DE507496C - Webstuhl zur Herstellung von Holzstabmatten - Google Patents

Webstuhl zur Herstellung von Holzstabmatten

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DE507496C
DE507496C DEG68420D DEG0068420D DE507496C DE 507496 C DE507496 C DE 507496C DE G68420 D DEG68420 D DE G68420D DE G0068420 D DEG0068420 D DE G0068420D DE 507496 C DE507496 C DE 507496C
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wooden
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00—Mechanical working of cane or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)

Description

  • Webstuhl zur Herstellung von Holzstabmatten Bei den bisher bekannten Stößen der Holzstabgewebematten u. dgl. war der Übelstand vorhanden, daß die fertigen Decken an den stumpf aneinanderstoßenden Enden infolge gegenseitiger Verschiebung Unebenheiten und Risse zeigten.
  • Dieser Mangel wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Holzteile des Gewebes an beiden Gewebeseiten gegenseitig und wechselseitig abgeschrägt werden, so daß sich die benachbarten Matten nicht mehr stumpf stoßen, sondern gegenseitig überdecken.
  • Bei Webstühlen zur Herstellung von Holzmatten u. dgl. war es bisher nicht möglich, die Stabenden im Webstuhl selbst abzuschrägen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine doppelseitig angeordnete Abschrägvorrichtung in Verbindung mit einem Webstuhl, «-elche die zwischen die Kettendrähte und Bindedrähte eingebundenen stabförmigen Eintragstäbe an dem einen Ende unten oder an beiden Enden abwechselnd, d. h. an einem Ende unten und an dem anderen Ende oben, abschrägt und den folgenden Stab entgegengesetzt.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
  • Es zeigen Abb. i eine Ansicht des Webstuhles von vorn, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 und :I eine Seitenansicht und Längsschnitt der Messerführungen, Abb.5 und 6 je einen Querschnitt durch die Messerführung, Abb. 7 den Antrieb der Abschrägmesser, Abb.8 Seitenansicht mit zwei Führungen und Messern, Abb.9 Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Antriebes der Messer, Abb. io Seitenansicht bei Verwendung eines Fräsers als Abschrägmittel, Abb. i i Seitenansicht bei Verwendung einer Kreissäge als Abschrägmittel.
  • Durch die an sich bekannte Hohlwelle 20 des Webstuhles kommt der Kettendraht z. Der Bindedraht 3 wird durch die Öse i9 von der Spule 16 zugeführt, das Eintragsmaterial i wird seitlich eingeschoben oder quer eingelegt, die Umschlingung durch den Bindedraht erfolgt in bekannter Weise. In einem mit dem Lagerbock für das vorletzte linke Vorgelege i i (Abb. 1, 2 und 7) verbundenen Lagerbock i i" ist die Welle 17 mit dem EYzenterbolzen 14. drehbar gelagert. Sie trägt an ihrem rückwärtigen Ende fest aufgekeilt ein Zahnrad 13, welches mit einem Zahnrad 12 auf der Hohlwelle 20 in Eingriff steht.
  • In einem seitlichen Ausleger des Lagerbockes i i, ist ein Bolzen 18 befestigt, auf dem eine Führung 5 für das Messer 4 drehbar gelagert ist.
  • In der Führung 5 wird das Messer q. nach Abb. 6 und 7 geführt. Messer 4 ist mittels der Pleuelstange 6 mit dem Exzenterbolzen 14 verbunden, so daß bei Betrieb des Webstuhles das Messer 4 in Führung 5 hin und her bewegt wird.
  • Die Umdrehungszahl der Vorgelegewelle 2o ist so zu bemessen; daß nach Einbringen des Eintragsmäterials i die Welle 2o drei Umdrehungen zwecks Einbinden des Eintrages ausführt, während das Messer bei demselben Vorgange nur einmal auf und ab bewegt werden darf, deshalb muß bei drei Umdrehungen der Hohlwelle 2o das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 12 und 13 i : 3 sein.
  • Die Einstellung der Abschrägvorrichtung 30 geschieht so, daß, solange das Gewebe sich vorwärts bewegt, die Messer q. die Bewegung nach oben machen; die Abschrägung des Eintragsmaterials findet statt, während das Gewebe stillsteht.
  • An der Führung 5 ist ein Bügel mit Widerlager 7 (Abb. 9) angebracht, damit der Eintragsstab i beim Abschrägen nicht ausweichen kann.
  • Die Führungen q. und 5 sind drehbar gelagert, um das Eintragsmaterial beliebig schräg abschneiden zu können.
  • Wie der Vorgang bei der einseitigen Abschrägung, so ist derselbe auch bei einer wechselseitigen Abschrägung (Abb. 8), indem auf beiden Seiten die Führungen 5 mit Messer 4 je oben und unten zu gleicher Zeit abschrägen, und zwar in der Weise, daß das vorhergehende Eintragsmaterial i von oben abgeschrägt wird, während das nachfolgende Eintragsmaterial r von unten abgeschrägt wird, so daß das fertige Gewebe auf beiden Seiten wechselseitig abgeschrägt ist.
  • An Stelle von in ihrer Längsrichtung bewegten Messern kann die Abschrägung des Eintragsmaterials i auch durch Fräser 22 (Abb. io) oder eine Kreissäge 23 (Abb. ii) Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Webstuhl zur Herstellung von Holzstabmatten, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten des Webstuhls vor der Anschlagstelle des Webblattes je eine entsprechend der Breite der jeweils herzustellenden Holzstabmatte verstellbare Abschrägvor richtung angeordnet ist, von denen die eine (3o) das eine Ende des zwischen Kettendrähte eingetragenen Holzstabes auf der einen, oberen Seite, die andere (31) das andere Ende des eingetragenen Holzstabes auf der anderen, unteren Seite abschrägt oder welche beide auf beiden Seiten abwechselnd den einen Holzstab.von oben und den darauffolgenden Holzstab von unten abschrägt.
  2. 2. Webstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägvorrichtung als schräg geführte, geradlinig bewegte Messer (q.) oder als in Richtung der eingetragenen Holzstäbe (i) arbeitende Rundfräser (22) oder als schräg zu den Holzstäben (i) drehbare Kreissägeblätter (23) ausgebildet ist.
DEG68420D 1926-10-14 1926-10-14 Webstuhl zur Herstellung von Holzstabmatten Expired DE507496C (de)

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