DE140676C - - Google Patents

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DE140676C
DE140676C DENDAT140676D DE140676DA DE140676C DE 140676 C DE140676 C DE 140676C DE NDAT140676 D DENDAT140676 D DE NDAT140676D DE 140676D A DE140676D A DE 140676DA DE 140676 C DE140676 C DE 140676C
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magnetic
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poles
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/025High gradient magnetic separators
    • B03C1/029High gradient magnetic separators with circulating matrix or matrix elements
    • B03C1/03High gradient magnetic separators with circulating matrix or matrix elements rotating, e.g. of the carousel type

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine magnetische Scheidevorrichtung, bei welcher in bekannter Weise sekundäre, bewegliche Magnetpole, die von einem beweglichen Rahmen aus unmagnetischem Stoffe getragen werden und im Bereiche des magnetischen Feldes eines primären Magneten oder mehrerer solcher Magnete erregt werden, die magnetischen Teilchen des Gutes ausscheiden und
ίο nach ihrem Heraustreten aus dem magnetischen Felde wieder abgeben. Die Erfindung besteht darin, daß in dem zwischen zwei oder mehr primären Magnetpolen beweglichen Rahmen zwei oder mehr Reihen voneinander gegenüberstehenden sekundären Magnetpolen vorgesehen sind, zwischen welchen in dem Rahmen Öffnungen, durch die' das Gut abgegeben wird, derart angeordnet sind, daß jede Öffnung zwischen den Enden zweier sekun-
ao dären Magnetpole aus verschiedenen Reihen liegt. In diesen Öffnungen kommen die Endflächen der sekundären Pole zweckmäßig frei zu liegen. Durch diese Anordnung erreicht man, daß das magnetische Gut von den sekundären Magnetpolen kräftiger als bei den bisher bekannten Erzscheidern der angegebenen Art angezogen wird, weil die Kraftlinien quer durch die genannten Öffnungen sich erstrecken und durch die Scheidewände zwisehen den letzteren Mitnehmer erhalten werden, welche die magnetischen Teilchen verhindern, in dem Felde der primären Magnete zurückzubleiben.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungsformen eines Scheiders nach der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, und zwar die erste in Fig. ι in einem senkrechten Längsschnitt, in Fig. 2 in einer Oberansicht und in Fig. 3 in einem Schnitt nach A-B in Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Oberansicht einer weiteren Ausführungsform, während Fig. 5 ein Schnitt nach C-D in Fig. 4 ist. Fig. 6 stellt eine dritte Ausführungsform schematisch dar.
Gemäß Fig. 1 bis 3 ist an einem geeigneten Fuß ι ein Feldmagnet 2 mit seiner Wickelung 3 befestigt. Zwischen den Polen 4, 5 dieses Magnetes ist ein hin- und herbeweglicher Rahmen 6 aus unmagnetischem Material, z. B. Zink, vorgesehen, welcher in Führungen 7 läuft. Der Rahmen 6 erhält seine Bewegung durch eine Kurbelstange 8, die mit der Kurbel 9 einer Achse 10 verbunden ist. Die Achse 10 wird mittels einer Riemscheibe .11 in Umdrehung versetzt. Der Rahmen 6 ist in seiner Mitte mit einer Reihe Öffnungen 12 versehen, in welche das Gemisch von magnetischen und unmagnetischen Stoffen herabfällt. In den Rahmen 6 sind ferner zwei Reihen Polstücke 13 eingesteckt, deren in den Öffnungen 12 freigelegte Enden zu je zweien sich gegenüberstehen. Die äußeren Enden dieser Polstücke 13 laufen während der Be-' wegungen des Rahmens 6 dicht an den Polen 4, 5 des Feldmagneten 3 vorbei. Die inneren Enden der Polstücke 13 sind zweckmäßig von kleinerem Querschnitt als die äußeren. Zwischen den sekundären Polen 13 können, falls gewünscht, . Anker beliebiger Form angebracht werden. Oberhalb des Feldmagneten 2 ist mittels Stützen 14 ein Trichter 15 befestigt,
der sich zweckmäßig gerade über der Reihe von Öffnungen 12 befindet. Um zu verhindern, daß das in den Trichter herabgleitende Gut seitlich auf die Oberseite des Rahrnens 6 fällt, ist der Rahmen mit zwei nach oben gerichteten Flanschen 16 versehen, deren obere Kanten die untere Mündung des Trichters 15 umschließen. Unterhalb des Rahmens ο und zu beiden Seiten des Feldmagneten 2 ist eine Anzahl schiefer Ebenen 17, 18 vorgesehen, auf welchen das magnetische und das unmagnetische Gut herabgleiten kann, um danach in geeigneter Weise gesammelt und weggeführt zu werden.
Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn der Rahmen 6 mittels der Kurbelstange 8 in hin- und hergehende Bewegung versetzt und das Gut in den Trichter 15 eingeschüttet wird, fällt das Gut in die jeweilig unterhalb des Trichters befindlichen Öffnungen 12 hinab, wobei die unmagnetischen Teilchen durch die Öffnungen hindurchfallen, um danach auf den dem Feldmagnet 2 am nächsten gelegenen schiefen Ebenen 18 herabzugleiten, während die magnetischen Teilchen von den in den Öffnungen 12 befindlichen sekundären Magnetpolen zurückgehalten und bei den Bewegungen des Rahmens 6 nach der einen oder anderen Seite weggeführt wird, um, je nachdem die sekundären Magnetpole ihre Fähigkeit, das Material zu tragen, verlieren, auf die eine oder andere der Platten IJ herabzufallen.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausfübrüngsform ist der Rahmen 6 in bekannter Weise in Form eines wagerechten Ringes hergestellt, der mittels Speichen 19 mit einer Nabe 20 verbunden ist. Die Nabe 20 ist auf einer Achse 21 befestigt, die in einem Stehlager 22 und in einem Halslager 23 drehbar gelagert ist. Oberhalb des letztgenannten Lagers ist auf der Achse 21 eine Riemscheibe 24 befestigt, mittels deren die Achse 21 in Umdrehung versetzt wird. Der Feldmagnet 2 ist derart angeordnet, daß der ringförmige Rahmen 6 während seiner Umdrehung zwischen den Polen des Feldmagneten hindurchgeht. Die Pole sind zu diesem Zweck entsprechend der Außen- bezw. Innenseite des Rahmens 6 geschweift. Der Trichter 15 ist derart Seitlich angebracht, daß das Gut durch das von den primären Magnetpolen 4, 5 erzeugte magnetische Feld hindurchfällt.
Für die Vorrichtungen nach den Fig. 1 bis 5 kann statt eines einzigen Paares primärer Magnetpole selbstverständlich eine beliebige Anzahl primärer Magnetpole verwendet werden.
In Fig. 6 wird schematisch eine dritte Ausführun'gsform dargestellt, bei welcher zwei nebeneinander gestellte Elektromagnete 2 zwei Felder erzeugen, in welchen je ein Rahmen 6 angeordnet ist, der mit sekundären Magnetpolen in derselben Weise wie nach Fig. 1 bis 5 versehen ist.
Es ist leicht ersichtlich, daß eine Scheidevorrichtung nach vorliegender Erfindung für jeden Fall Verwendung finden kann, wo es sich darum handelt, auf magnetischem Wege aus einem beliebigen Material magnetische Bestandteile auszuscheiden.
Wenn die sekundären Magnetpole in mehr als zwei Reihen angeordnet werden sollen, versieht man den Rahmen mit zwei oder mehreren Reihen senkrechter" oder ungefähr senkrechter Öffnungen, welche derart angeordnet werden, daß jede Öffnung in der einen Reihe einer Öffnung in der oder den anderen Reihen gegenübersteht, wobei man kurze Polstücke in den Rahmen zwischen den Reihen von Öffnungen derart anbringt, daß das eine Ende jedes Polstückes in einer öffnung der einen Reihe und dessen anderes Ende.in einer Öffnung der nahegelegenen Reihe frei zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Magnetischer Scheider, bei welchem die Scheidung des Gutes durch sekundäre, in einem durch das Magnetfeld bewegten Rahmen aus unmagnetischem Stoffe gelagerte Magnetpolstücke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem beweglichen Rahmen (6) zwei oder mehr einander parallele Reihen von sekundären Magnetpolstücken (13) angeordnet sind und zwischen je zwei gegenüberliegenden Polstücken (13) verschiedener Reihen eine Durchbrechung (12) in dem Rahmen (6) vorgesehen ist, so daß die magnetischen Teilchen des innerhalb des Magnetfeldes der primären Magnetpole (4, 5) durch die jeweilig unter der Aufgabevorrichtung befindliche Durchbrechung (12) des Rahmens fallenden Gutes von den an den Seiten dieser Öffnung (12) liegenden Magnetpolstücken (13) angezogen, infolge der Bewegung des Rahmens (6) unter Mitwirkung der Scheidewand zwischen der Öffnung (12) und der nächstfolgenden Öffnung (12) als Mitnehmer aus dem Bereich des Feldes der primären Pole (4, 5) getragen und je nach ihrer magnetischen Erregbarkeit früher oder später infolge des Schwindens des Magnetismus' der Polstücke (13) fallen gelassen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE140676C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6503344B2 (en) 1999-02-05 2003-01-07 Houghton Durferrit Gmbh Boronizing agent in paste form

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6503344B2 (en) 1999-02-05 2003-01-07 Houghton Durferrit Gmbh Boronizing agent in paste form

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