DE444265C - - Google Patents

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DE444265C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B3/00Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
    • F28B3/02Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium by providing a flowing coating of cooling liquid on the condensing surface

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr. Kondensations- und Rückkühlanlage für Lokomotiven.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1923 ab.
Die Kondensationslokoniotivein leiden an dem Übeistand, daß die Kondensatoren und die Rückkühler bei niedrigen Außentemperaturen leicht einfrieren, wenn die Lokomotive längere Zeit im Gefälle fährt oder auf freier Strecke hält. Dieses Einfrieren kann nur durch Beiheizung des Kondensators und "des Rückkühler s. verhindert werden. Die Beheizung des Kondensators bereitet keine
ίο Schwierigkeiten, dagegen ist die Beheizung der bisher gebräuchlichen offenen Rückkühler überhaupt nicht möglic'h. Die Erfindung vermeidet diese Sehwiciiigkeiten in einfacher Weise 'dadurch, daß als Kolndcusalor ein Gefäß verwendet wird, dlas zugleich einen wesentlichen Teil des Rückkühlers bildet. Es ist daran nur erforderlich, dem Kondensator eine geringe Menge Heizdampf zuzuführen, sobald die Gefahr des Einfrierens eintritt.
Die erforderliche Heizdampf menge wird sehr gering, wenn gleichzeitig die Umlaufpumpe für den Rückkühler, das Rückkühlergebläse und die Vakuumpumpe abgestellt werden. Besonders 'einfach gestaltet sich die Anordnung bei Turbinenlokomotiven, da bei diesen die zum Warmhalten der Turbine erforderliche Dampfmenge die Turbine auch bei Stillstand der Lokomotive durchströmen 'und von der Turbine aus in den Kondensator und in den Rückkühler gelangen kann. Eine besondere Heizleitung ist in diesem Fall überhaupt nicht erforderlich.
Es sei noch bemerkt, daß Kondensatoren!, die zugleich einen wesentlichen! Teil des Rückkühlers bilden, für stationäre Anlagen bereits vorgeschlagen wurden. Die Erfindung besteht demnach in der Verwendung derartiger Anordnungen bei Kondensationslokomotiven.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeisp'iel des Gegenstandes der Erfindung. eine auf einem Lokomotivbeiwagen angeordnete Kondensations- und Rückkühlanlage dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Beiwagen und die Kondensations- und Rückkühlanlage,
. Abb. 2 die zugehörige Oberansicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 die zum Teil im Schnitt gehaltene linke Stirnansicht zu Abb. 1 und
Abb. 4 einen Schnitt nach 4-4 der Abb. 1, von links 'gesehen.
Das- Untergestell B des Beiwagens trägt einen kastenarfigen Aufbau Q, der in seinem unteren Teile das für die Kondensation des Dampfes . notwendige Kühlwasser aufnimmt. Der Kühlwasserbehälter steht durch ein Rohr g1 mit 'einer Pumpe G in. Verbindung, die das Kühlwasser durch ein Rohrg1-' zu einer Turbine Ιζ zu drücken vermag. Die Turbine dient zum Antrieb eines- mit ihr auf einer Welle sitzenden, vor dem einen Ende des Aufbaues C angeordneten Gebläses /e1. Von der Turbine K führen Rohre K1 zu einem im Aufbau C angeordneten, rahmenartig gestalte ten Behälter c7, von dem aus mit feinen Bohrungen versehene, zur Verteilung des Kühlwassers dienende Rohre d6 abzweigen, die sich in der Längsrichtung des Aufbaues C erstrecken und an ihrem der Abzweigstelle abgekehrten Ende geschlossen sind. Vor dem anderen Ende des Aufbaues C ist ein Dampfraum c2 vorgesehen, der durch ein Abdampfrohr c1 mit der auf der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmaschine der Lokomotive in Verbindung steht. Von dem Dampfraum c"1 aus· führen mehrere Reihen übe rein and erliegender, schlangenförmig gewundener Kondensatorrohre cz zu einem an dem dem Gebläse kx zugekehrten Ende des Aufbaues C liegenden rahmenartig ausgebildeten Behälter e4. Die übereinanderliegenden quer zu den

Claims (2)

Rohren de liegenden Windungen der Rohrschlangen c3 sind, wie Abb. ι erkennen läßt, in senkrechter Richtung versetzt zueinander angeordnet,, so daß aus Bohrungen der über den Kondensatorrohren c" liegenden Rohre? c" ausfließende Kühlwasser nicht frei zwischen dien Kondeiisiatorrohrcn herabfallen kann, sondern von Rohr zu Rohr fällt und somit längere Zeit in der Kondensationsanlage verbleibt. Von dem unteren Teile des Behälters cl führen Rohrleitungen el zu einer Pumpe E, wähnend der obere Teil des Behälters d4= durch eine Rohrleitung f1 mit einer Luftpumpe/-' in Verbindung steht. An die Pumpe E ist außerdem eine Rohrleitung e2 angeschlossen, ■die zu dem auf der Zeichnung nicht dargestellten Lokomotivkessel führt. Der obere Teil des Aufbaues C ist durch zwei nach der senkrechten Mittel ebene des Beiwagens hin geneigte, hier unterbrochene Querwände c"' (s. besonders Abb. 4) in drei Teile geteilt. An der tiefsten Stelle der Querwände C1'' schließen sich je zwei in der Längsrichtung des Beiwagens verlaufende senkrechte Querwände c8 an, die Abschlußkanäle c'J für das sich auf den Querwänden cr> ansammelnde Wasser bilden. Der Aufbau C ist nach oben hin durch ein. Bleche10 (Abb. 1 und 2) teilweise abgedeckt. Außerdem sind die Längs wände des· Aufbaues C mit Öffnungen c11 versehen, die der Außenluft den Zutritt zu dem Aufbau C gestatten. Der Antrieb der Pumpen G, F und E erfolgit unter Vermittlung von Kettentrieben /z;! {&. besonders Abb. 1) durch eine Dampfturbine H, der durch eint' Rohrleitung /i1 der Dampf aus dem Lokomotivkessel zugeführt wird und die ein zum Behälter C1 führendes· Abdampf rohr h"- besitzt. Der aus der Lokomolivmaschine kommende! Abdampf gelangt durch das Rohre1 zum Dampfra'um c'J und aus diesem in die Rohrschlangen C-'' des Kondensators. In den Kondensatorrohren c?> wird der für die Kondensation notwendige Unterdruck durch die mit dem Behälter c4- durch das Rohr fl in Verbindung stehende Luftpumpe/7 hergestellt, während das infolge der Kondensation des Dampfes sich in dem unteren Teile des Behälters c1* ansammelnde Wasser von der Pumpe E durch die Rohre el angesaugt und durch das Rohr e- in. den Lokomotivkessel gedrückt wird. Das· zur Kondensation notwendige Kühlwasser wird durch die Pumpe G dem unteren Teile des Behälters C entnommen und durch das Ro'hrg·2 zunächst zur Turbine K gedrückt. Von der Turbine /( gelangt das Kühlwasser durch die Rohre k2 zu dem Behälter c1 und hierauf in die Verteilerrohre cR, aus deren Bohrungen es auf die Kondensatorrohirc: c"> herabricselt. Die vom Gebläse k1 durch die obere Öffnung und die seitlichen Öffnungen clx des Behälters C angesaugte Kühlluft streicht dabei an den Kondensatorrohren ca entlang und durchströmt das auf die Kondensatorrohre c3 herabfallende Wasser, so daß einerseits die Kondensatorrohre c3 unmittelbar von der Luft gekühlt und andererseits das an den Kondensationsrohren c3 sich erwärmende Wasser bereits beim Durchfluß durch den Kondensator ständig rückgekühlt wird. Die zur Rückkühlung des Kühlwassers dienende 'Luft wird also zur Kondensation des Dampfes mit herangezogen. Die Kondensatorrohre c3 bewirken außerdem, da das Wasser infolge der beschriebenen gegenseitigen Anordnung der Kondensatorrohre von einer Rohrschlange auf die andere fällt, daß das Wasser lange Zeit der Kühlluft ausgesetzt bleibt und somit eine starke Rückkühlung dies Wassers erfolgt, ohne daß hierfür besondere Einbauten notwendig werden, die ein Mehrgewicht und damit einen höbjeren Preis der Anlage verursachen wurden. Infolge der beschriebenen Anordnung werden die Kondensatorrohre c3 auch zur Rückkühlung des Kühlwassers 'herangezogen. Sobald die Gefahr des Einfrierens eintritt, wird dem Rohre c1 Heizdampf zugeführt, so daß die Rohrleitung cz als Heizschlange für den im übrigen abgestellten Rückkühler wirkt. g0 P Λ T Ii N T ANS 1.» R Ü C H E :
1. Kondensations- und Rückkühlanlage für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß als Kondensator ein Oberflächenkondensator mit Riesclkühlung (C, c3, cR) verwendet wird, der in an sich bekannter Weise so ausgebildet ist, daß das Kühlwasser während seiner Berührung mit der wirksamen Fläche des Kondensators durch einen Luftstrom zurückgekühlt wird.
2. Kondensations- und Rückkühlanlage nach Anspruch 1, bestehend aus Gruppen von berieselten Rohrschlangen, dadurch
• gekennzeichnet, daß die übereinander an- 1Or geordneten Rohrschlangen (c3) in. senkrechter Richtung gegeneinander versetzt sind, und daß die Berieselungsrohre (c6) quer zu den geraden Teilen der Rohrschlangen (<?3) stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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