DE127497C - - Google Patents
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- DE127497C DE127497C DENDAT127497D DE127497DA DE127497C DE 127497 C DE127497 C DE 127497C DE NDAT127497 D DENDAT127497 D DE NDAT127497D DE 127497D A DE127497D A DE 127497DA DE 127497 C DE127497 C DE 127497C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L9/00—Circular curve-drawing or like instruments
- B43L9/12—Dividers
Landscapes
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Zirkel gehört zu derjenigen Art von Zirkeln, bei welchen die Schenkel
durch eine in einen Zahnbogen eingreifende Schnecke verstellt werden können. Im Gegensatz
zu bekannten Zirkeln mit drehbarem Zahnbogen ist der vorliegende Zirkel dadurch gekennzeichnet
, dafs der Zahnbogen fest mit dem einen Schenkel verbunden und die zur Einstellung dienende Schnecke drehbar auf
einem an dem anderen Schenkel drehbar befestigten Arme angebracht ist, der von einer
nach Art der Schnappfeder bei Taschenmessern wirkenden Feder derart beeinflufst wird, dafs
die Schnecke in ihrer einen Stellung in Eingriff mit dem Zahnbogen, in ihrer anderen Stellung
aber aufser Eingriff mit ihm gehalten wird, so dafs man die Zirkelschenkel zwecks grober
Einstellung des Zirkels schnell verstellen kann und hierbei weder den Zahnbogen noch die
Schnecke zu halten braucht, was bei den bekannten Zirkeln nothwendig ist, um beide Theile
aufser Eingriff zu halten und wodurch deren Benutzung erschwert wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des soeben beschriebenen Zirkels mit geraden
Schenkeln in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt denselben im Aufrifs und Fig. 3
in Seitenansicht mit Wegnahme einzelner Theile. Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den linken
Schenkel des in Fig. 1. dargestellten Zirkels.
Die Fig. 5 und 6 sind Querschnitte durch den rechten Zirkelschenkel nach den Linien
A-B der Fig. 1 bezw. C-D der Fig. 3.
An dem einen Schenkel c des Zirkels ist ein Zahnbogen α und an dem anderen eine Schraube
ohne Ende b angebracht, welche um ihre Achse gedreht werden kann. Die Achse der Schnecke b
ist um einen an dem Schenkel d vorgesehenen Stift e derart drehbar, dafs man sie in die in
Fig. ι dargestellte Stellung herunterklappen kann, wodurch die Schnecke aufser Eingriff
mit dem Zahnbogen α kommt; dagegen steht sie in der in Fig. 2 dargestellten Lage mit dem
Zahnbogen a in Eingriff.
Wenn die Schnecke b die in Fig. 1 dargestellte
Lage einnimmt, kann man die Zirkelschenkel leicht nähern oder von einander entfernen, den
Zirkel also leicht und schnell öffnen und schliefsen und demselben dadurch annähernd
die gewünschte Oeffnungsweite geben.
Hierauf wird die Schnecke b mit dem Zahnbogen α in Eingriff gebracht (Fig. 2) und erstere
in dem einen oder dem anderen Sinne gedreht, um die Verstellung des Bogens α derart zu bewirken,
dafs die Entfernung der Zirkelschenkel genau geregelt wird.
Aufser diesem wesentlichen Merkmal weist der Zirkel noch die im Folgenden beschriebenen
Einrichtungen auf.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel haben die Schenkel U-förmigen Querschnitt,
und die Oeffnungen der Schenkelstangen sind einander zugekehrt. In der Höhlung der
Schenkel ist der Mechanismus zur Bewegung derselben untergebracht. Die Köpfe der beiden
Schenkel sind in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise vereinigt.
Fig. ι läfst erkennen, dafs der Zahnbogen a
einerseits an dem Zirkelkopf und andererseits an dem Rücken des Schenkels c durch Vernietung
befestigt ist. Die Schnecke b steht unter dem Einflufs einer Feder/, welche sie
mit dem Zahnbogen α in Eingriff zu halten sucht.
Die Stellschraube b ist hohl und in dieser Höhlung ist eine Schraubenfeder angeordnet,
welche durch eine Mutter beständig gespannt gehalten wird. Die Feder hat den Zweck, die
Schnecke b beständig stark gegen die Schulter g der schwingenden Achse h zu drücken, um
jedes schädliche Spiel aufzuheben, welches die Genauigkeit der Einstellung beeinträchtigen
würde.
Die Mantelfläche der Schnecke b ist entsprechend der gebogenen Form des Zahnsectors a
gestaltet, so dafs sie ihrer ganzen Länge nach mit dem Sector in Eingriff steht. Die Zähne
des Sectors und die Gänge der Schraube haben die Form von Sägezähnen, damit die Schraube
wie eine Klinke über die Zähne des Sectors a gleiten kann. Hierdurch ist beim Schliefsen
des Zirkels bezw. der Annäherung der Schenkel eine sehr rasche Bewegung möglich, ohne dafs
die Schnecke erst in die in Fig. ι dargestellte Lage gebracht werden müfste. Aufserdem wird
durch diese Zahnform eine sehr sichere Feststellung erreicht, welche eine unnormale Vermehrung
des Schenkelabstandes während der Benutzung des Zirkels verhindert.
Claims (2)
1. Zirkel mit Zahnbogen und Schnecke zur Verstellung der Schenkel, dadurch gekennzeichnet,
dafs der Zahnbogen (a) fest mit dem einen Zirkelschenkel verbunden und die Schnecke (b) an dem anderen Schenkel
drehbar bezw. umlegbar befestigt ist und durch eine Schnappfeder (f) in ihrer einen
Stellung in Eingriff mit dem Zahnbogen und in ihrer anderen Stellung von demselben
entfernt gehalten wird.
2. Bei dem Zirkel nach Anspruch ι die Anwendung von sägezahnartigen Zähnen für
den Stellbogen (a) und die Schnecke (bj, um das Uebergleiten der letzteren über die
Zähne des Bogens (a) beim Schliefsen des Zirkels zu ermöglichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE127497C true DE127497C (de) |
Family
ID=396083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT127497D Active DE127497C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE127497C (de) |
-
0
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