DE84345C - - Google Patents

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DE84345C
DE84345C DENDAT84345D DE84345DA DE84345C DE 84345 C DE84345 C DE 84345C DE NDAT84345 D DENDAT84345 D DE NDAT84345D DE 84345D A DE84345D A DE 84345DA DE 84345 C DE84345 C DE 84345C
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Germany
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sheet metal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D31/00Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
    • B21D31/04Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal
    • B21D31/043Making use of slitting discs or punch cutters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Metallgittern aus Blech war es bisher üblich, zunächst in geringer Entfernung von einander Schlitze in das Blech zu schneiden und das Metall an den Schnitten aus einander zu ziehen, indem man die zwischen den Schlitzen verbliebenen Streifen nahezu senkrecht zur Blechebene ausbog. Oder das Schlitzen und Auseinanderziehen wurde gleichzeitig vorgenommen, indem man gegen einander versetzte Muster benutzte, so daß die Schnitte oder Schlitze in verschiedenen Ebenen hervorgebracht wurden. Bei diesen beiden Verfahren ist das Product etwas kürzer und bedeutend breiter als das ursprüngliche Blech, aber es findet keine merkliche Streckung" oder Dehnung des die Streifen bildenden Metalles statt.
Nach vorliegender Erfindung soll die Fähigkeit der Metalle, sich unter Druck sowohl zu strecken als auch zu biegen, nutzbar gemacht werden, und die Erfindung besteht im Verfahren zur Herstellung gestreckten Metalles durch gleichzeitiges Schneiden und Auseinanderziehen des Bleches an den Schnitten unter Streckung der Streifen. Bei der Ausführung ist es vorzuziehen, eine Reihe von Schnitten in gerader Linie über der Kante des Bleches herzustellen und gleichzeitig mit der Herstellung der Schlitze und als Fortsetzung dieser Arbeit die zwischen den Schlitzen gelegenen Streifen senkrecht zur Blechebene herabzudrücken oder zu strecken, ohne daß die ursprüngliche Länge des Bleches verringert würde. Diese Arbeit wird dann wiederholt, nachdem das Blech vorwärts bewegt worden ist, wobei die neuen Schlitze gegenüber den bei der vorangegangenen Arbeit undurchschnitten gebliebenen Theilen hervorgebracht werden u. s. f., bis das ganze Blech zu Maschen aus einander gezogen worden ist.
Die Erfindung gestattet die Anwendung eines einzigen geraden Messers unter dem Blech, das bei Aenderung der Lage der Schnitte oder Schlitze nicht verstellt zu werden braucht. Die oberen Messer sind in gerader Linie angeordnet, aber ihre Schneiden haben eine wellige Gestalt und erzeugen im Verein mit dem Messer unter dem Blech die erforderlichen Schlitze oder Schnitte und strecken die Streifen; zwischen den auf einander folgenden Schneidearbeiten wird das Messer oder das Blech hin- und herbewegt.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht des Bleches, von dem ein Theil entsprechend der Erfindung geschlitzt, aus einander gezogen und ausgestreckt worden ist. Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht des Bleches, des unteren geraden Messers, auf dem das Blech aufliegt, und des oberen Messers mit welliger Schneide, welches nach der Erfindung vorzugsweise benutzt wird. Fig. β ist eine schaubildliche Hinteransicht der in Fig. 2 gezeigten Theile. Fig. 4 ist eine Draufsicht des Bleches, die erste Reihe von Schlitzen in punktirten Linien zeigend.
A ist das Blech, aus dem das Gitter hergestellt werden soll. B ist das obere, bewegliche Messer und C das untere, am besten feststehende Messer. Die untere Kante des Messers B ist wellenförmig gestaltet, so daß ausspringende Theile b mit einspringenden c
(2. Atiflage, ausgegeben am Jj. Febmar
abwechseln, von denen erstere mit dem unteren Messer zusammen wirken, um die Schlitze herzustellen und gleichzeitig die Streifen zwischen den Schlitzen nach abwärts zu drängen. Während die Streifen zwischen den Schlitzen gebogen werden, kann das Gitter in der Längenrichtung deshalb nicht zusammengezogen werden, weil die Enden der Streifen noch am Blech hängen und das letztere eine Zusammenziehung nicht gestattet. Das Blech wird nach jedem Arbeitshub des Messers vorgeschoben, und das obere Messer oder das Blech wird auch seitlich verstellt, und Schneiden und Auseinanderziehen wiederholen sich dann. Bei jeder Arbeit wird eine Reihe von Schlitzen quer über das Blech hervorgebracht, und die Schlitze der einen Reihe befinden sich hinter den bei der unmittelbar vorangegangenen Arbeit undurchschnitten gebliebenen Theilen. Da die Streifen zwischen den Schlitzen senkrecht zur Blechebene durchgebogen werden' und in der Längenrichtung des Metalles eine Zusammenziehung nicht stattfindet, so ergiebt sich, daß das Auseinanderziehen zu Maschen durch Streckung oder Verlängerung der Streifen erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Metallgittern, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Stück Metallblech Reihen von Schlitzen parallel dem Rande des Bleches angebracht und gleichzeitig hiermit die zwischen dem Rande und den Schlitzen verbleibenden Streifen jeder Reihe ausgereckt und nach einer zur Ebene des Bleches senkrechten Ebene gebogen werden, wobei eine Zusammenziehung des Bleches in seiner Breite verhindert wird, so daß das fertige Gitter dieselbe Breite erhält wie das verwendete Blech.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT84345D Active DE84345C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134051B (de) * 1957-01-29 1962-08-02 Bayerische Metallwarenfabrik M Vorrichtung fuer die Herstellung von Streckmetall

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134051B (de) * 1957-01-29 1962-08-02 Bayerische Metallwarenfabrik M Vorrichtung fuer die Herstellung von Streckmetall

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