DE133034C - - Google Patents
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- DE133034C DE133034C DENDAT133034D DE133034DA DE133034C DE 133034 C DE133034 C DE 133034C DE NDAT133034 D DENDAT133034 D DE NDAT133034D DE 133034D A DE133034D A DE 133034DA DE 133034 C DE133034 C DE 133034C
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- pitch
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B26/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
- C04B26/02—Macromolecular compounds
- C04B26/26—Bituminous materials, e.g. tar, pitch
-
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Landscapes
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- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 133034 KLASSE 805.
Das nachstehend beschriebene Verfahren bezweckt die Herstellung von geruchlosen, wärme-
und wasserbeständigen Korksteinen unter Benutzung von Thonbrei und Pech als Bindemittel.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß das Pech in dünnflüssigem, auf etwa 200° C. erhitztem Zustande der aus Korkklein und Thonbrei bereiteten Mischung zugesetzt
wird, um hierdurch beim Durchkneten dieser gesammten Mischung erstens eine thunlichst
feine Verreibung des Pechs und damit — ohne unnütz großen Aufwand von Pech —
eine Umhüllung der Korkkörner mit gleichmäßig von Pech durchsetztem Thonbrei herbeizuführen
und zweitens gleichzeitig eine solche Dampfentwicklung und Wärmesteigerung in der Mischung zu bewirken, daß die Zellen
der in der Praxis zumeist aus Preßballenkork stammenden, und daher vielfach in mehr oder
minder stark gepreßtem Zustande befindlichen Korkkörner während der kurzen Dauer des
Knetvorganges sicher bis zu einem solchen Grade aufquellen, daß ein Nachquellen bei
der künstlichen Trocknung . der aus der Masse geformten Stücke fortfällt und dadurch eine
gleichmäßigere Formhaltung erzielt wird.
Die Ausführung des Verfahrens ist folgende:
Nachdem die Knetmaschine mit dem Korkklein beschickt ist, wird bei thätigem Rührwerk
die erforderliche Menge siedender Thonmaische zugesetzt und die Masse durchgerührt.
Beispielsweise werden auf 25 kg Korkklein etwa 50 1 Thonbrei zugesetzt, welcher so angestellt
ist, daß ι 1 etwa 1300 g wiegt.
Sobald eine gleichmäßige Durchmischung des Korkkleins und des Thonbreies erzielt ist,
werden unter fortgesetztem Durcheinanderrühren auf genannte Menge etwa 5 1 auf ungefähr
200° C. erhitztes Pech zugesetzt. Die Knetmaschine wird sofort wieder geschlossen.
Da sich die Masse infolge des Zusatzes der siedenden Thonmaische schon an sich in warmfeuchtem Zustande befindet, so werden diejenigen
Wassertheile, welche beim Zugießen des, wie angegeben, erhitzten Pechs mit demselben
in unmittelbare Berührung kommen, zum Theile zur Verdampfung gebracht, und es vollzieht
sich die Knetung unmittelbar nach dem Pechzusatz gleichsam in einem Dampfbade. Dieser Dampf condensirt sich während der
weiteren Knetarbeit allerdings größtentheils wieder durch die Berührung mit der der
Durchknetung unterliegenden Masse. Immerhin haben das Dampfbad und die durch den Zusatz
des heißen Pechs herbeigeführte Steigerung der Temperatur der feuchtwarmen Mischung
zur Folge, daß sämmtliche Korkzellen, also auch die, welche sich bei Benutzung von aus
Preßballen herstammendem Korkklein etwa in gequetschtem Zustande befinden,· schon in der
Knetmaschine während der nur wenige Minuten dauernden Knetarbeit derart aufquellen, daß
ein Nachquellen im Trockenofen ausgeschlossen ist.
Weiter wird durch den heißen, dünnflüssigen Zustand des Pechs erreicht, daß sich dasselbe
bei der Knetarbeit in sehr feinen Theilchen und Fädchen außerordentlich leicht zwischen
den Korkstückchen verreibt, so daß — bei einem Mindestverbrauch an Pech — eine sehr
gleichmäßige Vertheilung desselben durch die Thonbreimasse hindurch und damit eine Um-
(2. Auflage, ausgegeben am 8. Februar jgioj
hüllung der Korkkörner mit einem gleichmäßig mit Pech durchsetzten Thonbrei herbeigeführt
wird. Die durch den Zusatz des heißen Pechs eintretende Steigerung der Temperatur
in der Knetmaschine erhält hierbei das Pech während der Dauer der Knetarbeit in hinreichend flüssigem Zustande, um die Bildung
gröberer Klümpchen oder starker Fäden auszuschließen.
Nach beendeter Durchknetung wird die Masse, am besten mittels selbstthätig wirkender
Formmaschinen, in Formkästen eingestampft.
Die geformten Stücke (Platten, Schalen oder dergl.) werden auf fahrbare, eiserne Gestelle
gelegt, mit diesen in Trockenofen gefahren und bei ungefähr 120 bis 1500 C. getrocknet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Herstellung von Korksteinen aus Korkklein, Thonbrei und Pech, dadurch gekennzeichnet, daß das Korkklein zunächst mit heißem Thonbrei gemischt und der Mischung darauf dünnflüssiges, auf etwa 2000 C. erhitztes Pech zugesetzt wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133034C true DE133034C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=401265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133034D Expired DE133034C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133034C (de) |
-
0
- DE DENDAT133034D patent/DE133034C/de not_active Expired
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