DE1959922A1 - Harzartige,verzweigte Blockmischpolymerisate - Google Patents
Harzartige,verzweigte BlockmischpolymerisateInfo
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Description
PHILLIPS PETROLEUM COMPANY, Bartlesville, Oklahoma,USA
Harzartige, verzweigte Blockmischpolymerisate
Gegenstand der Erfindung sind neue polymodale, harzartige, thermoplastische,
verzweigte Blockmischpolymerisate und daraus hergestellte Artikel.
Die Erfindung "befaßt sich ebenfalls mit einem, neuen Polymerisationsverfahren
für die Herstellung von polymodalen, harzartigen, verzweigten Blockmischpolymerisaten, die in durchsichtige
Artikel geformt werden können.
Auf dem Polymerisatgebiet, und insbesondere in Verpackungsund
verwandten Industrien, hat sich ein Bedarf für thermoplasti sche Polymerisate eingestellt, die in durchscheinende Artikel
geformt werden können, die große Schlagfestigkeit besitzen und in üblichen Spritzguß- und Blasverformungseinriohtungen
verwendet werden können und ebenfalls bei anderen Verfahren zur VerarbeitunßTon Kunststoff in Behälter, Rohre, Filme,
und ähnlichem geeignet sind. Man bat Polystyrol sehr stoßfestea
109829/1478
BAB
Polystyrol, verzweigte Blockmischpolymerisate lind ähnliche entwickelt,
die in verschiedenster Weise zufriedenstellend diese Kriterien erfüllen. Auf dem Polymerisatgebiet ist "bestimmt ein
Bedarf für ein harzartiges Polymerisat, das in Artikel geformt
werden kann, das gute Steife, verbunden mit Schlagfestigkeit besitzt und auch durchsichtig ist. Polymerisatartikel, die zufriedenstellende
Klarheit "besitzen, wie diese, die aus Polystyrol hergestellt sind, besitzen keine Schlagfestigkeit. Artikel, die man aus Polymerisatmischungen herstellt, wie aus hoch
stoßfestem Polystyrol, besitzen oft zufriedenstellende Schlagfestigkeit, aber ihnen fehlen die Klarheit oder andere wesentliche
Eigenschaften. Es wurden Mischungen aus Polystyrol mit verschiedenen Verbindungen, wie Butadien-Styrol-Mischpolymerisaten, hergestellt, aber wenn die Schlagfestigkeit dieser Kunststoffartikel
verbessert wurde, so tritt ebenfalls eine Zunahme in der
!Trübung der Artikel ein, und daher haben sie nur begrenzte Anwendungsmöglichkeiten.
Polymerisate, die man verwenden kann, um Artikel herzustellen, die gut durchsichtig sind und Festigkeit
besitzen, sind oft mit den üblichen Einrichtungen nur schwer zu bearbeiten. Es ist bekannt, daß Bedarf für geeignete Polymerisate
in der Verpackunge- und in verwandten Industrien, besonders
in der Kährungsmittel-Verpackungsindustrie, wo eine große
Vielzahl von Produkten verwendet wird^rJ-if^r1 Ha^r^ungsmittel-Yerpackungsindustrie
ist es wichtig, daß die Artikel, die man verwendet, um die Produkte zu verpacken, keine Pehler aufweisen
und Auslaufen oder Verderben des Produktes nicht auftritt. Ein
besonders schwieriges Problem trifft man dann an, wenn die Kunststoffbehälter für Nahrungsmittel verwendet werden* die ölige
Grundstoffe enthalten, wie Butter, Schweinefett, Margarine, Kochöl
und ähnliches. Die äußeren Beanspruchungen, die durch solche öligen Grundstoffe auftreten, bewirken oft, daß die Behälter
nicht verwendet werden können.
Zusammenfassend gilt, daß ein großer Bedarf besteht für ein Polymerisat,
das geeignet ist. für die Herstellung von durchscheinenden Artikeln, die hohe Schlagfestigkeit besitzen und gegen
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äußere Beanspruchung widerstandsfähig sind, die gleichzeitig
in üblichen Einrichtungen leicht verarbeitet werden können.
Überraschenderweise erfüllt das erfindungsgemäße neue, harzartige,
verzweigte Blockmischpolymerisat alle diese Erfordernisse
und vereinigt somit festigkeit, Klarheit, Verarbeitbarkeit und äußere Beständigkeit in einem einzigen Polymerisat.
Die erfindungsgemäßen Polymerisate können allgemein als verzweigte
Blockmischpolymerisate beschrieben werden und stellen Verbesserungen von bekannten verzweigten Blockmischpolymerisaten
dar, wie sie in der U.S.-Patentschrift 5 281 383 beschrieben
werden. In dieser Patentschrift werden die verzweigten Polymerisate
einfacherweise als radiale Polymerisate bezeichnet, da sie relativ lange Polymerisatketten besitzen, die von einem Kern
ausgehen, der vob. einen mehrfunkt ioneilen Behandlungsmittel oder
einer Kupplungsverbindung gebildet wird.
Diese radialen Polymerisate besitzen viele ausgezeichnete Eigenschaften
Besonders zeigen sie kaum lendenz zum kalten Fluß, wenn überhaupt, und das, obgleich sie bessere VerarbeitungBeigenschaften
aufweisen als andere Polymerisate mit vergleichbaren Mooney-Werten, die gemäß den bekannten Verfahren hergestellt
worden waren. Die Polymerisate, die gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellt werden, kann man allgemein auch als Radialpolymerisate
bezeichnen, obgleich sie sich von den bekannten Radialpolymerisaten unterscheiden und sogar noch weit bessere
Eigenschaften besitzen.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Polymerisate sind polymodale, harzartige, verzweigte Blockmischpolymerisate
und enthalten von ca. 70 bis 95 Gew.-S^ eines polymerisiert en
Monovinyl-substituier^en aromatischen Kohlenwasser st off monomer en,
berechnet auf das Gewicht der gesamten verwendeten Monomeren. Wenn die erfindungsgemäßen Polymerisate in Artikel geformt sind,
zeigen diese Artikel nicht nur überraschende und hervorragende
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Eigenschaften, wie Schlagfestigkeit und großen Widerstand gegen
äußere Brucbbsanspruchung, sondern sie sind ebenfalls durchsiehtig.
Die Polymerisate zeigen ebenfalls "bemerkenswerte Verarbeitbarkeit
und können leicht in üblichen Verarbeitungsmaschinen verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Polymerisate werden durch ein neues Polymerisationsverfahren
hergestellt,· wobei fortschreitende Polymerisation von Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffen
und konjugierten Dienen verwendet wird. Die nicht elastomeren Blöcke oder Segmente werden zuerst durch vielfache Additionen von Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserst
off monomer en und einem Organolithium-Initiator gebildet. Danach
wird das konjugierte Dien zugefügt,und unter Bildung eines
elastomeren Polymerisatblocks wird polymerisiert, gefolgt von der Zugabe eines polyfunktionellen Behandlungsmittels. Die vielfache
Addition oder die Beschickung des Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserst off monomer en und des Organolithiuminitiators
müssen bei besonders beschriebenen Konzentrationen durchgeführt werden.
Fig. 1a bis Id und Pig. 2a bis 2d zeigen Gel-Permeations- Chromatographie
Kurven von Polymerisaten, die'man erhält, wenn man polymodale bzw. reguläre radiale Polymerisate herstellt.
Pig. 3 ist eine doppelt log.Zeichnung der Schmelzviskosität
gegenüber der Gleit .'geschwindigkeit in reziproken Sekunden verschiedener
polymodaler und regulärer Radialpolymerisate.
Wesentlich ist, daß im vorliegenden Polymerisationsverfahren nicht elastomere (harzartige) Blöcke vom Polymerisat zuerst gebildet
werden müssen. Der harzartige Teil des Blockmischpolymerisats wird gebildet, indem man einen wesentlichen iDeil der Gesamtmenge
des Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffmonomeren,
das verwendet wird, in ein Polymerisationsgefäß gibt, und dieses Monomere mit einer relativ kleinen Menge
des Organolithium-Initiators kontaktiert, und die Polymerisations-
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bedingungen für einen Zeitraum aufrecht erhält, der ausreicht, um im wesentlichen das gesamte Monomereund den Initiator in
relativ lange, nicht elastomere Ketten von lebenden Polymeren zu verwandeln, die aktive terminale Lithiumatome besitzen.
Der Rest des gesamten Monovinyl-substituierten aromatischen
Kohlenwasserstoffmonomeren, das verwendet wird, wird dann in
einem oder mehr Teilen in das Polymerisationsgefäß, das das
Polymerisations-Reaktionsprodukt des ersten Ansatzes enthält,
gegeben, so daß jede teilweise Zugabe von Monomeren von entsprechender teilweiser Zugabe des Initiators begleitet ist, >
so daß pro Menge des Monomeren eine relativ große Menge des ™
Initiators "verwendet wird. Die Polymerisationsbedingungen werden aufrecht erhalten,und nach jeder teilweisen Zugabe des Monomeren
und des Initiators wird genügend Zeit gelassen, so daß im wesentlichen das gesamte neu zugefügte Monomere und der Initiator
in nicht-elastomeren Ketten von lebenden Polymeren überführt werden.
Nachdem die nicht-elastomere Polymerisatfraktion hergestellt
wurde, werden die Ketten des nicht-elastomeren lebenden Polyme- ·
risats mit dem konjugierten Dienmonomeren kontaktiert, was in das Polymerisationsgefäß gefüllt wird, und die Reaktionsmischung
kann erneut polymerisieren, bis zur im wesentlichen Beendigung, i
wobei Ketten von lebenden Mischpolymerisaten gebildet werden, die sowohl elastomere als auch nicht-elastomere Blöcke enthalten.
Das polyfunktionelle Behandlungsmittel wird dann zu der Polymerioationsmiöchung
zugegeben, wobei die Reaktionsbedingungen so sind , daß verzweigte Mischpolymerisate, die sowohl elastomere
als auch nicht-elastomere Blöcke enthalten, gebildet werden. So wird das polyfunktionelle Behandlungsmittel zu der Polymerisationsmischung
zugegeben, nachdem die Polymorißation im wesentlichen
beendet ist, abor bevor der Polymerisations-Initiator
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BAB ORlGiNAt
:^hmmm& «as
deaktiviert wird.
Das Polymerisat wird gewonnen, nachdem das polyfunktionelle Behandlungsmittel
die verzweigten Blockmischpolymerisate gebildet hat. Die Gewinnung der Polymerisate kann durch übliche Verfahren
erfolgen, die man verwendet, um Polymerisate aus organometallischen
Polymerisatioiismischungen zu isolieren, wie Behandlung
mit Verbindungen, die aktiven Wasserstoff enthalten, wie Alkohole, wäßrige Säuren und ähnliche.
Wie zuvor angegeben, wird die nieht-elastomere Polymerisatfraktion
zuerst durch vielfache Addition sowohl des Monomeren-' materials als des Polymerisations-Initiators gebildet. Es werden mindestens zwei Additionen des Monovinyl-substituierten aromatischen
Kohlenwasserstoffs und des Polymerisations-Initiators
gefordert.
In der ersten Additionsstufe wird der Monovinyl-substituierte
aromatische Kohlenwasserstoff in einer Menge zugefügt, daß man ungefähr 40 bis 90 Gew.-^, vorzugsweise mindestens 60 Gew.-%■
des gesamten Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffs,
der in der gesamten Mischpolymerisat-Zusammensetzung verwendet wird,einsetzt.In dieser ersten Additionsstufe wird ein
Organolithium-Initiator in Mengen von ca. 0,01 bis 0,2 Gew.-l'eilen
pro 100 Gew.-Teilen des in der ersten Additioiisstuf e verwendeten
Monomeren eingesetzt. Diese erste Charge von Monovinylsubstituiertem
aromatischem Kohlenwasserstoff, die ungefähr 40
bis 90 Gew.-?£ des gesamten Monoyinyl-subst ituierten' aromatischen
Kohlenwasserstoff^^trl^t die man 3ltI* Herstellung des Black-;
mischpolymerisats verwendet, wird dann "bis. praktisch, sur Beendigung
polymerisiert.
Zu dieser Reaktionsmischung wird dann in ein odex* mehr Teilen
das restliche Monovinyl-substituierte -aro.ssatioohe Kohlenwasserstoff
monomere zugegeben, d.h. von ca. 10 bis 60, vorzugsweise
weniger ala 40 Gew.-?5 deo fjeaamton
1 Ü 9 Β 2 9 / i 4 7 a
aromatischen Kohlenwasserstoffs, der verwendet wird. I1Ur jede
zusätzliche Charge von Monomeren fügt man eine andere Charge von Organolithimn-Polymerisations-Initiator zu. Vorzugsweise
wird der Polymerisations-Initiator in die Reaktionsmischung zugegeben, bevor man das restliche Monovinyl-substituierte
aromatische Kohlenwasserstoffmonomere zugibt. Von ca. 0,1 bis
ca. 1,5 Teile Organolithium-Polymerisations-Initiator pro 100
Teilen des verwendeten Monomeren fügt man bei jeder zusätzlichen Charge des Monovinyl-substituierten aromatischen iCohlenwasserstoffmonomeren
zu. ITach jeder zusätzlichen Charge von Monomeren und Initiator läßt man genügend Zeit vergehen, so
daß das neu zugefügte Monomere praktisch bis zur Beendigung polymerisieren kann. Obgleich es bevorzugt wird, nur zwei Chargen
von Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffmonomeren anzuwenden, können gewünschtenfalls mehr als zwei Zugaben
erfolgen, indem man die zweite beschriebene Monomercharge, die ungefähr 10 bis 60 Gew.-^ ausmacht, in soviele Teile, wie gewünscht,
aufteilt.
Nach Beendigung der vielfachen Zugaben und der nachfolgenden
Polymerisation des Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoff s.wird das konjugierte Dienmonomere, das ungefähr
30 bis 5 Gew.-/£ des gesamten monomeren Materials, das in der
Polymerisäthersteilung verwendet wird, ausmacht, in das Reaktionsgefäß
gefüllt und kann dort Blockmischpolymerisate mit dem vorpolymerisierten Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffmonomeren
bilden. Bei Zugabe des Diens wird kein zusätzlicher Initiator zugefügt. Das konjugierte Dien wird in das
Mischpolymerisat überführt, indem es mit den reaktiven terminalen Lithiumatomen des vorher hergestellten lebenden, nichtelastomeren
Polymerisats;kontaktiert wird.
Zusammenfassend gilt, die erste Zugabe von Initiator begleitet
die erste Zugabe von Monovinyl-substituiertem aromatischem Monomeren
und wird in einer Menge zugefügt, so daß 0,01bls 0,2,
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vorzugsweise 0,03 bis 0,10 Gew.-61 Initiator pro 100 Gew.-Teile
des Monomeren vorbanden sind. x zv;81Zugabe des Initiators 6r-
0 1 bis 15
folgt in einer Menge,so daß von etwa ν --vorzugsweise 0,3 bis
1,5 Gew.-Teile Initiator pro 100 Gew.-Seile des Monomeren vorbanden
sind. Um in der vorliegenden Erfindung bessere Ergebnisse
zu erbalten, sollte das Yerbältnis von Initiator zum Monomeren bei allen weiteren Monomeren-Initiator-Zugaben
im wesentlichen größer sein als bei der ersten Zugabe.
So sollte die Menge von Initiator pro 100 Teile des Monomeren bei späteren Zugaben die der ersten Zugabe um mindestens ungefähr
0,1, vorzugsweise am mindestens 0,2 Gew.-Teile Initiator
pro 100 Gew.-Teile Monomeren überschreiten.
Es kann vorkommen, daß verschiedene Verunreinigungen oder Katalysatorgifte
in den Monomerenlösungsmitteln und in den Reaktionsapparaturen, die man verwendet, vorhanden sind, und es
kann nötig sein, daß die Initiatorkonzentration eingestellt werden muß, damit die gewünschte Konzentration von Initiator erhalten
wird. Dies bedeutet, daß man die Initiatormengen, die durch
solche Katalysatorengifte zerstört werden, beachten muß. Die Bestimmung der "Vergiftungsebene" eines katalytischen Systems
erfolgt nach bekannten Methoden. ,
Die Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffmonomeren
oder Mischungen davon, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, enthalten von ca. 8 bis 18 Kohlenstoff-·"
atome im Molekül. Beispiele geeigneter Verbindungen schließen ein: Styrol, 3-Methylstyrol, 4-n-Propylstyrol, 4-Cyclohexylstyrol,
4-Dodecylstyrol, 2-Äthyl-4-benzylstyrol, 4-p-*Tolylstyrol,
4-(4-Phenyl-n-butyl)-styrol, 1-Vinylnaphthaiin, 2-Vinylnaphtha-Hn
und ähnliche. Die Monovinyl-substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffe können Alkyl-,Cycloalkyl-und Aryl-Sübstituenten
enthalten und Kombinationen davon, wie Alkylaryl·^wobei die Gesamtanzahl
der Kohlenstoff atome in den kombinierten Substituenten
im allgemeinen nicht größer als 12 ist. Styrol wird wegen
seiner Wirkung bevorzugt und weil es leicht erhältlich ist.
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ORIGINAL
Konjugierte Diene und Mischungen davon können als Monomere erfindungsgem&ß
verwendet werden. Sie enthalten im allgemeinen von ca. 4 "bis 12 Kohlenstoffatome im Molekül,und Verbindungen,
die ca. 4 "bis 8 Kohlenstoffatome im Molekül enthalten, sind bevorzugt.
Beispiele für geeignete Verbindungen sind: 1,3-Butadien, Isopren, 2,3~Dimethyl~1,3-butadien, Piperylen, 3-Butyl-1,3-octadien,
Phenyl-1,3-butadien und ähnliche. Butadien-1,3 ist
besonders wirkungsvoll und wird zur Zeit bevorzugt.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Initiatoren sind
gut bekannt und können,allgemein gesprochen, als Organo!ithiumInitiatoren
bezeichnet werden. Bevorzugt sind Hydrocarbylmonolithium-Verbindungen,
die durch die iormel RLi dargestellt werden können,worin R einei Kohlenwasserstoffrest aliphatischer
oder cycloaliphatischer Art oder einen aromatischen Rest mit
ca. 1 bis 20 Kohlenstoffatomen im Molekül bedeutet. Beispiele für Initiatoren, die für das erfindungsgemäße Verfahren geeignet
sind, schließen ein: n-Butyllithium, see.-Butyllithium, Methyllithium,
Phenyllithium, Naphthyllithium, £-Tolyllithium, Cyciohexyllithium,
Eicosyllithium und ähnliche. n-Butyllithium ist
heute bevorzugt, da es besonders wirkungsvoll ist.
Wie bereits ausgeführt wurde, wird zur Beendigung der Polymerisation
des konjugierten Diens ein polyfunktionelles Behandlungsmittel,
das mindestens zwei funktionelle Gruppen enthält, die fähig sind, mit den terminalen Lithiumatomen des vorgeformten
Polymerisats zu reagieren, angewendet, um ein verzweigtes Poly- · merisat zu bilden. Es ist jedoch bevorzugt, polyfunktionelle
Behandlungsmittel einzusetzen, die mindestens drei funktioneile Gruppen besitzen.
Das Polymerisat, das bei der Umsetzung mit einem polyfunktionellen
Behandlungsmittel gebildet wird, das mindestens drei funktionelle Gruppen enthält, kann man allgemein als ein radiales
Polymerisat beschreiben. Verwendet man ein difunktionelles Behandlungsmittel, um die erfindungsgemäßen verzweigten Blook-
tO9829/U7l ■·
,BADQBlGlNAt
mischpolymerisate zu "bilden, so muß es ein monomeres Material
sein, das in der Lage ist, sich unter Polymerisationsbedingungen gelbst zu addieren.
Einige polyfunktionelle Behandlungsmittel, die gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren zur Herstellung verzweigter Blockmischpolymerisate verwendet werden können, sind Polyepoxyde, wie
epoxydiertes Leinsamenöl und 1,2,5,6,9,10-Triepoxydecan, Polyimine,
wie tri-(1-Aziridinyl)-phosphin-oxyd, Polyisocyanate,
wie Benzol-1,2,4-triisocyanat, Polyaldehyde, wie 1,4,7-Baphthalin-tricarboxyaldehyd,
Polyhalogenide, wie Silieontetrachlorid
oder Polyketone, wie 1,4,9,10-Anthraeentetron. Die erwähnten Behandlungsmittel werden in der U.S.-Patentschrift 3 281 383 "beschrieben.
Zinnverbindungen, wie sie in der U.S.-Patentschrift
3 393 182 beschrieben werden, sind ebenfalls geeignet. Verbindungen dieser Art sind Tetrallylzinn, Zinn-(IT)-fluorid und
ähnliche. Polyvinylaromaten, wie sie in der Ü.S.-Patentschrift
3 280 084 beschrieben sind, wie DivinyTbenzol, sind geeignete difunktionelle Behandlungsmittel.
Das besonders angewandte polyfunktionelle Behandlungsmittel ist nicht kritisch, solange das Mittel in der Lage ist, verzweigte
Polymerisate zu bilden, indem es mit d"en aktiven terminal
en Lithiumatomen des lebendesn Polymerisats reagiert, vorausgesetzt, daß das Mittel die gewünschten Eigenschaften des
Endprodukts nicht wesentlich beeinträchtigt. Die Anzahl funktioneller Gruppen pro Molekül in dem polyfunktionellen Behandlungsmittel,
das in der Herstellung der verzweigten Blockmischpolymerisate verwendet wird, beträgt vorzugsweise mindestens
3. Die Behandlungsmittel, wie sie in der U.S.-Patentschrift
3 280 084 beschrieben werden, d.h. Polyvinylaromaten, die selbst
monomere Materialien sind, wie DivinyTbenzol, sind für die Verwendung
in der vorliegenden Erfindung geeignet, wobei sie verzweigte Blockmischpolymerisate liefern, aber nicht notwendigerweise
typische radiale Polymerisate.
ÖÄD ORIGINAL
Das polyfunktibnelle Behandlungsmittel wird in einer Menge verwendet,
die ausreicht, um ca. 0,05 Ms 2, vorzugsweise 0,5 "bis
1,5 Äquivalente des Mittels pro gAtom Lithium, das in dem Initiator verwendet wird, zu liefern. Eine funktionelle Gruppe
des ρ olyf unkt ioneilen Behandlungsmittels, d.h. ein Äquivalent,
ist die maximale Menge, die pro gAtom Lithium verwendet werden kann. Das polyfunktionelle Behandlungsmittel wird zu der Polymerisationsmischung
zugegeben, nachdem die Polymerisation "beendet ist und "bevor der Initiator desaktiviert wird.
Um Polymerisate herzustellen, die die vorher erwähnten Eigenschaf- (
ten "besitzen, wird die Polymerisation "bei Temperaturen ausgeführt,
die für die Polymerisation geeignet sind, bis ca. 1210C,
vorzugsweise unterhalb von 1100C.
Die Polymerisationsreaktion kann bei autogenem Druck durchgeführt werden. Im allgemeinen ist es wünschenswert, bei einem
Druck zu arbeiten, bei dem das monomere Material praktisch in der flüssigen Phase vorliegt.
Die Polymerisation kann in Anwesenheit oder Abwesenheit eines
Verdünnungsmittels durchgeführt werden. Inerte Kohlenwasserst
off verdünnungsmittel, wie aromatische Verbindungen, Paraffine ^
oder Cycloparaffine und Mischungen davon, die ungefähr 4 bis 10
Kohlenstoffatome im Molekül enthalten, können geeigneterweise
verwendet werden. Das Verdünnungsmittel oder die Verdünnungsmischungen sollten unter den Polymerisationsbedingungen flüssig
sein, und Beispiele für Verdünnungsmittel sind Isobutan, n-Pentan, Cyclohexan, Benzol, Toluol, Xylol, Naphthalin und ähnliche.
Wie alle solche katalytischen Reaktionen, werden die Polymerisationen fast nur in Abwesenheit von Luft oder Feuchtigkeit,
vorzugsweise in einer inerten Atmosphäre, durchgeführt.
Geringe Mengen Äther, wie fetrahydrofuran, können ebenfalls in
der Polymerisationsreaktion verwendetwerden. Man betrachtet
109829/ 1>78
JAHSSBfiO öS&B OfUGlNAL
Mengen von Tetrahydrofuran von ca. 0,005 bis 5 Gew.-$ Tetra-'furan,
berechnet auf den Gesamtmonomerenansatz, vorzugsweise
0,05 bis 0,1 Gew.-%, als geeignet. Es erscheint so, als ob das
Tetrahydrofuran die Induktionsperiode einiger Initiatoren, wie n-Butyllithium, vermindert und als ob seine Gegenwart die Durchsichtigkeit
der Endartikel, hergestellt aus dem Polymerisat, verbessert. .
Die verzweigten Blockmischpolymerisate, die gebildet werden, wenn das polyfunktionelle Behandlungsmittel mindestens drei funktionel-Ie
Gruppen enthält, können allgemein als (Α-Β)χΥ -Art Polymerisate
bezeichnet werden, worin A die nicht-elastomeren Polymerisateblöcke
oder Segmente und B die elastomeren Polymerisatsegmente
bedeuten. Y bedeutet ein Atom oder eine Gruppe von Atomen,
die sich von dem ρ öl yfunktione.il en Behandlungsmittel, das in der
Bildung desra ia 0nPol,ymerisats verwendet wurde, ableitet und
χ bedeutet die Anzahl der funktionellen Gruppen des polyfunktionellen
Behandlungsmittels und ist eine ganze Zahl von · mindestens 3.
Me Radialblockmischpolymerisate, die gemäß der vorliegenden Erfindung
hergestellt werden, wobei man ein polyfunktionelles Behandlungsmittel, das mindestens drei funktionelle Gruppen besitzt,
verwendete, können so charakterisiert werden, daß sie
mindestens drei Polymerisatketten besitzen, wobei jede Kette des Radialblockmischpolymerisats endständige, nieht-elastomere
Segmente enthält. Die Verzweigungen des Radialbloclanisctipolymerisats
enthalten somit terminale, nieht-elastomere Segmente
und ein elastomeres Polymerisatsegment, das hiermit verbunden ist.
Unabhängig von der Polymerisatkonfiguration enthalten die terminalen,
nicht-elastomeren Segmente des polymodalen,riyerzweigten
Blockraischpolymerisats von ca. 70 bis 95, vorzugsweise 75 bis
85 Gew.-^t des Gesamtgewichtes des Blockmischpolymerisais, wobei
die elastomeren Segmente ungefähr 30 bis 5, vorzugsweise 25 bis
ORiGlNAL
1983822
15 Gew.-$ cj.es Gesamtgewichtes des Bloekmischpolymeri^ats enthalten,
berechnet auf das Gesamtgewichts des eingesetzten Monomere».
■Vorbehaltlich, der obigen Besphr anklingen können die terminal en,
nicht-elg.stomeren Segmente geringe Mengen von pplymerisiertem,
konjugiertem Dienmonpmeren enthalten, und die Elastomeren Segmente
können geringe Mengen des polymerigierten Monpyinyl-substituier1?en
aromatischen Kohlenwasserstoffs enthalten, wie in einem Bandom-Misohpolymerisat.
Es ist wichtig, daß jedes der Pplymerißatsiegmente seine relativen
nicht-elastomeren und elastpmeren Eigenschaften "behält, aber ßolange
diese geringen Mengen der verschiedenen Monomeren ihre
JEigenschaften nicht wesentlich beeinflußen, können sie
werden. Im allgemeinen sollten die nicht-elastomeren S,figme.nte nicht melir als 3D Gejw.-$>
pplymerisiertes, konjugiertes
enthalten/noch sollte das elastpmere Segment mehr als 30
.-^ polymerisierten, Mpnpvinyl-substituierten, aromatischen
vorliege»4©n Erfindung ist es jedoch bevorzugt, daß
<|er nicht-elastomeren und elastpmeren Segment,^ pomppoly-Monpvinyl-substitiiierten
aromatischen JKphlenfin§g
naph dem warden weiterhin als pplympdale verzweigite ilpck-
charakterififjrt. 3QeJ? Ausdruck "pplympdali!
2|.ght SiPh auf eine Vielzahl, von ¥ei?t©i3.ungswerten
in der ^eXpermeatiGWi-Phrpmatpgraphifykuyve de?
der HplekjjL^aygewiiOi
verglichen mif imderen bekannibgin vß3?zwi|ifte?l^ Pp3.ymer|.sat©nf
wif si© in der iT.S.-Patentschrift I 281 382 beschrieben
4i» nicht iinpι JTiel jsiiJ4 vpia^ fcKPteilungswerteii besitzen
SAO
1953922
und eixißn vergleichsweise engen ^plekulargewlphtsbereich Ike-.git^en,
Es poll getont werden, daß die erfindungsgemäßen polympdalen
Polymerisate andere Eigenschaften gegenüber den bekannten
radialen Polymerisaten besitzen, wie verbesserte Verarbeitbarkeit, und daß die Artikel, die aus
diesen Polymerisaten gebildet werden, hervorragende Schlagfestigkeit,
Klarheit und Widers tandsfähigjfce it gegen Bißbi^dung bei |usseren
Einflüflai aufweisen. Obgleich die erfindungs^emäßen EP|.y-modalen
Pplymerisate eine breitere ^oleku^argewichtsvertpilung
besitzen gegenüber anderen bekannteii radialen Polymerisaten*
™ glaubt man nicht, daß die breitere ifplekularjgewichtsvertgilung
allein für 4iese hervprragenden Eigenschaften verantwortl.iph ift.
Die erfindungsgemäßen polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisate
werden dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Schmelzfluß
im Bereich von ca. 0,5 bis 20 besitzen und im allgemeinen von ca. 1,0 bis 5,0, bestimmt mit ASIM D-1238-65T, Kondition G.
Artikel, die aus den polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisaten
geformt sind, besitzen eine Lichtdurchlässigkeit im Bereich von ca. 0 bis 20$ und im allgemeinen von 0 bis 10^, bestimmt
mit der ASTM-Methode D-1QQ3-61, Procedure A. Diese Artikel haben
) eine Kugelfallschlagfestigkeit in kg-pi ypn mindestens 0,138 kg-m
(1,0 ft-lbs) und im allgemeinen von ca. 0,69 bis 2,21 kg-m (5,0 bis 16,0 ft-lbs) und öfter größer als berechnet, gemäß dem
folgenden Verfahren: eine Kugel van bekanntem Gewicht wird auf verschiedenen Höhen fallen gelassen, bis man eine Höhe findet,
bei der vier oder fünf Proben, die geprüft werden, wie z.B. Schalen für Nachtisch, zerbrechen, wenn sie von derfeilenden
Kugel getroffen werden. Als nächstes wird eine Höhe bestimmt, bei der zwei von vier Schalen zerbrechen und schließlich eine
Höhe, bei der keine Schale bricht. Diese Höhen werden gegenüber dem Prozentsatz an Versagern auf W^hrspheinlichkeitspapier. aufgetragen
und zwischen den drei Punkten wird eine gerade Linie
gezogen. Der Schnittpunkt der gezogenen Linien und der £0#-Linie
wird als FSO-Wert bezeichnet. Der PSQ-Wert in m (feet), multi-
109829/1Jf7|
BADÖRIGiNAt.
pliziert mit dem Ballgewicht in kg (lbs) liefert die Kugelfallschlagzähigkeitswerte
in kg-m (ft-lbs).
Diese Polymerisate werden weiter dadurch charakterisiert, daß die daraus hergestellten Artikel in Tagen eine Widerstandsfähigkeit
gegen Riße aufgrund von außen einwirkender Beanspruchung von mindestens 100 Tagen "bei UuIl Prozent Versagern besitzen,
bestimmt nach dem Verfahren gemäß Beispiel II.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie jedoch
zu beschränken.
Polymodale verzweigte Blockmischpolymerisate werden erfindungsgemäß
hergestellt. Für Vergleichs- und Kontrollzwecke werden
radiale Polymerisate gemäß dem Verfahren der U.S.-Patentschrift 3 281 583 ebenfalls hergestellt. Reguläre radiale und polymodale
Polymerisate von verschiedenem Schmelzfluß wurden hergestellt, um gute vergleichbare Werte zu erhalten.
Ein typisches polymodales Polymerisat wurde gemäß der folgenden
Rezeptur hergestellt:
Cyclohexan 7,26kg (16,0 lbs) Styrol 1050 g
n-Butyllithium 0,65 g
Tetrahydrofuran (THP) 4,0 ^
Anfangstemperatur 54°0 (1300F)
Polymerisationszeit 30 Min. ·
109 8 29/1478
Zweite Charge
Cyclohexan
n-Butyllithium
Styrol
Cyclohexan
n-Butyllithium
Styrol
Anfangstemperatur 71°0 (1600F)
Polymerisationszeit 1 Std.
Dritte Charge
Cyclohexan . Butadien
Cyclohexan . Butadien
Anfangstemperatur 74 0C (165 0F)
Polymerisationszeit 1 Std.
Vierte Charge
Epoxyl 9-5 .' in Toluollösung
Epoxyl 9-5 .' in Toluollösung
(0,5 g/cm5 Anfangstemperatur 820C (1800P)
0,45 kg
Menge
(1,0 lbs)
1,8 g
450,0 g
0,23 kg
(0,5 500
lbs) g
0,23 kg
20 0,5 lbs
(1) Epoxydiertes Leinsamenöl, im Handel erhältich, das im allgemeinen ungefähr fünf funktionelle >
Gruppen im Molekül enthält.
Zuerst gab man in ein 19-Mter (5-gallon) Reaktionsgefäß, das
mit einer Rührvorrichtung versehen war, das Cyclohexan und Tetrahydrofuran. Danach wurden das Monomere und der Initiator
in der in der Rezeptur angegebenen Reihenfolge eingefüllt. Die Polymerisationen wurden bei den Temperaturen, wie sie in der Rezeptur
angegeben sind, durchgeführt und überstiegen 1210C
(2500P) nicht. Die Polymerisationen wurden solange durchgeführt,
bis sie praktisch beendet waren, bevor die nachfolgende Charge eingefüllt wurde. Hach Beendigung der Polymerisation und des
Kuppeins wurde der Reaktor in Isopropylalkohol geleert, und das
Polymerisat wurde gewonnen. Das getrocknete, polymodale Polymerisat wurde üblicherweise mit 2 Gew.-Teilen Polymerisat-Antoxydans
pro 100 Gew.-Teile des Polymerisats behandelt. Die ver-
109829/U78
wendeten Antoxydantien waren 1,5 Teile Tri-(nonylphenyl)-phosphit,
das 1$ Triisopropanolamin enthielt, und 0,5 Teile 2,6-Di-tert.-butyl-4-methylphenol.
Das erstere ist unter dem Handelsnamen Polygard HR und das zweite unter dem Handeisnamen BHT erhältlich.
Andere polymodale verzweigte Blockmischpolymerisate wurden gemäß dem vorhergehenden Verfahren hergestellt, und die wesentlichen
Werte, die die Herstellung des Polymerisats und ihre Eigenschaften "betreffen, sind in Tabelle I angegeben.
Reguläre Radialpolymerisate wurden gemäß der folgenden Formulierung
und dem folgenden Verfahren hergestellt, wobei die Polymerisation jeweils praktisch beendet war, bevor die nachfolgende
Charge zugefügt wurde.
Erste Charge Cyclohexan Styrol
n-Butyllithium
n-Butyllithium
Anfangstemperatur 540C
Polymerisationszeit 30 Min.
7,71 kg
| Menge | lbs) |
| (17,0 | g |
| 1400 | g |
| 2,6 | |
Zweite Charge Cyclohexan Butadien
Epoxyl 9-5 in Toluollösung ~
(0,5 g/cm5)
0,23 kg
0,45 kg
(0,5 600
20 (1
lbs) S
cnr lbs)
Das reguläre radiale Polymerisat wurde gewonnen und mit Antoxydans
behandelt, wie es vorher für das polymodale Polymerisat angegeben war. Tabelle I zeigt Werte für die Polymerisatherstellung
anderer radialer Polymerisate und ebenfalls Vergleichsversu-
109829/1478
BAO
1953922
ehe über die Eigenschaften der regulären radialen und der polymodalen
Polymerisate.
Aus Tabelle I sind die hervorragenden Eigenschaften und besonders
die überraschende Schlagfestigkeit der durchsichtigen polymodal verzweigten Blockmischpolymerisate, hergestellt gemäß der
vorliegenden Erfindung, ersichtlich.
109829/1478
BAD
labeile I
Polvmodale verzweigte Bloolaaiscfrpolymerisate
Polvmodale verzweigte Bloolaaiscfrpolymerisate
Herstellung
| Ters. | 1 | Stvrolanteile | 2.Charge | n-Butyl-^ | |
| Hr. | Gew.- | .Charge | Gew.-7^ ' | lithium | |
| A* | ^CU η-Butyl-^2 } | 0,45 | |||
| B | 60 | lithium | 40 | 0,70 | |
| σ** | 60 | 0,05 | 40 | 0,37 | |
| 60 | 0,05 | 40 | 0,40 | ||
| I *° | E** | 70 | 0,06 | 30 | 0,53 |
| P | 70 | 0,06 | 30 | 0,35 | |
| O co. | G | 60 | 0,06 | 40 | 0,50 |
| 70 | 0,03 | 30 | |||
| 0,03 | |||||
| Styrol | Butadien | I |
| 80 | 20 | —I. vO |
| 80 | 20 | I |
| 75 | 25 | |
| 75 ' | 25 | |
| 75 | 25 | |
| 80 | 20 | |
| 80 | 20 | |
n-Butyllithium
(9)
^-Gehalt ^-Gehalt
Styrol (5) Butadien
H I J K L
0,10 0,13 0,13 0,09
85 75 70 80 100 15
25
30
20
25
30
20
Vers. Schmelz- Flexibler Modul , * Zug
ITr. fluß (4) kg/cm2.10-3 psi x ίο""-' kg/cm2 psi
#Yerlän~ Kugelfall- Kugelfallgerung
schlagzähig- Schlagzähigkeit keit
A*
B
B
2,7 3,6 3,2 D**- 2,4
F 0,9 G 1,1
21,5 21,1 18,0 17,7 18,0
305 300 256 252 256
333 4740
297 4220
299 4250
296 4210
283 4030
| 12 | 0,14 | 1,0 | 0,25 | 1 | ,8 | I |
| 31 | 0,19 | 1,4 | >O,69 | >5 | ,0 |
ro
O |
| 72 | 0,69 | 5,0 | I | |||
| 113 | 2,29 | 16,6 | ||||
| 128 | 2,19 | 15,9 | ||||
| - | - | - | ||||
| — | — | |||||
Reguläres Radiales Polyπlerisa^
| H | 4,2 | 22 | ,1 | 314 | 335 | 4760 | 6 | 0 | ,006 | < 0,4 | o, | 1 | 0,85 | CD en |
| I | 4,4 | 15 | ,5 | 220 | 284 | 4040 | 15 | 0 | ,021 | 0,15 | <T0, | 0 | <^o,i | I9922 |
| J | ■ -3,3 | 14 | ,1 | 201 * | 232 | 3300 | 11 | 0 | ,033 | .0,24 | ||||
| K | 2,1 | - ■■. | — | — | - | - | — | |||||||
| L | 1,3 | — | — | — | - | — | — - | - | ||||||
(1) Gew.-/ο des gesaraten Styrols, das in der Herstellung
des Polymerisats verwendet wird..
(2) Gew.-Seile n-Butyllithium pro 100 Gew.-3)eile Styrol,
die jeweils in der Charge eingesetzt werden.
(3) Gew.-Teile, "berechnet auf das Gesamtgewicht des gesamten
verwendeten Monomeren. ,
(4) "bestimmt mit der ASTM D 1238-65T Methode, Bedingung
G, "bei 20O0C mit 5 kg'Gewicht. '
(5) "bestimmt mit ASTM D 790.
(6) bestimmt mit ASOlM D 638.
(7) Kugelfallschlagzähiglceit von spritzgegossenen Schalen
unter Verwendung einer frei fallenden Stahlkugel von 0,32 und 1,0 kg (0,71 und 2,3 lbs), fallengelassen
von verschieden Höhen. Werte berechnet von Fallhöhen bei 5O°/o Versagern«
1 0 9 8 2 9 / f 4 7 8
BAD ORIGINAL
Tabelle I (Ports.)
Die Schalen werden in einer mit einer hin- und hergehenden Bewegung arbeitenden &
Strangpresse, Modell 75B Hew Britain geformt. Die Schalenform hat nur einen Pormhohlraum,
AngusstUtzen in der Mitte und liefert Gegenstände bis zu 40 g. Der Durchmesser
der Düse beträgt 1/8 inch und wird unter Druck betrieben und hat eine Schnecke,
die ein Rückströmen erlaubt.. Die Dicke der Schale beträgt 1,8 mm (70 mils). Die Verformungsbedingungen sind die folgenden: ·
die ein Rückströmen erlaubt.. Die Dicke der Schale beträgt 1,8 mm (70 mils). Die Verformungsbedingungen sind die folgenden: ·
to Temperatur in der hinteren Zone 227 0C 440 0P
ro *» Temperatur in der vorderen Zone . 232 *C 450 0P
g j£ · Verformungstemperatur 52 0C 125 0P ·
ο ^ Umdrehungszahl der Schnecke upm 104 ? w '
_, Einspritzdruck 1056 kg/cmj 15000 psi 1^
W . Arbeitsdruck , 422 kg/cm 6000 psi . «
!? -o Einsuritzzeit in Sek. 2 .
r-' «» Gesamtzykluszeit in Sek. 5S '
(8)Die geprüften Proben waren 0,8 mm (30 mils) extrudierte Folien./ wobei eine frei fallende
Zügel von 0,32 kg (0,71 lbs) Gewicht verwendet wurde, die man von verschiedenen Höhen
fallen ließ. Die Vierte sind berechnet von Fallhöhen bei 50$ Versagern,
Zügel von 0,32 kg (0,71 lbs) Gewicht verwendet wurde, die man von verschiedenen Höhen
fallen ließ. Die Vierte sind berechnet von Fallhöhen bei 50$ Versagern,
(9)Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile des gesamten verwendeten Monomeren. ■
(10)Polystyrol für allgemeinen Zweck, Handelsprodukt - Styron 700. _a
.* Polyfunktionelles Behandlungsmittel-Silikontetrachlorid, 0,10 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teilecn
des gesamten verwendeten Monomeren anstelle von Epoxal 9-5. cd
** Tetrahydrofuran mit 0,10 Gev;.-Teile pro 100 Gew.-Teile des gesamten Monomeren, zugefügt zu 1^
dem Lösungsmittel vor der Polymerisation. ..'..■■.'...
Widerstandsfähigkeitsversuche gegen Riße aufgrund von außen einwirkender
Beanspruchungen wurden durchgeführt an wärmegeformten Behältern, die mit handelsüblichem Köehöl gefüllt waren, um die
Wirksamkeit der erfindungsgemäßen polymodalen Blockmischpolymerisate
in der Widerstandsfähigkeit gegen Brüche, die auf äußere Kräfte (Innendruck) zurückzuführen sind, zu prüfen. Die Widerstandsfähigkeit
des Polymerisats gegenüber ölhaltigen Produkten, wie z.B. Nahrungsmittel usw., ist wichtig für die praktische Verwertung,
und daher ist notwendigerweise eine Versagungsrate von NuIl erforderlich. Zum Vergleich wurden die regulären radialen
Polymerisate ebenfalls getestet. Alle Polymerisate wurden gemäß Beispiel I hergestellt, damit man reguläre radiale und polymodale
Polymerisatpraben mit ähnlichem Schmelzfluß erhielt. Die Behälter,
die verwendet wurden, wurden gemäß dem folgenden Verfahren hergestellt.
Eine 0,8 mm (30 mils) dicke Folie wird mit einem 1-1/2 Davis·
Standard Extruder einer 43 cm (17 inch) G-oulding Folienform und
Goulding Folienbahn extrudiert. Die Polymerisattemperatur beträgt 193 bis 2040C (380 bis 400pF). Die Aufnahmewalzen sind mit
einem kleinen Spalt versehen. Die Folie wird in Nahrungsmittelbehälter mit einem Comet labmaster Modell 15 Wärmeverformer geformt.
Die Behälter sind rund und haben in ihrer Mitte eine liefe von ungefähr4,2 cm (1-5/8 inch) und einen inneren Durchmesser
am oberen Rand von ca. 11 cm (4-3/8 inch). Die Dicke des Bodens des geformten Behälters beträgt ungefähr 0,38 bis 0,51 mm
(15 bis 20 mils) und die Seitenwanddicke beträgt 0,26 bis 0,38tmn)
(10 bis 15 mils). Ein handelsübliches Koehöl wird in die Behälter gegeben, und diese werden mit einem Deckel bedeckt. Die Behälter
werden in einem Eisschrank bei 4°C (400F) gealtert, bi3
Undichtigkeit auftritt. Diese Ergebnisse sind in Tabelle II angegeben.
109829/1Ά78
Versuch Kr.
Styrol/ Butadiengehalt (Sew .-c/o)
A(Regulärradial) 75/25 B(Regulärradial) 70/30 C(Regulärradial) 65/35
D(Polymodalradial)80/20
| Schmelz fluß (1) |
Anzahl . d.verw. . Behälter |
Anzahl Versa- |
Gesamt getestet wurden |
| 3,0 | 10 | VJl | 160 |
| 3,1 | 5 | 3 | 148 |
| 3,6 · | 5 | VJl | 1 |
| 2,8 | VJl | 0 | 139 |
(1) wie in !Tabelle I angegeben.
Tabelle II zeigt eindeutig die Überlegenheit der polymodalen
verzweigten Blockmischpolymerisate, die gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wurden, in ihrer Widerstandsfähigkeit
gegen Riße aufgrund von außen einwirkender Beanspruchung.
Versuche wurden ausgeführt, um die hervorragende Klarheit der erfindungsgemäßen polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisate
zu zeigen. Die Polymerisate wurden gemäß dem Verfahren in Beispiel I hergestellt, und die Polymerisateigenschaften sind
in Tabelle III angegeben.Der Prozentgehalt Trübung der regulären radialen Polymerisate und der verschiedenen handelsüblichen Harze
sind für Vergleichszwecke aufgeführt.
Die Trübung einer Probe ist der Prozentgehalt an durchgelassenem
licht, das, wenn es durch die Probe tritt,von der Richtung des
einfallenden Strahl durch Vorwärtsstreuung abgelenkt wird. Per Proζentgehalt Trübung wurde an 0,26 mm (10 mils) dicken, preßgeformten
Tafeln gemäß der ASTM-Methode D1003-61, Verfahren A, ·
durchgeführt, wobei man ein Hazemeter verwendete."Man betrachtete
nur eine Lichtablenkung von mehr als 2,5° im Durchschnitt als Trübung. Der Prozentgebal;Trübung wird folgendermaßen berechnet:
io Trübung = Td/Ti χ 100, wobei Td die diffuse Durchlässigkeit
und Ti die totale Durchlässigkeit bedeuten. Obgleich
1 0982 9/ TA 78
Trübung nur ein Yergl eic hswer t ist, da er von den Verformungsbedingungen und der Dicke der Proben abhängt, wurden die Polymerisatproben
in diesem Beispiel unter identischen Bedingungen zu 0,26 mm (10 mils) dicken Eafeln geformt, um unbeeinflußte
Werte zu gewährleisten.
Werte zu gewährleisten.
1Q9829/f478
| Ver such |
Tabelle III | 9 | 2.Charge | 0,38 0 0,60 0 0,43 0, 0,53 0, |
80 80 10 78 10 75 |
Harze | Eigenschaften | Schmelz fluß (1) |
Trü- | ,0 ,0 ,5 |
2 cn
5 co 5 ro |
|
| A- B C D |
Polymodalö verzweigte Blockmischpolymerisate | Gew. °/<S 1 ) η-Butyl^1 ^ Gew lithium THE1 |
Regulär radiales | Polymerisat | Butadien'1' | 1,1 · 4,6 2,0 3.0 |
3: 3 2 2 |
|||||
| Herstellung | 40 40 ' 30 30 |
Styrol^1) |
O O CM in
CM CM CM CM |
Schmelz fluß (1) |
,2 ,0 ,0 ,5 |
Trü- | ||||||
| E E G |
Styrolteil | (4) ■ | 85 70 75 -' |
CL, Butadien^ ' |
3,4 2,6 2,4 |
Trü bung (3) |
2, 7, 4, |
|||||
| 1.Charge | Handelsübliche | 15 30 25 |
5 5 2 |
|||||||||
| Gew.$> ^ 1^ η-Butyl-^ ' Ur. lithium |
Schmelz fluß (1) |
|||||||||||
| H I J E |
60 0,03 60 0,05 70 0,06 70 0,06 |
Handelsname (Hersteller) | Art des Poly merisats |
2,5 8,0 4,5 0,7 |
||||||||
| 098 | n-Butyllithium (phi | Styron 700 (Dow) Typ 20-D (Foster Grant) Tenite (Eastman) XT-250 (Cyananid) |
Polystyrol Polystyrol Celluloseacetat Acrylisches Multi- |
|||||||||
| co | 0,10 0,13 0,10 |
|||||||||||
| "Λ CD |
||||||||||||
(1) Wie in Tabelle I aufgeführt
(2) Gew.-^ THF berechnet auf das Gesamtgewicht des
Monomeren
(3) Prozentgehalt Trübung bestimmt an einer 0,26 mm preßgeformten Platte gemäß dem ASTM-Verfahren
D 1003-61, Verfahren H, unter Verwendung eines Trübungsmessers.
(4) Gew.-Teile pro TOO Gew.-Teile Gesamtmonomer.
Aus diesen Werten ist ersichtlich, daß die Durchsichtigkeit
der erfindungsgemäßen Polymerisate, verglichen mit bekannten Polymerisaten
mit äquivalentem Schmelzfluß, entschieden besser oder gleich ist. Es ist wirklich überraschend, daß die erfindungsgemäßen
polymodalen Polymerisate soviel Klarheit besitzen, d.h. das Fehlen von Trübung, wenn man die Polymerisate in Betracht
zieht, die als Kontrollen verwendet wurden, und weiter im Hinblick auf die bereits aufgezeigte Stärke der polymodalen
verzweigten Blockmischpolymerisate. ■
Das folgende Beispiel zeigt die polymodale Art der erfindungsgemäßen
Polymerisate. Es werden Gelpermeatioiis-Chromatographierkurven,
die die Molekulargewichtsverteilung in den polymodalen verzweigten Bloclanischpolymerisaten anzeigen und die Werte für (
die bekannten Regulärradialpolymerisate gegeben. Für jeden Polymerisatteil, der nach jeder Stufe in dem Polymerisationsverfahren
erhalten wird, wird eine Gelpermeations-Chromatographierkuve
(GPQ) angegeben, beispielsweise indem man nach Beendigung jeder Stufe gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren ^
eine Polymerisatprobe entnimmt und hiervon eine GPC-Kurve mißt.
'Index der Heterogenität (Hl) wird ebenfalls bestimmt. Der Index
der Heterogenität (HI) wird angegeben als Synonymausdruck für Polydispersität und ist das Verhältnis von M /M , wenn man dies
Verhältnis durch Gelpermeations-Ohromatographie erhält.(Das ist
109829/U78
ein allgemein verwendetes Verfahren zur Bestimmung der Molekulargewichtsverteilung,,
es in Form eines Verhältnisses M /M auszudrücken, worin Mw das gewichtsmittlere Molekulargewicht
und Mn das zahnlenmittlere Molekulargewicht ist.j
Dieses Verhältnis hat einen theoretischen Minimuinwert von 1.
Man "bezeichnet ein Polymerisat, das ein Verhältnis von 1 besitzt,
als monodispers. Die Breite der Molekulargewichtsverteilung oder die Polydispersität wird so durch den Wert dieses
Verhältnisses angegeben, beispielsweise je größer die HI-ITr.
ist, umso breiter ist die Molekulargewichtsverteilung oder umso größer ist die Polydispers ität."
Gelpermeations-Chromatographiekurven wurden erhalten, indem man
ein Waters Associates Model 100 GPö" verwendete und eine Säule, die mit Polystyrolgel der besten erhältlichen Qualität gefüllt
war. Es wurden Polymerisationslösungen von 0,05 Gew.Vol.-$ .in
Tetrahydrofuran hergestellt. Die Größe der Proben betrug 2 ml der filtrierten Lösung (Krueger EAK-1 pads). Die Flußgeschwindigkeit
betrug ungefähr 1 ml/min bei Zimmertemperatur· durch
eine Viersäulen-Anordnung in Serien· in der Porositätsordnung
von 107, 105, 104 und 105A.
Gemäß dem folgenden Verfahren wurde ein polymodales verzweigtes Blockmischpolymerisat hergestellt. In ein 3-Iriter-Reaktionsgefäß,
versehen mit einer Rühreinrichtung gab man 0,23 kg (0,5 lbs) Cyclohexan bei einer Temperatur von 73°C (164CF).
108,0 g Styrol wurden dann eingefüllt und 0,14 kg (0,3 lbs) Cyclohexan. 4,3 g einer 1,0 Gew.-^igen n-Butyllithium-Lösung
und 0,09 kg (0,2 lbs) Cyclohexan wurden dann eingefüllt, und
man ließ die Reaktionsmischung 20 Minuten lang polymerisieren. Nach Beendigung der fast gesamten Polymerisation des Styrols
und einer weiteren Zugabe'von 28,8g einer 1,0 Gew.~7$igen n-Butyllithium-Lösung
und 0,09 kg (0,2 lbs) von Cyclohexan, 72,0g
1 0 9 8 2 9 / f 4 7 8
Styrol und 0,14 kg (0,3 lbs) Cyelohexan und Styrol ließ man
die Reaktionsmischung weitere 20 Minuten lang polymerisieren. Dann wurde Butadien zugefügt und 20 Minuten lang polymerisiert.
Fach der Polymerisation des Butadiens fügt e man 2,3 cur Epoxyl
9-5 - Toluollösung, die 0,5 g Epoxyl 9-5 pro cnr Lösung enthielt, 0,5 Gew.-$ Epoxyl 9-5, berechnet auf das Gesamtgewicht
des verwendeten Monomerenbei der Polymerisatherstellung hinzu und ließ die Reaktionsmischung 10 Minuten reagieren. Fach
Beendigung der Umsetzung mit Epoxyl 9-5 wurde das Polymerisat durch Zugabe von Isopropyl-alkohol (ungefähr das gleiche Volumen
von Alkohol wie Polymerisatlösung) ausgefällt. Das ausgefällte Polymerisat wurde von dem Alkohol und lösungsmittel abgetrennt
und im Yakuum bei 71 bis 1000C (160 bis 212° F) 30 bis
60 Minuten lang getrocknet. Das getrocknete Polymerisat wurde in einer Polymerisatmühle fein verteilt und mit zwei !Teilen
eines Anfcioxydans pro 100 Teile des Gesanitpolymerisats behandelt.
Das verwendete Antioxydans war Polygard HR, 1,5 Teile, und BHT, 0,5 Teile pro 100 Teile des Gesamtmonomeren. Das stabilisierte
Polymerisat wurde in einem Takuumofen bis zum konstanten Gewicht
erneut getrockne-t. Fig. 1a bis 1b zeigen die Gelpermeations-Ohromatographierkurven,
die man bei der Herstellung des polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisats erhalten hatte.
GPC-Kurve
Fig. 1a zeigt die der Polymerisatprobe, die man nach der ersten Styrolzugabe erhalten hatte, wobei 0,04 Gew.-Teile n-Butyllithium pro 100 Gew.-Teile Styrol verwendet wurden.
Fig. 1a zeigt die der Polymerisatprobe, die man nach der ersten Styrolzugabe erhalten hatte, wobei 0,04 Gew.-Teile n-Butyllithium pro 100 Gew.-Teile Styrol verwendet wurden.
Fig. 1b zeigt die GPÖ-Kurve für eine Polymerisatprobe, die man
nach der Polymerisation des zweiten Teils Styrol erhalten hatte, wobei 0,4 Gew.-Teile n-Butyllithium verwendet wurden pro 100
Gew.-Teile des in diese^Stufe eingefüllten Styrols. Die zweite
Styroleharge macht 40;' des gesamten Styrolmonomeren, das verwendet
wurde, aus.
Fig. 1c zeigt die GPC-Kurve der Polymerioatprobe, die man erhalten
hatte, nachdem das Butadien an die zuvor gebildeten PoIy-
109829/U78
styrolsegmente polymerisiert wurde, um das Blockmischpolymerisat zu bilden.
1d zeigt die GPC-Kurve für das erfindungsgemäße gesamte
polymodale verzweigte Blockmischpolymerisat.
Die in den Pig. 1a bis 1d aufgeführten Polymerisatproben besitzen
die folgenden Eigenschaften:
| Pigur | Schmelzfluß | Inhärent e Viskosität | Mw | Mn | HI |
| 1a | 1,6 | 0,83 | 251000 | 213000 | 1 ,18 |
| 1b | 9,4 | 0,58 | 161000 | 47000 | 3,4 |
| 1c | 17,3 | 0,57 | 142000 | 59000 | 2,4 |
| 1d | 1,3 | 0,8.0 | 217000 | 106000 | 2,1 |
Die polymodale Art der erfindungsgemäßen Polymerisate sind hiermit
klar beschrieben. Der relativ hohe Index der Heterogenität
und der relativ niedrige Schmelzfluß sind Anzeichen, die die ausgezeichnete Polymerlsatverarbeitbarkeit der erfindungsgemäßen
polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisate unterstützen, die ;jetzt näher beschrieben wird.
Ein reguläres radiales Polymerisat wurde unter ähnlichen Bedingungen
hergestellt, und GPC-Kurven wurden von dem Endradialpolymerisat
und den Polymerisatproben, die bei jeder Stufe des Polymerisationsverfahrens entnommen wurden, bestimmt. Das reguläre
radiale Polymerisat wurde gemäß den folgenden Polymerisationsbedingungon
hergestellt. In ein 3-I> it er-Reakti ons gefäß, das mit einer Rührvorrichtung versehen war, gab man 0,54 kg
(1,2 lbs) öyelohexan bei Raumtemperatur. Die Reaktionstemperatur
wurde auf 60°0 (1400F) erhöht, und 180 g Styrol und 0,14 kg
(0,3 lbs) Cyclohexan wurden eingefüllt. 18,0 g einer 1,0 Gew.-
folgen n-Butyllithium-Irösung und 0,14 kg (0,3 lbs) Cyclohexan
wurden in den Reaktox* sugeführt. Die Roaktionstemperatur betrug
61 °ö (141 0P). Man ließ das Styrolmonouiere innerhalb von 25 Minu-
1 0 9B 2 9 / U7 8
JAJSOBSO Oftfl- , BADORIGiNAL
ten polymerisieren, und die maximale Temperatur erreichte ungefähr
82°G (1800P). Hach der Polymerisation des Styrols fügte
man 45,Og Butadien und 0,14 kg (0,3 lbs) Cyclohexan zu, die
Reaktionstemperatur betrug ungefähr 65°C (1410I1). Man ließ das
Butadien innerhalb von 25 Minuten polymerisieren, und 2,3 cmr Epbxyl 9-5 in Toluol,das<
0,5 g Epoxyl 9-5 pro cnr lösung enthielt,
und 0,23 kg (0,5 lbs) Cyclohexan wurden zugefürt. Das Epoxyl 9-5 wurde bei einer Reaktionstemperatur von 660C (150°]?)
zugefügt, und man ließ es 1Ö Minuten reagieren. Hach der Umsetzung
mit Epoxyl 9-5 wurde dan Polymerisat ausgefällt und isoliert und gemäß dem gleichen Verfahren, wie es für die poly- i
modalen verzweigten Blockmischpolymerisate angewendet worden war, behandelt.
Pig. 2a zeigt die GPÖ-Kurve der Polymerisatprobe, die man nach
der Polymerisation der ersten Styrolcharge erhalten hatte und die mit 0,10 Teilen n-Butyllithium pro 100 Gew.-Teilen Styrolmonomeren
erhalten war.
Pig. 2b zeigt die GPC-Kurve der Polymerisatprobe, die man nach
der Polymerisation der Butadiencharge erhalten hatte, wobei das Styrol/Butadien Blockmischpolymerisat gebildet war. Das
Butadien war in einer Menge vorhanden, die 20 Gew.-$ Butadien, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polymerisats, betrug.
Pig. 2c zeigt das fertig hergestellte radiale Polymerisat, beispielsweise nach dem Kuppeln mit dem polyfunktionellen Behandlungsmittel
Epoxyl 9-5. Das polyfunktionelle Behandlungsmittel wurde in einer Menge von 0,5 Gew.-^ Behandlungsmittel
pro Gesamtgewicht des Monomeren verwendet. Epoxyl 9-5 wurde in Toluollösung eingesetzt, die 0,5 g Epoxyl 9-5 pro cm^ Lösung
enthielt. Die Polymerisatsproben, die in den Pig. 2a bis 2c gezeigt werden, besitzen die folgenden Eigenschaften:
Pigur Schmelzfluß M Mn HI '
2a 55,0 76000 65000 1,17
2b 14,0 95000 82000 1,16
2c 1,5 179000 132000 1,35
109829/U78
D^e Abwesenheit von polymodaler Konfiguration der GPO-Kurve,
verglichen mit der GPC-Kurve des polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisats,
ist augenscheinlich. Obgleich der Schmelzfluß des regulären radialen Polymerisats sehr ähnlich Ssb dem
des polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisats, ist der
niedrige Index der Heterogenität offensichtlich. Aus den gegebenen
GPC-Ergebnissen ist klar ersichtlich, daß sich die erfindungsgemäßen
polymodalen verzweigten Blockmischpolymerisate und die bekannten verzweigten Polymerisate stark unterscheiden..
Das folgende Beispiel zeigt die außergewöhnlichen Eigenschaften der erfindungsgemäßen polymodalen verzwe igten Blöekmischp.olymerisate
in bezug auf ihre Yerarbeitbarkeit. Polymerisate,' die
ausgezeichnete Eigenschaften, wie Stärke, Klarheit · usw. besitzen, sind von geringem Wert, wenn diese Polymerisate nicht
leicht in üblichen Einrichtungen verarbeitet v/erden können. Die harzartigen Polymerisate müssen in geschmolzenem Zustand
während der Herstellung und Fabrikation von Produkten flies-'
sen, und die wichtigen Verarbeitungsmethoden, wie Extrusion,
Verformen, Kalandern usw.,bedingen alle das Pließverhalten des g3~
schmolzenen oder relativ flüssigen Polymerisats.
Tabelle IY zeigt Ergebnisse, die illustrieren, daß das erfindungsgemäße
polymodale Polymerisat besser fließt unter bestimmten Reaktionsbedingungen als die regulären radialen Polymerisate.
Je höher der Wert der Daten der Spiralströmung bei der Spritzverformung ist, umso besser sind der Fluß .und die Verarbeitbarkeit.
Es wird ebenfalls gezeigt, daß die polymodalen Polymerisate
unter diesen Bedingungen besser fließen als ein reguläres radiales
Polymerisat; mit einem Schmelzfluß von.9,0. Der steilere Anstieg der '-"xur das polymodale Polymeriisat zeigt an, daß
diese Polymerisate gegenüber den regulären-radialen Polymerisaten verbesserte Gleitfähigkeit zeigen. Dies bedeutet, daß die
polymodalen Polymerisate gegenüber erhöhten. Gleitfähigkeiten
1098 29/ Ü78
-m -ι«Aß
besser reagieren und daher schneller fließen.
Die Daten der Spiralströmung bei der Spritzverformung und die
GIL-Daten stimmen gut überein und verdeutlichen, daß die erfindungsgemäßen
polymodalen Polymerisate verbesserte Verarbeitungseigenschaften besitzen,
Versuch Art des Poly- $ r^s Schmelz- Spiralotrö-Nr.
merisats Butadien^' fluß (3) mung (4)
(A\
I cm)
1 Reguläres Radiales/,;<
15 3,4 9,8 25
2 Reguläres Radiales>^<
25 3,1 8,9 23
3 Reguläres Radiales>J< 30 2,6 9,8 25
4 Vielfache Addition)1< 20 2,9 14,1 36
5 Vielfache Addition^ 20 2,4 13,7 35
(1) hergestellt wie in Beispiel I
(2) hergestellt wie in Beispiel I mit der Ausnahme, daß
als Behandlungsmittel Silicontetrachlorid verwendet wurde, und zwar 0,1 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teilen
des Gesamtmonomereu.
(3) Viie in Tabelle I angegeben,
(4) Schneckenfluß, bestimmt duroh Spritzgußverformung
in inches bei 4100I1 (in cm bei 21O0O) bei 17000 psi
(1200 kg/cm2), ·
Die Schmelzflußeigenschaften der erfindungsgemäßen polymoäalen
Polymerisate und der regulären radialen Polymerisate werden als GHi~Daten angegeben (Canadian Industries, Limited), die bei
20Q°0 gemäß der ASTM-D 17Ü3-62 Methode, wie in Fig. 3 gezeigt
ist, erhalten wurde.
Eine doppelt log-Auftragung der Viskosität gegenüber der Gleitge·
sohwindigkeit in reziproken Sekunden wird in Eig. 3 gezeigt.
Die Gleitge9ohwindigkeit? eine Funktion der Größe des Loches
und des Druckes, der verwendet wurde, um das Polymerisat durch
109829/Γ47-8
- 34 -
das Loch, au drücken, und der Schmelzviskosität, sind gemäß der
ASTH D 1703-62 Methode "bestimmt. Allgemein kann man sagen, daß
je niedriger die Schmelzviskosität bei einer gegebenen Gleitgeschwindigkeit
ist, umso besser die Vorarbeitbarkeit des Polymerisats
ist, besonders für Spritzgußverfahren mit hoher Gels
es chi chtung
sehwindigkeit, DrahtL und ähnlichem. Weiterhin sind
das Verhalten gegenüber Beanspruchung und die Verarbeitbarkeit
für die oben angegebenen Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit umso besser, je steiler der Anstieg ist.
Die regulären radialen Polymerisate, die in Fig. 5 gezeigt
sind, wurden gemäß Beispiel I hergestellt. Das reguläre radiale
Polymerisat, das als A bezeichnet wurde, hat einen Schmelzfluß von 3P,das reguläre radiale Polymerisat B hat einen Schmelzfluß
von 9,0. Erfindungsgemäße polymodäle Polymerisate werden
durch Versuch C mit einem Schmelzfluß von 3,0 dargestellt.
1Q9829/U78
Claims (1)
- Patentansprüche1. Harzartiges, verzweigtes Blockmischpolymerisat, das 70 bis 90 Gew.-$ Comonoraereinheiten eines Iionoviiiyl-aromatischen Kohlenwasserstoffs, der 8 his 18 Eohlenstoffatome im Molekül "besitzt und von 30 his 5 G-ew.-/£ C©monomereinheiten eines konjugierten Diens, das 4 his 12 Kohlenstoffatome im Molekül besitzt, enthält, wobei das Mischpolymerisat einen Schmelzfluß im Bereich von 0,5 bis 20,0 besitzt, das Polymorisat durch eine Gelpermeations-Cliromatographierkurve, ■-■ die eine Vielzahl von Maxima besitzt, eine Lichtdurchlässigkeit im Bereich von 0 bis 20f°, eine Kugelfallschlagfestigkeit von mindestens 0,138 kg.-m (1 foot-pound)und eine Widerstandsfähigkeit gegen Riße aufgrund von außen einwirkender Beanspruchung von mindestens 100 Tagen bei Ofo Versager, charakterisiert wird.2. Verfahren zur Herstellung eines verzweigten Blockmischpolymerisats gemäß Anspruch 1 durch Polymerisation eines Monovinyl-aromatischen Kohlenwasserstoffs, der 8 bis 18 Kohlenstoff atome im Molekül enthält in Gegenwart eines Lithium-Kohlenwasserstoff-Initiators und nachdem die Polymerisation des Monovinyl-aromatischen Kohlenwasserstoffs im wesentlichen beendet ist, Zugabe eines konjugierten Diens, das 4 bis 12 Kohlenstoffatome im Molekül enthält, und daß man das konjugierte Dien mit dem polymerisierten vinylaromatischen Kohlenwasserstoff, der chemisch gebundenes lithium ent-umsetzt
halt, wobei ein Mischpolymerisat entsteht, das ebenfalls chemisch gebundenes Lithium enthält und nachfolgender Zugabe eines polyfunktionellen Reaktionsmittels, das mit dem zuerst gebildeten Mischpolymerisat, das chemisch gebundenes Lithium enthält, unter Bildung eines verzweigten Blockmischpolymerisats reagiert, dadurch gekennzeichnet, daß'von bis 9Ofo des gesamten Monovinyl-aromatisehen Kohlenwasser-1 098 29/ H76 qSAPStoffs, der höchstens in dem Mischpolymerisat enthalten ist und von 0,01 bis 0,2 Gew.-Teilen des Initiators pro 100 Gew.-Teilen des zuletzt erwähnten Monovinyl-aromatischen ■ZOY)G pn— Kohlenwasserstoffs zuerst in eine Polymerisationsreakxaons=) geben wird, und daß die Polymerisation des auf diese Weise zugefügten "" vinylaromatischen Kohlenwasserstoffs im wesentlichen bis zur Beendigung/durchgeführt wird, der Rest des gesamten Monovinyl-aromatischen Kohlenwasserstoffs, der höchstens verwendet wird, um das Mischpolymerisat au bilden, dann zugefügt wird in mindestens einem nachfolgenden Schritt in die Polymerisationszone zusammen mit 0,1' bis 1,5 Gew.-Teile eines Lithium-Kohlenwasserstoff-Initiators pro 100 Gew.-Teile des zuletzt zugefügten Monovinyl-aromatischen Kohlenwasserstoffs und die Polymerisation des so zugefügten vinylaromatischen Kohlenwasserstoffs praktisch bis zur Beendigung durchgeführt wird, die Konzentration des Lithium-Kohlenwasserstoff-Initiators, der im nachfolgenden Schritt(en) zugefügt wurde, größer ist als die Konzentration an Lithium-Kohlenwasserstoff-Initiator, der zuerst zugefügt wurde, das konjugierte Dien dann in die Polymerisationsζone gegeben wird und die Polymerisation hiervon praktisch bis zur Beendigung durchgeführt wird, das polyfunktionelle Reaktionsagens dann in die Polymerisationszone eingefüllt und mit dem chemisch gebundenen Lithium in dem zuerst geformten Blockmischpolymerisat umgesetzt wird unter Bildung des verzweigen Blockmischpolymerisats.3. Verfahren gemäß Anspruch. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisationstemperatur 1210C nicht übersteigt.4. Verfahren gemäß Anspruch. 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration von Lithium-Kohlenwasserstoff-Initiator der in dem folgenden Schritt bzw. nachfolgenden Schritten zu-um mindestens gegeben wird,./-0,2 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teilen Monovinyl aromatischem Kohlenwasserstoff größer ist als die Konzen-09829/iA78tration des zuerst zugefügten Initiators.5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß 0,005 Ms 5 G-ew.-$> Tetrahydrofuran, "berechnet auf das Gesamtgewicht an Comonomeren zu der Polymerisationsmischung zugefügt werden.6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das polyfunktionelle Reagens epoxydiertes Leinsamenöl ist.10.9829/1478COPYLeerseite"COPY
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