DE143156C - - Google Patents
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- DE143156C DE143156C DENDAT143156D DE143156DA DE143156C DE 143156 C DE143156 C DE 143156C DE NDAT143156 D DENDAT143156 D DE NDAT143156D DE 143156D A DE143156D A DE 143156DA DE 143156 C DE143156 C DE 143156C
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- mine
- bevel gear
- depth
- normal
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B22/00—Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
- F42B22/10—Moored mines
- F42B22/12—Moored mines at a fixed depth setting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß die Strömungen im
Meere auf eine verankerte Seemine sehr stark einwirken und dieselbe so verstellen, daß das
Ankertau seine vertikale Richtung verliert und die Seemine einen gewissen Teil unterhalb des
vorher bestimmten Niveaus herabsinkt. Solche Strömungen werden z. B. auch infolge der
wechselnden Ebbe und Flut hervorgebracht.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Vorrichtung zur Regelung der Eintauchtiefe
von Seeminen, bei welcher eine durch die Strömung des Wassers in Umdrehung versetzte Schraube angewendet wird.
Gegenüber bereits bekannt gewordenen, ebenfalls mit solchen Schrauben ausgestatteten Vorrichtungen
kennzeichnet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die Kupplung der Schraubenwelle mit einem zur
Aufwickelung des Ankertaues dienenden und unter Einfluß der Schwimmkraft der Vorrichtung
bei gelöster Kupplung dieses Ankertau selbsttätig abwickelnden Getriebe durch eine
unter der Wirkung der über der Vorrichtung stehenden Wassersäule verstellbare Stange gelöst
oder ausgerückt werden kann, derart, daß bei einer Verringerung der oberhalb der Mine
befindlichen Druckhöhe die Schraube das Ankertau aufwickelt- und die Mine auf ihre
bestimmte Tauchtiefe herabzieht, wahrend bei einer Vergrößerung dieser Druckhöhe die hierdurch
erfolgende Lösung der Kupplung ein selbsttätiges Abwickeln des Ankertaues von der
Trommel und ein Ansteigen der Mine herbeiführt.
Die Bewegung der die Kupplung- herbeiführenden Stange erfolgt durch den Druck
des Wassers auf eine Membrane, welche unter der Wirkung einer in ihrer Spannung verstellbaren
Feder steht.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine schematische Darstellung des Erfindungsgegenstandes
zur Anschauung gebracht.
Die Seemine ist mit einer Schraube A versehen, deren Welle aus zwei Teilen G und K
besteht, welche derart miteinander verbunden sind, daß sie sich beide miteinander drehen,
daß aber die Welle G gegenüber der Welle K verschoben werden kann. Auf der Welle G
sitzt ein Kegelrad B, welches mit ihr verschiebbar ist und für gewöhnlich mit einem
Kegelrad D in Eingriff steht, das mit der Ankertautrommel C für. das Ankertau verbunden
ist. Die Welle G wird durch den Druck des Wassers auf eine Membrane E bewegt,
welche ihrerseits wieder unter der Wirkung einer in ihrer Spannung verstellbaren
Feder H steht. Die Feder H wird der Tauchtiefe der Mine entsprechend eingestellt, so daß
die Welle G erst dann verschoben wird, wenn der Wasserdruck auf die Membrane größer wird als die Spannung der Feder.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Angenommen, die Mine befände sich auf dem ihr von vornherein zugedachten Niveau
unterhalb des Wasserspiegels und es träte eine Strömung auf, so daß die Mine mitgenommen,
das: Ankertau schief gestellt und der Minen-
körper deshalb um ein gewisses Stück unter die bestimmte Tauchtiefe niedergezogen wird.
Da die Feder H für die ganz bestimmte
Tauchtiefe der Mine eingestellt ist, so wird bei dem Niederziehen der Mine die Membrane
entgegen der Wirkung der Feder H mit der Stange G nach innen gedrückt und das Rad B
außer Eingriff mit dem Rade D gehalten, sodaß sich das Ankertau von der Trommel C
ίο abwickeln kann, und zwar so lange, bis die
Mine wieder auf ihrem ursprünglichen Niveau angelangt ist. In diesem bezw. oberhalb dieses
Niveaus wird das Rad B in das Rad D wieder eingerückt.
Da sich die Schraube A infolge der Strömung dreht, so wird sich nunmehr auch die
Ankertautrommel drehen und das Ankertau wieder aufgewickelt, so lange, bis die Mine
wieder unter die bestimmte Tauchtiefe gelangt ist, worauf die Räder B und D wieder außer
Eingriff gebracht werden, sodaß die Mine wieder steigt usw.
Die Mine schwingt daher beständig in gewissen Grenzen, die sich auf ein kleines Maß
reduzieren lassen, um ihre normale Eintauchtiefe auf und ab.
Für die bei den gezeigten auftretenden Niveauveränderungen des Wasserspiegels ist die
vorliegende Einrichtung ebenfalls vollkommen brauchbar, und zwar insofern, als bei einer
Erhöhung des Wasserspiegels die Räder B und D selbsttätig außer Eingriff gebracht werden
und das Ankertau selbsttätig abgewickelt wird, während bei Fallen des Spiegels durch
die hierbei auftretende Strömung die Schraube;! abermals in Drehung versetzt und infolge des
nunmehr durch die Feder H bewirkten Eingriffs der Räder B und D eine Aufwickelung
des Ankertaues auf die Trommel C erzielt wird.
Die Grundidee der Erfindung besteht darin, Minen auch dort in einer ganz bestimmten
Tauchtiefe verankern zu können, wo kontinuierliche Strömungen vorhanden sind, wo
somit die Schraube A in ununterbrochene Drehung versetzt wird.
Zu diesem Zwecke ist der Minenkörper auch mit dem Ruder ausgestattet, um ein
Einstellen der Mine je nach der Richtung der auftretenden Strömung selbsttätig zu gestatten.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zur Regelung der Eintauchtiefe von Seeminen vermittels
einer durch die Strömung in ununterbrochene Drehung versetzten Schraube, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankertrommel
(C) der Mine durch ein auf der Propellerwelle verschiebbar angeordnetes Kegelrad (B) so lange gesperrt gehalten
wird, bis die Mine infolge Strömung unter ihre normale Tauchtiefe gezogen wird, worauf die Sperrung durch den vergrößerten
Wasserdruck selbsttätig ausgerückt wird, so daß die Mine hochsteigen kann, während, wenn die Mine hierbei
die normale Tauchtiefe überschreitet, das Kegelrad (B) wieder in das Kegelrad (D)
der Trommel (C) eingerückt wird, sodaß durch die nunmehr durch den sich drehenden
Propeller erfolgende Drehung der Trommel das Ankertau wieder so lange
aufgewickelt wird, bis die Mine unterhalb ihrer normalen Tauchtiefe angelangt ist,
worauf sich der Vorgang wiederholt, sodaß die Mine also fortwährend Schwingungen
um ihre normale Tauchtiefe auf- und abwärts ausführt.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kegelrad (B) auf einem verschiebbaren Teil (G) der Propellerwelle
(K) sitzt, welcher unter dem Einfluß einer einerseits dem Wasserdruck, andererseits
dem Druck einer Feder (H) ausgesetzten Membrane (E) steht, wobei die Feder (H)
dem der gewünschten Tauchtiefe entsprechenden Wasserdruck gemäß eingestellt
werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gebruckt In der keichsDrüCkereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE143156C true DE143156C (de) |
Family
ID=410664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT143156D Active DE143156C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE143156C (de) |
-
0
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