DE13334C - Montirungsgerüst für Brücken - Google Patents

Montirungsgerüst für Brücken

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DE13334C
DE13334C DENDAT13334D DE13334DA DE13334C DE 13334 C DE13334 C DE 13334C DE NDAT13334 D DENDAT13334 D DE NDAT13334D DE 13334D A DE13334D A DE 13334DA DE 13334 C DE13334 C DE 13334C
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DE
Germany
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scaffolding
iron
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assembly
bridge
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DENDAT13334D
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English (en)
Original Assignee
F. PRaSIL in Kladno bei Prag
Publication of DE13334C publication Critical patent/DE13334C/de
Active legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/30Metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
FRANZ PRASIL in KLADNO bei PRAG. Montirungsgerüst für Brücken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1880 ab.
Die Art der Brückenmontinmg mit hölzernen Gerüsten hat mehrere Mängel:
1. Bei sehr hoch liegenden Brücken werden diese Gerüste sehr kostspielig;
2. in Flüssen mit regem Schiffsverkehr hindern sie die Passage;
3. bei grofsen und reifsenden Strömen ist ein solches Gerüst schwierig aufzustellen;
4. Hochwässer gefährden das Gerüst.
Vorliegendes Gerüst soll auch das Ausrüsten
derEisenconstruction ermöglichen und eine rasche Aufstellung dadurch herbeiführen, dafs die Monteure der Eisenconstruction auch das Gerüst selbst aufstellen können, während zur Herstellung des pilotirten Holzgerüstes Zimmerleute nothwendig sind.
Das neue Montirungsgerüst ist eine Hängebrücke, wobei der Horizontalschub der Verankerung theilweise auf die Pfeiler, zum gröfsten Theile aber auf die Gurtung der zu montirenden Eisenconstruction übertragen wird. Für den Fall, dafs die Gurtung der Eisenconstruction nicht gerade ist oder ihrer Construction wegen einen Druck nicht aufnehmen kann, ist ein besonderes Montirungsgerüst construirt, welches später beschrieben wird.
In Blatt I, Fig. 1, ist das ersterwähnte, nämlich das einfache und für kleine Spannweiten bestimmte Montirungsgerüst in der Ansicht, Fig. 2 im Grundrifs, Fig. 3 im Querschnitt dargestellt. Fig. 4 ist die Ansicht der Verankerung bei mehreren Feldern; Fig. 5 bis 8 sind die Details. Die zu montirende Eisenconstruction ist, der besseren Deutlichkeit halber, punktirt gezeichnet. α sind die Brückenpfeiler, b die Ständer des Hängegerüstes, c die Drahtseile, an welchen mittelst der Hängestangen d die Querträger f angehängt sind, * welch letztere den Belag tragen, auf dem die Brücke, wie bei einem gewöhnlichen Gerüst, montirt werden kann.
Zur Verankerung der Tragseile c 'dienen die Ankerseile oder Ankerstangen h und die Ankerstrebe k, welch letztere sich an die Ständer b stützt und mit der Ankerlast ν belastet ist. Die Ankerlast ν entspricht dem Zug im Tragseil, eine etwaige Ueberlast wird von der Stütze s aufgenommen. Die Gegenstreben r treten bei einseitiger Belastung des Gerüstes während der Aufbringung der Constructionstheile in Wirksamkeit und verhindern eine ungleichförmige Senkung des Gerüstes. Dieselben sind einerseits an den Ständern b der Hängebrücke befestigt, andererseits an allen oder nur einigen Knotenpunkten der Tragseile.
Für kleinere Spannweiten genügt dieses Hängegerüst allein zur Montirung der Brücke.
Bei gröfseren Spannweiten ist es jedoch zweckmäfsig, dieses Gerüst tour so stark zu machen, -dafs es das Arbeitsplateau und einen Theil des später zu beschreibenden Montirungsgerüstes trage, welches dann mit Hülfe desselben bequem, entweder in einer Spannweite oder in mehreren gröfseren Oeffnungen auf Böcken ausgeführt wird. Es sei daher dieses Gerüst mit Bezug auf letzteren Zweck »Nothgerüst« genannt.
Beispiel einer Ausführung.
Es werden vor allem die Auflagerplatten der Ständer und die Ständer b selbst auf die Pfeiler gebracht) ,aufgestellt und verstrebt. Nun wird
das Tragseil c auf einer Seite in den Ständern b befestigt und das andere Ende auf den zweiten Pfeiler gebracht und in den Ständer eingelagert. Nun werden die Bestandtheile der Verankerung aufgebracht und montirt. Um diese Arbeiten bequemer ausführen zu können, werden auf den Pfeilern kleine Plateaus hergestellt.
Nun werden vom ersten Pfeiler aus die Querträger des Gerüstes mit ihren Hängestangen und Bügeln an den Tragseilen aufgehängt und der Belag aufgebracht. Die Ständer b, Fig. 5, des Montirungsgerüstes sind als Blechrohre gedacht und mit gufseisernen Köpfen versehen, an welchen die Trag- und Ankerseile befestigt sind.
Die Drahtseile sind in konischen Muffen auf bekannte Weise befestigt und mittelst konischer, getheilter Beilagen im gufseisernen Säulenkopf bezw. in den Ankerstreben festgeklemmt, Fig. 5 und 7. Die Ankerlast ν wird gebildet entweder aus Bestandtheilen der zu montirenden Eisenconstruction, welche erst benöthigt werden, wenn sich dieselbe schon freiträgt, oder aus anderen Baumaterialien, oder schliefslich aus mit Wasser gefüllten Blechkästen. Die Ankerlast wird successive mit der wachsenden Belastung des Gerüstes aufgebracht.
Die Untergurtimgen der zu montirenden Eisenconstruction werden gegen die Ständer des Hängegerüstes abgestrebt, um den Schub der Ankerstrebe aufzunehmen.
Wenn die Eisenconstruction aus mehreren Feldern besteht, so wird, wenn das erste Feld montirt ist, das Gerüst abgetragen, die Geriistständer vom ersten Pfeiler auf den dritten Pfeiler übertragen und nun das Nothgerüst, wie vorher, aufgestellt, nur mit dem Unterschied, dafs die montirte Eisenconstruction des ersten Feldes als Ankerlast für das Ankerseil des zweiten Pfeilers dient (s. Fig. 4).
Montirungsgerüste bei gröfseren Spannweiten.
Ist die zu montirende Eisenconstruction mit geradlinigem Untergurt versehen, so werden die Hauptträger des Gerüstes als Parabelträger ausgeführt, zu deren Obergurte die Untergurte der Eisenconstruction benutzt werden. Hierbei mufs das Nothgerüst eine Tragfähigkeit haben, die dem Eigengewicht desselben nebst dem Gewicht der Untergurte der Eisenconstruction entspricht. Dieses Gerüst ist in Blatt II, Fig. 9 und 10, in Ansicht und Querschnitt dargestellt.
Hier sind 0 die Untergurte der Eisenconstruction als Obergurte des Gerüstes, 11 die Untergurte des Gerüstes, aus Drahtseilen gebildet, t die Verticalstützen, aus schmiedeisernen Gasrohren, deren Länge mit Schrauben regulirbar, η die aus Rundeisen gebildeten, ebenfalls regulirbaren Zugstreben. In der Fig. 11 sind als Beispiel der Ausführung die Details dieser Bestandtheile dargestellt. Es sei hier ausdrücklich bemerkt, dafs das Montirungsgerüst blos aus den hier beschriebenen Hauptträgern besteht; das Montirungsplateau ist bereits beim Nothgerüst vorhanden.
Für den Fall, als sich die Untergurte der Eisenconstruction zu.Gerüstzwecken nicht eignen, wird das Gerüst Fig. 12 und 13 auf Blatt II angewendet, dessen Details aus Fig. 14 zu ersehen sind. Hier ist das Nothgerüst mit einer Tragfähigkeit auszuführen, dafs es aufser der Eigenlast auch das Gewicht der Hauptträger des Montirungsgerüstes trägt. Diese Träger ruhen auf den Pfeilern mittelst besonderer Platten auf. Es sind beispielsweise die geraden Untergurte u1 gebildet aus Drahtseilen, die Obergurte οl aus mehreren Pfostenlagen, die Hängestangen il und Streben nx aus Rimdeisen. Die Querträger des Nothgerüstes dienen auch dem Montirungsgerüst als Querträger, sind daher an demselben aufgehängt. Der Pfostenbelag ist selbstverständlich ebenfalls beiden Gerüsten gemeinschaftlich.
Bei beiden separaten Montirungsgerüsten, bei jenem mit nach abwärts, sowie bei dem. mit nach aufwärts gerichtetem Bogen, trägt während der ganzen Montirungsdauer das Nothgerüst den auf ihn entfallenden Theil der Last, entsprechend der Ankerlast. Dies wird dadurch erzielt, dafs die Stützen ί des Nothgerüstes, Fig.. i, Blatt I, nachdem das Montirungsgerüst hergestellt ist, entfernt werden, wonach dann das Plateau des Nothgerüstes den etwaigen Verticalbewegungen des Montirungsgerüstes folgen kann.

Claims (2)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Bei Montirungsgerüsten, welche in der Art eiserner Hängebrücken, also als Hängegerüst ausgeführt sind, die Verankerung derselben durch eine horizontale, an ihrem freien Ende belastete Druckstrebe k, welche sich an den Ständer b der Hängebrücke stützt.
2. In Combination mit dem so verankerten eisernen Hängegerüst b c df h k V ein freiliegendes, parabolisches, ebenfalls eisernes Montirungsgerüst u t ηy yl , welches mit Hülfe des ersteren aufgestellt wird und mit demselben die Querconstruction, sowie das Arbeitsplateau gemeinschaftlich hat und auch mit demselben gemeinschaftlich die bei der Brückenmontirung sich ergebende Belastung trägt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT13334D Montirungsgerüst für Brücken Active DE13334C (de)

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