DE141130C - - Google Patents

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DE141130C
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clay
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knives
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C1/00Apparatus or methods for obtaining or processing clay
    • B28C1/10Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants
    • B28C1/14Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom
    • B28C1/20Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom for separating undesired admixed bodies, e.g. stones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des in der Patentschrift 85991 beschriebenen Tonreinigers, bei welchem der aus dem Mundstück austretende Tonstrang gegen eine rotierende Scheibe geleitet wird, von welcher der Ton in gereinigtem Zustande durch Adhäsion mitgenommen wird, während in der Tonmasse befindliche Steine und sonstige schädliche Beimengungen, wie Mergelknollen usw. in dem Arbeitsschlitz zwischen dem Mundstück der den Tonstrang erzeugenden Strangpresse und der rotierenden Scheibe zurückgehalten und durch ein Messersystem entfernt werden.
Bei der in der Patentschrift 85991 beschriebenen Konstruktion des Tonreinigers kann das rotierende Messersystem, welches zur Freihaltung des Arbeitsschlitzes dient, dadurch leicht in Unordnung geraten, daß die Messer zerbrechen oder verbogen werden. Die Ursache hiervon ist darin zu erblicken, daß die Steine durch die Messer nicht lediglich parallel dem Schlitz verschoben werden, sondern gleichzeitig unter dem Einfluß einer senkrecht zur Schlitzrichtung gerichteten Kraftkomponente stehen.
Zur Beseitigung dieses Übelstandes werden nach vorliegender Erfindung die rotierenden Messer durch geradlinig, parallel dem Schlitz bewegte Messer ersetzt. Wenn hierbei den Messern eine hin- und hergehende Bewegung erteilt wird, so ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Steine und dergl. nicht nur nach einer Seite, sondern nach beiden Seiten ausgeschieden werden.
Um die geradlinige Bewegung der Messer und die doppelseitige Ausscheidung der Steine in möglichst einfacher Weise durchzuführen, erwies sich die Anwendung eines Scheibenringes an Stelle einer vollen Scheibe als zweckmäßig, da eine volle Scheibe auf ihrem äußeren Teile, auf welchem die Reinigungsmesser arbeiten, weit mehr abgenutzt würde als in ihrem mittleren Teile und demgemäß allmählich ein mehr abgenutzter äußerer Scheibenring und ein wenig oder gar nicht abgenutzter vorstehender innerer Scheibenteil entstehen würde, durch welchen die Messer an ihrer Hin- und Herbewegung gehindert würden. Auch werden bei der Anwendung eines Scheibenringes umständliche Einrichtungen zur Fortleitung der ausgeschiedenen Steine entbehrlich.
Eine Ausführungsform des Tonreinigers mit hin- und hergehendem Messer für den Arbeitsschlitz ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem mittleren Querschnitt und in einer Vorderansicht dargestellt.
Mit α ist der vor dem Mundstück b liegende Teil einer Strangpresse bezeichnet. Das Mundstück trägt unterhalb seiner Austrittsöffnung einen nach unten geneigten Ansatz d, der als Gleitbahn für den austretenden Tonstrang dient. An dem Gleitstück d ist eine Klemmbacke 0 befestigt, welche zwischen sich und dem Gleitstück d eine einstellbare Platte (sogen. Stichblech) q hält. Der auf einer Welle c sitzende rotierende Scheibenkranz, gegen welchen der Tonstrang gepreßt wird, ist mit s bezeichnet. Die Scheibe s ist als Riemscheibe ausgebildet; s1 ist eine neben der Scheibe 5 angeordnete Losscheibe. Gegen den Scheibenkranz legt sich ein Abstreichmesser r, welches drehbar angeordnet ist und durch einen Gewichtsarm
gegen die Scheibenfläche gedrückt wird. Zwischen der Fläche des Scheibenkranzes und der Vorderkante der Platte q befindet sich ein freier Schlitz, der Arbeitsschlitz, dessen Breite durch Verstellung der Platte q geregelt werden kann. Die seitliche Begrenzung des vordersten Endes des Tonstranges erfolgt durch Klappen k kl, welche Arme h h1 mit Belastungsgewichten tragen. Mitzz1 sind Führungsflächen für ausgeschiedene Steine bezeichnet. Das hin- und hergehende Messer für den Arbeitsschlitz trägt die Bezeichnung m. Dasselbe empfängt seine hin- und hergehende Bewegung durch Vermittlung der Traverse t mit darin verschiebbar angeordnetem Messerhalter e, der Pleuelstangepl und des Kurbelzapfens p. Die Welle der Kurbel ρ ist in einem Bock / des Gestelles gelagert. Der Antrieb der Kurbelwelle erfolgt von der Welle c des Scheibenkranzes s aus
ao durch Vermittlung von Zahnrädern ^ ^1.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Tonreinigers ist die folgende:
Von der vorderen Fläche des gegen den Scheibenkranz s gedrückten Tonstranges wird von dem Scheibenkranz durch Reibung eine dünne Schicht mitgenommen und durch den Arbeitsschutz hindurchgeführt. Diese Tonschicht wird von der Scheibenfläche durch das Messer r abgestrichen. Die im Ton enthaltenen Steine und Knollen werden von der Platte q oberhalb des Schlitzes zurückgehalten. In dem Arbeitsschlitz wird das Messer m hin- und herbewegt. Dasselbe schiebt hierbei die auf der Vorderkante der Platte q oder im Arbeitsschlitz sitzenden Steine abwechselnd nach der einen und nach der anderen Seite (vergl. Fig. 2), wo sie unter Anhebung der Klappe k ausgeschieden werden.
Die vorbeschriebenen Einrichtungen können ohne wesentliche Änderungen beibehalten werden, wenn beide Seiten der Scheibe 5 als Arbeitsflächen benutzt werden.
Auch kann die Vorrichtung zur Erzeugung der hin- und hergehenden Bewegung des Messers m durch eine beliebige andere dasselbe bewirkende Konstruktion ersetzt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Tonreiniger mit rotierender Scheibe, gegen deren Fläche sich das zu reinigende Material legt, und von welcher es durch einen mit Hülfe von Messern freigehaltenen Schlitz hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die (oder das) Reinigungsmesser im Arbeitsschlitz in geradliniger Richtung bewegt werden.
2. Tonreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsmesser im Arbeitsschlitz vorwärts und rück- wärts bewegt werden, zum Zwecke, Steine und andere Verunreinigungen nach beiden Seiten hin auszuscheiden.
3. Tonreiniger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe als Scheibenring ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE141130C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5479911A (en) * 1994-05-13 1996-01-02 Kulicke And Soffa Investments Inc Diamond impregnated resinoid cutting blade

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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