DE142560C - - Google Patents

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DE142560C
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expansion cylinder
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cylinder
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B9/00—Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point
    • F25B9/06—Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point using expanders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Kaltluftmaschine für die Eis- und Kälteerzeugung. Sie besteht aus einem Luftkompressor, einem Expansionszylinder und einer zum Antrieb des Kompressors dienenden, gleichzeitig durch die im Expansionszylinder geleistete Arbeit unterstützten Heißluftmaschine, und bezweckt, die durch den Luftkompressor geförderte Luft nicht nur, bekannter Anordnung gemäß, zur Speisung des Expansionszylinders, sondern auch gleichzeitig zum Betrieb der Heißluftmaschine zu verwenden, wobei der Kompressor sowohl wie der Expansionszylinder in bekannter Weise mit Wärmeaufsaugketten versehen sind, welche im Expansionszylinder mit der nach dem Kälteerzeuger gehenden Kühlflüssigkeit in Berührung gebracht werden.
In beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Schnittansicht derselben.
α ist ein Heißluftmotor bezw. Treibzylinder, welcher zum Antrieb des Luftkompressors b dient, dabei von der durch ihn erzeugten Luft gespeist und in bekannter Weise durch die im Expansionszylinder c Arbeit leistende Luft unterstützt wird, indem der Kolben des Expansionszylinders durch die expandierende Luft bewegt wird.
Die Inbetriebsetzung des Kompressors b durch den Treibzylinder α bezw. die Inbetriebsetzung der Maschine wird durch Drehung eines oder mehrerer Schwungräder durch Hand bewirkt.
Die je nach der Größe der Maschine doppelt oder einfach wirkende Kompressionspumpe b saugt dabei durch das Ventil f (Fig. 2) Luft an und preßt sie mittels des Kolbens g zusammen. Die dabei frei werdende Wärmemenge wird in bekannter Weise durch Wärmeaufsaugketten entfernt.
Der Kompressionszylinder α ist größer als der Kolbenhub und die komprimierte Luft entweicht einerseits durch das Rohr 0 (Fig. 1) zur Verteilungsvorrichtung des Expansionszylinders c, in welchem sich die Kühlwirkung durch Expansion vollzieht. Die Verteilungsvorrichtung dieses Zylinders wird entweder durch einen Schieber oder durch Ventile gebildet, welche durch den Hebel r, die Stange s und den Hebel if bewegt werden, von denen der letztere durch einen vom Schwungrad ν getragenen Daumen u angetrieben wird (Fig. 2).
Andererseits wird ein Teil der Preßluft durch das Rohr e nach der Heizkammer der Heißluftmaschine und von dieser durch das Rohr h in den Arbeitszylinder α geführt. Es dient also die vom Kompressor b geförderte bezw. verdichtete Luft, die bisher zur Speisung des Expansionszylinders Verwendung fand, gleichzeitig auch zum Betriebe des Treib - und Hülfszylinders a, der von der Arbeit des Expansionszylinders unterstützt wird und gleichsam als Ersatzkraft der durch Reibungs- und Wider-Standsarbeit verloren gegangenen Kraft desselben dient.
Während des Betriebes wird die komprimierte Luft in den Expansionszylinder c eingelassen und expandiert unmittelbar nach
Schließung des Einlasses. Einer durch Temperaturerniedrigung etwa auftretenden Eisbildung im Apparat wird in bekannter Weise durch Anordnung von Ketten im Expansionszylinder wie in der Kompressionspumpe und durch Anwendung einer Chlorcalciumlösung oder einer anderen, nicht gefrierenden Flüssigkeit vorgebeugt, welche man mittels der kleinen, auf der Zylinderwand aufgesetzten und mit dieser isolierten ,Pumpe y zunächst dem Gefrierapparat und darauf folgend dem Zylinder c zuführt.
Die Chlorcalciumlösung entweicht mit der Luft durch das Rohr 3 (Fig. 2), welches das Auslaßventil mit dem Raum 4 verbindet, welch letzterer den unteren Teil des Kühlraumes d bildet. Die Lösung gelangt von da durch das Rohr 5 nach dem Boden des Gefrierapparates und wird im letzteren ihre Kühlwirkung ausüben. Sie tritt dann durch den Überlauf 6
ao aus, um zum Expansionszylinder zurückzukehren.
Die kalte Luft tritt durch die Röhren 7,7, 7 ... des Kühlraumes d aus, indem sie dabei das Wasser, welches zur Füllung der Eisformen sowie der Kühlvorrichtungen dient, kühlt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kaltluftmaschine, welche aus einem Luftkompressor (b), einem Expansionszylinder (c) und einer zum Antrieb des Kompressors dienenden, gleichzeitig durch die im Expansionszylinder geleistete Arbeit unterstützten Heißluftmaschine (a) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Luftkompressor (b) geförderte Luft nicht nur, bekannter Anordnung gemäß, zur Speisung des Expansionszylinders (c), sondern auch gleichzeitig zum Betriebe der Heißluftmaschine (a) verwendet wird, wobei der Kompressor sowohl wie der Expansionszylinder in bekannter Weise mit Wärmeaufsaugketten versehen sind, welche im Expansionszylinder (c) mit der nach dem Kälteerzeuger gehenden Kühlflüssigkeit verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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