DE135646C - - Google Patents

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DE135646C
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bells
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Gasmesser, bei denen zwei ausgewichtete, um eine gemeinschaftliche Achse schwingende, in eine Flüssigkeit tauchende Mefsglocken abwechselnd sich füllen, so dafs sie sich über den Flüssigkeitsspiegel erheben und sich entleeren, so dafs sie in die Flüssigkeit wieder einsinken und durch diese Pendelbewegung sowohl die Umsteuerung der Gaswege wie die Zählung der einzelnen Füllungen bewirken. Die Erfindung bezweckt, diesen Apparat so auszugestalten, dafs eine Schwingung der Mefsglocke um einen möglichst grofsen Betrag, nämlich nahezu um i8o° erfolgen kann, so dafs mit einer Schwingung ein möglichst grofses Gasvolumen gemessen wird. Zu diesem Zweck kann der Gaszuführungskanal nicht einfach in einer auf die Zuleitung aufgesetzten Ausfiufsdüse bestehen, da sonst der Rand der Mefsglocke beim Schwingen dagegen stofsen würde, sondern mufs so ausgebildet sein, dafs er den Weg der Mefsglocke nicht stört. Nach der vorliegenden Erfindung wird er deshalb als ein halbkreisförmiger Ringkanal ausgebildet, der vollständig innerhalb des von der Mefsglocke bestrichenen Raumes liegt und nur an dem der Austrittsöffnüng des Gases gegenüberliegenden Ende ein radial gestelltes Zuführungsrohr besitzt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist dieser Gasmesser in Fig. 1 in einem Schnitt nach A-B der Fig. 2, in Fig. 2 in einem solchen nach C-D der Fig. 1 und in Fig. 3 in einem wagrecht durch seine Achse geführten Schnitt dargestellt.
In dem Gehäuse des Gasmessers, welches in der Hauptsache cylindrische Form hat, sind, in der Richtung seiner Achse hinter einander liegend, durch senkrechte, nur bis auf eine gewisse Tiefe herabreichende Wände drei Räume a, b und c gebildet. Eine Sperrflüssigkeit, in welche die Scheidewände eintauchen, schliefst die drei Räume nach unten hin gegen einander ab. Die Räume α und b dienen als Mefskammern, der zwischen ihnen liegende, oben über diese beiden sich erstreckende Raum c enthält die Vertheilungsmechanismen und bildet den Behälter, in welchen das zu messende Gas einströmt und von wo aus es den Mefsräumen zugetheilt wird.
In jeder der beiden Mefskammern α und b befindet sich eine Mefsglocke d und e, die um eine Achse f schwingend bewegbar ist. Die Gestalt einer solchen Glocke ist die eines an einem Ende geschlossenen, am anderen offenen Hohlringausschnitts.
Um die Glocken so in sich auszubalanciren, dafs sie sich in jeder Tauchtiefe im Gleichgewicht befinden, sind deren ebene Wände zu vollen kreisförmigen Scheiben und die innere bogenförmige Begrenzung zu einem Cylindermantel g bezw. h vervollständigt. Um das Gewicht der äufseren bogenförmigen Begrenzung und der Schlufswand auszugleichen, bedarf es dann nur einer entsprechenden geringen Belastung der diesen entgegengesetzt liegenden Stellen an den Wandscheiben. Durch Ausbildung der inneren bogenförmigen Begrenzung der Glocken zu einem Cylindermantel g, h wird zugleich ein Abschlufs nach unten ge-
scharfen, der das Durchschlagen des Gases aus dem Kammerraum nach dem Glockenraum unter der Achse weg verhütet.
Die zur Füllung und Entleerung einer jeden der beiden Glocken d und e dienenden Kanäle i und k sind in der Achshöhe des Gehäuses horizontal in dasselbe eingeführt, gehen im Bogen unter der Achse f hinweg und münden in die offenen Stirnseiten der Mefsglocken aus. Durch die Anordnung der Einführung der Kanäle i und k in horizontaler Richtung in der Achshöhe, also in gleicher Höhe mit dem Spiegel der Sperrflüssigkeit, wird der für das Spiel der Glocke in einer Kammer verfügbare Raum der denkbar gröfste; es läfst sich also auch der Glocke, im Bogen gemessen, die gröfste Ausdehnung geben und die Leistungsfähigkeit des Gasmessers während einer Schwingung auf ein höchstes Mafs bringen.
Die sonstige Beschaffenheit und die Wirkungsweise des Gasmessers ist die der bekannten Gasmesser mit schwingend bewegbaren Mefsglocken. Die beiden Mefsglocken d und e sind so eingestellt, dafs eine der anderen um ein Viertel des Gesammtweges vorauseilt. Von ihnen wird eine Kurbelwelle / in Drehung versetzt, welche die Schieber m und η für den Ein- und Austritt des Gases nach und aus den Mefsräumen bewegt.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Cylindrischer Gasmesser mit ausbalancirten, um eine Achse schwingenden Mefsglocken, dadurch gekennzeichnet, dafs die das Gas nach und von den Glocken leitenden Kanäle (i, k) in der Achshöhe des Gehäuses radial eingeführt und im Halbkreis um die Achse der als Hohlringausschnitt ausgebildeten Mefsglocken (d, e) gebogen sind, zum Zweck, den Weg der Glocken und damit den bei einer Schwingung zur Wirkung kommenden Mefsraum zu vergröfsern und ein leichtes Ausbalanciren jeder Glocke mit Hülfe voller Seitenscheiben zu ermöglichen,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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