DE145669C - - Google Patents

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DE145669C
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Germany
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water
cooling water
cylinder
ignition
pipe
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Expired - Lifetime
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DE1902145669D
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Publication of DE145669C publication Critical patent/DE145669C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/14Indicating devices; Other safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Verbrennungskraftmaschinen können dadurch eine dauernde Schädigung erleiden, daß es unterlassen wird, die von den heißen Verbrennungsgasen berührten Maschinenteile, insbesondere den Zylinderkopf, den Zylinder und den Kolben mit Wasser zu kühlen. Die Schädigung kann darin bestehen, daß durch Erglühen einzelner Teile vorzeitige Selbstzündungen eintreten, wodurch abnorm hohe
ίο Spannungen im Zylinder auftreten und infolgedessen die Festigkeit der Maschine gefährdet wird, andererseits kann durch das Verbrennen des Schmieröles im Zylinder ein Fressen am Zylinder und am Kolben stattfinden.
Diese Gefahren werden dadurch vermieden, daß beim Ausbleiben des Kühlwassers der elektrische Strom, welcher zur Zündung der Maschine dient, selbsttätig unterbrochen wird, und zwar wird diese Unterbrechung vorgenommen ohne Verwendung starrer beweglicher Teile, wodurch ein sehr hoher Grad von Betriebssicherheit erreicht wird.
Fig. ι stellt eine solche Einrichtung schematisch dar. Von der Akkumulatorenbatterie a wird ein elektrischer Strom durch den Steuerkontakt b in die Primärspule eines Induktionsapparates c geleitet; von den beiden Klemmen der Sekundärspule ist die eine an die Erde angeschlossen, die andere durch den Draht d mit der Zündkerze e des Motors indirekt verbunden. Auf diese Weise werden bei jedem an dem Steuerkontakt hervorgebrachten Stromschluß ein öder mehrere·. Zündfunken bei e überspringen, welche die Zylinderladung im richtigen Zeitpunkte entzünden. Statt der angegebenen Anordnung kann auch eine beliebige andere Zündsteuerung angewendet werden, z. B. eine solche durch einen magnetelektrischen Zündapparat und einem Stromunterbrecher im Zylinder.
Es ist nun die isolierte Stromleitung d an einer Stelle unterbrochen, und die Unterbrechungsstellen sind mit zwei Platten verbunden, welche in Wasser tauchen, so daß der zur Zündkerze gehende Strom die Wasserschicht zwischen den beiden Platten durchdringen muß. Die Verhältnisse sind so gewählt, daß der Widerstand der Wasserschicht nicht so groß ist, daß dadurch das Auftreten der Zündfunken verhindert wird. Das Wassergefäß wird von dem vom Motor kommenden Kühlwasser durchflossen; es besitzt in seinem unteren Teile eine Abflußöffnung i, und zwar ist deren Querschnitt so bemessen, daß beim Durchfluß der Minimalkühlwassermenge sich der Wasserspiegel immer noch hoch genug anstaut, um die Platten so weit in das Wasser eintauchen zu lassen, wie es für einen guten Stromdurchgang nötig ist. Der. Überfluß an Wasser kann entweder durch einen Überlauf i' abgeleitet werden oder er bewirkt eine Vermehrung der Stauhöhe so lange, bis der hierdurch vermehrte Wasserzufluß aus der Öffnung i dem Wasserausfluß gleich geworden ist, wie es bei den zur Wassermessung gebrauchten »Danaiden« der Fall ist.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Solange der Maschine genügend Kühlwasser zugeführt wird, tauchen die Platten gg' genügend tief ins Wasser, um den Zündstrom durch die Leitung d nach der Zündstelle e überzuleiten. Sobald aber die Maschine zu wenig oder gar kein Kühlwasser erhält, sinkt der Wasserspiegel in dem Gefäße h, die Verbindung zwischen den Platten g g' wird
ίο unterbrochen, es erfolgt somit keine Zündung mehr und die Maschine bleibt stehen.
Fig. 2 und 3 zeigen eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. An das Kühlwasserabflußrohr des Motors ist ein Glasrohr h angeschlossen, welches in seinem unteren Teile eine kleine Abflußöffnung i enthält und unterhalb derselben mit Quecksilber gefüllt ist. Die beiden Enden des zur Zündkerze führenden Drahtes d sind an zwei in die Glasröhre eingeschmolzenen Kontakten gg' befestigt, und zwar ist der eine Kontakt so angebracht, daß er nur bei der höchsten Stellung des Quecksilberspiegels von diesem berührt wird. Wenn Kühlwasser ' in genügender Menge durch das Rohr f abfließt, so bleibt das Rohr h mit Wasser gefüllt, und die darin enthaltene Wassersäule drückt das Quecksilber im anderen Rohrende so hoch, daß der Kontakt g' bedeckt ist. Wenn das Kühlwasser ausbleibt, entleert sich das Rohr durch die Abflußöffnung 2, der Quecksilberspiegel im anderen Rohre sinkt daher und unterbricht den Kontakt, wie Fig. 3 zeigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Unterbrechung des Zündstromes bei Ausbleiben des Kühlwasserzuflusses für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zündstromleitung ein Flüssigkeitskontakt eingeschaltet ist, welcher durch das Fallen des Wasserspiegels in einem vom Kühlwasser durchflossenen, mit Entleerungsöffnungen (i i'J versehenen Gefäße (h) geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902145669D 1902-12-30 1902-12-30 Expired - Lifetime DE145669C (de)

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AT16718D AT16718B (de) 1902-12-30 1903-06-15 Vorrichtung zur Unterbrechung des Zündstromes bei Ausbleiben des Kühlwasserzuflusses von Explosionskraftmaschinen.

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DE145669C true DE145669C (de)

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ID=412995

Family Applications (1)

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DE1902145669D Expired - Lifetime DE145669C (de) 1902-12-30 1902-12-30

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