DE147564C - - Google Patents
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- Publication number
- DE147564C DE147564C DENDAT147564D DE147564DA DE147564C DE 147564 C DE147564 C DE 147564C DE NDAT147564 D DENDAT147564 D DE NDAT147564D DE 147564D A DE147564D A DE 147564DA DE 147564 C DE147564 C DE 147564C
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- levers
- protective
- gripping jaws
- attached
- rods
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K13/00—Seats or covers for all kinds of closets
- A47K13/14—Protecting covers for closet seats
- A47K13/18—Protecting covers for closet seats of paper or plastic webs
- A47K13/20—Dispensers therefor with cutting devices
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung hat den besonders in sanitärer Hinsicht wesentlichen Zweck, die
Sitzflächen des Abortsitzbrettes bei jeder Benutzung des Abortes mechanisch mit einer
neuen, antiseptisch gemachten Schutzdecke zu überziehen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine derartige Vorrichtung in ihren einzelnen Teilen.
Fig. ι zeigt das Sitzbrett und die mit den
ίο schützenden Decken versehenen Sitzflächen.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Einrichtung von vorn. Fig. 3 zeigt das Abortbecken im
Schnitt von α nach b und Fig. 4 von c nach d. Fig. 5 bis 7 zeigen Einzelheiten.
!5 Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind auf dem
Sitzbrett zwei voneinander getrennte Schutzdecken ßj und e.2 vorgesehen; dieselben können
jedoch auch zu einer einzigen genügend großen und entsprechend geformten Schutzdecke
vereinigt werden, oder es können noch mehr als zwei voneinander getrennte Schutzdecken
nebeneinander angeordnet sein.
Die Schutzdecke selbst kann aus Papier, welches etwaigenfalls antiseptisch gemacht ist
oder aus einem anderen sich für diesen Zweck eignenden Material bestehen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Schutzdecken ex und e.2 als lange aufgerollte
Bänder gedacht, welche Stück für Stück über die Sitzfläche hinübergeführt werden.
Die zu Rollen H1 und h.2 aufgewickelten
■%. Schutzbänder werden am besten unten an der
Außenseite des Abortbassins g (Fig. 4) angebracht.
Um ein leichteres Gleiten der Schutzbänder ßj und e.2 über die Sitzfläche zu ermöglichen,
können am Rande des Sitzbrettes f noch kleine Rollen angebracht werden, über
welche dann die Bänder laufen.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, werden die beiden Bänder ex und e.2, nachdem sie den
inneren Rand des Sitzbrettes f passiert haben, jedes zwischen zwei dicht aneinander liegenden
Walzen q hindurchgeführt, wodurch die Bänder straff gehalten werden.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind zwei zangenförmige Hebel K1 und n.2 (bei nur
einem Bande ist nur ein derartiger Hebel erforderlich) auf je einem in der Wandung
des Abortbeckens g angebrachten Stift 0 befestigt. Jeder dieser Hebel besteht wieder
für sich aus zwei Zangenhebeln, die bei ρ horizontal drehbar gegeneinander angeordnet
sind.
An ihren Enden tragen die Zangenhebel die Greifbacken /; zwei solcher Greifbacken
stehen sich gegenüber, und zwischen ihnen befindet sich das Ende des Schutzbandes ex
bezw. e2 (Fig. 4).
Fig. 5 und 6 zeigen eine derartige Greifbacke in etwas größerer Abbildung. Unterhalb
(oder auch oberhalb) jeder Greiferbacke I ist eine messerartige Schneide r befestigt,
und es stehen sich bei jedem Hebel Ti1 und W2
zwei derselben gegenüber (Fig. 4 bis 6).
Die Hebel Ti1 und n.2 sind an den den
Greifbacken entgegengesetzten Enden miteinander verbunden, wie aus Fig. 3 und 7 näher
ersichtlich ist, und zwar in der Weise, daß mit einer Abwärtsbewegung des Hebels Ti1
um den Stift 0 auch eine Abwärtsbewegung des Hebels n.} um den anderen Stift ο statte
findet, und umgekehrt. Ferner ist die Verbindung· der beiden Hebel untereinander so
getroffen, daß, falls die beiden Zungenhebel
des Hebels H1 , welche bei ρ horizontal drehbar
sind, zusammengedrückt oder auseinandergeführt werden, auch die beiden Zangenhebel
des Hebels n.2 zwangläufig mit den ersteren zusammengedrückt oder auseinandergeführt ■
werden.
ίο Die beiden Greifbacken der Hebel W1 und W2
werden für gewöhnlich durch die Federn m auseinandergehalten. Das Zusammendrücken
der Greifbacken I geschieht alsdann dadurch, daß, wie aus Fig. 4 bis 7 ersichtlich ist, zwei
winkelförmige, bei w miteinander verbundene Stangen t, welche an den Enden der Zangenhebel
bei ^ drehbar befestigt sind, mittels eines Drahtes k in einen Ring u hineingezogen
werden. Hierdurch werden die beiden Schenkel des von den Stangen t gebildeten
Winkels zusammengedrückt und damit auch die Enden des Hebels W1 und W2 sowie die
Greifbacken / und die Messerschneiden r. · Da die Hebel W1 und W2 an dem einen
Ende nach oben gezogen werden, so werden sich die an dem anderen Ende befindlichen
Greifbacken /nach unten bewegen, und da diese zusammengedrückt sind, die Papierbänder
S1 und e2 mit hinabziehen, wodurch
oben , auf die Sitzfläche f ein neues Stück des Schutzbandes gebracht wird. Gleichzeitig
mit dem Zusammendrücken der Greifbacken / werden auch die Messerschneiden r zusammengeführt und dadurch an der betreffenden
Stelle die Papierbänder abgeschnitten.
Die Feder s hat den Zweck, das Hebelpaar W1 und w0 wieder herabzuziehen.
Der Vorgang bei dem Gebrauch des Appa-' 40 rates ist folgender:
Mittels des Drahtes k werden die winkelförmig miteinander verbundenen Stangen t
in den Ring u hineingezogen. Hierdurch werden die Greifbacken / der beiden Hebel W1
und n2 und die Messerschneiden r zusammengedrückt.
Gleichzeitig werden die Hebel um den Stift ο gedreht, und zwar so, daß sich
die Greifbacken / nach unten bewegen und die festgeklemmten Papierbänder ex und e2
mit herabziehen. Durch die Messerschneiden r ist vorher ein Stück des Bandes eY bezw. e,
abgeschnitten.
Durch das Herabziehen der Bänder C1
und c2 ist das Sitzbrett / mit einem neuen, reinen Stück des Schutzbandes bedeckt. Sobald
der Draht k wieder losgelassen wird, werden die Hebel W1 und W2 durch die Feder s
wieder mit ihren hinteren Enden nach unten gezogen, die Greifbacken / und die Messerschneiden
r entfernen sich wieder voneinander und bewegen sich wieder in ihre ursprüngliche
Stellung zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Benutzung des Abortes.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Belegen des Abortsitzbrettes mit einer oder mehreren Schutzdecken , gekennzeichnet durch mit Greifbacken (I) und Schneiden (r) versehene Zangenhebel (nx w2/), an welche winkelförmig miteinander verbundene Stangen (t) befestigt sind, welche beim Zug an einem Draht (k) in einen Ring (u) hineingezogen werden, wodurch die Stangen (t) zusammengedrückt und hochgezogen und die Hebel (nx n2) derart bewegt werden, daß sich die Greifbacken und Schneiden schließen und die zwischen ihnen liegende Schutzdecke nach unten gezogen wird, so daß neue Schutzflächen auf die Sitzflächen gebracht und die benutzten Teile der Schutzdecken abgetrennt und beseitigt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147564C true DE147564C (de) |
Family
ID=414729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147564D Active DE147564C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147564C (de) |
-
0
- DE DENDAT147564D patent/DE147564C/de active Active
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