DE146078C - - Google Patents
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- DE146078C DE146078C DENDAT146078D DE146078DA DE146078C DE 146078 C DE146078 C DE 146078C DE NDAT146078 D DENDAT146078 D DE NDAT146078D DE 146078D A DE146078D A DE 146078DA DE 146078 C DE146078 C DE 146078C
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- chain links
- ring
- chain
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L5/00—Making chains or chain links by working the starting material in such a way that integral, i.e. jointless, chains links are formed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher hatte man sich schon mit der Herstellung von Ketten ohne Schweißung beschäftigt,
wobei eine Metallschiene in Formen von bestimmter Gestalt gepreßt und gestanzt wurde. Um eine in ihren Gliedern bewegliche
Kette zu erhalten, wurden dann die die einzelnen Kettenglieder verbindenden Teile
durchschnitten bezw. durchgesägt und dasjenige Material, das das Innere der einzelnen
ίο Glieder ausfüllte, ausgestanzt. Die in Matrizen
behandelten Metallschienen stellten dann Kettenstäbe mit in senkrecht zueinander oder
in schrägen Ebenen liegenden Kettengliedern dar. Zur Trennung der Glieder voneinander
waren mehrere Arbeitsoperationen erforderlich, die die Herstellung einer gewerblich
verwertbaren Kette erschweren.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren soll das vorbeschriebene,
allgemein bekannte Verfahren verbessern, insbesondere die Trennung der durch Walzen oder Pressen hergestellten, in einer
fortlaufenden Schiene gebildeten Kettenglieder voneinander vereinfachen, Dies wird erreicht,
indem man den einzelnen Kettengliedern eine eigenartige Form gibt. Diese Form, die dadurch
entsteht, daß man den Gliedern eine seitliche Abbiegung gibt, hat die Eigentümlichkeit,
daß die einzelnen sich kreuzenden Kettenglieder eine derartige Ringgestalt erhalten,
daß jeder Ring an zwei diametral liegenden Stellen die genannte seitliche Abbiegung
zeigt, so daß außer ihrem mittleren Teil parallel zueinander liegende Kettenglieder
entstehen, die durch Einschneiden von in der Mittelebene der Stäbe liegenden Längsfurchen
voneinander getrennt werden, wobei vorher die Ringöffnung durch Ausstanzen der entsprechenden
Teile gebildet worden ist.
Fig. ι zeigt eine Schiene in Seitenansicht, wie sie mit Hülfe der zur Ausführung des
vorstehend gekennzeichneten Verfahrens in Vorschlag gebrachten Vorrichtung bearbeitet
ist. Fig. 2 ist Queransicht und Querschnitt, Fig. 3 die Draufsicht derselben und Fig. 4
eine perspektivische Ansicht eines gebogenen Gliedes.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, gibt man den Kettengliedern rechteckigen Querschnitt
und eine solche gebogene Gestalt, daß zwei aufeinander folgende Kettenglieder sich
kreuzen und die abgebogenen Teile in parallelen Ebenen liegen.
Fig. 2 zeigt, daß der Biegungswinkel α ein
wenig niedriger liegen muß als die obere Wandung b der Höhlung des Kettengliedes.
Nach Pressung der Metallschiene in die oben beschriebene Gestalt ist es nur nötig,
sämtliche oberen und unteren, in parallelen Ebenen liegenden Teile der Kettenglieder
durch einen Spalt von beliebiger Schmalheit voneinander zu trennen; dieser Spalt entspricht
der, Dicke der zur Trennung verwendeten Säge c.
Mittels zweier einfacher, geradliniger Sägeschnitte oben und unten in der Schiene trennt
man die Kettenglieder bis zur Höhe ihres Biegungswinkels. Vorher muß man die Teile
d d d beseitigen, was durch Ausstanzen oder in anderer bekannter Weise erfolgt. Sind
die Ringe in der angegebenen Weise voneinander getrennt, so werden sie weiter bearbeitet,
d. h. man drückt sie flach, gibt ihnen den gewünschten Querschnitt und gegebenenfalls
ovale Form je nach der Art der herzustellenden Kette — alles Arbeitsvorgänge, die
bei der jetzigen Herstellungsweise gang und gäbe sind.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß die Arbeitsvorgänge des Ausschneidens ganz wesentlieh
vereinfacht sind und keine Schwierigkeit mehr bieten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Verfahren zur Herstellung von Ketten aus Metallstäben durch Pressen, Schmieden oder Walzen und Stanzen, dadurch gekennzeichnet, daß man den einzelnen, sich kreuzenden Kettengliedern eine derartige Ringgestalt gibt, daß jeder Ring an zwei diametral liegenden Stellen eine seitliche Abbiegung zeigt, so daß außer ihrem mittleren Teil parallel zueinander liegende Kettenglieder entstehen, die durch Einschneiden von in der Mittellinie liegenden Längsfurchen voneinander getrennt werden, wobei vorher die Ringöffnung durch Ausstanzen der entsprechenden Teile gebildet worden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146078C true DE146078C (de) |
Family
ID=413383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146078D Active DE146078C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146078C (de) |
-
0
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