DE199401C - - Google Patents

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DE199401C
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boiler
steam
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water
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D7/00Auxiliary devices for promoting water circulation
    • F22D7/02Saddles or like directing plates fitted to furnace tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Μ 199401 KLASSE 13 b. GRUPPE
CARL MOLZ in MANNHEIM.
Patentiert ini Deutschen Reiche vom 18. Juni 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Wasserumlaufsvorrichtung für Dampfkessel, bei der in einem vom Kessel abgeteilten Dom (oder in einem besonderen, zwischen Kessel und Dampfleitung eingeschalteten Behälter) eine Strahldüse angeordnet ist, mittels deren durch den Kesseldampf Wasser aus dem Kessel in den Dom (oder Behälter) gesaugt wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser
ίο Art kann der Dampf immer nur durch das die Strahldüse tragende Rohr in den Dom (oder Behälter) gelangen. Wird dann die Düse, um auch bei schwacher Dampfent-■nahme einen lebhaften Wasserumlauf zu erreichen, entsprechend eng gehalten, so tritt bei starker Dampfentnahme eine Stauung des Dampfes, d. h. eine Steigerung der Spannung im Kessel ein, so daß das Wasser aus diesem in den Dom (oder Behälter) gedrückt wird und außer anderen Störungen eine Beschädigung des Kessels infolge Wassermangels zu befürchten ist. Wird dagegen, um diesem Ubelstande vorzubeugen, die Weite der Düse entsprechend der größten Dampfentwicklung des Kessels gewählt, so strömt der Dampf bei gewöhnlichem oder schwachem Betriebe träge durch die Düse und ruft daher höchstens nur einen sehr schwachen Wasserumlauf hervor.
Um diesen Übelständen zu begegnen, ist gemäß der Erfindung außer dem die Strahldüse tragenden Rohr ein zweites zum Dom (oder Behälter) führendes Dampfrohr mit Rückschlagventil angeordnet, durch das bei starker Dampfentnahme ebenfalls Dampf aus dem Kessel in den Dom (oder Behälter) entweichen kann. Die Weite der Düse kann daher dem gewöhnlichen oder einem schwachen Dampfverbrauch entsprechend gewählt werden, so daß ein gleichmäßiger, lebhafter Wasserumlauf erreicht wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den den Dom tragenden Teil eines Zweiflammrohrkessels mit der neuen Vorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt und Fig. 3 in Oberansicht, teilweise geschnitten.
Der Dom ist vom Kessel durch eine Platte a in Form des Mannloches abgesperrt, die durch Vorreiber auf den unten am Mannlochrand befestigten Ring b oder einen zwischen beiden liegenden Dichtungsring gepreßt wird. In die Platte α sind vier Rohre c, d, d und e eingewalzt, von welchen c oben eine Düse/ und eine diese umgebende Haube g trägt. Die Rohre d münden oben in die Haube g und unten in Anschlußrohre h, die vorn und hinten im unteren Teil des Kessels enden. Neben dem Ring b sind zwei Kniestutzen i angebracht, von welchen zwei Rohre k am Kesselmantel entlang bis unter den niedrigsten Wasserstand führen. Das Rohr e trägt oben ein Rückschlagventil /.
Die Mündung der Düse f ist etwas enger, als sie der gewöhnlichen Dampfentnahme entspricht. Daher herrscht bei gewöhnlicher oder gesteigerter Dampfentnahme im Kessel
eine etwas höhere Spannung als im Dom, so daß der Dampf lebhaft aus der Düse f austritt und durch die Haube g, die Rohre d und die Anschlußrohre h Wasser ansaugt, welches in den Dom überläuft und durch die Rohre k in den Kessel zurückfließt. Das Ansaugen des Wassers wird noch dadurch wesentlich erleichtert, daß der geringe Überdruck im Kessel das Wasser durch die Rohre d
ίο und k in die Höhe drückt. Das Ventil / läßt bei Eintritt des höchsten Spannungsunterschiedes im Kessel und Dom Dampf aus dem Kessel in den Dom entweichen.
Um ein Mitreißen, von Wasser in die Rohrleitung zu verhüten, sind vor den Ansclilußstutzen im Dom Prallbleche m angeordnet.
Das Wasser wird durch die Rohre h vorn und hinten aus dem unteren Teil des Kessels abgesogen, und durch die Rohre k oben in der Mitte wieder zugeführt; es wird also ein über den ganzen Kessel sich erstreckender Umlauf bewirkt. Wird aber der Wert weniger auf den Umlauf und den Ausgleich der Temperaturen als auf eine lebhaftere Verdampfung gelegt, so werden die Anschlußrohre h nicht in den unteren Teil des Kessels, sondern über die Feuerplatten geführt; das hier abgesaugte heiße Wasser verdampft beim Überlaufen aus der Haube g wesentlich lebhafter als unter gewöhnlichen Verhältnissen. Die Abmessungen der Platte α und der daran sitzenden Teile sowie die Anordnung der letzteren sind derart, daß das Ganze senkrecht durch das obere Mannloch eingesetzt und herausgehoben werden kann. Die Vorreiber zum Festhalten von α auf b können mittels langer Hahnschlüssel vom oberen Mannloch aus bedient werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserumlaufsvorrichtung für Dampfkessel mit Absaugung des Wassers aus dem Kessel in einen vom Kessel abgeteilten Dom (oder in einen besonderen, zwischen Kessel und Dampfleitung eingeschalteten Behälter) durch den Kesseldampf mittels einer im Dom (oder Behälter) angeordneten Strahldüse, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem die Strahldüse (f) tragenden Dampfrohr (c) ein zweites zum Dom (oder Behälter) führendes Dampfrohr (e) mit Rückschlagventil (I) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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