DE143775C - - Google Patents

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DE143775C
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cooling
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28B—STEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B3/00—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
    • F28B3/02—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium by providing a flowing coating of cooling liquid on the condensing surface
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00—Steam locomotives or railcars
    • B61C1/12—Arrangement or disposition of condensers
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B23/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01B23/02—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K9/00—Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28B—STEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00—Auxiliary systems, arrangements, or devices
    • F28B9/08—Auxiliary systems, arrangements, or devices for collecting and removing condensate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
// 7
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Kondensation des Abdampfes bei Lokomotiven, welche auf dem Prinzip der Oberflächenkondensation beruht.
Die bekannten Lokomotivkondensationen dieser Art sind entweder sogen, trockene Luftkondensatoren, bei welchen die Kühlung der Kondensatorwandungen allein durch Zirkulation von kalter Luft bewirkt wird, oder Kessel kondensatoren, bei welchen die Kühlung der Kondensatorwandungen durch Zirkulation von kaltem Wasser bewirkt wird.
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt nun, zum Unterschied von den trockenen Luftkondensatoren nicht Luft oder Wasser als alleiniges Kühlmittel zu verwenden, sondern Luft in Verbindung mit Wasser, um die durch den Luftzug erzeugte Verdunstungskälte mit zur Kühlung der Rohrwandungen zu benutzen.
Die in Betracht kommende Verdunstungskälte wird nun bei vorliegender Konstruktion erzeugt, indem man die Innenwandungen der Kondensatorrohre, durch welche die von einem an der Stirnwand der Lokomotive angebrachten Trichter aufgefangene Luft streicht, von einer ganz geringen Wassermenge berieseln läßt, so daß diese Wasserschicht fast dieselbe Temperatur wie die Kondensatorwandungen hat und die größtmögliche Verdunstung im Luftstrom erzeugt wird. Die hierbei entstehende Verdunstungskälte, im Verein mit dem direkten Wärmeaustausch zwischen Luftstrom und Kondensatorwandungen genügt, um die Kondensatorrohre so abzukühlen, daß im Kondensator ein genügendes Vakuum entsteht.
In die Dampfleitung von den Zylindern nach dem Kondensator ist ein Ventilator eingeschaltet, welcher das auf die Kolben wirkende Vakuum noch vergrößert, und durch welchen noch gleichzeitig eine Entölung des Abdampfes bewirkt wird.
In der beiliegenden Zeichnung zeigen Fig. 1, 2 und 3 die Anordnung des Kondensators an einer Lokomotive in schematischer Darstellung. Fig. 4 ist ein teilweiser Längsschnitt durch den Kondensator, Fig. 5 ein Querschnitt eines Kondensatorrohres, Fig. 6 Ansicht des Kondensators von vorn, Fig. 7 ein Aufriß im Schnitt, Fig. 8 ein Grundriß hiervon, Fig. 9 die schematische Gesamtanordnung der Kondensationspumpenanlage an der Lokomotive im Grundriß.
Wie aus Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, besteht der Kondensator aus einem großen Trichter a, der an seinen Seiten zwei röhrenförmige Fortsätze hat, in welche der Oberflächenkondensator untergebracht ist. Diese Röhren werden an ihren vorderen und hinteren Enden von Doppelwänden dx und bx und d und b abgeschlossen, wobei sich zwischen den Wänden b und bx der Vakuumraum des Kondensators mit den denselben durchziehenden Kühlröhren befindet. Zwischen den Wänden d und b und dx und bx befinden sich Kammern zur Aufnahme des Kühlwassers für die Berieselung der durch den Kondensator gehenden Kühlrohre. Die in den Wänden d, b, dx und bx eingewalzten Kühlrohre haben an ihren oberen Kanten eine Öffnung e (Fig. 4), durch welche das Kühlwasser zur Berieselung derselben ein-
tritt, um im Innern vermittels geeignet angebrachter Rippen (Fig. 5) an den Rohrwandungen herunterzurieseln. Das Kühlwasser fließt alsdann durch die Aussparung / (Fig. 4) in das Kühlwasserbassin c (Fig. 9) zurück.
Durch die Bewegung der Lokomotive entsteht ein starker Luftstrom innerhalb der Kondensatorröhren, der teils durch direkten Wärmeaustausch, teils durch große Verdunstung des
to in den Röhren herunterrieselnden Wassers bewirkt, daß eine große Abkühlung der Kondensatorröhren erzielt wird. Der Abdampf, welcher vermittels eines Ventilators durch das Rohr I (Fig. 7) in den durch Zwischenwände unter teilten Vakuumraum des Oberflächenkondensators gedrückt wird, muß sich längs des Kondensators auf- und abbewegen, wobei durch die innige Berührung mit den Kühlröhren ein vollständiger Niederschlag des Abdampfes erfolgt. Das Kondensat, welches sich unten im Kondensator ansammelt und durch den einströmenden Abdampf vorgewärmt wird, wird durch das Rohr η von der Kondensatpumpe abgesaugt und zur Kesselspeisung verwendet. Das Kühlwasser für die Berieselung wird durch eine Pumpe aus dem Kühlwasserbassin c in die Kammern zwischen den Wänden b und d, b1 und ^1 geleitet. Das Vakuum im Kondensator wird durch eine direkt von der einen Kolbenstange angetriebenen Luftpumpe (Fig. 9) erzeugt, die mit dem Rohre m (Fig. 7) in Verbindung steht. Die Kondensat-, sowie die Ölwasserpumpe werden durch einen Winkelhebel, der durch die Verlängerung der anderen Kolbenstange angetrieben ist, betätigt. Der Vakuumventilator, sowie die Kühlwasserpumpe sind auf einer Welle angebracht, die auf irgend eine Weise von einer Lokomotivachse aus angetrieben wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Kondensation des Abdampfes von Lokomotiven mittels Oberflächenkondensatoren unter Ausnutzung des an die Lokomotive anprallenden Luftstromes als Kühlmittel, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zuhülfenahme einer geringen Kühlwasserzirkulation zwecks Berieselung der Kondensatorwandungen die in dem lebhaften Luftstrom ermöglichte Verdunstungskälte mit zur Kühlung ausgenutzt wird, ohne dieses Kühlwasser, wie bei stationären Kondensationsanlagen, innerhalb eines Kreislaufes wieder in einem besonderen Kühler zurückkühlen zu müssen.
2. Vorrichtung zur Kondensation des Abdampfes bei Lokomotiven nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlwasser zur Berieselung der Kondensatorröhren aus den durch die Doppelwandungen (b, d und i>j, dj des Kondensators gebildeten Kammern durch Öffnungen (e) in die Kühlrohre eintritt, vermittels im Innern derselben entsprechend angebrachter Rippen an den Innenwandungen herunterrieselt und alsdann durch eine an dem Ende der Röhren angebrachte Öffnung (f) nach dem Kühlwasserbassin abfließt, um den Kühlwasserverlust nur auf den Teil zu beschränken, welcher durch die stattfindende Verdunstung verloren geht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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