DE140676C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE140676C DE140676C DENDAT140676D DE140676DA DE140676C DE 140676 C DE140676 C DE 140676C DE NDAT140676 D DENDAT140676 D DE NDAT140676D DE 140676D A DE140676D A DE 140676DA DE 140676 C DE140676 C DE 140676C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- magnetic
- frame
- opening
- pole pieces
- poles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 5
- 239000006249 magnetic particle Substances 0.000 claims description 5
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 2
- 206010001497 Agitation Diseases 0.000 claims 1
- 230000008034 disappearance Effects 0.000 claims 1
- 239000006148 magnetic separator Substances 0.000 claims 1
- 230000005389 magnetism Effects 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/025—High gradient magnetic separators
- B03C1/029—High gradient magnetic separators with circulating matrix or matrix elements
- B03C1/03—High gradient magnetic separators with circulating matrix or matrix elements rotating, e.g. of the carousel type
Landscapes
- Sorting Of Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine magnetische Scheidevorrichtung, bei welcher
in bekannter Weise sekundäre, bewegliche Magnetpole, die von einem beweglichen Rahmen aus unmagnetischem Stoffe getragen
werden und im Bereiche des magnetischen Feldes eines primären Magneten oder mehrerer
solcher Magnete erregt werden, die magnetischen Teilchen des Gutes ausscheiden und
ίο nach ihrem Heraustreten aus dem magnetischen
Felde wieder abgeben. Die Erfindung besteht darin, daß in dem zwischen zwei oder
mehr primären Magnetpolen beweglichen Rahmen zwei oder mehr Reihen voneinander gegenüberstehenden sekundären Magnetpolen
vorgesehen sind, zwischen welchen in dem Rahmen Öffnungen, durch die' das Gut abgegeben
wird, derart angeordnet sind, daß jede Öffnung zwischen den Enden zweier sekun-
ao dären Magnetpole aus verschiedenen Reihen liegt. In diesen Öffnungen kommen die Endflächen
der sekundären Pole zweckmäßig frei zu liegen. Durch diese Anordnung erreicht man, daß das magnetische Gut von den sekundären
Magnetpolen kräftiger als bei den bisher bekannten Erzscheidern der angegebenen Art angezogen wird, weil die Kraftlinien quer
durch die genannten Öffnungen sich erstrecken und durch die Scheidewände zwisehen
den letzteren Mitnehmer erhalten werden, welche die magnetischen Teilchen verhindern,
in dem Felde der primären Magnete zurückzubleiben.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungsformen eines Scheiders nach der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht, und zwar die erste in Fig. ι in einem senkrechten Längsschnitt,
in Fig. 2 in einer Oberansicht und in Fig. 3 in einem Schnitt nach A-B in Fig. 1. Fig. 4
zeigt eine Oberansicht einer weiteren Ausführungsform, während Fig. 5 ein Schnitt nach
C-D in Fig. 4 ist. Fig. 6 stellt eine dritte Ausführungsform schematisch dar.
Gemäß Fig. 1 bis 3 ist an einem geeigneten Fuß ι ein Feldmagnet 2 mit seiner Wickelung
3 befestigt. Zwischen den Polen 4, 5 dieses Magnetes ist ein hin- und herbeweglicher
Rahmen 6 aus unmagnetischem Material, z. B. Zink, vorgesehen, welcher in Führungen
7 läuft. Der Rahmen 6 erhält seine Bewegung durch eine Kurbelstange 8, die mit
der Kurbel 9 einer Achse 10 verbunden ist. Die Achse 10 wird mittels einer Riemscheibe
.11 in Umdrehung versetzt. Der Rahmen 6 ist in seiner Mitte mit einer Reihe Öffnungen 12
versehen, in welche das Gemisch von magnetischen und unmagnetischen Stoffen herabfällt.
In den Rahmen 6 sind ferner zwei Reihen Polstücke 13 eingesteckt, deren in den
Öffnungen 12 freigelegte Enden zu je zweien sich gegenüberstehen. Die äußeren Enden
dieser Polstücke 13 laufen während der Be-' wegungen des Rahmens 6 dicht an den Polen
4, 5 des Feldmagneten 3 vorbei. Die inneren Enden der Polstücke 13 sind zweckmäßig von
kleinerem Querschnitt als die äußeren. Zwischen den sekundären Polen 13 können, falls
gewünscht, . Anker beliebiger Form angebracht werden. Oberhalb des Feldmagneten 2
ist mittels Stützen 14 ein Trichter 15 befestigt,
der sich zweckmäßig gerade über der Reihe von Öffnungen 12 befindet. Um zu verhindern,
daß das in den Trichter herabgleitende Gut seitlich auf die Oberseite des Rahrnens
6 fällt, ist der Rahmen mit zwei nach oben gerichteten Flanschen 16 versehen, deren
obere Kanten die untere Mündung des Trichters 15 umschließen. Unterhalb des Rahmens
ο und zu beiden Seiten des Feldmagneten 2 ist eine Anzahl schiefer Ebenen 17, 18
vorgesehen, auf welchen das magnetische und das unmagnetische Gut herabgleiten kann, um
danach in geeigneter Weise gesammelt und weggeführt zu werden.
Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn der Rahmen 6 mittels
der Kurbelstange 8 in hin- und hergehende Bewegung versetzt und das Gut in den Trichter
15 eingeschüttet wird, fällt das Gut in die jeweilig unterhalb des Trichters befindlichen
Öffnungen 12 hinab, wobei die unmagnetischen Teilchen durch die Öffnungen hindurchfallen,
um danach auf den dem Feldmagnet 2 am nächsten gelegenen schiefen Ebenen 18
herabzugleiten, während die magnetischen Teilchen von den in den Öffnungen 12 befindlichen
sekundären Magnetpolen zurückgehalten und bei den Bewegungen des Rahmens 6
nach der einen oder anderen Seite weggeführt wird, um, je nachdem die sekundären Magnetpole
ihre Fähigkeit, das Material zu tragen, verlieren, auf die eine oder andere der Platten
IJ herabzufallen.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausfübrüngsform ist der Rahmen 6 in bekannter Weise in Form eines wagerechten Ringes hergestellt, der mittels Speichen 19 mit einer Nabe 20 verbunden ist. Die Nabe 20 ist auf einer Achse 21 befestigt, die in einem Stehlager 22 und in einem Halslager 23 drehbar gelagert ist. Oberhalb des letztgenannten Lagers ist auf der Achse 21 eine Riemscheibe 24 befestigt, mittels deren die Achse 21 in Umdrehung versetzt wird. Der Feldmagnet 2 ist derart angeordnet, daß der ringförmige Rahmen 6 während seiner Umdrehung zwischen den Polen des Feldmagneten hindurchgeht. Die Pole sind zu diesem Zweck entsprechend der Außen- bezw. Innenseite des Rahmens 6 geschweift. Der Trichter 15 ist derart Seitlich angebracht, daß das Gut durch das von den primären Magnetpolen 4, 5 erzeugte magnetische Feld hindurchfällt.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausfübrüngsform ist der Rahmen 6 in bekannter Weise in Form eines wagerechten Ringes hergestellt, der mittels Speichen 19 mit einer Nabe 20 verbunden ist. Die Nabe 20 ist auf einer Achse 21 befestigt, die in einem Stehlager 22 und in einem Halslager 23 drehbar gelagert ist. Oberhalb des letztgenannten Lagers ist auf der Achse 21 eine Riemscheibe 24 befestigt, mittels deren die Achse 21 in Umdrehung versetzt wird. Der Feldmagnet 2 ist derart angeordnet, daß der ringförmige Rahmen 6 während seiner Umdrehung zwischen den Polen des Feldmagneten hindurchgeht. Die Pole sind zu diesem Zweck entsprechend der Außen- bezw. Innenseite des Rahmens 6 geschweift. Der Trichter 15 ist derart Seitlich angebracht, daß das Gut durch das von den primären Magnetpolen 4, 5 erzeugte magnetische Feld hindurchfällt.
Für die Vorrichtungen nach den Fig. 1 bis 5 kann statt eines einzigen Paares primärer
Magnetpole selbstverständlich eine beliebige Anzahl primärer Magnetpole verwendet werden.
In Fig. 6 wird schematisch eine dritte Ausführun'gsform
dargestellt, bei welcher zwei nebeneinander gestellte Elektromagnete 2 zwei Felder erzeugen, in welchen je ein Rahmen 6
angeordnet ist, der mit sekundären Magnetpolen in derselben Weise wie nach Fig. 1 bis 5
versehen ist.
Es ist leicht ersichtlich, daß eine Scheidevorrichtung nach vorliegender Erfindung für
jeden Fall Verwendung finden kann, wo es sich darum handelt, auf magnetischem Wege
aus einem beliebigen Material magnetische Bestandteile auszuscheiden.
Wenn die sekundären Magnetpole in mehr als zwei Reihen angeordnet werden sollen,
versieht man den Rahmen mit zwei oder mehreren Reihen senkrechter" oder ungefähr
senkrechter Öffnungen, welche derart angeordnet werden, daß jede Öffnung in der einen
Reihe einer Öffnung in der oder den anderen Reihen gegenübersteht, wobei man kurze Polstücke
in den Rahmen zwischen den Reihen von Öffnungen derart anbringt, daß das eine Ende jedes Polstückes in einer öffnung der
einen Reihe und dessen anderes Ende.in einer Öffnung der nahegelegenen Reihe frei zu liegen
kommt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Magnetischer Scheider, bei welchem die Scheidung des Gutes durch sekundäre, in einem durch das Magnetfeld bewegten Rahmen aus unmagnetischem Stoffe gelagerte Magnetpolstücke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem beweglichen Rahmen (6) zwei oder mehr einander parallele Reihen von sekundären Magnetpolstücken (13) angeordnet sind und zwischen je zwei gegenüberliegenden Polstücken (13) verschiedener Reihen eine Durchbrechung (12) in dem Rahmen (6) vorgesehen ist, so daß die magnetischen Teilchen des innerhalb des Magnetfeldes der primären Magnetpole (4, 5) durch die jeweilig unter der Aufgabevorrichtung befindliche Durchbrechung (12) des Rahmens fallenden Gutes von den an den Seiten dieser Öffnung (12) liegenden Magnetpolstücken (13) angezogen, infolge der Bewegung des Rahmens (6) unter Mitwirkung der Scheidewand zwischen der Öffnung (12) und der nächstfolgenden Öffnung (12) als Mitnehmer aus dem Bereich des Feldes der primären Pole (4, 5) getragen und je nach ihrer magnetischen Erregbarkeit früher oder später infolge des Schwindens des Magnetismus' der Polstücke (13) fallen gelassen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140676C true DE140676C (de) |
Family
ID=408342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140676D Active DE140676C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140676C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6503344B2 (en) | 1999-02-05 | 2003-01-07 | Houghton Durferrit Gmbh | Boronizing agent in paste form |
-
0
- DE DENDAT140676D patent/DE140676C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6503344B2 (en) | 1999-02-05 | 2003-01-07 | Houghton Durferrit Gmbh | Boronizing agent in paste form |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE8002678U1 (de) | Metallsortiervorrichtung | |
| DE2606408C2 (de) | Starkfeldmagnetscheider zur Naßaufbereitung magnetisierbarer Feststoffteilchen | |
| DE69918197T2 (de) | Hybrid-Typ Magnet und diesen enthaltender Schrittmotor | |
| DE2307273A1 (de) | Supraleitender magnetausscheider | |
| DE140676C (de) | ||
| DE2501858C2 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden magnetisierbarer Teilchen, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind | |
| DE3033698C2 (de) | ||
| DE4223812C1 (de) | ||
| DE974187C (de) | Vorrichtung zum Sortieren oder Transportieren von magnetischen Stoffen | |
| DE2532493A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur nassmagnetischen aufbereitung von feinkoernigem feststoff | |
| DE1930174A1 (de) | Magnetisches Filter | |
| DE870532C (de) | Einrichtung zum Abscheiden magnetisierbarer Stoffe aus pulverfoermigem Gut | |
| DE2259362A1 (de) | Maschine zum zertrennen von profilstuecken aus zersaegbarem material in einzelne kleine abschnitte oder prismatische koerper | |
| DE732133C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Aufbereitung von Mineralien u. dgl. im Feldspalt zwischen zwei Magnetpolen und einer umlaufenden Walze | |
| AT115858B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektromagnetischen Aufbereitung bezw. Anreicherung von Erzen und anderen Mineralien. | |
| DE830931C (de) | Magnetscheider | |
| DE243232C (de) | ||
| DE428084C (de) | Elektromagnetischer Scheider zur Trennung ansprechender, aber vom Magneten nicht anziehbarer Bestandteile von wenig oder nicht ansprechenden Bestandteilen | |
| DE2339255A1 (de) | Magnetischer abscheider | |
| DE151409C (de) | ||
| DE151410C (de) | ||
| DE109233C (de) | ||
| DE2461760B2 (de) | Freifall-magnetscheider | |
| DE288299C (de) | ||
| DE521020C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektromagnetischen Trennung von mineralischem Gut |