DE142142C - - Google Patents

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DE142142C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine elektromagnetische Hülfsbremse für Straßenbahnwagen und andere Fahrzeuge, welche, ohne nachteilig auf die Schienenbahn oder die Fahrbahn einzuwirken, bei nahender Gefahr ein äußerst rasches Stillsetzen der Fahrzeuge ermöglicht.
Damit die Bremse keine Lockerungen der Schienenstöße verursachen kann, ist sie im Gegensatz zu den bekannten ähnlichen Bremsen, bei welchen die Bremsschienen magnesiert werden, so gebaut, daß der Bremswiderstand nur durch Reibung hervorgerufen wird und demnach die Fahrschienen während des Bremsens keine andere Beanspruchung erfahren, als bei normaler Fahrt.
In der Zeichnung ist Fig. ι der Längsschnitt eines elektrischen Straßenbahnwagens;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Bremsvorrichtung;
Fig. 3 ein teilweiser Grundriß derselben.
Die Bremsbacken der Hülfs- oder Notbremse werden durch Schienen α gebildet, die von senkrecht verschiebbaren Bolzen b in angemessener senkrechter Entfernung von den Fahrschienen d gehalten werden.
Mit dem oberen Ende sind die Bolzen b an
Schienen g befestigt, die quer unter dem Wagenuntergestell angeordnet sind und sich an den Enden in Hängearmen k senkrecht verschieben können.
Diese am Vorder- und Hinterteil des Wagens
gehaltenen Schienen g bilden die Anker der Elektromagnete p, welche von Querschienen h getragen werden, die mit den Hängearmen k in fester Verbindung stehen.
An Stelle der Elektromagnete können natürlich auch Solenoide in Anwendung kommen, deren Kerne an der Querschiene g festzulegen wären.
Während der Fahrt wird das Bremsgestell ab g von Federn f getragen, derart, daß die Bremsschienen α sich in angemessener Entfernung von den Fahrschienen d befinden.
Vorteilhaft werden die Elektromagnete ρ bezw. die Solenoide mit dem Wagenschalter so verbunden, daß nach bewirktem Ausschalten des Antriebsmotors durch entsprechendes weiteres Zurückdrehen der Schalterkurbel Strom nach den Magneten geleitet wird, diese also erregt werden und nun die Schiene g unter Überwindung der Federn f niederziehend bewirken, daß sich die Bremsschienen α in ihrer ganzen Länge auf die Fahrschienen d aufsetzen, wodurch eine sofortige Stillsetzung des Fahrzeuges veranlaßt werden kann.
Je nach der Stärke des eingeleiteten Stromes kann die Bremsung plötzlich oder allmählich sich steigernd vorgenommen werden.
Vorteilhaft werden die Bremsschienen mit einem weichen Belag versehen, welcher sich auswechseln läßt.
Bei normaler Fahrt kann die übliche Handbremse, welche neben der Hülfsbremse am Wagen beibehalten werden soll, in Anwendung kommen, denn die sehr nachhaltig wirkende Hülfsbremse ist nur bestimmt, bei plötzlicher Gefahr die sofortige Stillsetzung des Fahrzeuges zu veranlassen und somit Unglücksfälle zu verhüten, da die langen Bremsschienen im Verein mit den Elektromagneten eine solche
hohe Bremswirkung äußern, daß selbst bei schnellster Fahrt eine fast augenblickliche Stillsetzung des Wagens herbeigeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektromagnetische Hülfsbremse für elektrische Straßenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung des ίο Wagens senkrecht über den Fahrschienen (d) nicht magnetisierbare Bremsschienen (a) federnd und senkrecht verschiebbar gehalten werden, deren Verbindungsschienenfg)' derart unter dem Einfluß von Elektromagneten (p) bezw. Solenoiden stehen, daß mit der Erregung der letzteren die Verbindungsschienen nach unten angezogen und dadurch die Bremsschienen (a) auf die Laufschienen (d) niedergedrückt werden, zu dem Zweck, eine Bremsung zu bewirken, ohne die Fahrschienen magnetisch zu beanspruchen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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