bei der Polymerisation konjugierter Diolefine ist allgemein
bekannt. Bei seinem Einsatz in die Polymerisation von Isopren in Abwesenheit von Sauerstoff und sauerstoffhaltigen
Verbindungen führt dieser Katalysator zu einem cis-l,4-reichen Polymeren, das dem Naturkautschuk
des Typs Hevea Brasiliensis sehr ähnlich ist. Butadien-(1,3) polymerisiert unter den gleichen Bedingungen
zu einem Polymeren, das eine gemischte MikroStruktur der Butadieneinheiten aufweist mit einem
Gehalt von etwa 35% cis-1,4-, 55% trans-1,4- und
10% 1,2-Konfiguration. Ein derartiges Polymeres ist linear und hat eine enge Molekulargewichtsverteilung.
Es besitzt gute physikalische Eigenschaften, die in mancher Hinsicht besser sind als die von Naturkautschuk.
Es läßt sich jedoch sehr schwer auf Kautschukmaschinen verarbeiten. Man hat bereits verschiedene
Versuche unternommen, um das Problem der Verarbeitbarkeit zu lösen. Eine gewisse Verbesserung kann
erzielt werden, indem das Molekulargewicht des Polymeren herabgesetzt wird, jedoch unglücklicherweise
auf Kosten der Maßhaltigkeit des Rohkautschuks und der physikalischen Eigenschaften des vulkanisierten
Materials. Kleine Mengen mehrwertiger Comonomerer wie Divinylbenzol verbessern bekanntlich bei
der Mischpolymerisation mit Butadien ebenfalls die Verarbeitbarkeit und die Dimensionsstabilität, d. h.
den Widerstand gegen das Kaltfließen.
Divinylbenzol ist jedoch ein Monomeres mit zwei getrennten polymerisierbaren Gruppen, die leicht unter
Bildung von vernetzenden Querbindungen zwischen linearen Ketten polymerisieren. In einem hochmolekularen
kautschukartigen Polymerisat von Butadien reichen jedoch sehr wenig Vernetzungsquerbindungen
aus, um gegeltes Material zu ergeben, das sich nicht für die Herstellung von Gummiwaren eignet. Um daher
ein verzweigtes, aber gelfreies kautschukartiges Polymerisat in Gegenwart von Divinylbenzol herzustellen,
müßte dessen Menge äußerst sorgfältig innerhalb sehr enger Grenzen von etwa 0,1% °der etwas
weniger gehalten werden. Da aber Divinylbenzol ein aromatisches Monomeres ähnlich Styrol ist, neigt es zur
Verfahren zur Herstellung eines
dimensionsstabilen, kautschukartigen Polymeren
von Butadien-(1,3)
dimensionsstabilen, kautschukartigen Polymeren
von Butadien-(1,3)
Anmelder:
Polymer Corporation Limited,
Sarnia, Ontario (Kanada)
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore, Dipl.-Ing. H. Gralfs
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
Yung-Kang Wei, Sarnia, Ontario (Kanada)
Beanspruchte Priorität:
Kanada vom 23. Juli 1964 (907 902)
Homopolymerisation unter Bildung von Blockmischpolymerisaten
mit Butadien. Die vernetzenden Stellen (und damit die tatsächlichen Verbindungsstellen zwischen
den Ketten) sind aber dann nicht mehr gleichmäßig durch das ganze Polymerisat verteilt, und es ist
äußerst schwierig, das erhaltene Polymerisat unter Kontrolle zu halten. Eine weitere Schwierigkeit mit
Divinylbenzol besteht darin, daß es gewöhnlich eine Reinheit von weniger als 50% aufweist und vielerlei
polymerisierbare Alkylbenzole enthält. Diese Verunreinigungen beeinflussen aber die Eigenschaften des
Polymerisats und machen auch die Rückgewinnung von zurückgebliebenen Monomeren recht kompliziert.
Alle diese Nachteile werden durch das Verfahren der Erfindung ausgeschaltet.
Beispiele für die bekannte Verwendung von Lithiumkatalysatoren zur Herstellung von Polybutadienen mit
mehr oder weniger hohem cis-l,4-Gehalt sind die britische Patentschrift 940 130 und die ausgelegten
Unterlagen des belgischen Patents 622 C61, wo als Katalysator einerseits Lithium-Aluminiumtetraalkyl in
Mischung mit Titantetiajodid, was allerdings bei höheren Lithium-Titan-Verhältnissen keine Polymerisation
von Butadien mehr ergibt, und andererseits ein Gemisch eines Lithiumkohlenwasserstoffes mit Titantetrajodid
oder Titantetrachlormonojodid verwendet
809 519/665
I 264 072
3 4
wird. Die dabei erhaltenen Polybutadiene zeigen ■ Das Molverhältnis der Lithiumverbindung zu der
schlechte Verarbsitbarkeit und Kaltfließen. Es ist auch Titanverbindung in dem Mischkatalysator beträgt
nichts darüber zu entnehmen, ob sich diese Nachteile wenigstens 5:1. Katalysatoren mit weniger als 5 Mol
durch eine gezielte Veränderung des Lithium-Titan- Lithium pro Mol Titan zeigen eine geringere Aktivität
Verhältnisses bessern ließen, da der cis-Gehalt des 5 oder erzeugen Polymerisate, bei denen die cis-l,4-Kon-Produkts
nicht mit dem Lithium-Titan-Verhältnis in figuration vorherrscht. Die obere Grenze des Verhälteine
Beziehung gebracht werden kann. nisses von Lithium zu Titan ist nicht kritisch, und Ver-
Es wurde nun jedoch gefunden, daß dimensions- hältnisse bis zu 30:1 können angewandt werden,
stabile, im wesentlichen gelfreie kautschukartige Poly- Bevorzugt werden jedoch Molverhältnisse von Lithium
meren von Butadien-(1,3), dessen Butadieneinheite.n zu io zu Titan zwischen 8 :1 und 16:1, am besten von etwa
weniger als 25 % in der 1,2-Struktur und mindestens zu 10:1 bis 12:1.
25°/o> vorzugsweise zwischen 25 und 40 %>
in der Der erfindungsgemäß zu verwendende Katalysator cis-l,4-Konfiguration vorliegen, durch Polymerisation kann durch Vermischen der Komponenten in Gegenvon
Butadien-(1,3) in Gegenwart eines Katalysators, wart eines Verdünnungsmittels vorher gebildet und
der Lithium oder einen Lithiumkohlenwasserstoff und 15 dann als Mischung zu dem Butadien-(1,3) zugesetzt
ein Halogenid des vierwertigen Titans enthält, erhalten werden. Er kann jedoch auch in Gegenwart von monowerden
können, wenn man einen Katalysator ver- merem Butadien gebildet werden, indem die Lithiumwendet,
in dem das molare Verhältnis von Lithium zu verbindung zuerst und schnell danach die Titanverbin-Titan
mindestens 5:1 und vorzugsweise 8 :1 bis 16:1 dung zugesetzt wird oder umgekehrt zuerst die Titanbeträgt.
20 verbindung und dann die Lithiumkomponente. Bei
Vorzugsweise verwendet man als Lithiumkohlen- einem kontinuierlichen Polymerisationssystem wird
wasserstoff ein Alkyllithium mit 2 bis 8 Kohlenstoff- es aus Gründen der Flexibilität bevorzugt, alle
atomen und führt die Polymerisation in Gegenwart Katalysatorkomponenten gleichzeitig über getrennte
einer nichtreaktiven organischen Flüssigkeit bei einer Leitungen zuzugeben, so daß die Mengenverhält-Temperatur
von 0 bis 70° C durch. Weiter verwendet 25 nisse der Komponenten nach Wunsch variiert werden
man gemäß einer bevorzugten Ausführungsform das können.
Butadien-(1,3) in Mischung mit einem geringen Anteil Der Katalysator ist in Kohlenwasserstoffverdüneines
copolymerisierbaren Vinylkohlenwasserstoffs, nungsmitteln löslich oder kolloidal dispergierbar, so
wobei die Menge dieses copolymerisierbaren Mono- daß er sich leicht handhaben läßt, selbst in der vorher
meren nicht mehr als 25 Gewichtsprozent, bezogen auf 30 gebildeten Form. Die gesamte Menge Katalysator, die
das Gewicht des Butadiens, beträgt. zur Bewirkung der Polymerisation erforderlich ist,
Bei den so erhaltenen Produkten ist die Neigung zum kann vom Fachmann leicht bestimmt werden. Sie
Kaltfließen herabgesetzt und die Verarbeitbarkeit ver- variiert gewöhnlich zwischen 0,1 und 10 %>
bezogen
bessert. Angesichts der Tatsache, daß ein Katalysator, auf das Monomerengewicht, und hängt von den beder
ein Titanhalogenid wie TiJ4 enthält, bekanntlich 35 sonderen Bedingungen wie Temperatur, Verunreini-
ein Polybutadien erzeugt, welches vom Phänomen des gungen, Verdünnungsmittelmenge und Verdünnungs-
Kaltfließens bei herkömmlichen Mooneyviskositäten mitteltyp ab. Die Polymerisation kann innerhalb eines
nicht frei ist, ist dieser Effekt überraschend. weiten Temperaturbereiches durchgeführt werden, der
Dsr im Katalysator verwendete Lithiumkohlen- von etwa —25 bis etwa 100°C reicht, und auch Tempe-
wasserstoff kann durch die Formel RLi3; dargestellt 40 raturen außerhalb dieses Bereiches können angewandt
-werden, in der R ein 1- oder mehrwertiges Kohlen- werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung ver-
wasserstoffradikal und χ eine Zahl von 1 bis 3 ist. lassen wird. Die bevorzugte Betriebstemperatur liegt
Größe und Typ des Kohlenwasserstoffradikals sind zwischen 0 und 70°C.
nicht kritisch; in Betracht kommen atiphatische oder Man kann Butadien-(1,3) oder eine Mischung eines
aromatische Radikale mit 1 bis 12, vorzugsweise 2 bis 45 größeren Teiles Butadien-(1,3) mit einem kleineren
8 Kohlenstoffatomen. Typische Beispiele der Lithium- Teil eines copolymerisierbaren olefinisch ungesättigten
kohlenwasserstoffe sind Äthyllithium, Butyllithium, Kohlenwasserstoffes in nichtreaktiven flüssigen organi-
Hexyllithium, Allyllithium, Butadienyllithium, Vinyl- sehen Verbindungen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen
lithium, Tolyllithium, Naphthyllithium, Dilithium- dispergieren. Vorzugsweise verwendet man als nicht-
naphthalin und Dilithiumbutadien. Alkyllithiumver- 5° reaktives Verdünnungsmittel einen niedrigsiedenden
bindungsn werden bevorzugt. Auch Mischungen von Kohlenwasserstoff wie Pentan, Heptan, Cyclohexan,
zwei oder mshr LithiumkohlenwasserstofEVerbindun- Benzol oder Toluol. Das Lösungsmittel soll von Ver-
gen können verwendet werden. bindungen frei sein, die den Katalysator inaktivieren;
Die Titanverbindung ist ein kohlenwasserstofflös- wie Wasser oder Alkohol. Die Menge des nichtreakliches
Halogenid von 4wertigem Titan, in welchem 55 tiven Verdünnungsmittels kann innerhalb weiter
wenigstens drei Valenzen des Titanatoms durch gleiche Grenzen variieren, wenn auch vorzugsweise eine solche
oder verschiedene Halogenatoms wie Chlor, Brom, Menge benutzt wird, daß die Viskosität des Reaktions-Jöd
besetzt sind. Eine der Valenzen kann auch durch systems ein schnelles Vermischen und guten Wärmeeinen
lwertigsn organischen Substituenten abgesättigt austausch gestattet. Die bevorzugte Menge an Versein,
z. B. durch ein Alkoxy-, Phenoxy-, Amino- oder 6° dünnungsmittel beträgt 1 bis 10 Raumteile pro Raum-Thiokohlenwasserstoff-Radikal.
Repräsentative Bei- teil Butadien-(1,3). Vom Standpunkt des erzeugten spiele der Titanhalogenide sind Titantetrachlorid, Produkts ist jedoch das Verdünnungsmittel nicht
Titantetrabromid, Titantetrajodid, Titantrichlormono- wesentlich, es ist möglich, in vollständiger Abwesenjodid,
Titandibromdichlorid, Titantrichlormonoäth- heit von Verdünnungsmittel zu arbeiten; in diesem
oxid, Titantrijodmonobutoxid. Tetrahalogenide wer- 65 Fall dient monomeres Butadien-(1,3) oder eine Miden
bevorzugt, und am besten sind gemischte Titan- schung von Butadien-(1,3) und Comonomerem als
halogenide wie Titantrichlormonojodid oder Mischun- Reaktionsmedium. Wenn dagegen eine stark verdünnte
gen von Titantetrahalogeniden. Polymerenlösung oder -dispersion gewünscht wird,
5 6
können Polymerisationssysteme benutzt werden, die Polymeren kann aus den folgenden Eigenschaften hermehr
als 10 Raumteile Verdünnungsmittel pro Raum- geleitet werden:
teil Butadien-(1,3) enthalten. 1 . , . „ , T, , „. „
teil Butadien-(1,3) enthalten. 1 . , . „ , T, , „. „
Das Polymerisationssystem kann, falls es für die \ eme verminderte Tendenz zum Kaltfließen,
Kontrolle des Molekulargewichts oder der Mikro- 5 2<
ff. &>°** Mooney-Viskoatat bei gegebener
struktur des Butadienpolymeren gewünscht wird, eine - ^trinsic-visKositat und
kleine Menge einer organischen Verbindung enthalten, 3" QeST?! KM " Mark-Houwlnk"
die die Lithiumverbindung komplex zu binden vermag. *= ^ Ä'
Die Verbindung soll von Gruppen frei sein, die mit Das Phänomen des Kaltfließens steht in Beziehung
Lithiumkohlenwassei stoff reagieren und diesen inakti- io mit der Fähigkeit einzelner Polymerenmoleküle, sich
vieren, z. B. Hydroxylgruppen in Alkoholen, Phenolen gegeneinander zu bewegen oder zu verschieben. Es
oder Säuren, Aldehyde, primäre und sekundäre Amine. kann beseitigt oder verringert werden durch Ver-Die
Verbindung ist eine polare organische Flüssigkeit netzung (chemische Unbeweglichmachung von Moleaus
der Reihe der aliphatischen, cycloaliphatische^ külen), Kristallisation (physikalische Unbeweglicharomatischen
oder heterocyclischen Äther, der ter- 15 machung) odei verstärktes Ineinandergreifen einzelner
tiären Amine, der Ketone und der Halogenkohlen- Moleküle. Der letztgenannte Effekt kann erzielt werden
Wasserstoffe. Vorzugsweise werden polare Verbindun- durch (i) Erhöhung des durchschnittlichen Molekulargen
mit weniger als 12 Kohlenstoffatomen verwendet. gewichts der Moleküle oder (ii) Verzweigung von
Für eine erfindungsgemäße Verwendung eignen sich linearen Molekülen. Das erfindungsgemäß hergestellte
beispielsweise Diäthyläther, Diisopropyläther, Methyl- 20 Polybutadien ist im wesentlichen gelfrei, kohlenphenyläther,
Tetrahydrofuran, Triäthylamin, Pyridin, wasserstofflöslich sowie amorph, d. h., seine Moleküle
Aceton, Methyläthylketon, Methyljodid, Butylchlorid sind nicht auf chemischem oder physikalischem Wege
und Brombenzol. Die Menge der polaren Verbindung unbeweglich gemacht. Es zeigt praktisch keine Tendenz
muß weniger als 1 Mol pro Mol der Lithiumverbin- zum Kaltfließen bei einer Intrinsic-Viskosität von
dung sein und ist vorzugsweise weniger als 0,5 Mol 25 1,7 Deziliter pro Gramm (dl/g) entsprechend einer
pro Mol Lithium. Mooney-Viskosität (ML-4 —100°C) von etwa 27.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich Beide Viskositätswerte sind niedriger als diejenigen,
Butadien-(1,3) homopolymerisieren oder mit einer bei denen das bekannte Polybutadien noch fließbar ist
kleinen Menge eines mischpolymerisierbaren olefinartig (Intrinsic-Viskosität [η] 2,5 und Mooney-Viskosität45).
ungesättigten Kohlenwasserstoffes copolymerisieren. 30 Das erfindungsgemäß hergestellte Polymere ist durch
Der copolymerisierbare Kohlenwasserstoff ist Vorzugs- eine hohe Mooney-Viskosität bei gegebener Intrinsicweise
eine Vinylverbindung des Typs CH2 = CHR, Viskosität ausgezeichnet und ähnelt in dieser Beziehung
worin R Wasserstoff oder ein Alkyl-, Cycloalkyl- verzweigten Polymeren, wie sie bei der Radikalkettenoder
Arylradikal ist. Äthylen, Propylen, Buten. polymerisation erzeugt werden. Der Zusammenhang
• Hexen, Vinylcyclohexan, Styrol und Isopren sind Bei- 35 zwischen den beiden Viskositäten kann durch die
spiele für copolymerisierbare Kohlenwasserstoffe. empirische Gleichung
Kohlenwasserstoffe, die zwei oder mehr nichtkonju- Mooney (ML-4 -1000C) = (7,3 ± 1,7) fe]2-6
gierte Doppelbindungen oder andere unabhängig poly-
gierte Doppelbindungen oder andere unabhängig poly-
merisierbare Gruppen enthalten, sind nicht einge- ausgedrückt werden, worin [η] die bei 300C in Toluol
schlossen. Styrol wird als Comonomeres bevorzugt. Es 40 gemessene Intrinsic-Viskosität ist. Die erfindungsge-
werden nicht mehr als 25 %_ des Butadien-(1,3)-Ge- maß hergestellten Polymeren haben eine Mooney-
wichtes an Comonomerem bei der Polymerisation ver- Viskosität größer als 5,6 [η]ζ·6, während die mit Lithium
wendet, wenn die Vorteile des erfindungsgemäßen Ver- katalysierten bekannten Polybutadiene eine niedrigere
fahrens gewahrt werden sollen. Mooney-Viskosität zeigen, die durch die Gleichung
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhal- 45 Mooney (ML-4 —100°C) = 2,29 M3·26
tene Polymere ist ein im wesentlichen gelfreies kautschukartiges Homopolymeres oder Copolymeres von definiert ist.
tene Polymere ist ein im wesentlichen gelfreies kautschukartiges Homopolymeres oder Copolymeres von definiert ist.
Butadien-(1,3). Die Butadieneinheiten in dem Poly- Nach der obigen Gleichung hat das lineare Polymeren
sind in einer ähnlichen Weise wie in dem Poly- butadien bei einer Intrinsic-Viskosität 1,5 dl/g eine
butadien, das in Abwesenheit der Titanverbindung 50 Mooney-Viskosität 8, während das verzweigte, nach
hergestellt wurde, miteinander verknüpft, d. h., der dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Polymere
1,2-Gehalt ist weniger als 25 %, vorzugsweise weniger eine Mooney-Viskosität von wenigstens 15, gewöhnlich
als 15 %, und die Einheiten in der 1,4-Struktur ver- etwa 20 hat. Bei [η] = 2,5 hat das lineare Polymere
teilen sich auf zwei Konfigurationen, die cis-1,4- und eine Mooney-Viskosität von 45 und das erfindungsdie
trans-l,4-Konfiguration. Der cis-l,4-Gehalt beträgt 55 gemäß hergestellte verzweigte Polybutadien eine
mindestens 25% und kann zwischen 25 und 40% Mooney-Viskosität von wenigstens 60, gewöhnlich
variieren, während der Rest, d. h. etwa 45 bis 60% der etwa 80.
Einheiten, in der trans-l,4-Konfiguration vorliegt. Die Der Mechanismus der Verzweigungsreaktion bei der
Mikrostruktur der Butadieneinheiten wird durch Polymerisation ist noch nicht geklärt. Es wird ange-Comonomere
wie Styrol, die in dem Polymeren an- 60 nommen, daß die Titanverbindung, die in dem Lithiwesend
sind, nicht beeinflußt. Das Copolymere aus umkatalysator in einer zur Veränderung der Stereo-Butadien-(1,3)
und Styrol scheint die Styroleinheiten spezifität der Lithiumverbindung nicht ausreichenden
zufällig die Polymerenketten entlang verteilt zu ent- Menge anwesend ist, in irgendeiner Weise an der Überhalten,
tragung wachsender Ketten teilnimmt, was zur Ver-
Im Gegensatz zu dem linearen Polymeren, das in 65 zweigung führt.
Abwesenheit der Titanverbindung erzeugt wird, sind Das erfindungsgemäß hergestellte Butadien-(1,3)-die
erfindungsgemäß erhaltenen Polymeren vermutlich Polymere ist nicht nur gegen Kaltfließen widerstandsverzweigt.
Das Auftreten von Verzweigungen in dem fähiger, sondern zeigt auch eine verbesserte Verarbeit-
barkeit auf Kautschukmaschinen. Es braucht nur mit
halb so viel Naturkautschuk wie das lineare Polybutadien vermischt zu werden, um bei den gewöhnlichen
Temperaturen und mit den üblichen Rußzusätzen auf einem Kautschukkneter walzbar zu sein.
Es zeigt eine befriedigende Adhäsion an den Kneterwalzen und eine gute Kohäsion, so daß es in zufriedenstellender
Weise mit weniger Kautschuköl auf gemischt .werden kann, als notwendigerweise für ein lineares
Polybutadien erforderlich ist, welches in Gegenwart eines Lithiumkatalysators hergestellt wurde.
Die Erfindung ist im nachstehenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die Polymerisationsversuche wurden in 200-ml- oder 850-ml-Druckflaschen durchgeführt, die vorher in
einem Ofen bei 1050C getrocknet und mit trockenem
Stickstoff gespült worden waren. Die Flaschen wurden mit Stickstoff gefüllt und mit Kronenkorken verschlossen,
und die Reaktionsbestandteile wurden gegen den Stickstoffdruck mittels einer Injektionsspritze,
deren Nadel durch eine selbstdichtende Gummidichtung gesteckt wurde, in die Flaschen gespritzt.
Wenn für physikalische Untersuchungen größere
Butadien-(1,3) wurde in Gegenwart von n-Butyllithium
und Titantetrajodid in 850-ml-Flaschen mit
Kronenverschluß polymerisiert. Es wurde folgender Polymerisationsansatz verwendet:
Benzol 300 ml
Butadien 120 bis 190 ml (variabel)
n-Butyllithium 2 bis 3 Millimol (variabel)
Titantetrajodid 0,1 bis 0,3 Millimol (variabel)
Die Bestandteile wurden in der angegebenen Reihenfolge eingebracht. Nach Zugabe des letzten wurde die
Flasche doppelt verschlossen und in eine Schüttelente eingebracht. Die Temperatur des Flascheninhalts stieg
kurze Zeit von 25 auf etwa 5O0C an, während die Polymerisation
f ortschritt, und ging dann auf Raumtemperatur (250C) zurück. Nach 16 Stunden wurde die PoIymerisierungsreaktion
durch Einspritzen von etwa 20 ml Äthanol abgebrochen. Dann wurde der Flascheninhalt
jeweils in einen Kolben eingebracht, wo das
gen wurde. Das Polymere wurde dann im Vakuum bei 4O0C getrocknet, und die Ausbeute wurde berechnet.
Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengefaßt.
Polymerisatproben benötigt wurden, benutzte man 25 Polymere mit etwa 300 ml Äthanol, das 1 Gewichtsemen
2-1-Glasreaktor, der mit einem Turbinenrührer, prozent Di-tert.-butyl-p-cresol enthielt, niedergeschla-.vier
Prallflächen und einer Kühlschlange ausgerüstet
war. Die Teile des Reaktors, die Glasschüssel und der
Deckel aus nichtrostendem Stahl, wurden in einem Ofen
bei 105° C getrocknet, zusammengesetzt und mit einem 30
durch den Reaktor geleiteten langsamen Strom von
.Stickstoff gekühlt. Dann wurde der Reaktor mit einer
verdünnten Lösung von Butyllithium und anschließend
mit trockenem Benzol ausgespült. Die Ingredientien
der Polymeiisationsreaktion wurden nach dem VoIu- 35
men eingebracht, und zwar unter Druck durch eine
Beschickungsleitung oder durch Injektion mit einer
Spritze durch eine selbstdichtende Dichtung.
war. Die Teile des Reaktors, die Glasschüssel und der
Deckel aus nichtrostendem Stahl, wurden in einem Ofen
bei 105° C getrocknet, zusammengesetzt und mit einem 30
durch den Reaktor geleiteten langsamen Strom von
.Stickstoff gekühlt. Dann wurde der Reaktor mit einer
verdünnten Lösung von Butyllithium und anschließend
mit trockenem Benzol ausgespült. Die Ingredientien
der Polymeiisationsreaktion wurden nach dem VoIu- 35
men eingebracht, und zwar unter Druck durch eine
Beschickungsleitung oder durch Injektion mit einer
Spritze durch eine selbstdichtende Dichtung.
Die Verdünnungsmittel, Benzol oder Heptan, wurden getrocknet, indem sie längere Zeit (wenigstens
48 Stunden) über Tonerde und Molekularsieben stehengelassen wurden. Butadien-(1,3) mit einer Reinheit von
etwa 99,4% wurde getrocknet, indem es nacheinander in flüssiger Phase durch Schichten von Tonerde und
Molekularsieben gegeben wuide. Die Katalysatorkomponenten
wurden getrennt als verdünnte Lösungen in Benzol oder n-Heptan zugesetzt; die Butyllithiumlösung
war l,0molar und die der Titanhalogenide 0,lmolar mit Ausnahme der Titantetrajodidlösung, die
0,02molar war. Polare Zusätze wurden in Form von 0,2molaren Lösungen in Benzol zugegeben.
Die Strukturanalyse der Polymeren wurde mit Hilfe der Infrarot-Spektrophotometrie durchgeführt. Die
Analysen beruhten auf der Annahme, daß die Polymeren eine gesättigte Bindung für jede Butadien-(1,3)-monomereneinheit
enthalten, und sie werden durch ihien cis-1,4-, trans-1,4- und 1,2-Gehalt wiedergegeben.
Die hier erwähnten Mooney-Viskositäten (ML-4
| 1 | Flasche Nr. | 3 | 4 (Kontrolle) |
|
| 150 | 2 | 120 | 190 | |
| Flüssiges Butadien (ml bei 200C) .. |
3 | 150 | 2 | 2 |
| BuLi(MiUimol).. | 0,3 | 3 | 0,1 | — |
| TiJ4(Millimol) .. | 10 | 0,2 | 20 | — |
| Li/Ti (Mol/Mol) | 95 | 15 | 98 | 90 |
| Ausbeute (%) ... | 51 | 95 | 47 | 17 |
| Mooney-Visko- sität (ML-4 -1000C) |
1,95 | 32,5 | 2,24 | 1,78 |
| Intrinsic-Visko sität (dl/g) |
1,72 | |||
Flasche 4 ist ein Kontrollversuch, der die ohne Verwendung von Titanhalogenid erhaltenen Werte zeigt.
Die in den Flaschen 1 bis 3 erzeugten Polymeren waren feste, gelfreie, kautschukartige Materialien, die
ihre Form beibehielten, als sie 3 Wochen im Regal bei
—100°C) wurden nach ASTM-D-1646-61 bestimmt
und stellen die Ablesungen dar, die unter Verwendung 60 Raumtemperatur gelagert wurden. Flasche 4 (Kondes
großen Rotors nach 4 Minuten Laufzeit bei 1000C trolle) ergab ein Polymeres, das eine ausgeprägte Neigung
zum Kaltfließen zeigte und eine niedrige Mooney-Viskosität hatte, obwohl die Intrinsic-Viskosität annähernd
die gleiche war wie bei Flasche 2. 65 Das Polymere von Flasche 3 wurde auf seine Mikrostruktur
geprüft und ergab 30,1 % dei Einheiten in der cis-1,4-, 55,0% in der trans-1,4- und 14,9% in der
erhalten wurden.
Die Intrinsic-Viskosität [η] wurde bei 3O0C in
Toluol bestimmt und in Deziliter pro Gramm ausgedrückt. Beide Viskositätszahlen und die Methode zur
Angabe von Viskositätswerten kautschukartiger Polymeren werden in der Technik weitgehend angewandt
und verstanden.
1,2-Konfiguration.
Butadien-(1,3) und Styrol wurden in 850-ml-Flaschen
in Gegenwart eines Katalysators copolymerisiert, der 10 Mol n-Butyllithium pro Mol TiCl3J enthielt.
Der Polymerisationsansatz war wie folgt:
Benzol (Milliliter bei 2O0C) 250
"styrol (Milliliter bei 20°C) 20
Flüssiges Butadien (Milliliter bei 2O0C) .. 125
'1TiCl3J (Millimol) 0,2
n-Butyllithium (Millimol) 2,0
Die Bestandteile wurden in der angegebenen Reihenfolge eingebracht, und die Polymerisation
wurde bei Raumtemperatur 6 Stunden durchgeführt. Eine praktisch quantitative Umwandlung der Monomeren
in Polymerisate wurde erreicht. Das Copolymere, das in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise
abgetrennt wurde, zeigte eine Mooney-Viskosität von 102 und eine Intrinsic-Viskosität von 2,89 dl/g.
Die Butadien-(1,3)-Einheiten, die in dem Copolymeren enthalten waren, zeigten die folgende MikroStruktur:
| 1 | 2 | Flasci 3 |
ieNr. 4 |
5 | 6 | |
| TiCl1J (Millimol)... |
0,03 | 0,05 | 0,07 | 0,10 | 0,13 | . 0,20 |
| Li/Ti-Ver- hältnis (Mol/Mol) .. |
33 | 20 | 14 | 10 | 8 | 5 |
| Ausbeute (%) | 75 | 85 | 92 | 95 | 90 | 65 |
| Mikrostrulitur desPolymeren cis-1,4 trans-1,4 1,2 |
34.9 53,4 11,7 |
35,6 52,0 12,4 |
36,2 51,6 12,2 |
34,5 52,8 12,7 |
35,9 51,6 12,5 |
37,3 48,2 14,5 |
cis-1,4 34,6%
trans-1,4 53,4%
Vinyl-(1,2) 12,0%
Die voistehenden Werte zeigen, daß die Mikrostruktui
des Polybutadien sich nicht wesentlich verändert, wenn das Molverhältnis von Lithium zu
Titan in dem Katalysator zwischen 5:1 und 33:1
variiert wird. Bei einem Verhältnis unter 5:1 sinkt die Ausbeute stark, und die MikroStruktur geht zu
einem hohen cis-l,4-Gehalt über.
30 Die Polymerisationsversuche in Gegenwart des
Butyllithium-titantrichlormonojodid-Katalysators wurden in 850-ml-Flaschen unter Verwendung des folgenden
Ansatzes wiederholt: 300 ml Benzol, 120 ml Das Copolymere enthielt 19 Gewichtsprozent Butadien-(1,3) und wechselnde Mengen der Kataly-Styroleinheiten,
die zufällig entlang der Kette verteilt 35 satorkomponenten. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV
zu sein schienen. gezeigt.
125 ml flüssiges Butadien-(1,3) wurden in Gegenwart von 450 ml Benzol unter Verwendung einer
Mischung von 2,0 Millimol Butyllithium und 0,2 Millimol Titantetrachlorid als Katalysator polymerisiert.
Die Polymerisation wurde bei Raumtemperatur in 850-ml-Flaschen mit Kronenverschluß nach dem
Verfahren vom Beispiel 1 bewirkt. Eine 75%,ige Umwandlung der Monomeren in Polymerisate wurde
in 6 Stunden erreicht. Das Produkt zeigte eine Mooney-Viskosität von 50 und eine Intrinsic-Viskosität von
2,22 und bewahrte im wesentlichen seine ursprüngliche Form, als es 3 Wochen bei etwa 250C im Regal
gelagert wurde. Ein Polymeiisationsversuch, der zu Vergleichszwecken in Abwesenheit von TiCl4 durchgefühlt
wurde, ergab in hoher Ausbeute ein fließbares Polymeres niedriger Mooney-Viskosität.
Butadien-(1,3) wurde in 200-ml-Flaschen mit
Kronenverschluß unter Verwendung eines aus n-Butyllithium und Titantrichlormonojodid bestehenden Katalysators
polymerisiert. Sechs Flaschen wurden je mit 50 ml Benzol, 20 ml flüssigem Butadien, 0,1 Millimol
n-Butyllithium und wechselnden Mengen TiCl3J beschickt. Die Polymerisation wurde 6 Stunden bei
Raumtemperatur durchgeführt, und die Produkte wurden, wie im Beispiel 1 beschrieben, abgetrennt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengefaßt.
n-BuLi (Millimol)
TiCU (Millimol)
TiCU (Millimol)
Li/Ti-Verhältnis
(Mol/Mo!)
(Mol/Mo!)
Ausbeute in
16 Stunden bei
Raumtemperatur
16 Stunden bei
Raumtemperatur
Mooney-Viskosität
(ML"!-ICO0C) .
(ML"!-ICO0C) .
Intrinsic-Viskosität
(dl/g)
(dl/g)
Löslichkeit in
Toluol (%)
Toluol (%)
Tendenz zum
Kaltfließen
Kaltfließen
cis-l,4-Struktur
1,2-Struktur
trans-l,4-Struktur .,
Flasche Nr. 1 2 13
3,0 0,25
90
18
1,53
18
1,53
96
ja
ja
2,5 0,25
10
100 27 1,56
99
nein
nicht untersucht
nicht untersucht
nicht unteisucht
2,5 0,3
96
45
1,82
100 nein
38,9
10,7
50,4
96
67,5
100 nein
37,3
12,5
50,2
809 519/665
Der Versuch mit Flasche 2 wurde wiederholt, indem n-Butyllithium durch tert.-Butyllithium ersetzt wurde.
Es wurde eine Ausbeute von 96% erzielt, und das Polymere war kohlenwasserstofflöslich und hatte
eine Mooney-Viskosität von 38 und eine Intrinsic-Viskosität von 1,85 dl/g.
Wie diese Werte zeigen, nimmt das Molekulargewicht des Butadienpolymeren in dem Maße zu, wie
das Verhältnis von Lithium zu Titan herabgesetzt wird. Die Tabelle zeigt ferner, daß Polymere mit
einer Mooney-Viskosität von 27 oder mehr ihre Gestalt bewahren, wenn sie bei Raumtemperatur
gelagert werden.
75 g Butadien-(1,3) wurden nach dem Verfahren vom Beispiel 1 in Gegenwart von 280 ml Benzol,
2,5 Millimol Butyllithium und 0,13 Millimol einer 1:1-Mischung von TiJ4 und TiCl4 polymerisiert.
Es wurden 75 g eines festen, kalt nichtfließenden Polymeren in lostündiger Reaktion bei Raumtemperatur
erhalten. Das Polymere zeigte eine Mooney-Viskosität von 60 und eine Intrinsic-Viskosität von
2,29 dl/g. Die MikroStruktur des Polymeren war 33,4% cis-1,4 53,0% trans-1,4- und 13,6% 1,2.,
62 g Butadien-(1,3) wurden nach dem Verfahren vom Beispiel 1 in Gegenwart von 400 ml n-Hexan
unter Verwendung eines Katalysators aus 3,5 Millimol Butyllithium und 0,25 Millimol TiClaJ polymerisiert.
Es wurden 60 g eines festen, kalt nichtfließenden Polymeien in 16 Stunden bei Raumtemperatur erhalten.
Das Polymere zeigte eine Mooney-Viskosität von 28,5 und eine Intrinsic-Viskosität von 1,80.
36,3% der Butadieneinheiten hatten cis-1,4-Konfiguration,
54,0% trans-1,4- und 9,7% 1,2-Struktur.
Eine Kontrollpolymerisation in Abwesenheit von
TiCl3J ergab ein flüssiges Polybutadien mit einer
Intrinsic-Viskosität von 0,70 und der folgenden MikroStruktur: 34,8 % cis-1,4-, 55,1% trans-1,4-
und 10,1% 1,2-Gehalt.
B ei spiel 8
Der Einfluß verschiedener polarer Verbindungen auf die Aktivität des Butyllithium-titantiichlormonojodid-Katalysators
wurde untersucht. Die Versuche mit Methyljodid und Diäthyläther wurden in 850-ml-Polymerisationsflaschen
und die mit Triäthylamin in 200-ml-Flaschen durchgeführt. Die Flaschen wurden
beschickt und die Polymerisate abgetrennt, wie im Beispiel 1 beschrieben ist. Die Ansätze und die
Versuchsergebnisse sind in Tabelle V zusammengefaßt.
Tabelle V zeigt, daß die Polymerisation von Butadien-(l,3) in Gegenwart einer kleinen Menge von
polaren Zusätzen wie Diäthyläther, Triäthylamin oder Methyljodid ein nichtfließbares Polymeres ergibt, welches
weniger als 25 % Material mit 1,2-Struktur enthält.
Das Polymere von Flasche 3 wurde in Toluol gelöst, und die Viskosität der Lösung wurde mit
Hilfe eines Brookfield-LVT-Viskosirneters gemessen.
Die Messungen wurden bei verschiedenen Schetwerten durchgeführt und auf die Scherung 0 (ηα)
extrapoliert, und zwar für Konzentrationen im Bereich von etwa 10 bis 30% Polymerisatgehalt.
Ähnliche Messungen wurden an Toluollösungen von Kontrollpolymeren, nämlich lineares Polybutadien
und Butadien-Divinylbenzol-Copolymerisat, durchgeführt, die beide in Gegenwart von Butyllithium hergestellt
worden waren. Die Logarithmen der Viskosität η0 und die Konzentration der Polymerisatlösungen
sind in Tabelle VI zusammengefaßt.
1 J 2
Diäthyläther
Diäthyläther
Flasche Nr.
3*) I 4
Additive
Methyljodid
3*) I 4
Additive
Methyljodid
5 I 6
Triäthylamin
Triäthylamin
Ansatz:
Benzol (ml)
Butadien (ml)
n-BuLi (Millimol)
TiCl1 (Millimol)
Additive (Millimol)
Li/Ti (Mol/Mol)
Additive/Li (Mol/Mol)
Ausbeute in 16 Stunden bei Raumtemperatur
Versuchswerte:
Mooney (ML-4 -1000C)
Intrinsic-Viskosität (dl/g)
cis-l,4-Gehalt (%)
trans-l,4-Gehalt (%)
1,2-Gehalt (%)
Kaltfluß
*) Polymerisation bei 400C, sonst bei etwa 200C.
| 450 | 450 | 300 | 300 |
| 125 | 125 | 100 | 150 |
| 2,0 | 2,0 | 2,5 | 2,0 |
| 0,15 | 0,25 | 0,2 | 0,25 |
| 1,9 | 1,9 | 0,2 | 0,5 |
| 13 | 8 | 12,5 | 8,0 |
| 0,95 | 0,95 | 0,08 | 0,25 |
| 93 | 62 | 100 | 85 |
| 57,5 | 89 | 26 | 46,5 |
| 2,10 | 2,67 | 1,35 | 1,90 |
| 31,7 | 32,6 | 34,3 | 34,0 |
| 49,5 | 47,9 | 53,1 | 57,5 |
| 18,8 | 19,5 | 12,6 | 14,5 |
| nein | nein | nein | nein |
50
20
0,8
0,05
0,5
0,8
0,05
0,5
16,0
0,63
0,63
98
50
20
20
0,8
0,08**)
0,5
10,0
10,0
0,63
91
91
nicht geprüft
2,26
26,9
48,8
24,3
nein
26,9
48,8
24,3
nein
1,78
I nicht
I geprüft
I geprüft
nein
*) TiCl3J statt TiCl4 verwendet.
| Tabelle | VI | PoIy- butadien- Kontrolle |
Bd-DVB- Copolymere |
|
| 1,43 | 1,52 | |||
| log??o | log W (Polymerisat-Konzentration) | 1,37 | 1,38 | |
| 3,90 | Flasche 3 | 1,26 | 1,30 | |
| 3,01 | nicht gemessen | 1,14 | 1,19 | |
| 2,54 | 1,50 | 1,07 | 1,11 | |
| 1,93 | 1,44 | 0,95 | 0,99 | |
| 1,51 | 1,34 | 0,90 | 0,94 | |
| 0,93 | 1,26 | 0,71 | 0,58 | |
| 0,71 | 1,15 | |||
| cc berechnet | 1,10 | |||
| 0,58 |
Aus der vorstehenden Tabelle ist ersichtlich, daß die Lösungsviskosität des Polymeren von Flasche 3
deutlich niedriger ist als die der Kontrollpolymeren bei einer gegebenen Konzentration.
Es wurde angenommen, daß die Viskosität der konzentrierten Polymerenlösung η0 proportional ist
dem Exponenten — des Gewichtsanteils W des Polymeren
mit dem Molekulargewicht M nach folgender empirischer Gleichung:
= A + —log W
OC
BlogM,
worin A eine Konstante, B für hochmolekulare Polymere
= 3,4 und α, der Exponent in der empirischen
Gleichung von Mark und Houwink über den
30
Zusammenhang von Intrinsic-Viskosität [η] und Molekulargewicht
ist: [η] = KM". Die Werte von Tabelle VI wurden graphisch aufgetragen, und zwar log ^0
über log W (Konzentration), und der Wert von /x wurde aus der Steigung der Kurve berechnet. Die
für das erfindungsgemäß hergestellte Polymere (Flasche 3) und die Kontrollpolymeren berechneten
Werte sind in der letzten Zeile von Tabelle VI angegeben. Der α-Wert von Flasche 3 ist gleich dem
fest verzweigten, etwas vernetzten Butadien-Divinylbenzol-Copolymeren und beträchtlich niedriger als
der α-Wert von linearem Polybutadien.
Um die unterschiedlichen Kaltfließeigenschaften der erfindungsgemäßen und der bekannten Polybutadiene
zu zeigen, wurden drei Polymerisatproben hergestellt unter Verwendung eines ähnlichen Ansatzes
wie im Beispiel 5. Die Mooney-Viskosität der Proben war 39, 32,5 bzw. 26,5. Aus den Proben
wurde je ein zylindrischer Körper von 19 mm Durchmesser und 16,5 mm Höhe geformt und mit einer
Nadel auf einem Brett festgesteckt. Das Brett wurde unter einem Winkel von 45° schräg gestellt, so daß
die Körper fließen konnten. Ähnliche Körper aus einem Polybutadien, das in Anwesenheit von Butyllithium
als einziger Katalysatorkomponente hergestellt worden war, und ein verzweigtes, etwas vernetztes
Mischpolymerisat von Butadien und Divinylbenzol (0,1 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht
des Butadiens) wurden als Kontrollproben verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle VII zusammengefaßt.
Polymerisatprobe Nr.
12 3
12 3
Kontrolle A
Kontrolle B
Mooney (ML-4 -1000C)
Kaltnuß (Millimeter)
nach 3 Tagen bei 2O0C
nach 12 Tagen bei 2O0C
nach 28 Tagen bei 200C
Kontrolle A: Butadien-DVB-Copolymsre.
39
0,0
2,5
6,5
2,5
6,5
32,5
0,0
3,8
16,5
26,5
0,0
5,0
20.5
0,0
12,5
280
280
31
57,0
nicht gemessen nicht gemessen
Kontrolle B: Polybutadien, mit Butyllithium hergestellt.
Die Fließeigenschaften der erfindungsgemäß hergestellten Polymeren wurden ferner durch eine
Strangpreßmethode bestimmt. Ein Messingblock mit einem vertikalen, zylindrischen Hohlraum von 19 mm
Durchmesser und etwa 25 mm Tiefe wurde für diese Bestimmung verwendet. Am Boden des Hohlraums
war in der Wandung des Blockes eine horizontale Öffnung von 3 mm Durchmesser vorgesehen. Eine
Scheibe des betreffenden Polymeren von 19 mm Durchmesser und 16,5 mm Höhe wurde in den Hohlraum
gebracht und mit einem Kolben, der mit einem Gewicht von 2,27 kg belastet war, unter Druck gesetzt.
Dadurch wurde das Polymere zum Fließen durch die horizontale Öffnung gebracht, und die Polymerenmenge,
die in einer bestimmten Zeit bei Raumtemperatur an der Stirn der Öffnung gesammelt wurde,
wurde als numerischer Wert für die Tendenz des Polymeren zum Kaltfließen verwendet. Die Resultate
sind in Tabelle VIII gezeigt.
| (8) | Q | Poly | Kontrolle | Kontrolle | |
| 3 Tagen bei 20 | merisat | A | B | ||
| 12 Tagen bei 20 | °C | probe 4 |
35 | 31 | |
| 0C | 34,5 | ||||
| 28 Tagen bei 20 | 0,04 | 2,44 | |||
| 0C | 0,0 | 0,13 | nicht | ||
| Mooney(ML-4-100° | 0,04 | gemessen | |||
| Fluß | 0,27 | nicht | |||
| in | 0,12 | gemessen | |||
| in | |||||
| in | |||||
Probe 4 wurde in Gegenwart eines Katalysators hergestellt, der aus einer Mischung von 12 Mol
Butyllithium und 1 Mol TiCl3J bestand. Die Kontrollproben
A und B waren die gleichen wie in Tabelle VII.
Die Tabellen VII und VIII zeigen, daß die in Gegenwart von Butyllithium und Titantrichlormonojodid
hergestellten Polybutadienproben hinsichtlich des kalten Flusses beträchtlich besser sind als Polybutadien,
das in Gegenwart von Butyllithium hergestellt wurde (Kontrolle B). Sie scheinen sogar eine
geringfügig geringere Neigung zum Kaltfiießen zu haben als das verzweigte Copolymerisat von Butadien
und Divinylbenzol (Kontrolle A). Dieser niedrige Fluß läßt vermuten, daß die erfindungsgemäß hergestellten
Polymeren wenigstens ebenso verzweigt sind wie das Butadienmischpolymeiisat, das etwa
0,1% Divinylbenzol enthält.
Versuch *5
Probe 1 vom Beispiel 8 wurde mit Naturkautschuk im Verhältnis 4:1 vermischt. Die Mischung, die eine
Mooney-Viskosität (RP-M L-4 —100°C) von 36 hatte,
wurde auf einem 152 χ 305-mm-Laboratoriumswalzwerk mit folgenden Zusätzen auf gemischt (in Gewichtsteilen pro 100 Teile Mischung):
Polymerenmischung 100
Hochabriebfester Ofenruß 50
Petroleumöl mit 48 % Aromaten und dem
spezifischen Gewicht 0,95 10
Stearinsäure 1,0
Zinkoxyd 3,0
Das Verhalten der Mischung auf der Walze wurde beobachtet, und die Beobachtungen hinsichtlich der
Kohäsion, der Haftung an den Walzen und der Rußaufnahme wurden aufgezeichnet. Dann wurden die
folgenden Vulkanisationsmittel zugegeben (in Teilen pro 100 Teile der Polymerenmischung):
N-Cyclohexyl-2-benzothiazol-sulfenamid ... 1,1
Schwefel 1,4
Schwefel 1,4
und in die Mischung eingewalzt. Die Mooney-Viskosität der Mischung (CP-ML-4—100°C) wurde anschließend
bestimmt, und ein Teil des Ansatzes wurde Strangpreßversuchen unter Verwendung eines
Royle-Extruders Modell 1/2 mit Gaivey Die unterworfen.
Ein anderer Teil des Ansatzes wurde formgepreßt und 50 Minuten bei 145°C vulkanisiert.
Die Vulkanisate wurden auf ihre Zug- und Spannungseigenschaften untersucht. Ähnliche Ansätze
wurden ferner aus 4:1-Mischungen von Kontrollpolymeren,
nämlich linearem Polybutadien und verzweigtem Butadien - Divinylbenzol - Copolymerisat
(0,1%), die beide in Gegenwart von Lithiumkatalysatoren hergestellt worden waren, mit Naturkautschuk
hergestellt. Da diese Kontrollmischungen nur schlecht bearbeitbar waren, wurde eine andere Reihe von
Mischungen hergestellt, in weichen das Verhältnis der Butadienpolymeren zum Naturkautschuk auf
3 : 2 verringert war. Die zweite Mischungsreihe wurde mit den Kautschukzusätzen aufgemischt, vulkanisiert
und untersucht wie die erste Reihe von den Mischungen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle IX gezeigt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle IX gezeigt.
| 1 | 2 | Ansatz | 3 | 4 | 5 | Kontrolle A | Probe 1 vom Beispiel IX |
. 3:2 | 6 | |
| Mischungsverhältnis Butadienpolymeres zu Naturkautschuk | Kontrolle A | |||||||||
| 4:1 | 34,5 | — | ||||||||
| Probe 1 vom Beispiel IX |
Kontrolle B | — | Kontrolle B | |||||||
| 55,5 | 41,5 | |||||||||
| Rohpol ymeri s a t-Mooney | 36 | 38,5 | schlecht | 50,5 | — | |||||
| (ML-4-1000C) | keine | normal | befriedigend | |||||||
| Ansatz-Mooney | 51,5 | 74,5 | stumpf, | matt | schwach | 44,0 | ||||
| (ML-4-1000C) | gut | schlecht | mit Löchern | glänzend | stumpf | befriedigend | ||||
| Walzverhalten | fc?v*v schwach |
keine | schwach | |||||||
| Adhäsion auf der Walze .. | matt- | stumpf, | 108 | 116 | stumpf | |||||
| Aussehen des Felles | glänzend | mit Löchern | 96 | |||||||
| S trangpreßgeschwindigkei t | 114 | 91 | 125 | |||||||
| (s/min) | ||||||||||
| Eigenschaften des | 150 | 194 | ||||||||
| Vulkanisats — 50 Mi | 390 | 450 | 138 | |||||||
| nuten bei 1450C | 87 | 99 | 350 | |||||||
| vulkanisiert: | 167 | 149 | 103 | 177 | ||||||
| Zugfestigkeit (kg/cm2).. | 420 | 390 | 55 | 55 | 430 | |||||
| Dehnung (0A,) | 92 | 95 | 57 | 98 | ||||||
| 300% Modul (kg/cms) | 70,5 | 70,5 | ||||||||
| Shore-Härte | 54 | 60 | 73,1 | 57 | ||||||
| (A-2-Einheiten) | ||||||||||
| Kugelrückprall | 68,0 | 73,1 | 68,0 | |||||||
| (% bei 100° C) | ||||||||||
Tabelle IX zeigt, daß Probe 1 vom Beispiel IX, d. h. das in Gegenwart von Butyllithium und Titantrichlormonojodid
hergestellte Polybutadien, besser bearbeitbar war als beide Kontrollproben. Nach der Mischung
mit Naturkautschuk im Verhältnis 4:1 konnte es ohne Füllen von Hand gewalzt werden, zeigte eine
Ansatz-Mooney-Viskosität von 51,5 (15 Mooneypunkte über der Mooney-Viskosität des Rohpolymeren)
und eine hohe Strangpreßgeschwindigkeit. Polybutadien, das in Gegenwart von Butyllithium
(Kontrolle B) hergestellt worden war, ließ sich schlecht walzen, mußte von Hand in den Walzenspalt eingebracht
werden, fiel von den Walzen ab, zeigte bei Zugabe der Aufmischungsbestandteile eine Erhöhung
der Mooney-Viskosität von 36 Punkten auf 74,5 und ließ sich langsamer als der erste Ansatz strangpressen.
Das Butadien - Divinylbenzol - Copolymerisat (Kontrolle A) schien hinsichtlich der Verarbeitbarkeit
zwischen diesen beiden Punkten zu liegen, und zwar etwas näher an dem verzweigten Polybutadien (Ansatz 1) ao
als an dem linearen. Ein höherer Anteil an Naturkautschuk in der Mischung verbesserte die Verarbeitbarkeit
von Ansatz 4 so weit, daß auf technischen Anlagen keine Schwierigkeiten zu erwarten waren, während beide
Kontrollproben nicht vollständig befriedigend waren, as
Tabelle IX zeigt ferner, daß die physikalischen Eigenschaften der Ansätze 1 und 4 zumindest ebenso
gut sind wie die der Kontrollpolymeren.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines dimensionsstabilen, im wesentlichen gelfreien, kautscb.uk-
artigen Polymeren von Butadien-(1,3), dessen Butadieneinheiten zu weniger als 25% in der
1,2-Struktur und mindestens zu 25%» vorzugsweise zwischen 25 und 40 % in der cis-l,4-Konfiguration
vorliegen, durch Polymerisation von Butadien-(l,3) in Gegenwart eines Katalysators, der
Lithium oder einen Lithiumkohlenwasserstoff und ein Halogenid des vierwertigen Titans enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, in dem das molare
Verhältnis von Lithium zu Titan mindestens 5:1 und vorzugsweise 8:1 bis 16:1 beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lithiumkohlenwasserstoff
ein Alkyllithium mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen verwendet und die Polymerisation in Gegenwart
einer nichtreaktiven organischen Flüssigkeit bei einer Temperatur von 0 bis 7O0C durchfühlt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Butadien-(1,3) in
Mischung mit einem geringen Anteil eines copolymerisierbaren
Vinylkohlenwasserstoffs verwendet, wobei die Menge dieses copolymerisierbaren Monomeren nicht mehr als 25 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Gewicht des Butadiens, beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 940130;
Britische Patentschrift Nr. 940130;
ausgelegte Unterlagen des belgischen Patents
Nr. 622 061.
Nr. 622 061.
809 519/665 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CA907902 | 1964-07-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1264072B true DE1264072B (de) | 1968-03-21 |
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ID=4142039
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| DEP37295A Withdrawn DE1264072B (de) | 1964-07-23 | 1965-07-22 | Verfahren zur Herstellung eines dimensionsstabilen, kautschukartigen Polymeren von Butadien-(1, 3) |
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| BE622061A (de) * | 1961-01-31 | 1962-12-31 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1090667A (en) | 1967-11-15 |
| NL149508B (nl) | 1976-05-17 |
| FR1455225A (fr) | 1966-04-01 |
| NL6509492A (de) | 1966-01-24 |
| US3429863A (en) | 1969-02-25 |
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