DE1290367C2 - Transportvorrichtung fuer eine Einrichtung zum zeilenweisen Ablesen von auf einem Zeichentraeger enthaltenen Zeichen - Google Patents

Transportvorrichtung fuer eine Einrichtung zum zeilenweisen Ablesen von auf einem Zeichentraeger enthaltenen Zeichen

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DE1290367C2
DE1290367C2 DE1965R0041830 DER0041830A DE1290367C2 DE 1290367 C2 DE1290367 C2 DE 1290367C2 DE 1965R0041830 DE1965R0041830 DE 1965R0041830 DE R0041830 A DER0041830 A DE R0041830A DE 1290367 C2 DE1290367 C2 DE 1290367C2
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/08Feeding or discharging cards

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Transportvor- richtung Umsteuergetriebe vorhanden sein, die eine
richtung für eine Einrichtung zum zeilenweisen Ab- axiale Hin- und Herbewegung der Trommel ermög-
lesen von auf einem Zeichenträger enthaltenen Zei- liehen.
chen mit einem um eine Hauptsache drehbaren Sup- Erst bei Kombination dieser an sich bekannten
port, in dem symmetrisch zueinander und mit den 5 Maßnahme mit der weiteren Maßnahme gemäß der
Achsen parallel zur Hauptachse angeordnete Trom- Erfindung, nämlich daß die Trommel in der Entlade-
meln drehbar gelagert sind und mit dem die Trom- station axial im Vergleich zur Axialbewegung in der
mein zyklisch aus einer Ladestation, in der jeweils ein Lesestation entgegengesetzt bewegbar ist, ergibt sich
Zeichenträger auf die Trommel aufgebracht wird, für eine Transportvorrichtung gemäß Gattungsbegriff
über eine Lesestation, in der die Trommel an einem io die Lösung der dem Erfindungsgegenstand zugrunde
Zeichenleser vorbeiläuft, wobei Trommel und liegenden Aufgabe, wobei erhebliche und nicht nahe-
Zeichenleser auch in Richtung der Trommelachse liegende Vorteile auftreten.
relativ zueinander bewegbar sind, in eine Ent- Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Transportvorladestation, in der der Zeichenträger von der richtung ist nämlich eine erhebliche Erhöhung der Trommel entfernt wird, zurück zur Ladestation be- 15 Arbeitsgeschwindigkeit möglich. Die in der Lesewegbar ist, wobei die Trommel in der Ladestation station nach Beendigung der Axialverschiebung voll- und in der Entladestation mit relativ geringer und ständig abgetastete Trommel kann sofort von der in der Lesestation mit relativ hoher Drehzahl und Lesestation zur Entladestation weiterbewegt werden, im gleichen Drehsinn wie in der Ladestation bewegt ohne daß in der Lesestation die axiale Rückverschiewirdao bung der Trommel vorgenommen wird. Dadurch ge-
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art langt unmittelbar nach Beendigung des Ablesevor-(s. USA.-Patentschrift 3157 777) wird ein Zeichen- gangs die nächste Trommel in die Lesestation, und leser in Axialrichtung der sich in der Lesestation die vorhergehende Trommel wird während des Abdrehenden Trommel bewegt. Dies erfordert einen tastens der Trommel in der Lesestation in der Entverhältnismäßig großen konstruktiven Aufwand, da as ladestation während des Abnehmens des Zeicheneinerseits ein Antrieb für die Trommel und anderer- trägers wieder in ihre Ausgangsstellung zurückseits ein Antrieb für den Zeichenleser erforderlich ist. bewegt.
Der Zeichenleser, der Zeile für Zeile den Zeichen- Die erst in der Entladestation erfolgende Beweträger abtastet, muß um Bruchteile von Millimetern gung der Trommel in die Ausgangsstellung bringt in Axialrichtung verschoben werden. Dies stellt hohe 30 aber nicht nur eine erhebliche Verringerung der Zy-Anforderungen an die Genauigkeit des Antriebes für kluszeit der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung, den Zeichenleser. Ferner muß bei der bekannten sondern ermöglicht auch erhebliche konstruktive Ver-Transportvorrichtung bei Bewegung des Zeichen- einfachungen. Wollte man nämlich die axiale Rücklesers der gesamte, optisch-elektrische Wandler mit- bewegung der Trommel in ihre Ausgangsstellung in bewegt werden, wodurch die sehr exakt zu bewe- 35 der Lesestation vornehmen, in der auch die zum Abgende, an sich aus dem Zeichenleser bestehende tasten erforderliche axiale Verschiebung vorgenom-Masse vergrößert wird. Bei der bekannten Transport- men wird, so wäre entweder eine umsteuerbare Vervorrichtung wird der Zeichenleser in der Lesestation schiebeeinrichtung für die Axialverschiebung oder ein nach Beendigung des Abtastvorgangs jeweils an den umsteuerbares Getriebe für die Umkehr der Dreh-Ausgangspunkt zurückgeführt. Während dieser Rück- 40 richtung der Trommel erforderlich. Bei axialer Verführung des Zeichenlesers kann dieser keinen Schiebung in der Entladestation kann dagegen eine Zeichenträger abtasten, so daß bei der bekannten sehr einfache Verschiebeeinrichtung benutzt werden, Vorrichtung Zeitverluste auftreten. da nur in einer Richtung eine axiale Verschiebung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu erfolgt.
schaffen, die mit einem minimalen konstruktiven und 45 Der Zeichenträger wird in der Ladestation auf eine
technischen Aufwand eine gegenüber bekannten Trommel aufgebracht. Er wird dabei normalerweise
Transportvorrichtungen wesentlich verringerte Zy- mit der Vorderkante in einen Halter oder einen
kluszeit ermöglicht. Schlitz eingeklemmt. Soll er wieder von der Trom-
Diese Aufgabe wird bei einer Transportvorrichtung mel gelöst werden, so ist normalerweise eine zusätz-
der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß die 50 Hche Lösevorrichtung erfordexlich, die die Vorder-
Tromme! in der Lesestation in an sich bekannter kante des Zeichenträgers aus dem Halter oder dem
Weise zugleich mit der Drehung in Richtung der Schlitz heraushebt. Um diese zusätzliche Lösevorrich-
Trommelachse an dem im wesentlichen stationären tung zu vermeiden, können in einer Ausgestaltung
Zeichenleser vorbeibewegbar ist und daß die Trom- der Erfindung die Trommeln in der Ladestation und
mel in der Entladestation axial im Vergleich zur 55 in der Entladestation in einander entgegengesetztem
Lesestation entgegengesetzt bewegbar ist. Drehsinn angetrieben sein. Dadurch kann der
Es ist zwar bereits bekannt, zum Abtasten eines Zeichenträger in der Entladestation von seines hinte-
Zeichenträgers eine einzige vorhandene Trommel zu- ren, nicht eingeklemmten Kante her von der Trom-
gleich mit ihrer Drehung in Richtung der Trommel- mel abgewickelt werden. Es sind also keine zusätz-
achse an einem stationären Zeichenleser vorbeizube- 60 liehen Lösevorrichtungen erforderlich.
wegen (USA.-Patentschrift 3156 894). Diese be- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
kannte Maßnahme löst jedoch nicht die dem Erfin- Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
dungsgegenstand zugrunde liegende Aufgabe, noch näher beschrieben. Es zeigt
le{!t sie eine derartige Lösung nahe, denn auch bei ihr F i g. 1 ein Blockschaltbild des Zeichenlesers nach
ist während einer größeren Zeitspanne kein Abtasten 65 der Erfindung,
von Zeichen möglich, nämlich während der axialen Fig. 2 eine schematische Darstellung der die
Rückbewegung der Trommel in ihre Ausgangs- Zeichenträger transportierenden und abtastenden
stellung. Ferner müssen bei dieser bekannten Vor- Teile des Zeichenlesers,
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Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Ab- einem Abtastsystem zugeführt, welches einen Sup-
tastvorgangs einer Trommel an der Lesestation, · port 56 für einige die Zeichenträger aufnehmende
F i g. 4 a eine teilweise im Schnitt dargestellte Teil- und befördernde Trommeln 60, 61 und 62 enthält,
ansicht der Trommeleinrichtung, Der Support 56 ist um seine Mittelachse 58 um Win-
Fig. 4b eine teilweise im Schnitt dargestellte An- 5 kel von jeweils 120° drehbar. Dadurch werden die
sieht des übrigen Teils der Trommeleinrichtung, Trommeln 60, 61 und 62 nacheinander an drei ver-
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Schnitt- schiedene Stationen gebracht. Die erste Station ist
linie 5-5 der Fig. 4a, die Aufnahmestation, wo die Zeichenträger von dem
Fig. 6 eine Ansicht entlang der Linie 6-6 der Stapel 50 auf die Trommel befördert werden, im Aus-
Fig. 4a, ίο führungsbeispiel auf die Trommel 60. Auf der Trom-
Fig. 7 eine Seitenansicht auf den Antriebsteil der mel 61, die sich in der zweiten Station befindet, ist
Fig. 4 b, bereits ein Zeichenträger angeordnet. Die Trommel 61
Fig. 8 ein Schaltbild des Steuerteils für den wird mit relativ großer Geschwindigkeit um ihre Achse
Zeichenleser, gedreht, während der Support 56 sich in Ruhe befin-
F i g. 9 einen Zeitplan für die Inbetriebnahme ein- 15 det. Während dieser Zeit findet auch eine relative zelner, ausgewählter Teile des Zeichenlesers inner- Translationsbewegung zwischen der den Zeichenhalb zweier Lesezeiträume. träger tragenden Trommel 61 und einer optischen
Fig. 1 zeigt die wesentlichen Elemente eines mit Einrichtung64 statt. Die Translation erfolgt entlang einem elektronischen Fotowandler arbeitenden der Achse der Trommel 61, so daß der Zeichenträger Zeichenlesers. Ein Ladegerät an einer Ladestation 11 10 Zeile für Zeile abgetastet wird. Am Ende der Abtasttransportiert jeweils einen Zeichenträger von einem periode wird der Support 56 wiederum um 120° ge-Vorratsstapel zu einer Lesestation 13. Die Zeichen- dreht. Bei Ankuft in der dritten Station, in der sich träger werden von einer Lesestation zu einer Sam- die Trommel 62 befindet, werden die Zeichenträger melstation 12 für die Zeichenträger befördert. Die abgenommen und von der Sammelstation 12 auf einen Zeichenträger an der Lesestation 13 werden zeilen- »5 von zwei Empfangsstapeltischen 66 und 68 mit Hilfe weise durch einen optischen Zeichenleser 14 abge- eines geeigneten Bandförderers 65 befördert,
tastet. Der optische Zeichenleser 14 überträgt ein op- Wie im einzelnen noch zu beschreiben sein wird, tisches Bild der Information auf dem Zeichenträger besitzt jede Trommel 60, 61 und 62 auf der Oberan der Lesestation 13 auf einen elektronischen Viel- fläche einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz, zellen-Fotowandler 15. In Verbindung mit dem Foto- 30 in den die Kante eines jeden Zeichen trägers eingewandler 15 arbeitet ein Vertikal-Analysierer 16, der steckt wird. Jede Trommel ist perforiert und mit einer eine Fehlausrichtung oder schräge Lage der Zeichen- Vakuumeinrichtung verbunden, so daß die Zeichenträger an der Lesestation 13 ausgleicht. träger auf der Oberfläche der Trommel durch das
Die von dem Fotowandler 15 erzeugten elektrischen Vakuum festgehalten werden. Die Trommeln sind
Signale werden dann einem Amplituden-Korrelator 35 weiterhin in Umfangsrichtung in dem Bereich mit
17 zugeführt, der wiederum einen Zeichennormalisie- Schlitzen oder Rippen versehen, dem die Zeichenrer 18 speist. Der Ausgang des Zeichennormalisierers träger zugeführt werden, so daß die Zeichenträger
18 wird einer Erkennungsgruppe, und zwar einem von geeigneten Führungen, die an der Ausgabeslation Zeichen-Korrelator 19 und einem Klassifizierungs- in die Schlitze unter die Zeichenträger greifen, abfilter 21 zugeführt. Sowohl der Korrelator 10 als 40 gestreift werden können.
auch das Filter 21 speisen einen Erkennungsgenera- In F i g. 3 ist die Trommel 61 zusammen mit einem tor 20, dessen Ausgangssignal einem Kontrollrechner Antrieb für die Translationsbewegung und Teilen 25 in einer Ausgangsgruppe zugeführt ist. Der Rech- des optischen Zeichenlesers dargestellt. Die einen ner 25 führt die der Information auf dem Zeichen- Zeichenträger 75 tragende Trommel 61 ist auf einer träger an der Lesestation 13 entsprechenden Signale 45 Welle 70 drehbar gelagert. Ein Antrieb 80, der nahe einem Magnetbandspeicher 26 sowie zusätzlichen, bei dem Support 56 nach F i g. 2 angeordnet ist, ist am Rande noch vorhandenen Einrichtungen, die mit der Antriebswelle 70 über eine Kupplung 81 gedurch eine Station 27 symbolisiert sind, zu. Sowohl kuppelt, die einkuppelbar ist, wenn die Trommel 61 der Erkennungsgenerator 20 als auch der Kontroll- eine Lage erreicht, in der sie mit der optischen Einrechner 25 sind mit einer Einheit 22 zur Kontrolle 50 richtung 64 ausgerichtet ist. Eine die Trommel fühdes Formats gekoppelt, um die Einrichtung an Ände- rende Scheibe 71 ist auf der Weife 70 angeordnet rangen in den Klassen oder Gruppen der Zeichen an- und mit der Trommel 61 gekuppelt. Sie ist unabhängig zupassen, die auf dem Zeichenträger an der Lese- von der Trommel 61 drehbar; die Kupplung mit der station 13 vorhanden sein können. In einer Über- Trommel 61 ist jedoch so, daß diese entlang der wachungsgruppe ist für ein Kontrollzentrum 24, das 55 Welle 70 infolge der Kupplung mit einer Führungszusammen mit der Formatkontrolleinheit 22 arbeitet, schraubspindel 72 bewegt wird. Die Führungsschrau.beine Überwachungseinheit 23 vorgesehen. spindel 72 steht im Eingriff mit der Scheibe 71, so F i g. 2 zeigt schematisch die Folge von Arbeits- daß die Trommel 61 entlang der Welle 70 bewegt vorgängen in der aus den Stationen 11 bis 13 der werden kann. Wenn die Trommel 61 sich bewegt, Fig. 1 gebildeten Transportgruppe, in der der 60 wird die Oberfläche des Zeichenträgers 75 von einer Zeichenträger bewegt wird. Ein Stapel 50 von Linse 76 zyklisch abgetastet. Der Zeichenträger 75 Zeichenträgern liegt auf einem beweglichen Stapel- ist in dem Bereich auf der Trommel 61 befestigt, in tisch 51, der dazu dient, jeweils den obersten Zeichen- dem die Trommel ringsum mit Rippen versehen ist. träger in Kontakt mit einer Saugeinrichtung 52 zu Wie am deutlichsten aus dem Teil der F i g. 3 zu halten. Als Antwort auf ein Steuersignal wird der 65 ersehen ist, in dem der Zeichenträger 75 weggeoberste Zeichenträger des Stapels 50 auf eine Zu- brachen ist, besitzt die Trommel 61 Hohlkehlen 77 fuhrtransporteinrichtung 54 gebracht. Die Zeichen- an ihrer Oberfläche. Die Rippen 78 zwischen den träger werden von der Zufuhrtransporteinrichtung 54 Hohlkehlen 77 sind mit auf einem Ring angeordneten
kleinen Löchern auf der Oberfläche der Trommel 61 perforiert. Der Zeichenträger 75 wird dadurch auf der Oberfläche der Trommel 61 gehalten, daß das Innere der Trommel evakuiert wird. Wenn die Trommel 61 sich an der Lesestation 13 befindet, wird sie mit relativ großer Geschwindigkeit von dem Antrieb 80 angetrieben, der über die Kupplung 81 mit der Welle 70 verbunden ist. Ein Motor 82 treibt die Führungsschraubspindel 72 mit veränderlicher Geschwindigkeit an, die von dem Zeilenabstand auf jedem Zeichenträger abhängt. Der Antrieb 80 ist außerdem über ein Gestänge 83 mit einem Klinkenrad 84 verbunden.
Die Führungsschraubspindel 72 ist über ein Getriebe 86 mit einer Welle 87 verbunden, die wiederum ein Getriebe 88 antreibt, welches zu einem Differentialantrieb 89 für eine Kurvenscheibe 90 führt. Die Kurvenscheibe 90 arbeitet mit einem Nockenstößel 91 an einem Rahmen 92 für die Linse 76 zusammen, um die Bewegung der Linse 76 mit der Dreh- und Translationsbewegung des Zeichenträgers 75 auf der Trommel 61 zu koordinieren. Der Rahmen 92 ist in nicht dargestellten Führungen befestigt. In mit Druckfedern versehenen Zylindern 94 sind Stangen 93 angeordnet. Die Federn in den Zylindern 94 drücken die Stangen 93 gegen den Rahmen 92, um den Nockenstößel 91 in Kontakt mit der Kurvenscheibe 90 zu halten.
Die bisher beschriebene Einrichtung dient dazu, den Zeichenträger 75 Zeile für Zeile anzutasten. Wenn die Trommel 61 die Lesestation 13 (vgl. F i g. 2) erreicht, befindet sie sich in einer Lage, in der die Linse 76 auf den oberen Randteil des Zeichenträgers 75 ausgerichtet ist. Der Antrieb 80 wird dann über die Kupplung 81 mit der Trommel 61 gekuppelt, so daß die Trommel mit relativ hoher Geschwindigkeit, z.B. in der Größenordnung von 1000 U/min, umlaufen kann. Der Motor 82 wird eingeschaltet, um die Führungsschraubspindel 72 anzutreiben, worauf die Trommel 61 an der optischen Einrichtung 64 vorbeigefUhrt wird. Durch die Wirkung des Getriebezuges 86 bis 89 bewegt sich die Linse 76 in Richtung des Pfeiles 96 mit der Trommel 61. Somit bewegen sich sowohl die Linse 76 als auch die Trommel 61 entlang parallel zur Achse der Welle 70 verlaufender Linien. Am Ende jeder Zeile wird das Gestänge 83 für die Schrittsteuerung des Rahmens 92 betätigt, wodurch das Klinkenrad 84 in Gang gesetzt ist. um augenblicklich die Linse 76 in eine Lage zu drehen, in der sie mit der nächsten Zeile ausgerichtet und vorbereitet ist, der Bewegung der Trommel 61 für das Abtasten der zweiten Zeile auf dem Zeichenträger 75 zu folgen.
Aus der bisherigen Beschreibung ergibt sich, daß die Bewegung der Linse 76 als Funktion der Zeit im wesentlichen sägezahnfönnig verläuft. Die Bewegung in Richtung des Pfeils 96 ist die gleiche wie die Bewegung der Trommel 61 und erfolgt relativ langsam. Die Bewegung der Linse 76 in Richtung des Pfeils 97 erfolgt schlagartig. Die Länge der Bewegung in Richtung des Pfeils 97 ist, wie noch erläutert werden wird, abhängig gemacht von dem Abstand zwischen den Zeilen auf dem Zeichenträger 75. Gleichzeitig ist die Geschindigkeit des Motors 82 verändert, um die Bewegung der Linse und der Trommel von Zeile zu Zeile auf ein Minimum zu beschränken.
Die abzutastenden Zeichenträger können Zeilen aufweisen, .die unterschiedlichen Abstand voneinander haben. Um sich einer derratigen Anordnung anzupassen, ist ein Fotowandler 103 mit einem verlängerten oberen Teil 103 ο versehen, der als Zeichensucher dient. Wenn eine gegebene Zeile von dem Fotowandler 103 gelesen wird, dienen Signale von dem als Zeilensucher dienenden Teil 103 β dazu, den Abstand zwischen der gelesenen und der nächsten zu lesenden Zeile auf dem Blatt festzustellen. Der Fotowandler 103 ist über eine Steuereinrichtung 104 mit
ίο dem Gestänge 83 verbunden, um den vom Rahmen 92 für die Linse zurückgelegten Schritt in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen den Zeilen im Abtastfeld der Linse 76 zu steuern. Die Bewegung der Trommel 61 entlang der Welle 70 ändert sich in Ab-
»5 hängigkeit von dem Abstand, den der Text auf einem gegebenen Zeichenträger beim Lesen aufweist, was noch erläutert werden wird. Ein gegebener Zeichenträger kann z. B. einen ersten Teil enthalten, der aus einem maschinengeschriebenen Text mit einfachem
ao Zeilenabstand besteht. Dem kann sich auf derselben Seite ein Teil anschließen, der doppelten oder dreifachen Zeilenabstand besitzt. Die Führungsschraubspindel 72 ist mit veränderlicher, aber relativ niedriger Geschwindigkeit angetrieben, während der Teil mit einfachem Zeilenabstand abgetastet ist. Die Führungschraubspindel ist dann mit größeren Geschwindigkeiten angetrieben, um Texte mit doppeltem oder dreifachem Zeilenabstand abzutasten. -
Der Zeichenträger 75 wird von nicht dargestellten
Lampen hoher Energie beleuchtet, die sich an der Unterseite des Linsenrahmens 92 befinden. Das Linsensystem projiziert ein Bild nach oben auf einen Spiegel 100. Das Bild wird dann von dem Spiegel 1OU entlang dem Strahlengang 101 auf den Fotowandler 103 reflektiert. Der Fotowandler 103 ist ein Teil der Zeichenvorbereitungsgruppe der F i g. 1 und dient dazu, die Erkennungsgruppe in Tätigkeit zu setzen. Der Spiegel 100 ist schwenkbar gelagert und wird von zwei verschiedenen Gestängen zur Durchführung einer Schwingbewegung um die Schwenkachse 102 angetrieben. Der Fotowandler 103 ist im Strahlenverlauf 101 angeordnet. Ein Teil von ihm steuert einen Lageabtaster 105, um den Slrahlcnverlauf 101 auf dem Hauptteil des Fotowandlers 103 zu halten, indem ein positives oder negatives Drehmoment auf den Spiegelhalter über einen Umformer 108, einen Kurbelarm 109 und eine Stange 109 α aufgebracht wird. Mit diesen Mitteln wird das Bild einer gegebenen Zeile auf dem Fotowandler 103 zentriert.
Um eine schräge Lage der Zeilen auf dem Zeichenträger 75 zu korrigieren, wenn sie an der Linse 76 vobeilaufcn, dient der Lageabtaster 105 gleichfalls dazu, ausgleichende Kräfte. ?.. B. über Einheiten 106 und 107. auf den Spiegelhalter aufzubringen, um den Spiegel 100 in die richtige Lage zu bringen, wie nachfolgend noch im einzelnen beschrieben-werden wird. Wenn der Zeichenträger 75 oder die Zeilen auf ihm in einer schrägen Lage sind, kann eine Bewegung des Spiegelhalters dazu führen, daß diese schräge Lage kompensiert wird.
Nachdem die Trommel entlang der Achse der Welle 70 vollständig verschoben wurde, um den auf" ihr befindlichen Text abzutasten, wird die Trommel 61 in Richtung auf die Sammelstation 12 der F i g. 2 zu bewegt. In dieser Station wird das vordere Ende der Scheibe 71 von einer Einrichtung für den Rückwärtsantrieb berührt, welcher die Trommel in die AiKcangslage. welche sich in der Zeichnung am
rechten Ende der Welle 70 befindet, führt An der tung gedreht und der Zeichenträger von der Trom-
Ausgabestelle werden Greiferstangen in die Hohl- mel durch eine Anzahl von Fingern abgestreift
kehlen 77 eingeführt, um den Zeichenträger von der werden, die sich in ringförmige, in der Oberfläche
Trommel abzustreifen und ihn der Stapeleinrichtung jeder Trommel vorgesehene Hohlkehlen hinein
zuzuführen. 5 erstreckt Die Finger werden an einer Stelle in die
Die Vornahme der Arbeitsgänge an dem Zeichen- Hohlkehlen hinein bewegt, an der sich das freie
träger, wie sie vorstehend beschrieben wurden, hat Ende des größten Zeichenträgers befinden würde, für
zur Folge, daß drei drehbare, die Zeichenträger das die Trommel ausgelegt ist Die Finger streifen
haltende Rollen vorgesehen sein müssen, um es zu den Zeichenträger von der Tretmine! ab und legen es
ermöglichen, daß die Beschickung einer Trommel, io mit der Ansichtsseite nach unten ab. Dadurch werden
das Lesen eines Zeichenträgers und die Entnahme die Zeichenträger in der Reihenfolge gestapelt, in der
des Zeichenträgers von der Rolle gleichzeitig aus- sie abgelesen wurden.
geführt werden können. Bei Verwendung einer Viel- Es kann wünschenswert sein, die ausgegebenen zahl von Rollen begrenzen die Beschickungs- und Zeichenträger in zwei Gruppen zu trennen. Bei-Entnahmestufen nicht wesentlich die Zahl der 15 spielsweise können die Zeichenträger, die zufrieden-Zeichenträger, die in einem gegebenen Zeitintervall stellend abgelesen wurden, in den einen Stapel abgelesen werden können. gegeben werden. Diejenigen, auf denen sich ein nicht
Die vorstehende Beschreibung kann wie folgt zu- zu identifizierendes Zeichen befindet, können in den sammengefaßt werden: Die Vorrichtung benötigt drei anderen Stapel gegeben werden. Zu diesem Zweck Rollen, wie es in Fig. 2 gezeigt ist Die Rollen sind ao kann eine Weiche«* (vgl. Fig. 2) wechselweise beidentisch, jede ist zur Durchführung einer Drehbewe- tätigt werden, um die Zeichenträger auf die beiden gung auf einer eigenen Achse angeordnet Die drei Stapel der Stapeltische 66 und 68 aufzuteilen.
Rollenachsen sind auf einem Paar gemeinsamer In den Fig. 4a, 4b, S, 6 und 7 ist ein Ausfüh-Endrahmeji-befestigt, die drehbar auf einem Support rungsbeispiel einer 3-Trommel-Eintieit, wie sie in befestigt sind, so daß die gesamte 3-Rollen-Einheit 25 einem Abtastsystem der vorstehend beschriebenen sich drehen kann. Art verwendet werden kann, dargestellt.
Blätter, die die zu lesenden Zeichen enthalten, Zunächst wird auf die Fig. 4a und 4b Bezug ge-
z. B. ein Stapel briefartiger Seiten, werden von dem nommen. In diesen Figuren ist ein Paar Seitenplatten
Stapel entnommen und mittels jeweils einander 40 und 42 auf einer Grundplatte 43 angeordnet. Die
gegenüberliegender Paare von Bürstenwalzen zu der 30 Mittelwelle 58 wird von in den Seitenplatten 40 und
Aufnahmestation befördert Um eine Trommel zu 42 angeordneten Lagern getragen,
beladen, die sich an der BeschickungssteUe befindet, An dem in der Zeichnung rechten Ende erstreckt
ist ein Blatt von dem Transportsystem über eine Füh- sich die Welle 58 durch ein Lager 47 und ist über
rung angetrieben, die das Blatt in Berührung mit der ein Zahnrad 48 mit einem Zahnrad 49 auf der Ein-
Trommeloberfläche und in eine Anzeigeraste oder 35 gangswelle 116 eines Anzeigesystems verbunden,
-hohlkehle bringt. welche von einem Motor 110 angetrieben wird. Eine
Die äußere Oberfläche jeder Trommel ist mit Kupplung 112 ist zwischen dem Motor 110 und einem Muster von Löchern versehen, die mit dem einem mit sechs Schaltschlitzen versehenen Malteser-Inneren der Rolle in Verbindung stehen. Es sind kreuzgetriebe 113 verbunden. Das Malteserkreuz-Mittel vorgesehen, um durch jede Trommelachse ein 40 getriebe 113 treibt die Welle 116 in irgendeine der Vakuum auf das Innere der Trommel auszuüben, wie sechs Schaltstellungen. Wie in F i g. 7 dargestellt ist, noch zu beschreiben sein wird. Wenn angezeigt ist, besitzt das Malteserkreuzgetriebe 113 ein mit daß ein bestimmtes Blatt von der Trommel aufge- Schlitzen versehenes Rad 115, welches auf der Welle nommen ist, wird die Trommel leicht gedreht, wäh- 116 befestigt ist. Die Eingangswelle 111 ist parallel rend das Blatt weiterhin auf die Oberfläche der Trom- 45 und im Abstand zu der Welle 116 angeordnet. Die mel aufgebracht wird, wo es durch die Differenz im Welle 111 besitzt ein Rad 118, von dem ein Sektor Luftdruck zwischen der Atmosphäre und dem ausgenommen ist, so daß der verbleibende Teil in Inneren der Trommel fest auf seinem Platz gehalten den konkaven Bogenteil des Rades 115 paßt. Zum wird. Dadurch wird die Beschickung der Trommel Anhalten und Freigeben des Rades 118 ist eine vervollständigt 5° Klinke 120 vorgesehen. Ein von dem Rad 118 getra-
Der zeitliche Ablauf der Arbeitsgänge erfolgt so, gener Stift 122 ist so angeordnet, daß er in' die
daß das Beschicken gewöhnlich beendet ist, bevor Schlitze des Rades 115 eindringen kann, um dieses
der Lesezyklus beendet ist. Die 3-Trommel-Anord- in Drehungen zu versetzen und den nächstfolgenden
nung, auch als Revolverkopf zu bezeichnen, wird um Bogenteil auf der Oberfläche des Rades 118 anzu-
die Hauptachse gedreht und bringt die zuletzt be- 55 zeigen. Zahnrad 48 und Zahnrad 49 besitzen ein
schickte Trommel in die Lesestellung. Diese Trom- Übersetzungsverhältnis von 2 :1, so daß jede Bewe-
mel wird dann auf Lesegeschwindigkeit gebracht, und gung der Welle 116 um 60° in eine Bewegung der
es beginnt die Bewegung der Trommel an dem Lese- Welle 58 von 120° umgewandelt ist. Somit zeigt die
kopf vorbei. Die Trommel bewegt sich während der Welle 58 genau jede der drei Winkellagen an.
Drehung in der Lesestation unter dem Abtastkopf 60 Am rechten Ende der Welle 58 ist eine Scheibe
vorbei, bis der gesamte Zeichenträger oder ein vor- 124 befestigt. In der Scheibe 124 sind in Lagern drei
programmierter Teil von ihm abgetastet ist. Während Hohlwellen befestigt. Zwei der drei Hohlwellen, die
dieses Zeitintervalls befindet sich die Trommel, deren Hohlwellen 130 und 131, sind in den F i g. 4 a und 4 b
Zeichenträger zuvor abgetastet wurde, an der dargestellt. Die Welle 130 ist in einem Lager 134
Abgabestation.. Die Trommel wird entladen (wäh- 65 befestigt, welches von der Scheibe 124 getragen
rend die anderen beiden Trommeln die Funktionen wird, so daß die Hohlwelle 130 frei mit Bezug auf
des Beschickens und Abtastens ausführen) dadurch, die Scheibe 124 rotieren kann. In gleicher Weise ist
daß sie an der Entladestation in umgekehrter Rieh- die Hohlwelle 131 in der Scheibe 124 drehbar ge-
lagert. Am linken Ende der Einheit tragt die Seitenplatte 42 ein Lager 140 für die Welle 58. Eine Endplatte 142 ist auf die Seitenplatte 42 aufgebracht, um eine gasdichte Abdichtung an diesem Ende der Welle 58 zu schaffen. Mit der Innenfläche der Seitenplatte 42 ist ein Ring 144 verbunden. Der Ring 144 ist mit einem nach innen geneigten Flansch 146 versehen. Eine kreisförmige Scheibe 148 ist auf der Welle 58 befestigt und somit mit Bezug auf den Ring 144 drehbar. Auf dem Flansch 146 ist ein Dichtungsring 150 befestigt, um eine luftdichte Abdichtung für einen Speicherraum 151 zwischen der Innenfläche der Seitenplatte 42 und der Außenfläche der Scheibe 148 zu schaffen.
Die linken Enden der Hohlwellen 130 und 131 haben Einsatzstücke, wie z. B. das Einsatzstück 152, welches in einem Lager 154 in der kreisförmigen Scheibe 148 gehalten ist. Eine Welle 156, die von dem Einsatzstück 152 ausgeht, trägt einen Kupplungsteil 158. Der gezeigte Kupplungsteil 158 ist die eine Hälfte der Kupplung 81, deren andere Hälfte 160 auf einer Welle 162 befestigt ist. Die Welle 162 wird von Lagern in einem Gehäuse 164 gehalten, welches an der Außenfläche der Seitenwand 42 befestigt ist. Die Kupplungsteile besitzen zueinander passende Flächen, die in der Ebene 166 Berührung haben. Die Welle 58 kann somit in Umdrehung versetzt werden und nimmt dann die Scheibe 148 mit. Der Kupplungsteil 158 kann um die Achse der Welle 58 gedreht und mit der anderen Hälfte der Kupplung 81 zur Deckung gebracht werden. Der Motor 80 ist mit der Welle 162 gekuppelt, um die Kupplung 81 anzutreiben. Die Kupplung 81 kann zur Übertragung eines Drehmoments durch Schließen eines elektrischen Stromkreises, der Bürsten und Schleifringe 170 enthält, erregt werden. Das Drehmoment wird dann vom Motor 80 über die Kupplung 81 auf die Hohlwelle 130 übertragen.
In gleicher Weise ist die Hohlwelle 131 in der kreisförmigen Scheibe 148 befestigt und mit einer Kupplung 172 versehen, um ein Drehmoment auf die Hohlwelle zu übertragen. Ein Motor 174 ist zu diesem Zweck mit einer Welle 176 verbunden, um die Kupplung 172 anzutreiben.
Wie am besten aus F i g. 5 hervorgeht, sind die Wellen 130,131 und 132 auf der Scheibe 148 im gleichen Abstand von der Achse der Welle 58 im gleichen Winkel zueinander befestigt. Ein Flansch 179 ist vorgesehen, um die Scheibe 148 mit der Welle 58 zu kuppeln. Die Kupplung des Flansches 149 mit der Scheibe 14t erfolgt über Bolzen IM. Das Einsatzstück 152 besteht aus einem mit Verstärkungsrippen versehenen Rohr, welches an der Innenfläche der Hohlwelle 136 befestigt ist. Das Lager 154 trägt das Einsatzstück 152 zum Rotieren der Welle 130. In gleicher Weise sind die Wellen 131 und 132 von der Scheibe 148 gehalten.
Wie F i g. 6 zeigt, sind die drei Gehäuse für die Kupplungen, z. B. das Gehäuse 164, gleichmäßig auf der Endplatte 142 verteilt. Für jede der Kupplungen 81, 172 und 182 sind getrennte Antrieb« vorgesehen, so daß sie unabhängig voneinander sowohl bezüglich der Geschwindigkeit als auch bezüglich der Richtung angetrieben werden können.
In Fig. 6 ist die Kupplung 172 an der Beschickungsstation angeordnet, die Kupplung 81 an der Lesestation und die Kupplung 181 an der Abgabestation. Die Kupplung 172 treibt die mit ihr gekuppelte Welle während des Beschickungsvorgangs im Uhrzeigersinn mit sehr geringer Geschwindigkeit, so daß die Blätter an die Trommel herangeführt und um die Trommel herumgelegt werden können. Während des Abtastvorgangs dient die Kupplung 81 dazu, die Trommel in der oberen Lage im Uhrzeigersinn mit relativ hoher Geschwindigkeit anzutreiben. An der Abgabestation kehrt die Kupplung 182 die Richtung der Trommel im Vergleich zu ihrer Drehrichtung an der Lesestation um. Der Zeichenträger wird dann abgegeben und die Trommel, von der er abgegeben wurde, ist dann wieder in der Lage, an die Beschickungsstation bewegt zu werden, um dort einen anderen Zeichenträger aufzunehmen.
Wie am besten aus F i g. 6 hervorgeht, führen drei öffnungen 184, 185 und 186 durch die Seitenplatte 42 in den Speicherraum 151, der am Ende der Welle 58 angeordnet ist. Erfindungsgemäß gehen Saugleitungen 187, 188 und 189, die in der Zeichnung schematisch dargestellt sind, von je einer öffnung 184, 185 und 186 aus und sind mit einem Ansaugventilator 190 verbunden. Der Ventilator übt eine Saugwirkung auf den Speicherraum 151 und somit auf das Innere der Wellen 130, 131 und 132 aus, da
»5 der Speicherraum mit dem Inneren der Wellen durch die an den Enden der Wellen vorgesehenen Einsatzstücke verbunden ist.
Jede der Wellen 130, 131 und 132 trägt konzentrisch eine Trommel. Wie insbesondere in Fig. 4a dargestellt ist, ist die Trommel 61 so befestigt, daß sie entlang der Gesamtlänge der Welle 130 gleiten kann. Die Trommel 61 ist, was die Länge anbetrifft, kürzer als die Welle 130, Das linke Ende der Trommel 61 ist mit einer Vielzahl von Hohlkehlen 77 versehen. Auf dem Umfang jeder Rippe sind in gleichmäßigem Abstand öffnungen 78 vorgesehen, so daß zwischen dem Inneren der Trommel und dem Äußeren in dem Bereich, der den Zeichenträger aufnehmen soll, eine Verbindung besteht.
Die Trommel 61 ist so befestigt, daß sie über die Länge der Welle 130 eine Translationsbewegung ausführen kann. Die Trommel 61 wird von Rollen getragen, eine davon ist mit 203 bezeichnet. Weitere Rollen sind in der Trommel 61 an deren rechter Seite angeordnet, wie am besten aus Fig. 4b hervorgeht, wo Rollen 207 auf einem Endteil 20t angeordnet sind.
Die Endplatte 204 am linken Ende der Trommel 61 ist mit einer nicht dargestellten rechtwinkligen
So Keilnut versehen, die sich durch sie hindurch parallel zur Achse der Trommel erstreckt. Die Keilnut ist an einen Keil 2OS angepaßt. Der Keil Mf besteht aus einer rechtwinkligen Rippe, die entlang der Welle 130 verläuft. Auf Grund dieser Anordnung dreht sich die Trommel 61, wenn sich die Welle 130 dreht. Gleichzeitig kann die Trommel 61 in Längsrichtung auf der Welle 130 gleiten. Die Scheibe 71 ist in einem Lager 210 auf dem Endteil Mt gelagert, so daß sie unabhängig von der Trommel 61 rotieren
*o kann.
Die Welle 130 ist, z. B. mittels Löchern 212 perforiert, so daß das in dem Speicherraum ISl erzeugte Vakuum Luft durch die öffnungen in den Rippen 78 der Trommel 61 ansaugt. Infolge dieser Maßnahmen dient der atmosphärische Druck dazu, die Blätter auf die Oberfläche der Trommel zu drücken.
Auf der Welle 131 ist eine zweite Trommel 220 befestigt, die die gleiche Ausbildung besitzt wie die
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Trommel 61. In gleicher Weise ist eine dritte Trom- ist um eine Achse 257 schwenkbar. Die Schranke
mel auf der dritten Welle 132 befestigt, was nur aus 256 ist normalerweise über die Vorspannung einer
F i g. 5 hervorgeht. Feder 258 geschlossen. Wenn eine Spule 260 über Der Endteil 208 steht senkrecht auf der Welle 130. die Steuereinheit mit Energie versorgt ist, wird die Der Endteil dient dazu, mit einer die Trommel um- 5 im Weg liegende Platte der Schranke 256 nach unten
kehrenden Anordnung zusammenzuarbeiten. Wie gezogen, so daß es für das Blatt 75' möglich ist, sich
insbesondere in Fig. 4b gezeigt ist, sind ein Paar weiterzubewegen und mit der führenden Kante in
Führungsstangen 230 und 231 am linken Ende in einen Schlitz 60a in der Oberfläche der Trommel 60
einem Bock 232 befestigt, der wiederum an der einzudringen. Nachdem die führende Kante des
Grundplatte 43 befestigt ist. An der Seitenplatte 40 io Blatts 75' am Ende des Schlitzes 60 a angekommen
liegt ein Support 233 an, in dem die entgegen- ist, wird ein Schalter 270 über ein Gestänge 271, das
gesetzten Enden der Führungsstangen 230 und 231 von der Steuereinheit 254 herkommt, geschlossen,
befestigt sind. An den Führungsstangen 230 und 231 Der Motor 174 treibt dann die Trommel 60 über die
ist ein Schlitten 234 befestigt, der eine Rolle 235 Kupplung 172 an. Die Trommel 60 wird langsam im
trägt, die auf einem Arm 236 befestigt ist, der von 15 Uhrzeigersinn angetrieben, so daß das Blatt 75' sich
dem Schlitten 234 getragen wird. um die Oberfläche der Trommel legen kann. Die
Eine Endplatte 240 auf dem Schlitten 234 ist über Steuereinheit 254, ein Gestänge 272 und ein Schalter eine Stange 241 mit einem Zylinder 242 gekuppelt. 273 bringen die Trommel 60 in eine solche Lage, Die Stange 241 ist an der Endplatte 240 über Nuten daß der Schlitz 60a mit dem Weg, auf dem sich das befestigt, die in deren Enden eingelassen sind. Die ao Blatt 75' bewegt, ausgerichtet ist. Das Gestänge Stange 241 verläuft durch, die Endplatte 240 hin- kann die Form eines Nockens haben, der mit der durch in den Zylinder 242 hinein. Ein in dem Zy- Trommel 60 umläuft, wobei das Gestänge über die linder 242 angeordneter, mit der Stange 241 verbun- Steuereinheit 254 nach Ankunft einer Trommel an dener Kolben wird in seiner Lage über ein Ventil 244 der Beschickungsstation beeinflußt wird, wonach ein gesteuert, welches in einer Druckleitung 245 an- »5 Blatt beschickt werden kann. Bei einem Ausführungsgeordnet ist, die von einem Druckspeicher 246 her- beispiel der Erfindung benötigt der Beschickungskommt. Wenn eine Trommel von der Abtaststation Vorgang eine Zeit von etwa IV» Sekunden, in die Ausgabestation bewegt wird, wird das Ventil An der Lesestation wird die Trommel 61 von 244 betätigt, um den Schlitten 234 entlang der Füh- dem Antrieb M über die Kupplung ti angetrieben, rungsstangen 230 und 232 vorzuschieben. Die Rolle 30 Die Kupplung ti ist durch Schließen eines Schalters 235 berührt das Endteil Mf, während die Trommel 275, welches über ein Gestänge 276 erfolgt, das zu sich noch dreht, und schiebt die Trommel an das der Steuereinheit 254 führt, mit Energie versorgt. Ende, das sie bei Beginn des Umlaufs eingenommen Die Kupplung 81 wird dadurch aus der Energiequelle hat. Die Trommel an der Abgabestation wird dann 251 versorgt.
gestoppt und mit geringer Geschwindigkeit in um- 35 In der Lesestation wird die Führungsschraub-
gekehrter Drehrichtung angetrieben, während Ab- spindel 72 von dem Motor ti angetrieben. In einer
Streiffinger in die Schlitze an den Enden des Zeichen- bevorzugten Ausführungsart wird die Geschwindig-
trägers eingreifen, um den Zeichenträger von der keit des Motors 82 in Abhängigkeit von den Erfor-
Trommel abzustreifen und ihn einem geeigneten dernissen der Einrichtung verändert, und zwar so, Stapel an der Abgabestation zuzuführen. Das Ventil 40 daß jeweils eine Zeile der Zeichen auf dem Zeichen-
244 wird dann umgedreht, wie noch zu beschreiben träger 75 während jeder Umdrehung der Trommel 61
sein wird, um den Schlitten 234 zurückzuziehen. abgelesen wird. Die Geschwindigkeit des Motors 82
Weitere Einzelheiten bezüglich der Wirkungsweise ist also veränderlich. Der Motor 82 ist von einem der Einrichtung an jeder der drei Stationen U bis 13 Servoverstärker 280 angetrieben, der an dem die der F i g. 1 werden nachfolgend mit Bezug auf das 45 Linse haltenden Rahmen 92 angelenkt oder anderin F i g. 8 dargestellte Schaltbild beschrieben. Wo es weitig von ihm gesteuert wird. Im Ausführungsmöglich war, sind in F i g. 8 dieselben Bezugsziffern beispiel erfolgt die Steuerung dadurch, daß der Rahverwendet wie in den F i g. 1 bis 7. men 92 mit einer Platte 281 versehen ist, die zu-
Der von den auf der Welle 58 angebrachten Schei- sammen mit einem von einer Lichtquelle 282 aus-
bcn 114 und 14t gebildete Revolverdrehknopf, der so gehenden Lichtstrahl und einer lichtempfindlichen,
die drei Trommeln trügt, ist durch ein Dreieck 2Jf schlitzartigen Meßvorrichtung 113 arbeitet, um auf
symbolisiert. Der Motor lit treibt die Welle de« einen Kanal SM ein Ausgangsaignil zu geben, wel-
Revolverdrehknopf» über das Malteserkreuzgetriebe ches der Verschiebung des Rahmens 92 verglichen
113, welches al» schrittweise einschaltbare Kupplung mit einer mittleren Lage entspricht. Die Platte 281
angesehen werden kann. Das Malteserkreuzgetriebe 39 ist keilförmig ausgebildet, so da0 der Anteil Licht-
113 wird von einer Energiequelle SSl durch Schlie- strahlen aus der Lichtquelle SIS, der die Meßvorrich-
ßen eines Schalters SSS mit Energie versorgt. Der tung 283 erreicht, sich in Abhängigkeit von der Laige
Schalter SSS wird über ein von einer Steuereinheit des Rahmens 91 ändert. Das Signal auf dem Kanal S54 ausgehendes Gestinge 253 gesteuert Durch die S84 wird einer Regeleinrichtung StS zugeführt. Der Betätigung des Malteserkreuzgetriebes 113 rotieren ·· Regeleinrichtung SfS wird gleichzeitig von einem
somit die Trommeln 6t, 61 und 61 schrittweise um Sollwertgeber 286 ein Bezugstignal zugeführt. Auf
die Achse der Welle St. einem mit der Regeleinrichtung S8S verbundenen
An der Beschickungsstation wird die Trommel 6t Ausgangskanal 287 erscheint dann ein Differenz-
von dem Motor 174 über die Kupplung 172 ange- signal, welches proportional der Verschiebung des
trieben. Ein Blatt 75' wird entlang der Zufuhr- fs Rahmens 92 mit Bezug auf eine mittlere Lage ist.
transporteinrichtung 54 auf die Trommel 60 zu- Ein Gestänge 290 zwischen der Führungsschraub-
bewegt. Eine mechanische Schranke 256, die mit der spindel 71 und einem Differentialgetriebe S9S dient
fuhrenden Kante des Blatts TS' in Berührung kommt, dazu, den Rahmen 92 in derselben Richtung zu be-
wegen wie die Trommel 61. Das Gestänge 290 entspricht dem Gestänge 86 bis 88 der F i g. 3. Das DiHerentialgetriebe 292 entspricht dem Differentialantrieb 89 der Fig. 3.
Wenn die Teile der Servoschleife, die den Verstärker 280 enthalten, eng miteinander gekoppelt wären, würde die Führangsschraubspindel 72 in dem kurzen Zeitraum in jedem Zyklus, der von dem Augenblick des Vorbeilaufens des letzten Teils einer Zeile unter der Linse 76 und dem Augenblick des Vorbeilaufens des Anfangs der nächstfolgenden Zeile unter der Linse 76 bestimmt wird, mit sehr großer Drehzahl umlaufen. Wenn die Zeilen einfachen Zeilenabstand haben, würde die Drehzahl der Spindel 72 so eingestellt werden, daß die Trommel 61 um das Stück, welches dem einfachen Zeüenabstand entspricht, innerhalb dieses kurzen Zeitraums vorrückt. Wenn ein Zeichenträger mit dreifachem Zeüenabstand abgetastet wird, würde die Drehzahl der Spindel 72 dreimal so groß sein wie die Drehzahl für einen einfachen Zeilenabstand. Im Gegensatz zu der hohen Drehzahl zwischen den Leseintervallen würde die Spindel 72 in Ruhe bleiben, wenn die Zeile gelesen wird. Dann würde die Spindel 72 plötzlich auf. eine Drehzahl hochlaufen, um die Trommel 61 um einen Betrag, der dem Abstand einer, zweier oder dreier Zeilen entspricht, vorzurücken, wie es für die Abtastung von Zeichenträgern mit einfachem, zweifachem oder dreifachem Zeilenabstand notwendig ist. Wenn der Abstand noch größer ist als dreifacher Zeilenabstand, dann würde die Trommel mit hoher Geschwindigkeit vorrücken, bis eine weitere Zeile des Zeichenträgers in das Abtastfeld der Linse 76 gebracht ist. Die Drehzahl der Spindel 72 würde dan so eingestellt sein, daß eine Anpassung an den nachfolgend abzulesenden Zeichenträger stattfinden würde.
Veränderungen in der Drehzahl des Motors 82 für eine enggekoppelte Servoeinrichtung sind in Fig. 9 in Form eines Zeit-Impuls-Diagramms dargestellt, welches über 4er Linie 350 aufgetragen ist. leder auf der Linie 350 aufgetragene Impuls stellt ein kurzes Zeitintervall dar, in dem der Motor 82 mit Energie versorgt ist. Die Größe jedes Impulses entspricht der Drehzahl des Motors während dieses Intervalls. Das Zeitintervall zwischen den Impulsen entspricht der Zeit, die zum Lesen einer gegebenen Zeile benötigt wird. Die dem eisten Ablesezyklus entsprechenden, aufgetragenen Impulse betreffen eine Drehzahländerung des Motors 82, um einen Text abzulesen, auf dem in, den Zeilen 1, 2, 3, 6, 9, 10, 11, 12, 14, 15,16» J9 und 21 Zeichen aufgetragen sind. Die Impulse 352 symbolisieren eine Motordrehzahl, die dreimal größer jst als die-von den Impulsen 351 symbolisierte; die, Impulse 353 eine solche, die zweimal so groß1 ist.
Der Motor 82 würde die durch die Impulse 352 symbolisierte Drehzahl haben, um eine Zeile, die den dreifachen Zeilenabstand von der gerade abgetasteten Zeile besitzt, unter die Linse zu bewegen. Im Zyklus 2 der Fig. 9 liegt ein Text vox, bei dem die Zeilenabstände von den Zeilenabständen des Zyklus 1 verschieden sind, was eine unterschiedliche Geschwindigkeit zur Folge hat. Im Anfangsteil 354 liegt ein einfacher Zeilenabstand vor. Im Mittelteil 355 liegt ein dreifacher Zeüenabstand vor. Im Endteil 356 liegt ein doppelter Zeüenabstand vor. Es muß noch einmal betont werden, daß die Fig. 9 die Motordrehzahlen unter der angenommenen Bedingung wiedergibt, daß die Servoschleife für die Energieversorgung des Motors 82 außerordentlich eng ist.
Wegen des relativ kurzen Zeitraums, der für die Bewegung der Trommel zur Verfugung steht, hat es sich als wünschenswert erwiesen, die Servoschleife mit einer annehmbaren Zeitkonstanten auszulegen, um einigermaßen die Beschleunigungen in der Motordrehzahl zu reduzieren und diese Reduzierung durch
ίο Bewegung des Rahmens 92 für die Linse zu kompensieren.
Die Größe der Bewegung des Rahmens 92 wird von dem Zeilensucher 103 a des Fotowandlers 103 gesteuert. Das Ausgangssignal des Zeüensuchers 103 a wird über einen Verstärker 295 auf einen Umformer 296 gegeben, welcher die Größe der Bewegung des Rahmens 92 steuert. Die Bewegung wird ausgeführt von einem Stellglied 297 und dem Differentialgetriebe 292, welches die Kurvenscheibe 90
ao antreibt. Das Stellglied 297 ist mit der Welle der Trommel 61 über ein Gestänge 298 verbunden, damit das Aufbringen der den Linsenrahmen bewegenden Kraft mit der Lage der Trommel synchronisiert wird.
a$ Das mit der Führungsschraubspindel 72 verbundene Gestänge 290 bewegt die Kurvenscheibe 90, so daß der Linsenrahmen 92 normalerweise der Trommel 61 folgt. Der Steuerungsteil 295 bis 297 dient dazu, dem Linsenrahmen 92 eine schrittweise Bewegung in einer Richtung aufzudrücken, die entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der Trommel 61 ist. Der Motor 82 springt auf ein Differenzsignal an, welches durch die von dem Steuerteil 295 bis 297 eingeführte Schrittbewegung erzeugt wird, um die für das Erreichen der nächsten abzutastenden Zeüe notwendige Bewegung auf ein Minimum zu beschränken. Wenn der Zeichenträger 75 Teil eines Stapels von Blättern ist, die im wesentlichen ein identisches Aussehen haben, und es bekannt ist, daß die abzutastenden Zeilen an einem oder mehreren festen Stellen auf dem Blatt erscheiaen, dana kann die Steuereinheit 254 dazu benutzt werden, die Startstellung der Trommel zu programmieren, um die Länge des Lesezyklus auf ein Minimum zu beschränken.
An der Abgabestation wird die Ankunft der Trommel durch eine Einrichtung ermittelt, die in Form eines Mikroschalters 300 in der Figur dargestellt ist. Durch das Schließen des Mikroschalters 300 wird das Ventil 244 betätigt. Mit Hufe des Zylinders 242 wird der Arm 236 bewegt, um die Trommel 62 an den Ausgang ihrer Welle zurückzubringen. Daß die Trommel das Ausgangsende ihrer Welle erreicht hat, wird über einen Mikroschalter 302 festgestellt, welcher eine Steuereinheit 303 in Tätigkeit setzt, die das Ventil 244 im Sinne einer Rückkehr des-Anns 236 in seine Ausgangslage in Tätigkeit setzt. Mit der Ankunft der Trommel 62 an der Abgabestation wird ein Schalter 305 über ein Gestänge 306 geschlossen, wodurch die Kupplung 182 aus der Energiequelle 251 gespeist wird. Wenn die Trommel 62 an der Abgabestation ankommt, dreht sie sich im Uhrzeigersinn, läuft jedoch langsam von der hohen Geschwindigkeit, die sie an der Ablesestation hatte, aus. Mit dem Schließen des Schalters 305 übt die Kupplung 182 infolge des Schlupfes eine Bremswirkung auf die Trommel 62 aus und dreht nach dem Stillstand die Trommel langsam im Gegenuhrzeigersinn.
15 16
Eine Anzahl von Abstreiffingern oder -zinken sind der Kupplung 172 werden die Kupplung 81, der schwenkbar um eine Welle 310 gelagert. Die Welle Motor 82, das Ventil 244 und die Kupplung 182 er-310 wird über eine Feder 311, die mit einem Kurbel- regt. Kupplung 81 und Motor 82 steuern den Arbeitsarm 312 in Verbindung steht, unter einer Vorspan- ablauf an der Lesestation. Das Ventil 244 dient danung gehalten, so daß die Abstreiffinger von der 9 zu, die Trommel an der Abgabestation an das entOberfläche der Trommel 62 einen gewissen Abstand gegengesetzte Ende ihrer Welle zu transportieren, halten. Wenn jedoch die Trommel 62 beginnt, sich Die Kupplung 182 bringt das Drehmoment für das im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, wie vorstehend Bremsen und Umkehren der auslaufenden Trommel beschrieben wurde, wird die Spule 313 erregt, wo- auf, die an der Abgabestation ankommt. Die Spule durch die Finger in die Hohlkehlen auf der Trommel- io 313 wird am oder nahe dem Ende des Ablesezyklus oberfläche eindringen (vgl. F i g. 4 a), so daß das erregt. Am Ende des Ablesezyklus werden die Kupp-BIatt75" langsam von der Trommel 62 abgestreift lungen 81, 172 und 182 für die Trommel entregt, und einer Stapelstation zugeführt wird. Wenn das die Kupplung 113 für den Revolverkopf erregt, um Blatt 75" von der Trommel 62 abgestreift ist, wird den Revolverkopf schrittweise in die neue Lage zu ein Schalter 308 über ein Gestänge 309 geöffnet. Die 15 bringen, worauf ein neuer Beschickungs-, Lese- und freie Trommel wird dann durch Betätigung der Entladezyklus ausgeführt wird. Kupplung 113 an die Beschickungsstation weiter- F i g. 9 zeigt einige der Funktionen in der Einrichbewegt, da der Vorgang des Ablesens des Zeichen- tung nach F i g. 8 für jeden der beiden Zyklen. Am trägers beendet ist. Anfang eines jeden Zyklus ist die Spule 260 erregt,
Das Gestänge zwischen Zeilensucher 103 a und *o um einen neuen Zeichenträger an der Beschickungs-Linsenrahmen 92 ist in F i g. 8 als elektromechani- station auf die Trommel aufzubringen. Die Kuppsches Gestänge dargestellt. Es wurde jedoch ermittelt, lung 81 ist erregt, um die Trommel an der Lesestatton daß ein Gestänge, welches von einer auf der Welle zu drehen. Der Motor 82 ist über seine Servoschleife der Trommel angeordneten Kurvenscheibe an der erregt, um die Führungsschraubspindel 72 in Tätig-Lesestation angetrieben wird, eine größere Kraft- as keit zu setzen. Das Ventil 244 ist betätigt, um die aufbringung für die stufenweise Bewegung des Linsen- Trommel in der Abgabestation von einem Ende des rahmens 92 ermöglicht. Eine solche mechanische Revolverkopfes zu seinem anderen Ende zu transAusführung für das Gestänge ist in F i g. 3 dargestellt- portieren. Die Kupplung 182 ist erregt, um die Trom-Das elektromechanische Gegenstück wurde in erster mel an der Abgabestation zu bremsen, anzuhalten Linie deshalb in F i g. 8 gezeigt, um das Verständnis 30 und in umgekehrter Drehrichtung anzutreiben. Nachfür die ziemlich komplexen zeitabhängigen Ande- dem ein Zeichenträger an der Beschickungsstation rungen der Trommel- und Linsenrahmenbewegung auf die Trommel aufgebracht wurde und eine andere zu erhöhen. Trommel zur Abgabe ihres Zeichenträgers an der
Wenn die abzutastenden Zeichen den gleichen Ab- Abgabestation angekommen ist, wird die Kupplung
stand auf einem gegebenen Zeichenträger besitzen 35 172 entregt, ebenso das Ventil 244. Am Ende des
würden, wäre es möglich, jegliche Bewegung des Lesezyklus ist die Spule 313 erregt, so daß der
Linsenrahmens dadurch zu eliminieren, daß jeder Zeichenträger an der Abgabestation von der Trora- Zeichenträger auf der Trommel leicht schräg ange- mel entfernt werden kann. Am Ende des Lesezyklus
ordnet würde, so daß die Trommel dann mit kon- sind die Kupplungen 81,172 und 182 und der Motor
stanter Geschwindigkeit angetrieben werden könnte, 40 82 entregt. Danach wird die Kupplung 113 erregt,
da jede Zeile einer Spirallinie folgen würde, deren um den Revolverkopf einen Schritt weiter zu
Anstieg gleich dem Fortschreiten der Trommel pro bewegen.
Umdrehung sein würde. Jede Zeile würde dann in In einer Ausführung der Erfindung wurde die in ihrer Lage im Register mit einer festen Linse sein. der Lesestation befindliche Trommel mit einer Ge-Da jedoch ein Lesegerät grundsätzlich anpassungs- 45 schwindigkeit von 771 U/min bei einer Umfangsfähig und für unterschiedliche Verhältnisse geeignet geschwindigkeit von etwa S m/sec für eine Trommel sein soll, ist bei der vorliegenden Erfindung vor- von 125 mm angetrieben. Ein geeigneter Antrieb in gesehen, daß Zeichenträger verwendet werden kön- der Ablesestation besteht aus einem Motor von nen, bei denen die Zeichen unterschiedlichen Ab- Vi PS, der mit einer Drehzahl von 1800 U/min umstand voneinander haben. 5« läuft, die auf 771 U/min mittels eines mit der Welle
Der Zeichenträger 75 kann jedoch auf der Trom- 162 der Kupplung 80 verbundenen Riementriebs
mel in einem Ausmaß schräg angeordnet sein, der reduziert wird.
einem Text mit doppeltem Zeilenabstand entspricht. Das Abtasten der Zeichenträger erfolgt mit einer Durch diese Maßnahme wird die Größe der Einstel- Geschwindigkeit von etwa 15 bis 30 Zeichenträgern lung für die Geschwindigkeit der Trommel und die 55 mit einer Abmessung von etwa 275 X 215 mm pro Stufen- oder Lageeinstellung des Linsenrahmens auf Minute, was von dem Text auf dem Zeichenträger ein Minimum reduziert, da eine Einstellung nur noch abhängt. Das auf die Welle der Trommeln ausgeübte in einer Richtung für Zeichenträger mit einfachem Drehmoment, das von der Kupplung 80 aufgebracht Zeilenabstand, in der anderen Richtung für Zeichen- wird, wird vorzugsweise positiv ohne Schlupf aufträger mit dreifachem Zeilenabstand notwendig ist. 60 gebracht. Die Trommelmotoren 174 und 183 an der
In F i g. 9 ist schematisch eine Folge von Arbeits- Beschickungs- und Abgabestation können Getriebegängen dargestellt. Bei stillstehender Trommel an der motoren von V< PS sein, deren Drehzahl an der An-Beschickungsstation wird die Spule 260 erregt, um triebswelle etwa 106 U/min beträgt, die auf etwa die führende Kante des Zeichenträgers auf die Trom- 150 U/min durch mit den Kupplungen 172 und 182 mel aufzubringen. Die Kupplung 72 ist erregt, und 65 verbundene Riementriebe übersetzt wird. Der Motor ein Zeichenträger wird während einer Umdrehung 82, welcher die Führungsschraubspindel 72 antreibt, der Trommel aufgebracht. ist vorzugsweise von einem Typ, der geeignet ist,
Gleichzeitig mit der Erregung der Spule 260 und plötzlich zu beschleunigen und zu verzögern, um das
Antriebsmoment auf die Führungsschraubspindel 72 aufbringen zu können.
Der Motor 110 kann ein Getriebemotor von *U PS sein, dessen Drehzahl an der Abtriebswelle etwa U/min beträgt und auf eine Drehzahl von etwa U/min über das Malteserkreuzgetriebe 113 reduziert wird, um schrittweise in einem Intervall von einer halben Sekunde wirksam zu sein.
Der Ansaugventilator hat vorzugsweise eine Kapazität von etwa 15 mtymin bei einem Druck von etwa mm Hg.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Transportvorrichtung für eine Einrichtung zum zeilenweisen Ablesen von auf einem Zeichenträger enthaltenen Zeichen mit einem um eine Hauptachse drehbaren Support, in dem symmetrisch zueinander und mit den Achsen parallel zur Hauptachse angeordnete Trommeln drehbar so gelagert sind und mit dem die Trommeln zyklisch aus einer Ladestation, in der jeweils ein Zeichenträger auf die Trommel aufgebracht wird, über eine Lesestation, in der die Trommel an einem Zeichenleser vorbeiläuft, wobei Trommel und as Zeichenleser auch in Richtung der Trommelachse relativ zueinander bewegbar sind, in eine Entladestation, in der der Zeichenträger von der Trommel entfernt wird, zurück zur Ladestation bewegbar ist, wobei die Trommel in der Ladestation und in der Entladestation mit relativ geringer und in der Lesestation mit relativ hoher Drehzahl und im gleichen Drehsinn wie in der Ladestation bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (z. B. 61) in der Lesestation (13) in an sich bekannter Weise zugleich mit der Drehung in Richtung der Trommelachse an dem im wesentlichen stationären Zeichenleser (14) vorbei bewegbar ist und daß die Trommel (z. B. 62) in der Entladestation (12) axial im Vergleich zur Axialbewegung in der Lesestation (13) entgegengesetzt bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (z. B. 60, 62) in der Ladestation (11) und in der Entladestation (12) in einander entgegengesetztem Drehsinn angetrieben sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (60, 61, 62) drehbar und axial verschiebbar auf WeI-len (130, 131, 132) angeordnet sind, die in auf der Supportwelle (58) befestigten Scheiben (124, 148) gelagert und durch Drehen der Supportwelle (58) in die einzelnen Stationen drehbar und dort antreibbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (56) eine Antriebsvorrichtung besitzt, über die die Scheiben (124,148) nacheinander in eine der Anzahl der Trommeln (60,61,62) entsprechende Anzahl von Co Lagen bewegbar sind, und eine der Anzahl der Trommeln (60,61,62) entsprechende Anzahl von Antrieben (80,174,183), von denen sich je einer an jeder Station befindet und über eine Kupplung (81,172,182) mit der jeweils in der Zone oder Station befindlichen Trommel (60,62,61) kuppelbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (58) für die Bewegung der Scheiben (124,148) über ein Malteserkreuzgetriebe (113) antreibbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (56) an einem Ende eine Seitenplatte (42) besitzt, die mit einer der die Trommeln (60,61, 62) tragenden und im Abstand von der Seitenplatte (42) angeordneten Scheibe (148) im Reibungseingriff steht, mit dieser einen Speicherraum (151) bildet und die die Scheiben (124, 148) tragende Hauptwelle (58) abstützt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Innenraum jeder Trommeln (60, 61, 62) und dem Speicherraum (151) eine Strömungsmittelverbindung über die Befestigung für jede Trommel (60, 61, 62) auf der kreisförmigen Scheibe (148) besteht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trommel (60, 61, 62) auf der Oberfläche einen in Axialrichtung verlaufenden Schlitz (6Oe) für die Aufnahme der führenden Kante des Zeichenträgers sowie in Umfangsrichtung verlaufende Hohlkehlen (77) aufweist, in die an der Entladestation (12) Greiferstangen zum Abstreifen der Zeichenträger greifen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trommel (60, 61, 62) koaxial um eine von einem Motor (80, 174, 183) über eine Kupplung (81, 172, 182) antreibbare, in Axialrichtung feststehende Welle (162, 176) angeordnet ist, auf der sie mittels Rollen (203, 207) abgestützt und mittels einen Keil (205) auf der Welle (162) umgreifender Keilnuten in Umfangsrichtung angetrieben und in Axialrichtung geführt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (61) zur Durchführung der Axialbewegung von einer parallel zur Welle (162) angeordneten, umlaufenden Führungsschraubspindel (72) angetrieben ist, in deren Schraubengang eine mit der Trommel (61) so gekuppelte Scheibe (71) eingreift, daß beide unabhängig voneinander drehbar und gemeinsam axial verschiebbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende (208) der Trommel (61) ein Lager (210) vorgesehen ist, in dem die Scheibe (71) drehbar und axial unbeweglich gelagert ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Scheiben (124,148), die Trommeln (60, 61, 62) und die Führungsschraubspindel (72) getrennte Antriebe (110; 80,174,183; 82) vorgesehen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2903260A (en) * 1955-11-21 1959-09-08 Time Inc Planetary inserter mechanism
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