DE146112C - - Google Patents

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DE146112C
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Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/02Wheel guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für motorisch angetriebene Fahrzeuge, welche unter Vermittlung einer Reihe Zangen das vor dem Fahrzeug befindliehe Hindernis erfassen und auf diese Weise vor dem Überfahrenwerden schützen soll.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die an einem Straßenbahnwagen an gebrachte Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine einzelne Zange in Vorderansicht,
Fig. 3 dieselbe in Seitenansicht bei abgenommener rechter Deckplatte und
Fig. 4 dieselbe in Seitenansicht bei abgenommener linker Deckplatte.
Zweckmäßig werden etwa 15 Zangen vor dem Wagen in einiger Höhe über den Schienen angeordnet. Jede Zange ist in folgender Weise eingerichtet:
Auf einer Welle α sind zwei kreisrunde Scheiben b und c vent dem Zahnrad h angebracht, das durch einen Stift / mit der Scheibe c fest verbunden ist. Die Scheibe b ist mit der Welle fest verbunden, während die Scheibe c und das Zahnrad h lose auf derselben angeordnet sind. Die Scheibe b ist mit einer umgebogenen Kante versehen, die außen eine Rinne für einen Gummiring d besitzt und innen mit einem Zahnkranz e versehen ist. Die Scheibe hat einen Ausschnitt von etwa 450, welcher jedoch mit Rücksicht auf ihre Befestigung auf der Welle nicht bis zum Mittelpunkt der Scheibe sich erstreckt.
Dieser Ausschnitt ist nach unten zu von einer umgebogenen Kante, dem Kiefer i, der mit einer Schicht von geriffeltem Gummi bedeckt ist, begrenzt.
Die Scheibe c hat dieselbe Form wie die Scheibe b, ist aber kleiner und ohne umgebogene Kante an ihrem Umfang; ihr Ausschnitt dagegen ist nach oben zu von einer ähnlichen umgebogenen Kante, dem Kiefer k begrenzt, der wie der Kiefer i ebenfalls mit einer Schicht geriffelten Gummis bedeckt ist.
Die Welle α wird von einem flachen Arm m getragen, der außerhalb der Zange sich in einen zylindrischen Teil η fortsetzt. Der Arm m trägt zwei miteinander in Eingriff stehende Zahnräder f und g, von denen das Zahnrad/ in den Zahnkranz e und das Zahnrad g in das Zahnrad h eingreift.
Der Arm η ist durch zwei Ösen ο und ρ geführt, von denen die Öse 0 auf einer von der vorderen Plattform des Wagens ausgehenden Stütze r vorgesehen ist, während die Öse ρ an der vorderen Plattform selbst befestigt ist. Der Arm η stüzt sich mit einem Bund s gegen die Oberkante der Öse 0 und wird oben über der Öse ρ von. einer Mutter t festgehalten. Zwischen den beiden Ösen ist eine Schraubenfeder q angebracht. Der Durchmesser des Zahnrades h ist halb so groß wie der des Zahnkranzes e.
Die Vorrichtung wirkt auf folgende Weise:
Wenn eine Person oder ein sonstiges Hindernis vor den Straßenbahnwagen fällt,
stoßen die auf den Stützen r angebrachten Zangen gegen die Person, und infolge ihrer federnden Anordnung werden sie von den vorstehenden Teilen der Person nach aufwärts gedruckt. Gleichzeitig werden die Gummikanten die Teile der Kleidung aufnehmen, und durch die dabei entstehende Reibung wird jede Scheibe b und damit der Zahnkranz e herumgedreht. Durch die Zahnräder f und g wird diese Bewegung auf das Zahnrad h übertragen, welches infolge des zwischen ihm und dem Zahnkranz bestehenden Übersetzungsverhältnisses (1:2) doppelt so schnell wie dieser und in derselben Richtung gedreht wird. Dadurch wird zugleich die. Scheibe c gedreht, so daß ihr Kiefer k und der Kiefer i sich nähern und die Kleider festkneifen. Die Person wird also von den Zangen festgehalten werden, von denen jede einzelne nur einen geringen Teil des Gewichtes der Person, z. B. 1Z15 oder weniger, zu tragen hat. Die Stellung der Zange muß eine solche sein, daß der Kiefer k wagerecht steht, wenn die Vorrichtung nicht in Wirksamkeit ist. Durch eine von der Scheibe b bis zur Scheibe c reichende Feder u wird die Scheibe c, sobald der Wagen zurückfährt, in ihre Ruhestellung zurückgeführt und hierdurch das Hindernis wieder befreit.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Schutzvorrichtung für Straßenbahn- und andere Fahrzeuge, mit welcher das vor dem Fahrzeug befindliche Hindernis durch Erfassen desselben vor dem Überfahrenwerden geschützt werden soll, gekennzeichnet durch eine vor dem Fahrzeuge angeordnete Reihe Zangen, von denen eine jede aus zwei drehbar gelagerten und unter Federwirkung stehenden Scheiben (b c) besteht, die mit je einem in einem Ausschnitt der Scheiben angebrachten Kiefer (i k) versehen sind und beim Anstoßen auf das Hindernis derart gedreht werden, daß die Kiefer der beiden Scheiben zusammengedrückt werden.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Scheibe (c) ein Zahnrad (h) trägt, welches mit einem an der Scheibe (b) vorgesehenen Innenkranz (e) unter Vermittelung zweier Zahntriebe (gf) in Eingriff steht, wobei das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder derart gewählt ist, daß beim Drehen der einen Scheibe die andere mit doppelter Geschwindigkeit in demselben Sinne gedreht wird, so daß sich die Greifflächen einander nähern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT146112D Active DE146112C (de)

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DE (1) DE146112C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5279320A (en) * 1989-06-19 1994-01-18 Avk Maskinfabrik A/S Gate valve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5279320A (en) * 1989-06-19 1994-01-18 Avk Maskinfabrik A/S Gate valve

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