DE138513C - - Google Patents
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- DE138513C DE138513C DENDAT138513D DE138513DA DE138513C DE 138513 C DE138513 C DE 138513C DE NDAT138513 D DENDAT138513 D DE NDAT138513D DE 138513D A DE138513D A DE 138513DA DE 138513 C DE138513 C DE 138513C
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 36
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/30—Wet gas-meters
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vi 138513 KLASSE 42 e.
Wasserstand.
Vorliegende Erfindung, die auf dem Princip eines Hebers beruht, betrifft eine Einrichtung
zum Absperren der Verbrauchsleitung in nassen Gasmessern bei sinkendem Wasserstand. Der
Vorteil der neuen Einrichtung gegenüber den bekannten besteht darin, dafs der Schwimmer
und das Ventil weggelassen sind und somit gleichzeitig, die Fehler dieser Vorrichtungen,
besonders das Durchlassen von Gas bei zu tiefem Wasserstande und schlecht dichtendem
Ventil, vermieden werden.
In der Zeichnung ist die Einrichtung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen in Ansicht und Aufsicht die Anordnung mit einem Heberrohr,
das den wichtigsten Teil der Erfindung bildet, und Fig. 3 bis 5 eine Anordnung mit zwei
Heberrohren. Fig. 6 und 7 stellen die Heberrohre einzeln in gröfserem Mafsstabe dar.
Im linken Teil des Vorbaues η befindet sich ein Behälter und ein Heberrohr c, e,
dessen Arm c in den Behälter α und dessen Arm e in den rechten Teil des Vorbaues
unter den normalen Wasserstand m-m hineinreicht.
Der Arm c ist länger als e und so gestaltet, dafs er eine möglichst grofse Menge
Wasser fassen kann. In den linken Teil des Vorbaues tritt durch ρ das Gas ein und wird
durch ein Rohr g von entsprechendem Querschnitt, das oberhalb des normalen Wasserstandes·
beginnt, in den rechten Teil des Vorbaues geleitet.
Die Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Durch ein durch den rechten Teil des Vorbaues
η führendes Trichterrohr i wird in den linken Teil des Vorbaues Wasser eingeleitet,
das in demselben hochsteigt, bis es den Rand des Behälters α erreicht, in diesen hineinfliefst
und ihn füllt, wobei es gleichzeitig auch natürlich in dem Teil c des Heberrohres hochsteigt.
Bei weiterem Wasserzuflufs steigt das Wasser über den Behälter a, bis es in Höhe
des Heberrohres c, e sich befiridet und dieses
in Wirkung setzt, bis es also durch den Heber in den rechten Teil des Vorbaues geleitet
wird. Darauf wird der Wasserzuflufs abgesperrt und das Wasser fliefst nun durch den
Heber e über, bis es den normalen Stand m-m im rechten Teil des Vorbaues und im
Gefäfs α einnimmt, wobei das etwa zu viel
eingegossene Wasser in bekannter Weise durch die mittels Schraube verschliefsbare Oeffnung ο
abfliefst. Das Gas kann bei dieser Stellung, wie Fig. ι zeigt, frei durch g hindurchstreichen.
Sinkt nun infolge irgend eines Umstandes das , Wasser unter den Normalstand m-m so
weit, dafs die Mündung des Rohres e frei wird, so entleert sich das Heberrohr und das
im Teil c enthaltene Wasser füllt den Behälter a. Hierdurch wird der Zutritt des Gases
zum Rohr g abgeschlossen und ein vollständiges Auslöschen der etwa angesteckten Flamme bewirkt.
Sobald dann wieder Wasser zugegossen wird, tritt der soeben geschilderte Vorgang
wieder ein.
Im Rohr i befindet sich unten im rechten Teil des Vorbaues ein sehr kleines Loch /,
das höchstens ι mm Durchmesser haben darf. Dieses Loch soll verhindern bezw. erschweren,
dafs das Wasser des linken Teils des Vorbaues durch eine Pumpe herausgesaugt und
nicht im Messer verzeichnetes Gas entnommen werden kann, indem aus dem rechten Teil
des Vorbaues durch das Loch / sich jedesmal eine dünne Wasserschicht in dem Rohr i bildet
und den Gasaustritt versperrt. Dieses Loch ist natürlich so klein, dafs das durch dasselbe aus
dem linken in den rechten Teil des Vorbaues beim Eingiefsen von Wasser entweichende
Wasser die Wirkung des Heberrohres nicht beeinträchtigen kann. Durch das Loch / gleicht
sich allmählich der Wasserstand im linken Teil des Vorbaues, der aufserhalb des Gefä'fses
α in Höhe des Randes desselben steht, mit dem des rechten Teils aus.
Um ein plötzliches Auslöschen des Lichtes bei zu tiefem Wasserstande zu verhüten, ist
nach Fig. 3 bis 5 noch ein zweites Heberrohr d, f angeordnet. Der linke Teil des Vorbaues
η ist durch eine Wand q in zwei Räume geteilt, in denen sich die beiden Heberrohre
c, e und d,f befinden. Der Teil d des letzteren ist ebenso lang wie der entsprechende
Teil c des anderen Hebers, während der Teil f langer als c ist, demnach tiefer unter
den normalen Wasserstand m-m reicht. Der Teil d reicht wieder in einen Behälter b, der
jedoch die Höhe des Hebers c, e hat, in den also erst Wasser einläuft, wenn dieser Heber
schon in Wirkung ist.
Im Behälter b ist ferner noch ein Gasableitungsrohr h, das kleineren Querschnitt als
Rohr g hat und tiefer in den Behälter b hineinragt, als g in a. Wenn nun, wie vorher ausgeführt,
bei niederem Wasserstande als m-m die Mündung des Rohres e frei und damit die
Gasabführung durch g abgeschlossen wird, wird das Licht nicht erlöschen, sondern
schwach weiter brennen, indem noch Gas durch das Rohr h abgeleitet wird. Wird dann
durch Zuführen von Wasser der Heber c, e wieder in Wirkung gesetzt, so dafs das Gas
wieder durch Rohr g abgeleitet wird, so brennt das Licht wieder mit der alten Stärke. Sinkt
dagegen der Wasserstand noch tiefer, so dafs auch die Mündung f frei wird, so wird auch
Rohr h abgeschlossen und das Licht erlischt ganz.
Wird wieder Wasser zugeführt, so dafs der Heber d,f in Wirkung tritt, so ist der normale
Gang wieder hergestellt. Statt durch i kann auch durch das Gaszuleitungsrohr ρ Wasser zugeführt
werden. Dasselbe würde dann direct in den Behälter b fallen und den entsprechenden
Heber d,f zuerst in Wirkung setzen.
Das Wasser kann auch, ohne dafs es notwendig wird, die Gaszuleitung abzusperren,
durch i eingeführt werden; natürlich mufs dann die Druckhöhe des Wassers genügend
grofs sein, um den Gasdruck zu überwinden.
Statt des einen bezw. der beiden Heberrohre können natürlich noch mehrere angeordnet
werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Einrichtung zum Absperren der Verbrauchsleitung in nassen Gasmessern bei sinkendem Wasserstand, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem abgeschlossenen Teil des Vorbaues (n) ein Behälter (a) und in demselben ein Gasableitungsrohr (g) und ein Heberrohr (c,e), dessen Arm (e) in den anderen Teil des Vorbaues (n) unter dem normalen Wasserstand (m-m) mündet, so angeordnet sind, dafs beim Sinken des Wasserstandes unter die Mündung des Armes (e) das aus dem Heberrohr (c, e) in den Behälter (a) fallende Wasser die Gasableitung durch Rohr (g) abschliefst.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs mehrere Behälter (a, b. ..) von ungleicher Höhe mit je einem Gasableitungsrohr (g, h. . .) und je einem Heberrohr (c, e; d,f . . .) neben einander angeordnet sind, deren in den mit dem Mefsraume communicirenden Teile des Vorbaues einmündende Heberarme (e, f. . .) in der Weise abgestuft sind, dafs die Heber bei fortschreitendem Sinken des Wasserspiegels der Reihe nach in Wirksamkeit treten und bei Abschlufs des einen Gasableitungsrohres (g) durch Entleerung des einen Heberrohres (c, e) noch das bezw. die anderen Gasableitungsrohre (h. . .) Gas ableiten können.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem Wasserleitungsrohr ft), das durch den nicht abgeschlossenen Teil des Vorbaues (n) führt, ein äufserst kleines Loch (I) angeordnet ist, das eine Entnahme von Gas durch dieses Rohr ft) durch Eindringen von Wasser aus dem nicht abgeschlossenen Teil des Vorbaues (n) erschweren soll.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138513C true DE138513C (de) |
Family
ID=406316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138513D Active DE138513C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138513C (de) |
-
0
- DE DENDAT138513D patent/DE138513C/de active Active
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