DE128586C - - Google Patents
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- DE128586C DE128586C DENDAT128586D DE128586DA DE128586C DE 128586 C DE128586 C DE 128586C DE NDAT128586 D DENDAT128586 D DE NDAT128586D DE 128586D A DE128586D A DE 128586DA DE 128586 C DE128586 C DE 128586C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B3/00—Mechanical removal of impurities from animal fibres
- D01B3/04—Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei der Wollwaschmaschine nach dieser Erfindung sind mehrere Tröge über einander
angeordnet, durch welche die Wolle von dem Strome einer durch eine Pumpe oder dergl.
zugeführten Flüssigkeit hindurch bewegt wird, wobei eine verbesserte Einrichtung zum Uebertragen
der Wolle, aus den Trögen oder aus einem Waschbehälter nach den Druckwalzen
der Wollwaschmaschine vorgesehen ist. Diese Einrichtung besteht in Folgendem: Aufser den
gewöhnlichen, an der Eintrittsseite jedes Troges angeordneten Tauchwalzen . sind ähnliche,
.zwangläufig angetriebene Regelungswalzen vorgesehen, welche die Wolle mit geringerer
Geschwindigkeit als der Flüssigkeitsstrom sich bewegen lassen und infolge dessen die Wolle
vor sich anstauen. An den Austrittsenden der Tröge sind bewegliche oder feststehende
schräge Förderflächen angeordnet. Diese sind derart gelocht, dafs sie die infolge der
hemmenden Wirkung der Regelungswalzen überschüssig mitgeführte FlUssigkeitsmenge
beim Ueberführen der letzteren von einem Troge zum anderen unter der Wolle ablaufen
lassen und sie so unwirksam machen, um dadurch die Uebertrittsgeschwindigkeit von
einem Troge zum andern nach Mafsgabe der von den Regelungswalzen abgelassenen Wollmenge
zu regeln.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen senk-, rechten Schnitt einer nach vorliegender Erfindung
eingerichteten vollständigen Maschine dar, wie solche ein einzelnes Glied der Gesammtanlage
bildet. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt eines gewöhnlichen einzelnen Waschbehälters,
der mit einer Hebevorrichtung sowie mit einer Tauchwalze und mehreren Regelungswalzen ausgestattet ist. Fig. 3 ist eine entsprechende
Oberansicht. Fig. 4 stellt eine von den Tauch- bezw. Regelungswalzen, Fig. 5 ein
gelochtes Zellenrad und Fig. 6 eine schräge gelochte Führungsplatte dar.
In Fig. ι bezeichnet α den unteren Behälter
zur Aufnahme der verwendeten Flüssigkeit, b ein Ventil zum Entleeren dieses Behälters in
den Abzugskanal, c eine Kreiselpumpe zum Fördern der Flüssigkeit und d einen Obertheil
mit Durchlochungen e, durch welche die von den Trögen kommende oder von den
Druckwalzen ausgepreiste Flüssigkeit in den Behälter α zurückläuft, wobei dieser Obertheil
zugleich verhindert, dafs etwa zufällig herabfallendes Gut in den Behälter hineingelangt.
f ist ein nach dem Abzugskanal zu gerichteter Abflufs aus dem Behälter a, und g ist ein
Rohr, mittelst dessen man (wenn das Ventil h geschlossen ist) unmittelbar von dem Boden
des unteren Troges aus in den Abflufskanal nach f entleeren kann. Die über einander
angeordneten Tröge i, k, /, m und η sind mit
gelochten falschen Böden o,p,q,r und s versehen. Zum Untertauchen des zu behandelnden
Gutes in die Flüssigkeit dienen die Tauchwalzen t und zum Regeln der Zeitdauer des
Eintauchens und der Fortbewegung oder der Weiterführung von einem Troge zum andern
dienen die in Umdrehung versetzten Tauchwalzen 11 v. Der Bodentheil jedes Troges
steht durch Ventilstutzen u>, 1, 2, 3, mit dem
Bodentheil des nächsten darunter befindlichen Troges in Verbindung, wobei derartige Ventilstutzen
an beiden Seiten der Tröge vorge-
sehen sind. Durch einen ähnlichen Ventilstutzen 4 kann man den Bodentheil des
Troges i auf dem Wege durch das Rohr g und den Abflufs f unmittelbar mit dem Abzugskanal oder mit dem Behälter a in Verbindung
setzen, je nachdem das Ventil h geschlossen oder offen ist. 5 bezeichnet ein in
Umdrehung zu versetzendes Rad mit gelochtem Inneiitheile 6, der den Bodentheil einer Anzahl
Zellen 7 bildet. Letztere sind an den Seiten ebenfalls durchlocht, aber an den Enden geschlossen.
Diese Zellenräder stellen eines von den Mitteln zum Ueberführen des Gutes von einem Troge zum andern dar. 8 bezeichnet
eine gelochte, endlose Förderfläche, wie solche zuweilen für denselben Zweck wie das Rad 5
verwendet wird. Ebenso können auch für diesen Zweck die gelochten schrägen, mit aufgebogenen
Seiten versehenen Ebenen 9 verwendet werden. In einem mit geschlossenem Ende versehenen Troge 11 dreht sich ein gelochter,
am Ende offener, hohler Cylinder 10, welcher das Gut den Walzen 12 behufs
Weiterbeförderung nach den Druckwalzen 13 und 14 zuführt. 15 bezeichnet ein Rohr,
welches die durch die Pumpe c aus dem Behälter α gepumpte Flüssigkeit in den oberen
Trog η leitet, während ein Ventil 16 zum
Regeln der in diesen Trog eingeführten Flüssigkeit dient. 17 bezeichnet ein Rohr,
um .Wasser zu Spülzwecken unter hohem Druck zuzuführen, wobei zur Regelung des
Wasserstromes das Ventil 18 dient. Bei 20 ist eine Platte 19 drehbar gelagert, derart,
dafs sie in die durch punktirte Linien 21 angedeutete Stellung bewegt werden kann, in
welcher sie bewirkt, dafs die Flüssigkeit aus dem Rohr 15 oder aus dem Rohre 17 unter
den falschen Boden s des Troges η gelangt, statt über den falschen Boden zu fliefsen.
22 bezeichnet eine endlose Förderfläche zum Zuführen des Gutes nach der Maschine, während
zum Weiterfuhren des Gutes aus der Maschine bezw. von einer Maschine der Gesammtanlage
zur andern eine zweite endlose Förderfläche 23 dient. 24 (Fig. 2) ist der
Behälter mit der zu verwendenden Flüssigkeit; derselbe besitzt den gelochten falschen Boden 25.
16 und 27 (Fig. 2 und 3) sind Kanäle, in welche die Flüssigkeit hineinfliefst, welche in
den gelochten hohlen Cylinder 10 eintritt, um an dessen offenen Enden 28 und 29 auszutreten.
An die Kanäle 26 und 27 und an die Pumpen c sind zur Hervorbringung des Kreislaufs der Flüssigkeit vom Innern des Cylinders
10 zurück nach dem Behälter 24 (Fig. 2) die Rohre 30,31 angeschlossen.
Die Wirkungsweise der Maschine nach Fig. 1 ist folgende: Aus dem Behälter α wird die
Reinigungsflüssigkeit, welche die richtige Temperatur haben mufs, durch die Pumpe c in
den obersten Trog η befördert. Wenn sie in letzterem eine vorher bestimmte Höhe erreicht
hat, fliefst sie über in das mit Durchlochungen versehene Zellenrad 5 sowie durch dieses hindurch
und läuft in den Trog m. Nachdem die Flüssigkeit in diesem Troge einen bestimmten
Höhenstand erreicht hat, fliefst sie auf die gelochte endlose Förderfläche 8 und
durch diese hindurch in den Trog /. Von letzterem fliefst sie nach Erlangung des. betreffenden
Höhenstandes auf dem Wege über die gelochte schräge Platte 9 in den Trog k
und von dort in gleicher Weise in den Trog i, um von diesem aus in den halbrunden
Trog 11 zu gelangen, von dem aus sie durch den gelochten Cylinder 10 hindurchgeht und
schliefslich auf dem Wege durch die Stutzen 26 und 27 (Fig. 3) und durch den gelochten Obertheil
e in den Behälter α zurückfliefst. Die Maschine wird nunmehr in Bewegung gesetzt,
die durch die endlose Förderfläche 22 zugeführte Wolle fällt in den Trog η und trifft hier
den Strom der aus dem Behälter α durch die Pumpe c zugeführten Flüssigkeit. Der Strom
führt die darin schwimmende Wolle nach den sich drehenden Tauchwalzen t, welche die
vollständige Eintauchung der Wolle bewirken und letztere mit einer bestimmten Geschwindigkeit
weiter führen. Es sei hier bemerkt, dafs die Flüssigkeit sich in sämmtlichen Trögen
rascher fortbewegt als die Wolle; wenn letztere zwischen den Tauchwalzen und den
Regelungswalzen schwimmt, so fliefst die Flüssigkeit unter der Wolle, d. h. zwischen
dieser und den falschen Böden ο bis s hindurch; sobald dann die Wolle aus dem Einflufsbereiche
der letzten Regelungswalze eines Troges gelangt ist, nimmt sie die gleiche Fortbewegungsgeschwindigkeit wie die Flüssigkeit
in diesem Troge an. Wenn die Tauchwalzen t die Wolle freigeben, wird diese nach
der Regelungswalze u weitergeführt, welche sich langsamer als die Tauchwalzen if dreht;
hierdurch wird bewirkt, dafs die Wolle sich in dem Räume zwischen t und u nach der
Oberfläche der Flüssigkeit zu ansammelt. Nachdem die Regelungswalze u die Wolle
freigegeben hat, gelangt diese nach der Regelungswalze v, die ihrerseits sich langsamer
dreht als die Regelungswalze u, wodurch abermals eine Ansammlung der Wolle nach
der Oberfläche der Flüssigkeit zu in dem Räume zu zwischen u und ν bewirkt wird.
Indem die Regelungswalze ν die Wolle freigiebt, nimmt diese die gleiche Fortbewegungsgeschwindigkeit wie die Flüssigkeit an und
fällt mit letzterer in das Rad 5; in diesem trennt sich jedoch die Wolle von der Flüssigkeit
und wird mit einer bestimmten Geschwindigkeit in den darunter befindlichen Trog m
befördert, wobei die Flüssigkeit, welche von
späteren Beschickungen mit Wolle und Flüssigkeit in den oberen Zellen herrührt, beim Ausspülen
und Entleeren der Wolle aus den unteren Zellen mithilft, d. h. derjenigen Wolle,
mit welcher diese Zellen von den vorhergegangenen Beschickungen her gefüllt waren.
Der durch den Eintritt der Flüssigkeit nach ihrem Durchgange durch das gelochte Rad 5
in den Trog m hervorgebrachte Strom bringt die durch das Rad 5 zugebrachte Wolle zum
Schwimmen bis an die Tauchwalze t dieses Troges, worauf die Wolle alsdann von der
Tauchwalze t nach der Regelungswalze u und von hier nach der Regelungswalze ν geführt
wird, um nach ihrem Durchgange unter letzterer von dem Strome nach der endlosen, sich
bewegenden Förderfläche 8 gebracht zu werden, woselbst die Wolle sich von ihrer Flüssigkeit scheidet und durch die Förderfläche
in den Trog / abgegeben wird, während der durch den Eintritt der durch die Förderfläche
8 hindurchfliefsenden Flüssigkeit hervorgebrachte Strom die Wolle nach der Tauchwalze
ί dieses Troges weiter führ). Von dieser wird die Wolle in der vorher beschriebenen
Weise nach der Regelungswalze u und weiterhin nach der Regelungswalze ν gebracht.
Nach Freigabe der Wolle durch die Regelungswalze ν des Troges / führt der Strom die
Wolle nach der schrägen gelochten Platte 9, über welche hinweg sie in den Trog k gelangt,
wobei sie (indem die Flüssigkeit durch die Oeffnungen der gelochten Platte hindurchläuft)
sich von der Flüssigkeit trennt. Durch den Trog k geht die Wolle in gleicher Weise
wie zuvor durch die anderen Tröge hindurch und tritt in gleicher Weise wie zuvor in den
Trog k alsdann in den Trog i ein. Durch letzteren wird sie genau wie in den vorhergegangenen
Trögen hindurchbewegt;: wenn aber die Regelungswalze ν des Troges i die Wolle
losläfst, wird diese von der Flüssigkeit in den halbrunden Trog 11 geführt, in welchem sich
der hohle gelochte Cylinder 10 dreht. Ihren Austritt aus diesem Troge 11, und dies bildet
keinen Theil der Erfindung, findet die Flüssigkeit auf dem Wege durch die Oeffnungen in
dem hohlen Cylinder 10 und durch die Stutzen 26 und 27 (Fig. 3) an den Enden des
Troges und tritt durch die Oeffnungen bei e (Fig. 1) in den Behälter α zurück. Indem die
Flüssigkeit ihren Austritt findet, nimmt sie die Wolle über die Durchlochungen des Cylinders
10 mit, wobei das starke Zuströmen der Flüssigkeit nach der Cylinderfläche zu und
der von ihr hier ausgeübte Druck beim Suchen eines Ausflusses bewirkt, dafs die Wolle in Gestalt einer gleichmäfsigen, ununterbrochenen
Schicht an der Cylinderoberfläche haften bleibt. Diese Schicht bleibt in fortwährender
Bildung begriffen, und letztere erfolgt mit derselben Geschwindigkeit, mit welcher
durch die Drehbewegung des Cylinders neue, noch nicht bedeckte Oeffnungen der Cylinderfläche heranbewegt werden. Die an
dem Cylinder haftende Wolle geht durch den Trog 11 hindurch und wird bei ihrem Austritt
aus letzterem zwischen der Oberfläche dieses Cylinders und der ersten von den Führungsrollen 12 gelinde zusammengedrückt.
Sie gelangt alsdann in einer gleichmäfsigen Schicht auf die Führungsrollen 12, welche sie
den Druckcylindern 12 und 14 zuführen. Von
diesen wird sie an die endlose Förderfläche 23 abgegeben und durch letztere dem nächsten Behälter
einer Reihe weiterer Maschinen zugeführt. Wenn der Zwischenraum zwischen dem Boden der Tröge i bis η und den gelochten
oder falschen Böden 0 bis 5 sich mit Sand oder Schmutz aus der Wolle angefüllt hat, oder
wenn sonst eine Reinigung nothwendig erscheint, und dies bildet ebenfalls keinen Theil
der Erfindung, öffnet man die Ventile n>, i, 2, 3 und 4 und läfst die in den Trögen
befindliche Flüssigkeit mit dem unter den falschen Böden der Tröge befindlichen Sand
oder Schmutz, d. h. mit einem Theile dieses Sandes oder Schmutzes, in den Behälter a
zurückfliefsen. Der gröfste Theil des Schmutzes unter den falschen Böden wird indessen in
folgender Weise unmittelbar in den Abzugskanal entleert: Bei geschlossenem Ventil 16
hebt man die Platte ig in die durch punktirte Linien 21 angedeutete Stellung und läfst durch
Oeffnen des Ventils 18 Wasser unter hohem Druck ein, während man zugleich das Ventil h
des Rohres g öffnet und dadurch letzteres auf dem Wege über den Auslauf/" des Behälters a
mit dem Abzugskanal unmittelbar in Verbindung bringt. Das unter den falschen Boden s
gelassene Wasser spült hier den Schmutz aus, der alsdann zusammen mit dem Wasser in
den Stutzen w gelangt und durch diesen fliefst, worauf das Wasser den Schmutz unterhalb
des falschen Bodens r im Troge m mit ausspült, alsdann durch den Stutzen 1 in den
Raum unterhalb des falschen Bodens q des Troges / gelangt und diesen ausspült, um alsdann
in gleicher Weise durch die Stutzen 2 unter den falschen Boden ρ der Troges k, von
hier durch den Stutzen 3 in den Raum unterhalb des falschen Bodens ο des Troges / zu
gelangen und schliefslich von hier zusammen mit dem mitgeführten Schmutz durch den
Stutzen 4 und das Rohr g in den Abzugskanal zu fliefsen, wie weiter oben angegeben.
Man kann natürlich die Flüssigkeit im Behälter α zum Zwecke des Ausspülens verwenden;
hierbei wird aber der aus den Trögen herausgespülte Schmutz in den Behälter α übergeführt oder, falls man ihn
nicht in diesen Behälter hineinläfst, sondern
ihn durch das Rohr g in den Abzugskanal führt, geht die zum Ausspülen verwendete Flüssigkeit
verloren, was nicht immer erwünscht ist. Wenn man die Flüssigkeit im Behälter α ablassen
will, la'fst man sie durch das Ventil b in den Abzugskanal fliefsen und spült alsdann
den im Behälter angesammelten Sand oder Schmutz am besten unter Anwendung von Wasser unter Druck aus.
Die sich drehenden Regelungswalzen, welche in der Zeichnung als geriffelte, sternförmige
Walzen mit flachen, runden Kopftheilen dargestellt sind, können natürlich auch durch
Cylinder mit hervorstehenden Flügeln oder dergl. ersetzt werden. Sie wirken nicht nur
dahin, die Wolle unterzutauchen, sondern regeln auch ihre Fortbewegung durch die
Tröge hindurch; sie verhindern, da fs die Wolle in die Gewalt des Stromes gelangt, bilden gewissermafsen
nach der Oberfläche der Flüssigkeit zu Querdämme, welche die Vorwärtsbewegung hemmen, ein Ansammeln und Einweichen
der Wolle bewirken und diese nur mit einer gewissen vorherbestimmten Geschwindigkeit
von der Flüssigkeit mitnehmen lassen. Wären sie nicht vorhanden, so würde die Wolle, so rasch wie der Strom sie mitnimmt,
hindurchschiefsen, sie würde zeitweise an der einen oder der andern Seite des Troges
sich ansetzen oder einen Klumpen bilden, der sich entweder im Ganzen auf einmal lösen
oder sonst den Trog derart verstopfen würde, dafs der Strom an dieser Stelle anhalten und
die Flüssigkeit an den Seiten überlaufen würde.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Waschen, Spülen oder chemischen Behandeln von Wolle, bestehend
aus einem unteren Behälter und mehreren über einander angeordneten Trögen, in welche ein Flüssigkeitsstrom aus
dem unteren Behälter oben eingepumpt wird, um nach einander die Tröge zu
durchlaufen und die Wolle dabei mitzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dafs aufser den gewöhnlichen, nach der Eintrittsseite jedes Troges angeordneten Tauchwalzen
ähnliche, zwangläufig · angetriebene Regelungswalzen vorgesehen sind, welche
die Wolle mit geringerer Geschwindigkeit sich bewegen lassen als der Flüssigkeitsstrom
und sie infolge dessen vor sich anstauen.
2. Eine Maschine nach Anspruch ι, dadurch·
gekennzeichnet, dafs an den Austrittsenden der Tröge bewegliche oder feststehende
schräge Förderflächen angeordnet sind, welche derart gelocht sind, dafs sie die infolge der hemmenden Wirkung der
Regelungswalzen überschüssig mitgefUhrte Flüssigkeitsmenge beim Ueberführen der
letzteren von einem Troge zum andern unter der Wollmasse ablaufen lassen und sie so unwirksam machen, um dadurch
die Uebertrittsgeschwindigkeit von einem Troge zum andern nach Mafsgabe der von den Regelungswalzen abgelassenen
Wollmenge zu regeln.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128586C true DE128586C (de) |
Family
ID=397105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT128586D Active DE128586C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128586C (de) |
-
0
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