DE1400902A1 - Verfahren zur Herstellung einer unter Vorspannung stehenden kraftschluessigen Verbindung von Teilen,insbesondere einer elektrischen Maschine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer unter Vorspannung stehenden kraftschluessigen Verbindung von Teilen,insbesondere einer elektrischen Maschine

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Publication number
DE1400902A1
DE1400902A1 DE19631400902 DE1400902A DE1400902A1 DE 1400902 A1 DE1400902 A1 DE 1400902A1 DE 19631400902 DE19631400902 DE 19631400902 DE 1400902 A DE1400902 A DE 1400902A DE 1400902 A1 DE1400902 A1 DE 1400902A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
clamping elements
high molecular
electrical machine
substance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631400902
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English (en)
Inventor
Lemmerich Dipl-Phys Jost
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1400902A1 publication Critical patent/DE1400902A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/50Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
    • H02K3/505Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto for large machine windings, e.g. bar windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

AOIMGSIlLlSCHiPT
S P 14 GO 902„C U.£chas TLA 63/0180
-ea sur Herstellung einer unter Vorspannung stehenden kraftschlüssigen Verbindung von Teilen, ^ insbesondere einer elektrischen Maschine ^^
Zusatz au Patent . . „'. ... (Ana«, S 76 172 X/39a2 - PLA 61/O11O)
Das Haaptpatent . »«·«.. betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer unte.v Vorspannung stehend en, fcraft schlüssigen Verbindung Ton Teilen, insbesondere einer elektrischen Maschine 3 bei dem eixi oder mehrere 3cannelerneute verwendet werden. Die Spannsle^iante bestehen aus vernetzt en j thermo elastisch verformbaren, aociiiiiolekularen Stoff und werden vor dem Zusammenfügen mit dem EU ve spannenden Teilen bei einer über der Erweichungstemperatur·: des hochmolekularen Stoffes liegenden Temperatur in Hichtung j er sur Herstellung der Vors'oannunc erforderlichen Kraft verformt'; UiV 1 in verformtei:i Zustand eingefroren. Dann werden die Spannel'ein ent e rnit den zu verspannenden Teilen zusammengefügt und anschließend ait diesen züsa-nmen wieder über die Erweichungstemperatur des iioc"Molekularen Stoffes erwärmt. Die bei diesem Verfahren verwendeten Spannelemente besitzen duieh die während ihrer Herstellung erfolgenden Verformung, die eingefroren wird, das Bestrebe ι, bei Erwärmungen, insbesondere über ihre Erweichungstempe-• .ratu:., wieder ih.r-e ursprüngliche, nicht verformte G-estalt anzu-
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nehßien* Die GfiöSe der dadurch gewonnenen Kräfte für die unter Vorspannung stehende kraft schlüssige Verbindung von Teilen kann ■uureh oine "bestimmte Auswahl und durch Baeinflussung 5er !.iaschensaul des verrietst en, üochaioleKularea stoffes, wie sie iui Haupt-■patent besehrieben ist, variiert werien.
:3ie vorliegende 2rfinaung betrixft eine viei^ere Yeibesserung dieses Verfahrens. 3-eaäi? der niffindun;" werden im Kaunas sv/i-Bciaen den abzustutzender· feilen nshen den Spanne lern ent en aus vernetzt ein, thernioelasti sch verformbarem und im verformten Zustand eingefrorenen, hochmolekularen Stoff weitere Beilagen anderer Eigenschaften verwendet. Dadurch eihält man den Yoiteil, daß die besonders hergestellten Spannelemente aus vernetzten, thermoelastisch verformbaren, im verformten Zustand eingefrorenen, nociimelekularen Stoff nicht 'den gesamten äaum zwischen den
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miteinander zu verbindenden Teilen,ausfüllen müssen, sondern allein nach der durch sie zu bewirkenden Vorspannung bemessen sein können·. Da», wie im Hauptpatent beschrieben, mehrere Ar4-beitsgänge zur Herstellung dieser federnden Spannelemente erforderlich sind, wird mithin der für eine Vorspannung von zwei !eilen erforderliche Aufwand durch die Verwendung von Beilagen mit anderen Eigenschaften, wie z.B. aus Hartpapier oder aus Hartgewebe, herabgesetzt»
Es ist besonders vorteilhaft, in weiterer Durchführung des Erfindungsgedankens, als Beilagen Seile aus vernetztem, thermoelastisch verformbarem, hochmolekularen Stoff, vorzugsweise dein, aus welchem die Spannelemente bestehen, zu verwenden, wobei diese Seile vor dem Zusammenfügen mit den zu verspannenden !eilen nicht in einem verformten Zustand eingefroren sind» Bei der Entspannung der in einem verformten Zustand eingefrorenen Spaimelemente können dann die Beilagen aus dem gleichen vernetzten, thermoelastisch verformbaren, hochmolekularen Material, wenn der freiA/erdende Druck eine gewisse Größe überschreitet, selbst verformt werden. Dadurch erhalten die Beilagen eine Vorspannung, so daß auch das Material der Beilagen bei Erwärmung während des Betx'iebes der miteinander verspannten Teile das Bestreben haben, sich zu entspannen. Mithin wird die pasäve Beilage ebenfalls zu einem aktiven Spannelement. Außerdem wird durch die Übernahme eines Teils der Verformungskräfte durch
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die bisher nicht verformten Seilagen ein Überschreit©η der Standfestigkeit der Spannelemente vermieden» daa bekanntlich aur Zerstörung des Spönnelementes führen könnte. Ferner wird dadurch der zwischen den au verspannenden feilen auftretende Druck auf einen bestimmten Hüehstv/ert begrenzt, so daß eine Beschädigung der miteinander verspannten Steile verhindert wird. Diese Druekbegrenzung ist insbesondere bei der Versteifung des Wickelkopfes elektrischer Maschine« von großer Bedeutung, da die Isolierung der Wicklung empfindlich gegen zu hoho mechanißclie Beanspruchungen ist.
3)ie Verv/endung von Spannelementen und von Beilagen aus gleichem Material hat noch den v/eitaren Vorteil, daß die feile infolge ihrer gleichen Oberflächeneigenschaften fester aneinande'r haften, als ea Spanne lenient e mit Beilagen aus anderem Material tun.
Im folgenden sei die Erfindung anhand des In den Pig. 1 und dargestellten Ausführungsbe^iels näher erläutert«
Pig. 1 zeigt eine Aufsicht auf das Blechpaket 1 und den Wickel kopf 2 des Läufers oder des Ständers einer elektrischen Maschine. Die im Wickelkopf 2 abgekröpften Wicklungsatäbe 3 liegen so v/o hl in der Oberschicht als auch in der Unterschicht nebeneinander und werden gegenseitig verkeilt. Zur Verkeilung dient das Spannelenent 4, das zusammen mit der Beilage 5 den Baum zwischen nebeneinanderliegenden Wicklungsstäben ausfüllt.
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Sas S|2anii@lsiii@at 4 mid die Beilage SUestsliea ans äsia
Stoff ο Zu itaer Kere&elJLuBg wls,=ö SoB=. ein hara mit sine:? Ipaisyclsabl von O82 bis O925 mit @iii#i Ämin a.B. siit H-E'-tetrasetliyl^^^öiainiK Yeraischt xma wie lisehuBg \i&vü in Plsttexi gegossesi tmd ausgehärtet, !fach d©r AtteMrtwsig werden die Platten su'dea 0paiiaelementen 4 unä üen Beilagasi 5 aersclinittexio. Bie Beilagen 5 sind dadurch solion fertig ii^rgestellt? während.die Bpaiineleiaente 4 noch weiter behandelt werdeüi müssen» Sie erhalten ifere endgültige, Form erst- dadurch, daß sie anreii Pressen !sei erhöhter !Temperatur um angenähert 40 f* gestaucht wild unter Druck abgekühlt werden. Dadurch sind die Spa&aeXemente 4 im verformten Zustand eingefroren.
Zur Herstellung der Wiekelkopfversteifung, "bei welcher die Spannelemeiite 4 und die Beilagen 5 kraft schlüssig an den benachbarten Wicklimgsatäben 5 anliegen, werden jeweils die Zwischenräume zwischen den Wicklungsstäben 3 des Wickellcpfes durch Spanneleinente 4 und Beilagen 5 ausgefüllt. Im dargestellten Beispiel gemügt dazu jeweils- ein Spannelement 4 mit einer Beilage Danach wird der gesamte -.Wickelkopf mit den in ihm enthaltenen Spannelementen 4 und Beilagen 5 auf iemperaturen über die Erweichungstemperatur des Materials der Spannelemente 4 und der Beilagen 5 erwärmt. Dadurch entspannt sich das Spannelement 4· Dieses hat
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das Bestrebens seine ursprüngliche Form anzunehmen und erzeugt mithin eine auf seine Umgebung v/irkende Kraft, welche die einzelnen Wic!:li3ji>gsstä"he des Wickelkopf es unter Vorspannung gegeneinander versteift« "überschreitet tier bei der Ent spannung des Spannclenentes 4 freit/erdende Druck einen gev/isaen ¥erts so fecte nen auch die ungestauehten Beilagen 5 teilweise gestsuch4; werden, so daß auch, das ursprünglich nicht gestauchte und eingefrorene Seil sich ähnlich verhält wie das Spannelement.
Eine darartig hergestellte Wickelkopfversteifung hat die Eigenschaft, daß auch v/ährend des Betriebes der Maschine unvermutet auftretende, sehx* hohe Erwärmungen des Wickelkopfes nicht zu einer Lockerung der Wicklungsversteifung führen. Die Entspannung der Spannelemente 4 erfolgt ferner ohne jegliche Eisbildung.
2 Figuren
3 Ansprüche
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Claims (2)

400302 HA 63/0180 Patentansprüche . ·
1. Yerfahren sur Herstellung einer unter Vorspannung stehenden kraftschlüssigen Verbindung von Ieilen, insbesondere einer elektrischen Maschine, unter. Verwendung eines oder "mehrerer Spannslemente9 die aus vernetzt em, thermoelastisöh verformbarem, hochmolekularen Stoff "bestehen und. Tor dem gusammenfügen mit den si! verspannenden !eilen bei einer über der Erweichungstemperatur des hochmolekularen Stoffes liegenden !Temperatur .in Sichtung der zur Herstellung der vorspannung erforderlichen Kraft verformt und in verformtem Zustand eingefroren werden? bei dem die Spannelemente dann mit den zu verspanstaden Teilen zusammen- ■ gefügt und anschließend mit diesen zusammen wieder über die :
Erweichungstemperatur des hochmolekularen Stoffes erviärmt werden nach Patent · ......· (Anm» S 76 172 s/39a2), dadurch gekennzeichnet, daß im Räume zwischen den abzustutzenden Teilen ■ neben den Spannelementen aus vernetztem, thermoelastisch ver- » formbarem und-.im verformten Zustand eingefrorenen, hochmolekularen ί Stoff weitere Beilagen anderer Eigenschaften verwendet werden· :
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB als „ Beilagen Teile aus vernetzten!t thermoelastisch verformbarem, hocnmolekularen Stoff, vorzugsweise dem, aus welchem die Spanneleuiente bestehen, verwendet werden, die nicht in einem verformten Zustand eingefroren sind.
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3· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als vernetzter, thermoelastisch verformbarem hochmolekularer Stoff für die Spannelemente und die Beilagen eine Mischung eines Bisphenolepoxydharzes einer Epoxydzahl von 0,2 - 0,23 mit einem tertiären Amin verwendet wird.
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DE19631400902 1963-11-19 1963-11-19 Verfahren zur Herstellung einer unter Vorspannung stehenden kraftschluessigen Verbindung von Teilen,insbesondere einer elektrischen Maschine Pending DE1400902A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2949165A1 (de) * 1979-12-06 1981-06-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Dichtungssystem mit dichtungseinlagen fuer kabelgarnituren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2949165A1 (de) * 1979-12-06 1981-06-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Dichtungssystem mit dichtungseinlagen fuer kabelgarnituren

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BE652402A (de) 1964-12-16
CH461883A (de) 1968-08-31

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