DE1264084B - Einrichtung zur Durchflussmessung von Gasen - Google Patents

Einrichtung zur Durchflussmessung von Gasen

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DE1264084B
DE1264084B DEL52404A DEL0052404A DE1264084B DE 1264084 B DE1264084 B DE 1264084B DE L52404 A DEL52404 A DE L52404A DE L0052404 A DEL0052404 A DE L0052404A DE 1264084 B DE1264084 B DE 1264084B
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Germany
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tube
gases
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Withdrawn
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DEL52404A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Schreiber
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/20—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow
    • G01F1/22—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow by variable-area meters, e.g. rotameters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Durchflußmessung von Gasen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Durchflußmessung von Gasen, insbesondere von Leckgasen von Brennkraftmaschinen, mit einem in Strömungsrichtung sich konisch erweiternden vertikalen Meßrohr und einer über dem Meßrohr angeordneten und mit diesem über eine Öffnung verbundenen Meßwertanzeigevorrichtung, sowie einem das Meßrohr und die Anzeigevorrichtung durchsetzenden Spanndraht und einem auf diesem längsverschieblich geführten Rohr, das an seinem unteren Ende einen Schwimmer und an seinem oberen Ende einen mit dem feststehenden Teil der Meßwertanzeigevorrich tung zusammenwirkenden Zeiger trägt.
  • Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist der Schwimmer als trichterförmige Erweiterung des durch den Spanndraht geführten Rohres ausgebildet.
  • Das in die Meßeinrichtung eintretende Medium strömt diesen Schwimmer von unten her an, um ihn bis zu einer Höhenlage anzuheben, in der sich ein Gleichgewichtszustand einstellt, in dem der Auftrieb des Schwimmers durch das strömende Medium und sein Eigengewicht die gleiche absolute Größe besitzen.
  • Dies ist dann der Fall, wenn sich zwischen dem Schwimmer und der Innenwand des konischen Rohres eine Spaltweite einstellt, bei der das Produkt aus der Schwimmerfläche und der Druckdifferenz vor und hinter dem Schwimmer mit dem Eigengewicht des Schwimmers übereinstimmt. Bei der Durchflußmessung von Gasen, insbesondere dann, wenn es sich um die Messung kleinster Gasmengen, z. B. bei der Bestimmung der Leckgasverluste von Brennkraftmaschinen, handelt, reicht die Empfindlichkeit des bekannten Meßgerätes für eine einwandfreie Messung meist nicht aus. Die gemessenen Werte weichen daher häufig von den tatsächlichen Strömungsverhältnissen weitgehend ab. Oftmals liegen die zu messenden Strömungen aber auch weit unter der Ansprechgrenze des Gerätes und werden somit von diesem überhaupt nicht registriert.
  • Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, die bekannte Einrichtung hinsichtlich ihrer Empfindlichkeit und Anpassungsfähigkeit an wechselnde Strömungsverhältnisse derart zu verbessern, daß der Durchfluß selbst kleinster nicht stationärer Gasströmungen präzise gemessen werden kann. Die erfindungsgemäße Lösung besteht nun darin, daß unterhalb des Meßrohres in an sich bekannter Weise ein feststehender Drallflügel angeordnet ist, und daß der Schwimmer an seiner Unterseite Mitnehmerflächen für seinen Drehantrieb durch das Gas aufweist. Einen feststehenden Drallflügel verwendet auch ein bekannter Durchflußmesser für Flüssigkeiten und Gase, bei dem ein mittig durchbohrter Schwimmer an seinem Umfang in einem zylindrischen Meßrohr längsverschieblich geführt ist. Das Meßrohr durchsetzt ein axialer konischer Dorn, so daß der zwischen der Bohrung des Schwimmers und dem konischen Dom freibleibende Ringquerschnitt den Durchströmquerschnitt für das Medium bildet, dessen Durchfluß gemessen werden soll. Wegen der erheblichen Reibungskräfte zwischen Schwimmer und Meßrohr vermag das durch die Drallflügel in Drehung versetzte Medium eine Rotation des Schwimmers nur dann herbeizuführen, wenn es sich um sehr energiereiche Strömungen handelt.
  • Gemäß der Erfindung ist jedoch eine sichere Mitnahme des Schwimmers durch die vom Drallflügel in Rotation versetzte Gassäule gewährleistet, selbst wenn es sich um Strömungen geringer Energie handelt. Durch die Rotation des Schwimmers kommen die Vorteile einer Schwimmerführung mittels eines Spanndrahtes erst voll zur Geltung, da die an sich geringe Reibung durch die Drehung des Schwimmers noch derart vermindert wird, daß der Eigenwiderstand des Gerätes praktisch vernachlässigbar gering wird. Die solcherart erhaltenen Meßergebnisse geben daher die tatsächlichen Verhältnisse mit großer Präzision wieder.
  • Das Gerät vermag auch ständig wechselnden Strömungsverhältnissen nahezu verzögerungsfrei zu folgen, so daß z. B. eine laufende Beobachtung und Messung der Leckgasmenge aus dem Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine ein klares Bild über den zeitlichen Verlauf dieser Verlustströmungen liefert.
  • So können unter anderem schon geringfügige Veränderungen in der Abdichtungswirkung der Kolbenringe oder der Dichtheit der Ventile in den Ventilführungen sichtbar gemacht bzw. präzise gemessen werden, wodurch Zeitverluste bei der Entwicldung neuer Motorentypen vermieden und die Ursache von Betriebsstörungen von der Entstehung größerer Schäden behoben werden können.
  • Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert. F i g. 1 zeigt einen Axialschnitt und F i g. 2 eine Seitenansicht eines Details einer bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung.
  • Die Meßeinrichtung befindet sich innerhalb eines an seinen beiden Enden mit Außengewinde versehenen zylindrischen Hüllrohres 1. Auf das Außengewinde am unteren Ende des Hüllrohres 1 ist ein unterer Gehäusestutzen 2 mit durchgehender axialer Bohrung 3 aufgeschraubt, dessen unterer verjüngter Teil 4 mit einem Außengewinde 5 zur Befestigung des Gerätes mittels des Schraubringes 6 und zum Anschluß mittels Schlauchleitung, z. B. an das Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine, versehen ist.
  • Die obere Öffnung des Hüllrohres 1 ist durch ein Siebfilter 7 abgedeckt, das von einem auf das Außengewinde am oberen Ende des Hüllrohres 1 aufgeschraubten oberen Gehäusestutzen 8 festgehalten ist.
  • Das Hüllrohr 1 besitzt einen seitlichen Ausschnitt 9, welcher sich in axialer Richtung von nahe dem oberen Ende bis etwa zur Mitte des Hüllrohres und in Umfangsrichtung nahezu über den halben Umfang des Rohres erstreckt, Der seitliche Ausschnitt9 ist gegen den Innenraum des Hüllrohres 1 durch eine Längswand 10 sowie eine untere und eine obere Querwand 11 und 12 abgedeckt. Die im Querschnitt annähernd nach einem Durchmesser des Hüllrohres 1 verlaufende LängswandlO besitzt einen nach innen gewölbten Mittelteil 13, der sich über die gesamte Länge des Ausschnittes 9 erstreckt und dessen Wandung konzentrisch zur Achse des Hüllrohres 1 verläuft, An die Längswand 10 ist der feststehende Teil der Ablesevorrichtung des Gerätes angeschlossen, welcher aus einer mit einem Längsschlitz versehenen Skaleuplatte 14 und aus einer transparenten Skalenabdeckunglã, z. B. aus Plexiglas besteht, welche beiden Teile mittels Schrauben 16 auswechselbar an der Längswand 10 angeschraubt sind.
  • Die den Ausschnitt 9 des Hiillrohres 1 nach oben und unten begrenzenden Querwände 11 und 12 weisen je eine durchgehende Öffnung 17 und 18 auf, deren Achsen mit der Längsachse des Hüllrohres 1 fluchten. Die Öffnungl7 der oberen Querwand 12 dient zur axialen Führung eines Achsnippels 19, welcher eine auf der Oberseite der Querwand 12 sich ab stützende Spannfeder 21 und eine am freien Ende derselben aufliegende Scheibe 20 durchsetzt, und dessen axiale Lage mittels zweier an seinem oberen Ende aufgeschraubter Spanumuttern 22 einstellbar ist. Der Achsnippel 19 bildet das obere Widerlager eines das Hüllrohr 1 axial durchsetzenden Spanndrahtes 23, der zur axialen Führung der nachfolgend beschriebenen beweglichen Teile der Meßeinrichtung dient.
  • In den unteren zylindrischen Teil des Hüllrohres 1 ist ein Meßrohr 24 mit nach innen sich erweiternder konischer Innenwand 25 eingesetzt. Das Meßrohr 24 besitzt an seinem äußeren Ende einen Kragen 26, der sich gegen die untere Stirnfläche des Hüllrohres 1 stützt und vom unteren Gehäusestutzen 2 axial unverschieblich und drehfest gehalten ist. In der unteren Öffnung des Meßrohres 24 befindet sich das untere Widerlager 27 des genannten Spanndrahtes 23. Innerhalb des Meßrohres 24 befindet sich ein Schwimmer 2$, der als dünnwandige axial durchbohrte kreisförmige Scheibe ausgebildet und mit einem axialen Führungsrohr 29 verbunden ist, welches der Spanndraht 23 mit geringem Spiel durchsetzt. Das obere Ende 30 des Führungsrohres 29 ragt durch die Öffnung 18 der unteren Querwand 11 bis in den von der Skalenplatte 14 und dem gewölbten Mittelteil 13 der Längswand 10 umschlossenen Raum 31 und trägt einen scheibenförmigen Zeiger 32, dessen Randkante durch den Längsschlitz der Skalenplatte 14 von außen sichtbar ist.
  • Der Schwimmer 28 weist an seiner Unterseite als Drallflügel 33 ausgebildete Mitnehmerflächen auf.
  • Vor der unteren Öffnung des Meßrohres 24 ist ortsfest ein vierflügeliges Drallblech 34 angeordnet, das mit dem über die axiale Bohrung 3 des unteren Gehäusestutzens 2 in das Meßgerät eintretenden Gasstrom einen Eintrittsdrall erteilt, Bei der Messung ist die Unterfläche des Schwimmers 28 einerseits dem Überdruck und andererseits den Rotationskräften der durch das Drallblech 34 in Drehung versetzte Gassäule ausgesetzt. Die Drallflügel 33 übertragen hierbei die Rotationskräfte auf den Schwimmer 28. Dieser wird also durch den eintretenden Gasstrom zugleich angehoben und in Drehung versetzt. Beim Anheben des Schwimmers 28 nimmt die Breite des von der Außenkante des Schwimmers 28 und der konischen Innenwand 25 des Meßrohres 24 gebildeten Ringspaltes 35 so lange zu, bis sich ein Gleichgewichtszustand zwischen den auf den Schwimmer 28 einwirkenden Auftriebskräften und seinem Eigengewicht einstellt. Dies ist dann der Fall, wenn das Produkt aus der Schwimmerfläche und der Druckdifferenz vor und hinter dem Schwimmer 28 gleich dem Eigengewicht des Schwimmers 28 wird.
  • Der Zusammenhang zwischen der Schwimmerhöhenlage und der Durchflußmenge wird durch Eichung bestimmt und die Teilung der Skala den empirisch ermittelten Werten entsprechend vorgenommen.
  • Der durch den Schwimmer 28 und sein Führungsrohr 29 hindurchgeführte Spanndraht 23 gewährleistet eine exakte und reibungsarme Axialführung des Schwimmers 28 im Meßrohr 24. Die zusätzliche Drehbewegung des Schwimmers beseitigt jede Beeinflussung des Meßergebnisses durch die an sich geringe Axinlreibung des Führungsrohres 29 auf dem Spanndraht 23. Das erfindungsgemäß ausgebildete Meßgerät zeichnet sich durch einen sehr geringen Durchflußwiderstand aus, so daß z. B. eine Messung der Leckgasmenge aus dem Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine möglich ist, ohne daß der Kurbelgehäuseinnendruck in störender Weise verändert wird. Ein weiterer Vorteil besteht in der räumlichen Trennung des Meßrohres 24 von der Anzeigevorrichtung des Gerätes, so daß ein Beschlagen der Skala durch Verbrennungsrückstände oder andere mit dem Gasstrom mitgeführte Verunreinigungen vermieden wird. Einen weiteren Vorzug des Gerätes stellt die Federvorspannung des Spanndrahtes 23 dar, die auch bei Temperaturschwankungen eine gleichmäßige Spannung des Drahtes aufrechterhält. Um auch etwaige Auswirkungen von Temperaturschwankungen auf das Meßergebnis auszuschließen, sind zweckmäßigerweise der Schwimmer 28 und das Meßrohr 24 aus demselben Werkstoff herzustellen, so daß durch Wärmedehnungen bedingte Veränderungen des Ringspaltes 35 vermieden werden.
  • Die erfindungsgemäße Bauart gestattet es, das Gerät auch gasdicht auszubilden und das austretende Gas durch eine besondere Leitung ins Freie zu führen, so daß keine Geruchsbelästigung der Bedienungsmannschaft entsteht. Weiter ist es möglich, das Gerät für mehrere Meßbereiche zu verwenden, was durch Austausch des Meßrohres 24 sowie der Skalenplattel4 in einfacher Weise vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Einrichtung zur Durchflußmessung von Gasen, insbesondere von Leckgasen bei Brennkraftma- schinen, mit einem in Strömungsrichtung sich konisch erweiternden vertikalen Meßrohr und einer über dem Meßrohr angeordneten und mit diesem über eine Öffnung verbundenen Meßwertanzeigevorrichtung, sowie einem das Meßrohr und die Anzeigevorrichtung durchsetzenden Spanndraht und einem auf diesem längsverschieblich geführten Rohr, das an seinem unteren Ende einen Schwimmer und an seinem oberen Ende einen mit dem feststehenden Teil der Meßwertanzeigevorrichtung zusammenwirkenden Zeiger trägt, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Meßrohres (24) in an sich bekannter Weise ein feststehender Drallflügel (34) angeordnet ist, und daß der Schwimmer (28) an seiner Unterseite Mitnehmerflächen (33) für seinen Drehantrieb durch das Gas aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 252 803; USA.-Patentschrift Nr. 2 350 343.
DEL52404A 1964-12-23 1965-12-17 Einrichtung zur Durchflussmessung von Gasen Withdrawn DE1264084B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2338392A1 (de) * 1973-07-28 1975-02-13 Daimler Benz Ag Ueberwachungseinrichtung fuer motorpruefstaende

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2350343A (en) * 1941-08-30 1944-06-06 Fischer & Porter Co Flowmeter
CH252803A (de) * 1946-05-03 1948-01-31 Aquametro Wassermesserfabrik A Durchflussmesser.

Patent Citations (2)

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