DE647870C - Bremsanordnung fuer elektrische Fahrzeuge - Google Patents

Bremsanordnung fuer elektrische Fahrzeuge

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DE647870C
DE647870C DEA71130D DEA0071130D DE647870C DE 647870 C DE647870 C DE 647870C DE A71130 D DEA71130 D DE A71130D DE A0071130 D DEA0071130 D DE A0071130D DE 647870 C DE647870 C DE 647870C
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DE
Germany
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braking
brake
excitation
dependent
eddy current
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Expired
Application number
DEA71130D
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English (en)
Inventor
Ernst Dozler
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/003—Dynamic electric braking by short circuiting the motor
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/24—Electrodynamic brake systems for vehicles in general with additional mechanical or electromagnetic braking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Eremsanordnung für elektrische Fahrzeuge Die Bei*agen zu elektrisch durch Kurzschlußbrems-ung der Motoren gebremsten Triebwagen sind häufig mit Solenoidreibungsbremsen ausgerüstet, deren Solenoide von dem durch die Motoren des Triebwagens erzeugten Bremsstrom gespeist werden. Man erreicht damit den sehr wichtigen Vorteil, daß die Bremswirkung der ' mechanischen Sölenoidbrenisen ohne besondere Steuergeräte der Bremswirkung der Triebmotoren selbsttätig angepaßt bleibt. Da die mechanischen Solenoidbremsen - einem dauernden Verschleiß unterlibgen und da sie ferner durch zu starke Ingebrauchnalime zum Feststellen derAchsen neigen, wurde an ihrer Stelle die- Verwendung von Wirbelstrombrernsen vorgieschlagen. Es Hegt nahe, ihre Erregung ebenfalls durch den Bremsstrom der Triebniotoren bewirken zu lassen, um von anderen Spannungsquellen unabhängig zu sein und um für sie keiner besonderen Regelungseinrichtungen zu bedürfen. Die Wirbelstrombremsen weisen aber den Nachteil auf, daß ihr Bremsmoment in erheblichem Maße von der Drehzahl abhängig ist. Nach dem derzeitigen Stand der Kenntnisse von den Vorgängen in Wirbelstrombremsen ist ein sehr starker Anstieg des Bremsmomentes mit fallender Drehzahl bis zu einer bestimmten Drehzahl herab, bei welcher die Umkehrung der Beziehungen beginnt, verbunden. Diese Verhältnisse lassen sich aus den graphischen Darstellungen in der Abb. i entnehmen. Die Kurve M, stellt den Verlauf des Bremsmomentes in Abhängigkeit von der Drehzahl bei einer bestimmten gleichbleibenden Erregung dar, d.h-. unter der Bedingung, daß der Strom in den Erregerwicklungen der Wirbelstrombremse unveränderlich bleibt.
  • Durch die Erfindung wird nun über einen großen Drehzahlbereich eine gleichbleibende Bremswirkung der Wirbelstrombremse erzielt, und zwar dadurch, daß außer der nur von der Klemmenspannung des bremsenden Motors abhängigen Erregerwicklung bei der Wirbelstrombrenise noch eine nur vom Kurzschlußbrenisstroin des M-otors abhängige, der ersten entgegenwirkende Erregerwicklung angeordnet ist, die erst unterhalb einer bestimmten Klemmenspannung des bremsenden Motors eingeschaltet wird. Die Einsclialtung dervom Kurzschlußbremsstroni durchflossenen Erregerwicklung geschieht durch ein SpannungsreIais, da dieses unabhängig von der jeweiligen Stromstärke bei der richtigen Spannung anspricht.
  • Es sind schon Bremsanordnungen für elektXische Fahrzeuge bekanntgeworden, bei welchen eine Wirbelstrombremsie von in Kurzschlußbremsschaltung willkürlich auf Stromstärke geregelten Maschinen gespeist wird. Dabei ist jedoch die Erregung der Bremse nur vom Strom des Breinsgenerators abhängig. Die Einschaltung der Bremse geschieht zwar durch einen Differentialapparat in Abhängigkeit von der Klen-imenspannungdes Breinsgenerators, doch ist dies einwesentlich anderer Vorgang als bei der erfindungsgemäßen Bremsanordnung. Hierbei erfolgt nämlich die Erregung der Bremse durcheinen Strom, der ausschließlich von der Klemmen-. spannung des Bremsgenerators über dessen ganzen Drehzalilbereich abhängig ist. Effie# andere vorveröff,--ntlichte Bremsschaltung weist zwar ebenfalls außer einer Stromabhängigkeit auch eine spannun,-sabhängige Erregung auf. Doch sind diese beiden Erregunn dabei nicht in Gegenverbundschaltung ge 0' ..elegt. Deshalb ist auch hierbei das Bremsmoment -nicht von der Drehzahl der Fahrmotoren unabhängig, da die Breinskennlinie der Wirbelstrombremse in ihrem ersten Teil ein umgekehrtes Verhalten aufweist wie der gesch windigkeitsabhängige Verlauf des Reibungsbeiwertes der bekannten Schienenbremse.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abb. 2 dargestellt. _a ist der Anker des in Kurzschlußbremsting betriebenen Motors, b das Feld des Motors. Die Motorklemmen sind mit c und d bezeichnet. e ist der Kurzschlußbremswiderstand, j der vom Kurz. schlußbremsstrom durchflossene Widerstand, zu welchem die stromabhängige Erregerwicklungg der Wirbelstrombreinsei parallel geschaltet ist. Parallel züm Motora, b ist die Erregerwicklungh mit den Klemmenc',d' geschaltet. Diese Err.-gerwicklung der Wirbelstrombrems,- ist also in eindeutiger Weise von der Kleinnienspannung des Motors a, b abhängig. In gleicher Weise ist die Spulek des Spannungsrelaisl von der Klermnenspannung des Motors beeinflußt. Wie durch die Kuppelleitungen angedeutet ist, befindet sich die Wirbelstrombremse im Beiwagen. Sie kann aber auch im Triebwagen angeordnet sein.
  • Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist ans den Schauliiiien nach der Abb. i zu entnelimcn. Die Scbaulinien sind auf gleichbleibenden Strom des bremsenden Motors bezogen. Von dieser Annahme muß man ausgehen, da im Grenzfalle die Kurzschlußbremsung über den gesamten Drehzahlbereich gleichbleibendes Moment, also unveränderlichen Strom, aufweisen muß. Unter dieser Voraussetzung ist die Erregung der bremsenden Motoren gleichbleibend und daher deren Klemmenspannung unmittelbar proportional der Drehzahl. Also ist auch die von der Spannung abhängige Erregung der Wirbelstrombreinse der Geschwindigkeit des Fahr. zeugs proportional. Die Geschwindigkeit bzw. Drehzahl ist als Abszisse aufgetragen, daher ist die Scbaulinie für die s annungsabhängigie p t' Erregung eine durch den Nullpunkt gehendt, Z, Z> Gerade. Diese Gerade ist in der Zeichnung, mit E, bezeichnet. Die gleichbleibende Erregung, auf welche die Schauliiiie M, bezogen ist, hat die Größe E, 1, welche in der Zeichnung ,gleichfalls eingetragen ist.
  • Von der höchsten Drehzahl bis herunter zur ,prehzaliln, ist dic Erregung l#cdiglich von Z, 211 "*r Ankerkleminenspannung abhängig, da aas Spannungsrelaist so eingestellt ist, daß es erst bei der der ErregungEi eiitspr,ei7beTiden Motorspannung abfällt. Vom Beginn der Bremsung bei der höchsten Geschwindigkeit bis zur Abbremsung auf die Drehzahln, hat also die Erregung die durch die GeradeE, angegebenen Werte. Für die Erregung E, folgt das Bremsmoment der SchaulinieM,. Da aber die spannungsabhängige Erregung und der Wert ist, wobei K und I(' Verhältniszahlen sind, so ergibt sich für B = I( eK'. E, # unveränderlich. Das heißt also, daß der Wert B für denjenigen Geschwindigkeitsbereich unveränderlich ist, in welchem die Bremsmomentlinie Al, die hyperbolische Form hat. Diese Abhängigkeit des Bremsmomentverlaufs von der Drehzahl ist in der Schaulinie M, veranschaulicht.
  • Ist der Wagen bis auf die Drehzahl til abgebremst, dann ist die Spannung so niedrig, daß das Spannungsrelais 1 abfällt und seinen Kontakt ni schließt. Hierdurch ist die stromabhängige Erregerwicklung g der Wirbelstrombremse 1 eingeschaltet. Wie in der Zeichnung durch Pfeile angedeutet ist, wirken die beiden Erregerwicklungenh und g einander entgegen. In der Abb. i ist daher die stromabhängige Erregung Ei als eine unterhalb der Abszissenachse liegende waag-erechte Linie dargestellt. Die Gesamterregung, also die Summe der ErregungenE, und Ei, ist durch die Gerade E, dargestellt. Der absolute Betrag der Erregung steigt also unterhalb der DrühzahIni stetig an. Das Bremsmoment, bezogen auf gleichbleibende Erregung (Kurve Mj, fällt im gleich-en Bereicli stark ab, so daß die ansteigende Erregung gemeinsam mit der abfallenden Momentenkennlinie über einen erheblichen Geschwindigkeitsbereich ein nicht allzu stark abfallendes Bremsmomelit ergibt. Das Bremsmoment steigt sogar zunächst an, bleibt dann noch eine Zeitlang in der Nähe des Höchstwertes und fällt erst in der Nähe des Stillstandes auf den Wert Null.
  • Legt man einen kleineren Bremsstromwert zugrunde, dann bleiben die Verhältnisse grundsätzlich die gleichen. Die SchaulinieM, wird lediglich in der waagerechten Richtung nach Maßgabe des Bremsstromes gestreckt. Außerdem ist der Anstieg der ErregungE, flacher, da die Spannungskermlinie des Motors ebenfalls wegen der gering-,ren Erregung flach verläuft. Der Wendepunkt der neuen Schaulinie M, würde demn.#ich etwas nach rechts fallen, also bei einer höheren Drehzahl als der Drehzahlii, liegcn. Da aber auch infolge des flacheren V-#Haufes der Spannungslinie die Ansprechspannung des Spannungsrelais 1-nach rechts, d.h, auf eine höher-, Drehzalfl, verschoben ist, ergibt sich, #daß, dieses Spannungsrelais wieder, also auch bei niedrigerem Bremsstrom, beim Umkehrpunkt der Schaulinie M, anspricht, daß also die Momentenlinie einen ähnlichen Verlauf hat wie bei der in Abb. i angenommenen Stromstärke. Soll im unteren Geschwindigkeitsbereich eine kräftige Bremswirkung länger aufrechterhalten werden, so können erfindungsgemäß magnetische Sättigungserscheinungen herangezogen werden. Werden beispielsweise die freien Polenden der Erregung vor dem Luftspalt zwischen ihnen und der Bremstrommel oder -Scheibe durch einen schmalen magnet#§chen Neb:enschluß überbrückt, so tritt folgendes ein.-Bei geringergGesamterr#egung der vereinigten Schaltung (Fahrgeschwindigkeit NI) ist der magnetische Nebenschluß wenig gesättigt. Er entzieht dem Gesamtfluß einen angemessenen Teil, während der verbleibende Teil über den Luftspalt in dem Bremsanker übertritt, um dort nach Maßgabe der Auslegung wirksam zu sein. Steigert sich die Erreg4ng mitabnehmender Fahrgeschwindigk-eit, so erreicht der magnetische Nebenschluß allmählich seine Sättigungsgrenze, so daß ein ,größerer Anteil des Gesamtflusses über den Luftspalt gedrängt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHF: i. Bremsanordnung für elektrische Fahrzeuge, bei welcher eine * Wirb;clstrombremst von den in der, Kurzschlußbrems-.Schaltung willkürlich auf Bremskraft geregelten Triebmotoren gespeist wird und ihre Erregung teilweise von der Klemmenspannung der Triebmotoren abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß außer der nur von der Klemmenspannung des bremsenden Motors abhängigen Erregerwicklung (h)- bei der Wirbelstrombremse (i) noch eine nur vom Kurzsclilußbremsstrom abhängige, der erstereü entgegenwirkende Erregerwicklung (g) angeordnet ist, die erst unterhalb einer bestimmten- Klemmenspannung des bremsenden Motors (a, b) eingeschaltet wird.
  2. 2. Bremsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich, in welchem beide Erregerwicklungen gemeinsam wirksam sind, die stromabhängige Erregerwicklung (g) die spannungsabhängigg Erregerwicklung (h) überwiegt. 3. Brernsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß magnetische Sättigungserscheinungen bei der Wirbelstrombremse zur Anwendung ge- langen. 4. Bremsanordnung nach Ansprach i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Polenden der Wirbelstrombremse durch ein-en magnetischen Nebenschluß überbrückt -sind.
DEA71130D 1933-08-11 1933-08-11 Bremsanordnung fuer elektrische Fahrzeuge Expired DE647870C (de)

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