DE129899C - - Google Patents

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DE129899C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/06Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons ploughshares; axes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Pflugscharen durch Walzen, welches darin besteht, dafs ,die Verstärkung symmetrisch zu der Mittellinie eines Profilstabes an seinen beiden Längskanten zu der Schärfe auslaufend gewalzt und alsdann der Profilstab zwischen den Verstärkungen der Länge nach und in der Querrichtung in einem Winkel zerlegt wird, welcher der gewöhnlichen Abschrägung entspricht.
Die Verstärkung kann in der Längsrichtung durchlaufend oder in Abständen auf dem Profilstab gleichmäfsig, aber nicht symmetrisch zur Mittellinie vertheilt sein.
In welcher Weise nach dem vorliegenden Verfahren vorgegangen wird, ist aus der Zeichnung ersichtlich.
Fig. ι bis 5 zeigen das Verfahren, bei welchem ein mit durchgehenden Verstärkungsrippen versehener Walzstab zu Grunde gelegt wird, während nach
Fig. 6 bis 10 ein Walzstab, dessen Verstärkungen in Abständen angeordnet sind, angewendet wird.
Gemäfs Fig. 1 besitzt das Profil des Walzstabes die Verstärkungen α a, welche zu der Mittellinie des Profiles so angeordnet sind, dafs die Schärfen an beiden Längskanten b c, b c auslaufen. Dieser Profilstab wird gemäfs Fig. 2 nach der Linie d-e in der gewünschten Länge und Schräge zerschnitten und diese Abschnitte, je nachdem die Schare mehr oder weniger vorn und hinten in der Breite verschieden sein sollen, gemäfs Fig. 3 nach der Linie f-g zwischen den beiden Verstärkungsrippen der Länge nach getheilt. Die so erhaltenen Stücke, deren Form aus Fig. 4 ersichtlich ist, werden dann nach der Linie h-i im gewünschten Winkel abgeschnitten. An diesen Stücken, welche die Umrisse der Pflugschare zeigen und oben die richtige Rückenstarke und unten eine scharfe Schneide haben, lassen sich dann ohne grofse Mühe und Verlust die überflüssigen Stärken durch Pressen, Schlagen oder Schmieden entfernen. Sämmtliche Schare erhalten dann eine genau gleichmäfsige Form mit richtiger Verstärkung am Kopfende, gleichmäfsiger Rückenstärke und schöner scharfer Schneide.
Gemäfs Fig. 6 bis 10 wird ein Profilstab zu Grunde gelegt, bei welchem die Verstärkungen nicht als durchgehende Längsrippen angeordnet sind, sondern in einzelnen Abständen, wie aus Fig. 6 bei k ersichtlich ist. Die Zerlegung dieses Stabes erfolgt gemäfs Fig. 7 nach der Linie l-m, um die Breite der Pflugschare zu gewinnen, während die Zerlegung nach der Mitte gemäfs Fig. 8 nach der Linie n-o geführt wird. Hierdurch erhält man ein Werkstück gemäfs Fig. 9, welches nach der Linie p-q zur Herstellung des gewünschten Winkels abgeschnitten wird, so dafs ohne weitere Nacharbeit ein zum Gebrauch fertiges Pflugschar gemäfs Fig. 10 entsteht.
Dieses Verfahren hat gegenüber den bisherigen Herstellungsverfahren den Vorzug, dafs gleichzeitig beim Walzen die Schärfe der Pflugschare gebildet wird, abgesehen davon, dafs durch einen Walzprocefs je nach Länge der Stäbe und Schare bis zu 20 bis 40 Stück Pflugschare gleichzeitig gebildet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch e:
    Verfahren zur Herstellung von Pflugscharen durch Walzen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verstärkungen (a) symmetrisch durchlaufend zu der Mittellinie eines Profilstabes an seinen beiden Lä'ngskanten zu der Schärfe auslaufend gewalzt und alsdann der Profilstab zwischen den Verstärkungen der Länge nach und in der Querrichtung unter Winkeln zerlegt wird, welche der gewünschten Abschrägung entsprechen.
    Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs bei sonst symmetrischer Gestaltung des Walzstabes die Verstärkungen in Abständen auf demselben gleichmäfsig, aber nicht symmetrisch zur Mittellinie vertheilt sind (Fig. 6 bis io).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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