DE138071C - - Google Patents

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DE138071C
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Germany
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brake cylinder
gun barrel
screw
recoil spring
barrel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/26Assembling or dismounting recoil elements or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 138071 KLASSE 72c.
Die Erfindung bezieht sich auf Geschütze mit Rohrrücklauf und im Besonderen auf eine Vorrichtung zum Befestigen des Bremscylinders am Geschützrohr und zum Einbauen der Vorholfeder.
Das Befestigen des Bremscylinders am Geschützrohr und das Einbauen der Vorholfeder erforderten bisher getrennte Mittel. Das Einbauen der Vorholfeder wurde nämlich bisher entweder mittelst einer Spannvorrichtung bewirkt, welche nach dem Einbauen der Vorholfeder vom Geschütz abgenommen und gesondert transportirt werden mußte, oder es kam zu diesem Zwecke eine Spannschraube in Anwendung, welche zwar dauernd mit dem Geschützrohr in Verbindung blieb, aber ebenso wie die zuerst genannte Spannvorrichtung besondere Mittel zur Befestigung des Bremscylinders am Geschützrohre voraussetzte. Die Erfindung bezweckt nun, eine Einrichtung zu schaffen, welche gleichzeitig zum Befestigen des Bremscylinders am Geschützrohre und zum Einbauen der Vorholfeder dient und dauernd mit der Bremse verbunden bleiben kann.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die zur Verbindung des Bremscylinders mit dem Geschützrohr dienende Schraube eine größere Länge erhält, als zur Herstellung jener Verbindung erforderlich ist.
In der Zeichnung ist beispielsweise der Gegenstand der Erfindung in Anwendung auf ein Geschütz mit langem Rohrrücklauf veranschaulicht, und zwar in senkrechtem Längsschnitt. -. . .. ■ ■ ■ ,
Das Geschützrohr A ist in bekannter Weise auf einer Gleitbahn bezw. Wiege B geführt. Unter der Gleitbahn ist der Cylinder D einer hydraulischen Bremse angeordnet, welcher mit einem am Bodenstück des Rohres sitzenden Horn E durch eine Schraube S fest verbunden ist. Die Schraube S liegt mit ihrem Kopf am Horn E an, greift in den Stutzen d des Bremscylinders ein und ragt noch mit einem verhältnißmäßig langen Stück in den Bremscylinder bezw. eine rohrförmige Verlängerung des Bremscylinders hinein. Die Stange des Bremskolbens ist an dem der Rohrmündung zu gelegenen (vorderen) Ende der Gleitbahn unter Vermittelung einer abnehmbaren Kappe L befestigt und bleibt somit beim Rück- und Vorlauf des Rohres in Ruhe, während der Bremscylinder den Bewegungen des Rohres folgt. Der Bremscylinder ist von der Vorholfeder F umgeben, welche sich hinten gegen ein Widerlager G und vorn gegen einen Bund H des Bremscylinders stützt.
Das Einbauen der Vorholfeder und das Befestigen des Bremscylinders am Geschützrohr geschieht folgendermaßen: Nachdem die Vorholfeder F auf den Bremscylinder aufgeschoben worden ist, wird der Bremscylinder unter Zusammendrücken der Feder von vorn so weit unter die Gleitbahn des Geschützrohres geschoben, bis die mit ihrem Kopf sich gegen das Horn E des Rohrbodenstückes stützende Schraube S mit dem Muttergewinde des Cylinderstutzens d in Eingriff kommt. Sodann wird die Schraube S angezogen, bis der
(2. Auflage, ausgegeben am 6. April igii.)
Stutzen d durch das Widerlager G hindurch
in die Bohrung des Homes E eintritt und
der Bremscylinder am Horn E anliegt. Hierbei wird gleichzeitig die Vorholfeder auf die
Anfangsspannung gebracht.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Befestigen des Bremscylinders am Geschützrohre und zum Einbauen
    der Vorholfeder an Geschützen mit Rohrrücklauf, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verbindung des Bremscylinders (D) mit dem Geschützrohr (A) dienende Schraube (S) eine größere Länge besitzt, als zur Herstellung jener Verbindung erforderlich ist, zum Zwecke, die Verbindungsschraube gleichzeitig· als Spannschraube für die Vorholfeder verwenden zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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