DE1424718B2 - Nachrichtenuebertragungsanlage mit einer datenverarbeitungszentrale und mehreren unterzentralen - Google Patents

Nachrichtenuebertragungsanlage mit einer datenverarbeitungszentrale und mehreren unterzentralen

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DE1424718B2 DE19621424718 DE1424718A DE1424718B2 DE 1424718 B2 DE1424718 B2 DE 1424718B2 DE 19621424718 DE19621424718 DE 19621424718 DE 1424718 A DE1424718 A DE 1424718A DE 1424718 B2 DE1424718 B2 DE 1424718B2
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Description

5. Nachrichtenübertragungsanlage gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle angeschlossenen Unterzentralen' (U2, E/3) mit einer eigenenSendebeginn-Erkennungsschaltung (SB-E) ausgerüstet sind, mit Ausnahme der Unterzentrale (Ul), die auf das von, der Datenyerarbeiturigszentrale (DVZ) gegebene Sendebeginnzeichen mit Adresse zuerst übertragen soll.
6. Nachrichtenübertragungsanlage gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Unterzentralen (Ul bis U3) mit Sendebeginn-Erkennungsschaltungen (SB-E) ausgestattet sind.
Die Erfindung betrifft eine Nachrichtenübertragungsanlage zur Übertragung von Nachrichten zwischen einer Datenverarbeitungszentrale und mehreren parallel angeschalteten Unterzentralen, an die jeweils wenigstens eine Endstelle (Eingabe/4.usgabe-Endstelle) angeschlossen ist, wobei die Datenverarbeitungszentrale beim Abrufen von Eingabenachrichten aus den Endstellen durch die Unterzentralen entlastet wird, um die Datenverarbeitungszentrale für interne, meist mit hoher Geschwindigkeit ablaufende Operationen freizumachen.
Nach dem bekannten Stand der Technik werden die Adressierfunktiöneri zum Abruf von Nachrichten, die aus Endstellen zur Datenverarbeitungszentrale durchgegeben werden sollen, mehr oder weniger ausschließlich durch die Datenverarbeitungszentrale selbst durchgeführt. Ein beträchtlicher Teil der verfügbaren Arbeitszeit der Datenverarbeitungszeiitrale wird dabei den Abruf- und Rückmeldevorgängen gewidmet.'
Im USA.-Patent 2 584 739 ist für die Nachrichtenabrufsteuerung aus einzelnen Endstellen die Verwendung von Zählern beschrieben. Nachteilig ist dabei, daß die Fortschaltimpulse für diese Zähler jedoch von der Datenverarbeitungszentrale selbst gewohneii werden. Somit ist eine echte Entlastung der Datehver arbeitungszentrale bei der Nachrichtenabruf steuerung nicht gegeben. " " "'" "'"
Der Vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, der Datenverarbeitungszentrale' eine Entlastung dadurch zu gewähren, daß ein wesentlicher Anteil der Nachrichtenabrufsteuerurig durch Unterzentralen, die zwischen" der ' Pätenverarbeitungszentrale und den äußenliegenden Endstellen^vorgesehen sind, übernommen wird. Die Datenverarbeitungszentrale gibt nur ein Abrufbeginnsignal; ansonsten gibt "sie keine einzelnen Abrufbefehle für die
Unterzentralen oder Endstellen;1 ""
Diese Aufgabe wird erfindüngsgemäß dadurch gelöst, daß über den Ausgangskänal die Datenverarbeitungszentrale ein an eine Unterzentrale adressiertes Sendebeginnzeichen gibt; daß die aufgerufene Unterzentrale auf die Eingabe der Nachrichten von an sie angeschlossenen Endstellen über' den gemeinsamen
ίο Eingängskänal zur 'DatehVerarbeitungsZehtrale ein Sendebeginnzeichen über diesen Eingangskanal an alle Unterzentralen folgen läßt und daß die Unterzentralen durch eine ' Reihenfolgesteuerung nacheinander zum Senden aufgefordert werden, wenn von der jeweils vorher übertragenden Unterzentrale am Ende ihrer Nachrichtendurchgabe wiederum ein Sendebeginnzeichen gegeben und damit ihre eigend Übertragung beendet wird.
' In jeder Unterzentrale kann eine Zeichenkennungsschaltung vorgesehen sein, die das' von der Datenverarbeitungszentrale gegebene Sendebeginnzeichen und gegebenenfalls die damit übertragene eigene Adresse erkennt und in diesem Falle einen Start-Befehl an eine zugehörige Übertragungsleiteinrichtung gibt, welche ihrerseits zur Durchgabe der in den angeschalteten Endstellen anstehenden Nachrichten an die Datenverarbeitungszentraie auffordert, daß die Übertragungsleiteinrichtung anschließend über den gemeinsamen Eingangskanal an alle Unterzentralen ein sekundäres Sendebeginnzeichen ohne beigeordnete Adresse gibt und daß dieses sekundäre Sendebeginnzeichen durch in den Unterzentralen vorgesehene Sendebeginn-Erkennungsschalturigen aufgenommen wird, welche daraufhin entsprechend einer vörgesehenen Übertragungsreihenfolgesteuerung hilfsweise den Start-Befehl an die eigenen Übertragungsleiteinrichtungen geben. ' !
' Gemäß weiterer Ausgestaltungen der Erfindung sind zwei solcher Sendebeginn-Erkennungsschältüngen angegeben. Deren erste Ausführungsart ist mit einem Reihenfolge-Zähler ausgestattet, der"mit digitalen ' Mitteln bestimmt, welche "Unterzentrale als nächste übertragen soll. Die zweite Lösung der Sendebeginn-Erkennungsschaltungen benutzt für die Reihenfolgesteuerung der einzelnen Unterzehtralen mohostabile Kippschaltungen, welche in den Sendebeginn-Erkennungsschaltungen der einzelnen Unterzentralen verschieden lange Kippzeiten aufweisen, also nut analogen Mitteln die Reihenfolge bestimmen.
Die Nächrichtenübertragungsänlage kann so aufgebaut werden, daß alle angeschlossenen Unterzenträlen mit einer eigenen Sendebeginn-Erkennungsschältung ausgerüstet sind, mit Ausnahme der Unterzentrale, die auf das von der Datenverarbeitungszentrale gegebene Sendebeginnzeichen mit Adresse zu-
"' erst übertragen soll." " " "
Eine ändere Ausgestaltung der Nachrichtenübertragungsanlage ist dadurch gegeben, daß alle Unterzentralen nut Sendebeginn-Erjcennungsschaltungen ausgestattet sind. Dabei kann jede'Unterzentrale, z. B. im Falle besonderer Dringlichkeit, als erste von der Datenverarbeitungszentraie' mit Sendebeginnzeichen und Adresse zum Senden veranlaßt werden. Alle .übrigen Unterzentraien schließen sich dann automä-
tisch in der vorgegebenen Reihenfolge mit ihrer ]έ-weiiigen Übertragung an;
An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel einer mit Trägerfrequenzen arbeitenden
Nachrichtenübertragungsanlage mit drei Unterzentralen gemäß der Erfindung erläutert. Ob die Signalübertragung mit trägerfrequenten Wechselspannungen oder mit einem Gleichstromträger durchgeführt wird, ist für den Gegenstand der vorliegenden Erfindung unerheblich. Des weiteren werden die beiden bereits genannten Arten von Sendebeginn-Erkennungsschaltungen beschrieben.
F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Nachrichtenübertragungsanlage ;
F i g. 2 stellt eine Sendebeginn-Erkennungsschaltung mit einem Reihenfolge-Zähler für die Übertragungsfolgesteuerung dar;
F i g. 3 zeigt eine Sendebeginn-Erkennungsschaltung mit einer monostabilen Kippschaltung für die Übertragungsfolgesteuerung.
Fig. 1 zeigt eine DatenverarbeitungszentraleDVZ, welcher ein Signalumwandler SU 4 zugeordnet ist. Mittels eines Modulators M wandelt der Signalumwandler SU 4 die von der Datenverarbeitungszentrale DVZ gesendeten Signale in eine Form um, die für die Übertragung auf einem Ausgangskanal K 2 geeignet ist. Über einen Eingangskanal Kl empfangene Nachrichten werden mittels eines Demodulators D im Signalumwandler SU4 in die Form zurückverwandelt, welche für die Datenverarbeitungszentrale DVZ festgelegt ist. Über den Ausgangskanal KI werden Demodulatoren D der Signalumwandler SUl, SU2 und SU3 der drei angeschlossenen Unterzentralen t/l bis £73 erreicht. Ein von der Datenverarbeitungszentrale DVZ gegebenes primäres Sendebeginnzeichen mit der Adresse der Unterzentrale Ul wird über den Ausgangskanal K2 von allen Unterzentralen Ul bis t/3 aufgenommen, jedoch vermittels einer Zeichenerkennungsschaltung ZES in der Unterzentrale U1 als besonders an sie gerichtet erkannt. Die Zeichenerkennungsschaltung ZES in der Unterzentrale U1 gibt darauf einen Start-Befehl an ihre zugehörige Übertragungsleiteinrichtung ÜLE, welche die Durchgabe von in angeschalteten Endstellen ES 1 bis ES 3 anstehenden Nachrichten zur Eingabe in die Datenverarbeitungszentrale DVZ erfolgen läßt. Ein Modulator M des Signalumwandlers SU1 setzt dabei die einzugebenden Nachrichten in eine für den Eingangskanal Kl geeignete Form um. Die Datenverarbeitungszentrale DVZ empfängt über den Demodulator D des Signalumwandlers SU4. Parallel dazu empfangen ebenfalls Hilfsdemodulatoren DH der Unterzentralen U2 und i/3, welche die an die Datenverarbeitungszentrale DVZ eingehenden Nachrichten jedoch nicht berücksichtigen, um so mehr aber vermittels ihrer Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E das im Anschluß an die Nachrichten der Endstellen ESl bis £53 durch die Unterzentrale Ul angehängte sekundär gegebene Sendebeginnzeichen ohne Adresse und die darauffolgende Ausschaltung des Trägers erkennen lassen.
Die Funktion einer Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E wird an Hand des Beispieles gemäß F i g. 2 erläutert. Das von der Datenverarbeitungszentrale DVZ gegebene primäre Sendebeginnzeichen mit der Adresse der Unterzentrale t/l wird von allen Demodulatoren D der Unterzentralen Ul bis i/3 aufgenommen. Dabei wird über eine Leitung +SSB in F i g. 2 mit Hilfe eines Inverters / ein Reihenfolge-Zähler RFZ in der Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E der Unterzentralen i/2 und i/3 gelöscht und ein Wartetrigger WTR gesetzt. Sobald die erste Unterzentrale i/l mit der Übertragung beginnt, wird mittels eines Signals +S Träger über die entsprechende Leitung gemäß F i g. 2 eine monostabile Kippschaltung MK angestoßen und dadurch über eine S Oderschaltung — V der Reihenfolge-Zähler RFZ um eins weitergeschaltet. Parallel hierzu wird durch das Signal +5Träger über einen Inverter/ und eine Oderschaltung — V ein Begrenzer BGR wirksam gemacht und der Wartetrigger WTR gelöscht, welcher
ίο seit dem primären, von der Datenverarbeitungszentrale DVZ gegebenen Sendebeginnzeichen über den anderen Eingang der Oderschaltung — V vor dem Eingang des Begrenzers BGR diesen wirksam gehalten hatte. Mit jedem Einschalten des Trägers durch eine übertragende Unterzentrale Ul bis i/3 wird der Begrenzer BGR erneut eingeschaltet und gleichzeitig über die monostabile Kippschaltung MK und den Oderschalter — V der Reihenfolge-Zähler RFZ um eins weitergeschaltet. Ein dem Ausgang des Reihenfolge-Zählers RFZ zugeordneter Entschlüßler DEC erkennt einen für jede Unterzentrale i/2, t/3 verschieden bestimmten Zählerstand und macht bei Erreichen dieses Zählerstandes den ersten Eingang eines Undschalters + A wirksam. Bei Beendigung der Übertragung, die den Reihenfolge-Zähler RFZ um eins weiterschreiten ließ, schaltet das erlöschende Signal über die Leitung +S Träger einen Inverter / vor dem zweiten Eingang des Undschalters + A aus, macht somit den Undschalter -\-A voll wirksam und gibt über seinen Ausgang ein —S Start-Signal über eine Oderschaltung — V am Ausgang der Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E und bewirkt somit ein Signal -j- S Start für die Übertragungsleiteinrichtung ÜLE. Dieses +S Start-Signal geht von der gleichen Oderschaltung — V aus, welche an ihrem zweiten Eingang in der Unterzentrale t/l von der Zeichenerkennungsschaltung ZES ein Signal — SSB-ZES zugeführt bekommt, wenn ein primäres Sendebeginnzeichen von der Datenverarbeitungszentrale D VZ mit Adresse von der Unterzentrale i/l erkannt wird. Das Signal +S Start läßt die Übertragungsleiteinrichtung ÜLE in Tätigkeit treten und bewirkt damit die Übertragung der gegebenenfalls in der angeschalteten Endstellengruppe ESl bis ES 3, ES 4 bis ES 6 oder ES 7 bis ES 9 anstehenden Nachrichten.
Für den Fall, daß bei einer Unterzentrale, welche durch ihre Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E zum Senden aufgefordert wird, in der zugehörigen Endstellengruppe keine zur Datenverarbeitungszentrale DVZ durchzugebenden Nachrichten anstehen, ist eine besondere Vorkehrung getroffen, welche den Übergang zur nächsten Unterzentrale bewirkt. Der bereits genannte Begrenzer BGR liegt mit seinem Ausgang parallel zum Ausgang eines Multivibrators MV. Solange der Begrenzer wirksam ist, weil entweder der Wartetrigger WTR vor dem Übertragen der ersten Unterzentrale i/l noch nicht gelöscht ist oder der Träger durch eine Unterzentrale t/l bis t/3 gesendet wird, was der Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E über die Leitung +S Träger mitgeteilt wird, ist der Multivibrator MV an seinem Ausgang blockiert. In der Trägerpause, zwischen zwei aufeinanderfolgend sendenden Unterzentralen t/l/ t/2 oder U2/U3 wird der Begrenzer jedoch gesperrt,
an seinem Ausgang unwirksam, und somit der Multivibrator MV freigegeben. Wenn eine vorhergehend sendende Unterzentrale t/l oder t/2 ihre Sendung beendet, den Träger ausschaltet und damit der Und-
schalter + A, der hinter dem Entschlüßler DEC angeordnet ist, wirksam wird, somit das +S Start-Signal zur eigenen Übertragung auffordert, addiert ein HilfsZähler HZ die Impulse des Multivibrators MV auf, nimmt somit eine Zeitzählung vor und gibt entsprechend dem an seinem Ausgang gewählten Anschluß zum vorgegebenen Zeitpunkt einen Impuls an den Reihenfolge-Zähler RFZ über den vor ihm angeordneten Oderschalter - V ab. Der Hilfs-Zähler HZ bewirkt also, daß nach einer bestimmten, begrenzten Zeit der Reihenfolge-Zähler RFZ hilfsweise um eins weitergeschaltet wird. Dabei sorgt der Entschlüßler DEC dafür, daß das eigene +5 Start-Signal abgebrochen wird. Die hilf sweise Weiterschaltung des Reihenfolge-Zählers RFZ erfolgt gleichzeitig in allen mit Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E ausgestatteten Unterzentralen t/2 und t/3. Entsprechend der Stellung des Reihenfolge-Zählers RFZ und dem dahinter befindlichen Entschlüßler DEC wird nun in der nachfolgenden Unterzentrale t/3 das +5 Start-Signal zur dortigen Ubertragungsleiteinrichtung ÜLE gegeben. Diese läßt ihren Sender 5 darauf mit der Übertragung der angeschalteten Endstellengruppe ES 7 bis £59 beginnen. Das Einschalten des Trägers bewirkt in allen Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E über die monostabile Kippschaltung MK wiederum ein nochmaliges Fortschalten des Reihenfolge-Zählers RFZ und parallel dazu die Löschung des Hilfs-Zählers HZ.
Die beschriebene Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E wird in der Unterzentrale U1, die immer als erste von der Datenverarbeitungszentrale DVZ mit Adresse und Sendebeginnzeichen über den Ausgangskanal KT. zur Übertragung aufgefordert wird, nicht benötigt. Es können aber alle vorgesehenen Unterzentralen t/l bis t/3 gleichermaßen mit Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E ausgestattet werden. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß jede der Unterzentralen !71 bis i/3 als erste von der Datenverarbeitungszentrale DVZ zur vorrangigen Sendung adressiert werden kann und sich dann die übrigen Unterzentralen !71 bis t/3 entsprechend der durch ihre Reihenfolge-Zähler RFZ und Entschlüßler DEC gegebenen Auswahl anschließen.
An Stelle der Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E mit Zählersteuerung gemäß F i g. 2 läßt sich eine Nachrichtenverarbeitungsanlage der gemäß F i g. 1 beschriebenen Art ebenfalls mit Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E entsprechend Fig. 3 mit vermindertem Aufwand aufbauen. Die Funktion einer solchen vereinfachten Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E sei im folgenden beschrieben. Das am Ende der Sendung einer vorangehend übertragenden Unterzentrale t/l oder t/2 über den Eingangskanal Kl gegebene sekundäre Sendebeginnzeichen wird durch alle angeschalteten Hilfsdemodulatoren DH aufgenommen, in nicht näher beschriebenen Sendebeginn-Erkennungskreisen analysiert und ein Impuls über eine Leitung +SSBS gemäß Fig. 3 einem Sendebeginn-Erkennungstrigger SB-ERK zugeführt. Dieser wird damit eingeschaltet und startet den Ablauf einer monostabilen Kippschaltung MK. Am Ende ihrer Kippzeit gibt diese monostabile Kippschaltung MK einen Impuls zu einer Torschaltung ST-ERK ab, welche einen Trigger mit Undschaltungseingang verkörpert. Diese Torschaltung ST-ERK kann nur dann durch den von der monostabilen Kippschaltung abgegebenen Impuls gesetzt werden, wenn noch kein Träger über den gemeinsamen Eingangskanal K1 gesendet wird. Der trägerfreie Zustand wird dem zweiten Eingang der Torschaltung ST-ERK über eine Leitung—5Träger gemäß Fig. 3 mitgeteilt. Wenn die Torschaltung ST-ERK gesetzt wird, gibt sie ein — S Start-Signal ab. Dieses wird einer Oderschaltung —V zugeführt und in das +5 Start-Signal, ebenso wie in Fig. 2, umgewandelt. Das +5Start-Signal läßt wiederum die Ubertragungsleiteinrichtung ÜLE
ίο anlaufen und leitet damit die Übertragung von Nachrichten aus der angeschalteten Endstellengruppe ein. Bei Durchgabe der gegebenenfalls anstehenden Nachrichten wird über eine Leitung Start RS in F i g. 3 die Torschaltung ST-ERK gelöscht und am Ende der Übertragung wiederum ein sekundäres Sendebeginnzeichen angefügt. Für den Fall, daß in der angeschalteten Endstellen-Gruppe keine zu übertragenden Nachrichten vorliegen, wird die Torschaltung ST-ERK sofort nach dem Setzen durch ein Signal über eine Leitung ÜBERTR.RS wieder gelöscht. Das charakterisierende Merkmal für die Reihenfolgesteuerung der einzelnen Unterzentralen t/l bis t/3 untereinander ist die verschiedene Länge der Kippdauern der monostabilen Kippschaltung MK in den einzelnen Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E. Wie bei der Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E gemäß F i g. 2 ist auch bei der Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E gemäß F i g. 3 die Möglichkeit vorgesehen, mittels der Oderschaltung — V das +5 Start-Signal zu gewinnen, wenn durch die Zeichenerkennungsschaltung ZES das von der Datenverarbeitungszentrale DVZ mit der eigenen Adresse gegebene primäre Sendebeginnzeichen erkannt wird und ein Signal über eine Leitung —S SB-ZES erfolgt, um damit die Ubertragungsleiteinrichtung ÜLE und den SenderS einzuschalten. Somit ergibt sich auch hier die Möglichkeit, jede der Unterzentralen Ul bis t/3 gleichermaßen mit einer Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E auszustatten und das primäre, von der Datenverarbeitungszentrale DFZ gegebene Sendebeginnzeichen an jede der Unterzentralen t/l bis t/3 zur vorrangigen Übertragung zu adressieren. Dabei schließen sich die anderen Unterzentralen Ul bis t/3 entsprechend der gegebenen Reihenfolge an, welche durch die verschiedene Länge der Kippdauer der monostabilen Kippschaltungen MK in den einzelnen Unterzentralen bestimmt wird .
Der Vorteil der Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E gemäß F i g. 3 gegenüber der gemäß F i g. 2 ist, wie bereits erwähnt, der geringere technische Aufwand. Es ist dabei jedoch zu beachten, daß die Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E gemäß F i g. 3 gegenüber F i g. 2 einen gewissen Nachteil hat, der insbesondere dann ins Gewicht fällt, wenn eine größere Zahl von Unterzentralen t/l bis Un vorgesehen wird. Die charakteristische Kippdauer der monostabilen Kippschaltung MK in den einzelnen Unterzentralen t/l bis Un ist verschieden lang, am längsten bei der Unterzentrale Un. Mit jedem am Ende einer vorhergehend übertragenden Unterzentrale gegebenen Sendebeginnzeichen werden alle Sendebeginn-Erkennungstrigger SB-ERK in den einzelnen Unterzentralen t/l bis Un gesetzt und starten jedes Mal neu ihre zugehörigen monostabilen Kippschaltungen MK. Es muß also für die allerletzte Unterzentrale Un eine monostabile Kippschaltung MK mit der längsten Kippdauer vorgesehen werden, welche unter Umständen bei besonders vielen Unter-
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zentralen Ul bis Un störend ins Gewicht fallen könnte. Bei der Sendebeginn-Erkennungsschaltung SB-E gemäß F i g. 2 mit Reihenfolge-Zähler RFZ und Hilfs-Zähler HZ ist dagegen kein Schaltmittel mit verschieden langen, bei Un der längsten Zeitkonstante vorgesehen, welche die Schaltpausen zwischen den Übertragungen der einzelnen Unterzentralen Ul bis Un gegen die Unterzentrale Un hin immer länger werden läßt.
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In beiden Fällen, sowohl bei Sendebeginn-Erkennungsschaltungen SB-E gemäß F i g. 2 als auch gemäß F i g. 3, ist jedoch mit der beschriebenen Nachrichtenübertragungsanlage der Vorteil gegeben, daß die Datenverarbeitungszentrale DVZ bei der Anwahl und beim Abruf der einzelnen Unterzentralen Ul bis Un etlastet wird und damit in ihrer Arbeitszeit für interne, schnelle, höherwertige Arbeiten freigestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Nachrichtenübertragungsanlage zur Übertragung von Nachrichten zwischen einer Datenverarbeitungszentrale und mehreren parallel angeschalteten Unterzentralen, an die jeweils wenigstens eine Endstelle (Eingabe/Ausgabe-Endstelle) angeschlossen ist, wobei die Datenverarbeitungszentrale beim Abrufen von Eingabenachrichten aus den Endstellen durch die Unterzentralen entlastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß über den Ausgangskanal (K2) die Datenverarbeitungszentrale (DVZ) ein an eine Unterzentrale (Ul) adressiertes Sendebeginnzeichen gibt, daß die aufgerufene Unterzentrale (Ul) auf die Eingabe der Nachrichten von an sie angeschlossenen Endstellen (ES 1-ES 3) über den gemeinsamen Eingangskanal (Kl) zur Datenverarbeitungszentrale ein Sendebeginnzeichen über diesen Eingangskanal an alle Unterzentralen (Ul bis t/3) folgen läßt und daß die Unterzentralen durch eine Reihenfolgesteuerung nacheinander zum Senden aufgefordert werden, wenn von der jeweils vorher übertragenden Unterzentrale am Ende ihrer Nachrichtendurchgabe wiederum ein Sendebeginnzeichen gegeben und damit ihre eigene Übertragung beendet wird.
2. Nachrichtenübertragungsanlage gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Unterzentrale (U 1 bis U3) eine Zeichenerkennungsschaltung (ZES) vorgesehen ist, die das von der Datenverarbeitungszentrale (DVZ) gegebene Sendebeginnzeichen und gegebenenfalls die damit übertragene eigene Adresse erkennt und in diesem Fall einen Start-Befehl an eine zugehörige Übertragungsleiteinrichtung (VLE) gibt, welche ihrerseits zur Durchgabe der in den angeschalteten Endstellen (ES 1-ES3, ES4-ES6, ES7-ES9) anstehenden Nachrichten an die Datenverarbeitungszentrale (DVZ) auffordert, daß die Übertragungsleiteinrichtung (ÜLE) anschließend über den gemeinsamen Eingangskanal (Kl) an alle Unterzentralen ein sekundäres Sendebeginnzeichen ohne beigeordnete Adresse gibt und daß dieses sekundäre Sendebeginnzeichen durch in den Unterzentralen (t/2, U3) vorgesehene Sendebeginn - Erkennungsschaltungen (SB-E) aufgenommen wird, welche daraufhin entsprechend einer vorgesehenen Ubertragungsreihenfolgesteuerung hilfsweise den Start-Befehl an die eigenen Übertragungsleiteinrichtungen (ÜLE) geben.
3. Nachrichtenübertragungsanlage mit Sendebeginn-Erkennungsschaltungen nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
a) Ein Reihenfolgezähler (RFZ), der beim ersten von der Datenverarbeitungszentrale (DVZ) gegebenen Sendebeginnzeichen gelöscht wird und schrittweise jedesmal eine Eins aufaddiert, wenn eine der am gemeinsamen Eingangskanal (Kl) angeschlossenen Unterzentralen (t/l bis t/3) die Übertragung 6g beginnt oder innerhalb einer vorgegebenen Zeit keine Übertragung stattfindet, weil keine Nachrichten in der zugehörigen Endstellen-Gruppe anstehen, steuert die Übertragungsreihenfolge der einzelnen Unterzentralen (t/l bis t/3).
b) Ein Wartetrigger (WTR), welcher beim ersten von der Datenverarbeitungszentrale (DVZ) mit Adresse gegebenen Sendebeginnzeichen gesetzt wird (+SSB), hält die eigene Sendebeginn-Erkennungsschaltung (SB-E) noch in Ruhe, bis die zuerst sendende Unterzentrale (t/l) ihre Übertragung über den gemeinsamen Eingangskanal (Kl) beginnt (+S Träger ein).
c) Ein Entschlüßler (DEC) läßt bei einem bestimmten, für jede der gegebenen Unterzentralen (t/l bis t/3) verschieden gewähltem Stand des Reihenfolgezählers (RFZ) den Start-Befehl ( + 5 Start) für die eigene Übertragungsleiteinrichtung (ÜLE) erfolgen.
d) Ein Begrenzer (BGR) gibt an seinem Ausgang einen Sperrpegel ab, solange noch entweder der eigene Wartetrigger (WTR) ein ist oder irgendeine am gemeinsamen Eingangskanal (Kl) angeschlossene Unterzentrale (t/lbis U3) sendet.
e) Ein Multivibrator (MV) ist vorgesehen, der frei schwingt, solange der mit seinem Ausgang verbundene Ausgang des Begrenzers (BGR) nicht die Signalabgabe blockiert.
f) Zur zeitlichen Begrenzung der Aufforderung zum Senden ist ein Hilfs-Zähler (HZ) vorgesehen, der die Zeitdauer der Aufforderung zum Senden begrenzt, indem er die vom Multivibrator (MV) abgegebenen Impulse aufaddiert, solange dies der Begrenzer (BGR) zuläßt, wenn der Wartetrigger (WTR) aus ist und nicht irgendeine der angeschlossenen Unterzentralen (t/l bis t/3) über den gemeinsamen Eingangskanal (K 1) sendet; der Hilfs-Zähler (HZ) schaltet den Reihenfolge-Zähler (RFZ) um eins weiter, wenn keine Nachrichten in der eigenen Endstellen-Gruppe zu übertragen sind, und bricht damit den Start-Befehl (+S Start) für die eigene Übertragungsleiteinrichtung (ÜLE) ab.
4. Nachrichtenübertragungsanlage mit Sendebeginn-Erkennungsschaltungen (SB-E) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
a) Ein Sendebeginn - Erkennungstrigger (SB- ERK), welcher durch ein über den Eingangskanal (Kl) erkanntes sekundäres Sendebeginnzeichen gesetzt wird, läßt die Funktion der eigenen Sendebeginn-Erkennungsschaltung (SB-E) an.
b) Eine monostabile Kippschaltung (MK) hat die Aufgabe, nach Einschalten des Sendebeginn-Erkennungstriggers (SB-ERK) eine Zeitbestimmung durchzuführen; ihre Kippdauer ist bei allen Unterzentralen (t/2, Ü3) verschieden und für jede charakteristisch, wobei durch das Verhältnis der Kippdauern zueinander die Übertragungsreihenfolge der einzelnen Unterzentralen (t/l bis t/3) geregelt wird.
c) Eine, Verknüpfungsschaltung (ST-ERK) gibt nach Ablauf der Kippdauer der eigenen monostabilen'Kippschaltung(MK) und, wenn eine Ubertragungspause auf dem gemeinsamen Emgangskanai(iCl) zu erkennen ist, den Start-Befehl (+5 Start) zur eigenen Übertragungsleiteinrichtung (ULE) und wird' wieder gesperrt, sobald, eine Unterzentrale (Ul bis Uli) eher zu senden beginnt (Start R 3) oder wenn in der angeschlossenen Endstellen-Gruppe keine Nachrichten anstehen (ÜBERTR. RS), sodaß die Unterzentrale mit der nächstlängeren Kippdauer der monostabilen Kippschaltung (MK) ihren Start-Befehl (+S Start) geben kann.
DE19621424718 1961-06-28 1962-06-20 Nachrichtenübertragungsanlage mit einer Datenverarbeitungszentrale und mehreren Unterzentralen Expired DE1424718C (de)

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