DE138094C - - Google Patents
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- DE138094C DE138094C DENDAT138094D DE138094DA DE138094C DE 138094 C DE138094 C DE 138094C DE NDAT138094 D DENDAT138094 D DE NDAT138094D DE 138094D A DE138094D A DE 138094DA DE 138094 C DE138094 C DE 138094C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/06—Driving-belts made of rubber
- F16G1/08—Driving-belts made of rubber with reinforcement bonded by the rubber
- F16G1/12—Driving-belts made of rubber with reinforcement bonded by the rubber with metal reinforcement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
6*4? MciiM^ic^n i
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
138094-KLASSE A7d. 5"
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. Oktober 1901 ab.
Die bisherigen Treibriemen mit Stahlbandeinlagen haben meistens den Nachtheil, dafs
die Stahlbänder mit ihren seitlichen Kanten nach und nach die Umhüllung durchscheuern.
Dies hat seinen Grund darin, dafs nach den bisherigen Verfahren die Stahlbänder entweder
eingewebt oder zwischen an einander gereihte Lederstreifen eingenäht oder auch einfach durch
die Schlitze an einander gereihter Lederstreifen hindurchgesteckt werden. Die Umhüllung besteht
mithin aus vielen quer zur Längsrichtung des Riemens verschieblichen Einzelteilen, so
dafs ein dauerndes Festhalten der Stahlbänder in paralleler Lage infolge der durchscheuernden
Wirkung der Stahlbandkanten mit solchen Mitteln niemals erreicht werden kann, auch
dann nicht, wenn das die Stahlbänder zusammenhaltende Gewebe nach dem Vorschlage
der Patentschrift 9964 mit einer flüssigen Masse aus Thran und Pech oder auch mit Firnifs
getränkt wird. Eine solche Imprägnirung kann sich zwar bewähren bei Treibriemen, welche
nur um Riemscheiben gröfseren Durchmessers langsam umlaufen. Bei schnellem Umlaufen
des Treibriemens um kleinere Riemscheiben wird die Masse aber durch Reibung erwärmt
und erweicht und schützt in diesem Zustande die einzelnen Gewebefäden nicht mehr gegen
Durchscheuerung.
Nach vorliegender Erfindung werden die Stahlbänder in eine plastische, knetbare und
auch nach ihrer Erhärtung noch elastische Masse so fest eingeprefst, dafs die Umhüllung
ein ununterbrochenes Ganzes bildet, dessen Hohlräume von den Stahlbändern so ausgefüllt
sind, dafs sich weder Theile der Umhüllung zu den Stahlbändern noch diese selbst in der
Umhüllung quer zur Längsrichtung des Riemens verschieben können, weil zwischen je zwei
Stahlbändern ein ebenso starkes ununterbrochenes Band aus fest geprefster Umhüllungsmasse zu liegen kommt.
Zu diesem Zwecke werden nach vorliegendem Verfahren die parallel gespannten flachen
Metallbänder zwischen zwei Schichten Gummi oder gummirten Gewebes unter gleichzeitigem,
Vulcanisiren des Gummis fest eingeprefst.
Die auf diese Weise über den ganzen Querschnitt des Treibriemens und in seiner ganzen
Längsausdehnung gleichmäfsig vertheilten und dauernd gleichmäfsig gespannt gehaltenen Metallbänder
gestatten ihrer grofsen Zugfestigkeit wegen, den Treibriemen im Betriebe mehr anzuspannen,
ohne eine Verschiebung der Stahlbänder und eine derselben folgende Durchscheuerung
der Deckmasse befürchten zu müssen. Die gröfsere Anspannung ermöglicht wieder,
den Treibriemen selbst dünner und schmäler zu halten. Deshalb und aus dem Grunde, dafs
die Umhüllung aus einem Stoffe hergestellt ist, welcher auch nach seiner Erhärtung noch
elastisch bleibt, schmiegt sich der Triebriemen an den Umfang kleiner Riemscheiben, Rollen
oder dergl. an allen Berührungsstellen leicht an. Dank der geringen Stärke des Treibriemens
staucht sich derselbe auch bei Umspannung der kleinsten Riemscheibe nicht auf
seiner Innenseite und seine Aufsenseite wird aus dem gleichen Grunde nicht in dem Grade
auf Dehnbarkeit und Zerreifsung beansprucht, wie dies bei allen bisher bekannten Treibriemen
mit Stahlbandeinlagen der Fall ist. Die
/ν
/38
Haltbarkeit eines nach vorliegendem Verfahren hergestellten Treibriemens ist mithin höher.
Ein weiterer Vorzug solcher Triebriemen ist der, dafs die Metalleinlagen keine Erhöhungen
und Vertiefungen auf den Oberflächen des Treibriemens hervorrufen können, weil sich,
wie bereits eingangs gesagt, zwischen je zwei Stahlbändern eine ebenso starke, fest geprefste
Schicht befindet, welche ein Einsinken der Umhüllung in die Lücken nicht gestattet. Infolge
dessen liegt der Treibriemen mit seiner ganzen Oberfläche auf dem Umfange der Riemscheibe.
Deshalb und aus dem Grunde, weil der Treibriemen bei seiner gröfseren Spannungsfä'higkeit
sich nur unmerklich lä'ngt, ist ein Gleiten desselben auf der Riemscheibe auch
bei sehr häufigem Belastungswechsel fast ausgeschlossen , so dafs auch die Abnutzung des
Treibriemens auf ein sehr geringes Mafs eingeschränkt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Treibriemen mit eingelegten dünnen Metallstreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs die parallel gespannten flachen Metallbä'nder zwischen zwei Schichten Gummi oder gummirten Gewebes unter gleichzeitigem Vulcanisiren des Gummis fest eingeprefst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138094C true DE138094C (de) |
Family
ID=405929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138094D Active DE138094C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138094C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954383C (de) * | 1951-06-20 | 1956-12-13 | Continental Gummi Werke Ag | Endloser Riemen mit aufgesetzten Keilreibkoerpern |
| DE1120093B (de) * | 1957-08-31 | 1961-12-21 | Demag Zug Gmbh | Verwendung eines Bandes aus Stahldrahtlitzen als Lastorgan bei einem Elektrokleinflaschenzug |
| DE1177811B (de) * | 1960-04-25 | 1964-09-10 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Verfahren und Vorrichtung zur abschnittsweisen Herstellung eines Foerderbandes mit Decklagen aus Gummi und mit einer Einlage aus Stahlseilen |
| EP2584217A4 (de) * | 2010-06-15 | 2017-12-13 | Bando Chemical Industries, Ltd. | Transmissionsriemen |
-
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- DE DENDAT138094D patent/DE138094C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954383C (de) * | 1951-06-20 | 1956-12-13 | Continental Gummi Werke Ag | Endloser Riemen mit aufgesetzten Keilreibkoerpern |
| DE1120093B (de) * | 1957-08-31 | 1961-12-21 | Demag Zug Gmbh | Verwendung eines Bandes aus Stahldrahtlitzen als Lastorgan bei einem Elektrokleinflaschenzug |
| DE1177811B (de) * | 1960-04-25 | 1964-09-10 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Verfahren und Vorrichtung zur abschnittsweisen Herstellung eines Foerderbandes mit Decklagen aus Gummi und mit einer Einlage aus Stahlseilen |
| EP2584217A4 (de) * | 2010-06-15 | 2017-12-13 | Bando Chemical Industries, Ltd. | Transmissionsriemen |
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