DE147784C - - Google Patents

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DE147784C
DE147784C DENDAT147784D DE147784DA DE147784C DE 147784 C DE147784 C DE 147784C DE NDAT147784 D DENDAT147784 D DE NDAT147784D DE 147784D A DE147784D A DE 147784DA DE 147784 C DE147784 C DE 147784C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/30Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments

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  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung für Uhrwerke, welche zum Treiben irgend welcher Vorrichtungen, beispielsweise von Musikwerken und dergl. dienen, in der Weise, daß ein eingeworfenes Geldstück das betreffende Uhrwerk durch Auslösung einer Sperrung einschaltet, worauf dieses eine bestimmte Zeit in Gang bleibt und dann wieder selbsttätig arretiert wird. Von anderen bereits bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich die nachstehend beschriebene dadurch, daß die drei wirksamen Teile, nämlich' erstens der Anschlag, auf den die Münze einwirkt, zweitens der Sperrzahn, der das Triebwerk sperrt, und drittens das Schaltrad, das die Sperrung wieder einrückt, an den Armen eines dreiarmigen Schalthebels angebracht sind.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus-
ao führungsbeispiel einer solchen Vorrichtung dargestellt.
α ist eines der Triebwerksräder des zum Antreiben des Ganzen benutzten Uhrwerkes. Oberhalb dieses Zahnrades ist auf der Achse b der Hebel c gelagert, der in seinem in der Zeichnung rechts gelegenen Ende d hakenförmig ausgebildet ist und dort einen Vorsprung e des Rades α faßt und auf diese Weise das Rad und damit das ganze Getriebe festhält, solange er sich in der durch voll ausgezogene Linien angedeuteten Stellung befindet. Wenn nun der Hebel c, dessen in der Zeichnung oben befindliches Ende in einen Schlitz / des Münzeinwurfkanals hineinragt, in später noch zu beschreibender, an sich bekannter Weise seitwärts bewegt wird, so gibt sein hakenförmiges Ende d den Vorsprung e des Rades α frei, derart, daß das Getriebe sich unter dem Einfluß der Feder in Bewegung setzen kann.
Die Art und Weise, \vie der erwähnte Hebel c zur Seite bewegt wird, ist aus Fig. 2 zu ersehen. In dieser ist g der Münzeinwurfkanal, und es ist daraus zu ersehen, daß die Münze h am Ende desselben sich zwisehen dem aus dem Schlitz f herausragenden Ende des Hebels c und einer zur Seite des Münzkanals angeordneten Feder i festklemmt. Durch Herunterdrücken des Knopfes k läßt sich hierbei ein Stift / abwärts bewegen, derart, daß er dabei die Münze h mitnimmt. Letztere drückt bei dieser Abwärtsbewegung das Ende des Hebels c zur Seite, derart, daß dieser die in Fig. 1 punktiert angedeutete Stellung einnimmt, wobei er in der bereits beschriebenen Weise den Vorsprung e des Rades α freigibt.
Während sich nun das Getriebe bewegt, kommt ein auf dem Rande m sitzender Stift η der Reihe nach in Eingriff mit den verschiedenen Zähnen eines auf einer Verlängerung des Hebels c neben dem Drehpunkt b desselben gelagerten Zahnrades 0. Wie aus Fig. ι zu ersehen, hat dieses Zahnrad an einer Stelle bei ρ eine unvollständige Zahnlücke, derart, daß der Stift n, wenn er an diese anstößt, den Hebel c wieder in die Anfangslage zurückdrückt, wodurch das ganze Getriebe wieder gesperrt wird.
Es kommt natürlich nicht darauf an, an dem wievielten Rade des Getriebes die beschriebene Sperrvorrichtung angreift, und man
hat es ferner in der Hand, durch die Wahl der Zähnezahl des Rädchens ο die Zeit beliebig zu bestimmen, während welcher sich das Uhrwerk nach Einwurf der Münze dreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Freigabe des Laufwerks von Selbstkassierern für eine bestimmte Zeit durch Auslösung eines von der Münze ausgerückten, sich selbsttätig" wieder einrückenden Sperrarmes, gekennzeichnet durch einen dreiarmigen Hebel, dessen einer Arm (c) durch die eingeführte Münze ausgeschwungen wird und hierdurch die Sperrung löst, dessen zweiter (d) den Sperrarm bildet, und dessen dritter Arm ein Schaltrad (0) trägt, das von einem Schaltstift (n) des Laufwerks so lange ohne Einwirkung auf die Stellung des Hebels weitergeschaltet wird, bis der Schaltstift (n) auf eine Zahnlücke (p) von geringerer Tiefe als die übrigen am Schaltrade (0) trifft und hierdurch den Hebel in die Sperrstellung zurückschwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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