DE146586C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE146586C DE146586C DENDAT146586D DE146586DA DE146586C DE 146586 C DE146586 C DE 146586C DE NDAT146586 D DENDAT146586 D DE NDAT146586D DE 146586D A DE146586D A DE 146586DA DE 146586 C DE146586 C DE 146586C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- threads
- machine
- turning
- turning device
- same
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 description 1
- 101100049199 Xenopus laevis vegt-a gene Proteins 0.000 description 1
- 101100049200 Xenopus laevis vegt-b gene Proteins 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000000740 bleeding effect Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 101150068675 vegt gene Proteins 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/16—Apparatus for joining warp ends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
aisezC'tcIicm SakcwI'cwite.
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene bekannte Vorrichtung zum Andrehen
von Kettenfäden, bei welcher eine Anzahl der anzudrehenden Fäden der alten und neuen
Kette nebeneinander festgeklemmt sind und der jeweilig äußerste Faden jeder Kette von
den übrigen Fäden durch dreh- und verschiebbare Haken abgesondert, hierauf durch
besondere Vorrichtungen vollends getrennt
ίο und schließlich von einer Spirale gemeinsam
der Andrehvorrichtung zugeführt wird, welche die beiden Fäden zusammendreht, die vorstehenden
Enden abschneidet und die zusammengedrehten Fäden schließlich losläßt.
Diese bekannte Maschine ist auf einem die beiden Kettengruppen aufnehmenden Rahmen
derart angeordnet, daß sie in der Querrichtung der Ketten verstellt werden kann, um
die Verbindung der beiden Ketten der ganzen Breite nach in mehreren Abschnitten vornehmen
zu können. Innerhalb eines jeden Abschnittes steht aber die Maschine fest, was den Nachteil hat, daß die Kettenfäden im
Maße des Fortschreitens der Anzwirnarbeit
25'ihre absolute Lage verändern, nämlich sich seitlich verschieben, wodurch das Andrehen
ungünstig beeinflußt wird.
Durch vorliegende Erfindung werden obige Nachteile dadurch vermieden, daß sowohl
die Maschine als auch die die Fadenenden haltende, an der Maschine angebrachte Klemmvorrichtung
längs Schrauben quer zu den Ketten beweglich ist, welche Schrauben derart miteinander gekuppelt sind, daß sich beim
Betrieb Maschine und Klemmvorrichtungen gleichzeitig um dasselbe Maß, aber in entgegengesetzter
Richtung bewegen.
Eine solche Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar in
den Fig. 1 und 2 in Verbindung mit dem die Ketten aufnehmenden Rahmen in Vorder-
und Seitenansicht, in Fig. 3 in größerem Maßstabe in der Seitenansicht in Verbindung
mit den Trägern, während die Fig. 4 bis 6 Einzelheiten darstellen und die Fig. 7 und 8
die Wirkungsweise der Einrichtung versinnbildlichen.
Die Maschine ist auf dem Andrehrahmen angeordnet, welcher aus zwei von- und zueinander
verschiebbaren Teilen α b mit ineinander geführten Rohren c d besteht und einerseits
die Lager h für den die neue Kette k aufnehmenden Kettenbaum j und den mit
ringförmigen Rillen versehenen Streichbaum 4 und anderseits das Riet q und das Geschirr 0
zur vorläufigen Führung nur der alten Kette aufnimmt, von denen das Riet q feststeht
und das Geschirr ο auf Haken m beweglich aufgehängt ist.
Auf seitlichen Stützen t dieses Rahmens sind Führungsstangen χ quer zu den Ketten
angeordnet, auf welchen der die Andrehvorrichtung \ tragende Schlitten y geführt ist
(Fig. 3 bis 8). Zwischen diesen Führungsstangen läuft eine Bewegungsschraube 1, deren
Mutter 3 in einem Fortsatz des Schlittens y
drehbar gelagert ist. Mit Hilfe dieses Schraubengetriebes kann die Maschine auf
zweierlei Weise quer zur Kettenrichtung bewegt werden, und zwar bei feststehender
Mutter durch Drehen der Schraube ι oder bei feststehender Schraube durch Drehen der
Mutter 3. Für letzteren Zweck ist mit der Schraubenmutter 3 ein Schaltrad 13 (Fig. 3
und 5) verbunden, welches durch eine Schaltklinke 12 an dem unteren Ende eines an dem
Ständer bei 11 gelagerten Hebels 10 angetrieben wird, dessen oberes Ende von einer
Exzenterscheibe 8 der Antriebswelle 7 beeinflußt wird. Beim Drehen der Welle 7 mittels des Handrades 6 werden also nicht
nur die einzelnen Maschinenteile, wie später erklärt, be^vegt, sondern gleichzeitig wird
auch die ganze Maschine \ jeweils um die Entfernung zweier Fäden längs der Schraube 1
in der Pfeilrichtung fortbewegt, um die Fäden nicht aus ihrer Lage zu bringen, wodurch
sie, namentlich beim Aderlässen der Andrehvorrichtung
in Unordnung geraten können. Um aber diese absolute Lage der Fäden bis zu den Klemmen C D, also gegenüber allen
auf sie einwirkenden Teilen beizubehalten (wobei höchstens von Lageveränderungen abgesehen
wird, die durch Einwirkung von Teilen der Andrehvorrichtung selbst vorübergehend
bewirkt werden), ist es erforderlich, daß sich diese Klemmen um dasselbe Maß, aber in entgegengesetzter Richtung wie die
Maschine bewegen. Zu diesem Behufe sind die Klemmvorrichtungen C D, deren Einrichtung
bekannt ist, an einem gemeinsamen gabelförmigen Schlitten 15 (Fig. 3 und 6) angeordnet,
welcher längs den Armen eines gleichfalls gabelförmigen Trägers 14 verschoben
werden kann. Mit dem Schlitten 15 ist eine Schraube 16 drehbar verbunden (Fig. 3, 6
bis 8), welche durch den Klemmenträger hindurchgeht und eine zu einem Schneckenrad
ausgebildete Schraubenmutter 18 aufnimmt, die in einer Gabel des Trägers drehbar, aber
nicht verschiebbar gelagert ist. In dieses Schneckenrad greift eine Schnecke 19 ein,
welche gleichfalls in einer Gabel des Trägers auf der Welle 20 gelagert ist. Diese Welle
steht nun durch das Kegelradgetriebe 21 mit einer wagerechten Welle 22 und diese wieder
durch ein Zahnrad 23 mit einem mit der Schraubenmutter 3 verbundenen Zahnrad 24 in Verbindung (Fig. 3, 4, 7 und 8), so daß
demzufolge die Schraube 16 mit der Mutter 3 gekuppelt ist.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen die Wirkung dieser Kupplung, die eben darin besteht,
daß bei Fortbewegung der ganzen Andrehvorrichtung in der angegebenen Pfeilrichtung
die Klemmen C und D um dasselbe Maß, aber in entgegengesetzter Richtung bewegt werden.
Fig. 7 zeigt die Maschine und die Klemmen in Anfangsstellung, d. h. am Anfange der
Arbeit nach Festklemmen einer neuen Reihe alter und neuer Kettenfäden in den Klemmen C
und D. Durch Drehen des Handrades 6 wird die Hauptantriebswelle 7 der Maschine in
Drehung versetzt, die nun die bekannte Schnecke 25 und die aus zwei aneinander reibenden Kreisringstücken 26, 27 bestehende
Anzwirnvorrichtung in Drehung und die zwei Paar Hakenstangen 28, 29 abwechselnd in
hin- und hergehende und in drehende Bewegung um i8o° versetzt. Es wird also
immer der jeweils äußerste (rechte) Faden beider Klemmen von den Hakenstangen 28, 29
losgelassen und von der Spirale 25 der Zwirnvorrichtung 26, 27 zugeführt. Beide Fäden
werden nun verzwirnt, sodann die Enden abgeschnitten und die vereinigten Fäden losgelassen.
Gleichzeitig mit dieser Arbeit wird aber auch mittels der Teile 8 bis 10, 12
und 13 durch Drehen der Schraubenmutter 3 die ganze Andrehvorrichtung ^ längs der
stillstehenden Schraube I in der Pfeilrichtung bei jeder Drehung der Spirale 25 um die
Entfernung zweier nebeneinander befindlicher Fäden bewegt. Gleichzeitig werden aber
weiter die Klemmen C D von der Schraubenmutter 3 aus durch die Teile 24, 16 Um
dasselbe Maß wie die Andrehvorrichtung ^, aber in entgegengesetzter Richtung (s. angegebene
Pfeilrichtung) schaltweise bewegt, wozu eine richtige Übersetzung der einzelnen Elemente und eine hierzu passende Ganghöhe
der Schrauben 1, 16 erforderlich ist.
Fig. 8 zeigt die Andrehvorrichtung und Klemmen in Beziehung zu Fig. 7 in einer
solchen Stellung, in welcher nur mehr einige Fäden der eingeklemmten Fadengruppen anzuzwirnen
sind. Aus dem Vergleiche der beiden Figuren ist zu ersehen, daß die Andrehvorrichtung
ι aus der Stellung der Fig. 7 in die der Fig. 8 um die Strecke 30 nach
links gegangen ist und ebenso die Klemmen C D um die gleiche Strecke nach rechts bewegt
worden sind, wodurch letztere trotz des Fortschreitens der Vorrichtung an der gleichen
Stelle verbleiben, wie die die Fig. 7 und 8 verbindenden gestrichelten Linien anzeigen.
Aus diesem Grunde verändern die Fäden trotz Fortschreitens der Andrehvorrichtung
ihre absolute Lage nicht und deshalb ist auch die Beziehung der jeweilig anzuzwirnenden
Fäden zur Spirale 25 und der Anzwirnvorrichtung 26, 27 stets die gleiche. Die beschriebene
Einrichtung ermöglicht daher nicht nur stets gleiche Verhältnisse bei allen Fäden
beim Anzwirnen derselben, sondern verhindert auch eine Lageveränderung der Fäden überhaupt.
Arbeitet die Andrehvorrichtung nicht, dann kann dieselbe behufs Einziehens neuer
Fäden durch Drehen der Schraube ι mittels der Kurbel 2 bei feststehender Mutter 3 quer
zu den Ketten verstellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Webkettenandrehvorri chtung, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Andrehvorrichtung (■{) selbst wie auch die an derselben angeordneten, die zu vereinigenden Fadenenden haltenden Klemmvorrichtungen (C D) längs Schrauben (1 bezw. 16) quer zur Kettenrichtung beweglich angeordnet sind, welche Schrauben derart miteinander gekuppelt sind, daß beim Betriebe die Andrehvorrichtung und die Klemmvorrichtungen gleichzeitig um dasselbe Maß, aber in entgegengesetzter Richtung fortschreiten, so daß die Kettenfäden immer die gleiche Lage beibehalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146586C true DE146586C (de) |
Family
ID=413844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146586D Active DE146586C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146586C (de) |
-
0
- DE DENDAT146586D patent/DE146586C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH620379A5 (en) | Bending machine for wire | |
| DE226328C (de) | ||
| DE93641C (de) | ||
| DE50347C (de) | Verfahren und Maschine zum Schneiden von Fournieren | |
| DE1552079A1 (de) | Blechbiegemaschine | |
| AT134871B (de) | Maschine zur Herstellung von Armierungseinlagen. | |
| DE118674C (de) | ||
| DE104771C (de) | ||
| DE100005C (de) | ||
| DE128888C (de) | ||
| DE507496C (de) | Webstuhl zur Herstellung von Holzstabmatten | |
| DE223488C (de) | ||
| DE112328C (de) | ||
| DE293143C (de) | ||
| DE968219C (de) | Drahtbindevorrichtung fuer eine Ballenformmaschine fuer Heu u. dgl. | |
| DE185443C (de) | ||
| AT128906B (de) | Sägevorrichtung zum Fällen und Längen von Bäumen. | |
| DE119245C (de) | ||
| DE290384C (de) | ||
| DE129446C (de) | ||
| DE247458C (de) | ||
| DE2153319B2 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Querdrähten in Gitterschweißmaschinen | |
| DE265290C (de) | ||
| DE139693C (de) | ||
| DE284393C (de) |