DE129496C - - Google Patents

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DE129496C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher bekannten Schutzvorrichtungen an Fahrzeugen, bei welchen durch Schwingung eines vor dem Fahrzeug aufgehängten Gitters eine Auffangvorrichtung in die Gebrauchsstellung gebracht wird, zeigt sich der Uebelstand, dafs das Gitter schon infolge der während der Fahrt auftretenden Stöfse und Erschütterungen des Wagens in Schwingung versetzt wird, so dafs ein unbeabsichtigtes Freigeben der Auffangvorrichtung herbeigeführt werden kann.
Bei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung soll ein solches unbeabsichtigtes Freigeben der Auffangvorrichtung verhindert und eine leichtere Bewegung des Gitters dadurch ermöglicht werden, dafs das Gitter in seinem Schwerpunkt aufgehängt wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer mit der Neuerung versehenen Schutzvorrichtung in Fig. 1 in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Draufsicht wiedergegeben ; Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten der Aufhängung des Gitters.
Unter dem Wagen ist das Fangnetz d vorgesehen, welches für gewöhnlich durch einen Riegel c in der in Fig. 1 ausgezogen dargestellten Lage gehalten wird. Durch einen gegen das Gitterwerk a stofsenden Widerstand bezw. durch den Körper des zu Rettenden wird der untere Theil des Gitters, der zweckmäfsig biegsam vorgesehen sein oder auch aus einer Gummiplatte o. dgl. bestehen kann, nach hinten bewegt bezw. gebogen. Dabei wird mittels einer das Gitter und den Riegel verbindenden Stange b der letztere zurückgeschoben, und das Fangnetz gelangt in die in Fig. ι punktirt dargestellte Gebrauchsstellung, in welcher es zweckmäfsig durch Ketten f getragen wird.
An dieser im Wesentlichen bekannten Einrichtung ist nun als Neuerung die Aufhängung des Gitters α im Schwerpunkte desselben vorgesehen, so dafs die Stöfse und Erschütterungen, denen der Wagen ausgesetzt ist, eine Schwingung des Gitters und damit ein unbeabsichtigtes Zurückschieben des Riegels c und Freigeben des Fangnetzes nicht herbeiführen können.
Die Aufhängung des Gitters im Schwerpunkt kann, wie Fig. 4 zeigt, mittels eines Kugelgelenks oder auch, wie in Fig. 3 dargestellt, mittels seitlicher Zapfen geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine selbstthätig wirkende Schutzvorrichtung besonders an Strafsenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dafs das die Auslösung des eigentlichen Auffängers (d) vermittelnde Gitter (a) um eine durch seinen Schwerpunkt gehende horizontale Achse schwingbar ist, zum Zwecke, eine selbstthätige Auslösung des Auffängers (d) durch unbeabsichtigte Schwingung des Gitters zu verhindern und eine leichtere Bewegung desselben zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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