DE1479155C - Vorrichtung zum dielektrischen Schweißen und Trennen von thermoplastischen Kunststofffolien mittelsHochfrequenz - Google Patents

Vorrichtung zum dielektrischen Schweißen und Trennen von thermoplastischen Kunststofffolien mittelsHochfrequenz

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DE1479155C
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welding
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Expired
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English (en)
Inventor
Eckhard Johanneshov Heine (Schweden)
Original Assignee
Fridlund, Gösta, Stockholm
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum dielektrischen Schweißen und Trennen von thermoplastischen Kunststoffolien mittels Hochfrequenz. Hierbei wirkt ein aus einem schweißenden und einem schneidenden Teil bestehendes einziges Werkzeug mit einem als Gegenpol in dem Hochfrequenzkreis liegenden Arbeitstisch zusammen, der an seiner Oberfläche zwei isolierende Schichten aufweist.
Das Schweißen und Warmtrennen von thermoplastischen Kunststoffolien zur Herstellung derartiger Gegenstände wurde bisher so ausgeführt, daß zur homogenen Verbindung der Teile beim Schweißen ein die nötige Wärme erzeugender Hochfrequenzstrom benutzt wurde, wobei das Schweißwerkzeug mit einem als Gegenpol im Hochfrequenzkreis liegenden, zwei isolierende Schichten an seiner Oberfläche aufweisenden Arbeitstisch zusammenwirkte, und das Werkzeug zur Erleichterung des Schneidens angewärmt wurde; die bei dem Hochfrequenzschweißen zur Anwendung kommende Vorrichtung stellt grundsätzlich einen Kondensator dar, dessen Dielektrikum durch die isolierende Schicht zwischen Werkzeug und Arbeitstisch gebildet wird. Die einer Vereinigung beider Arbeitsvorgänge zu einem einzigen und damit der Benutzung nur eines Werkzeuges für beide Vorgänge entgegenstehende Schwierigkeit lag unter anderem darin, daß sich der Hochfrequenzstrom auch auf andere außerhalb der dafür vorgesehenen liegende Werkzeugteile ausbreitete.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, das hochfrequente Wechselfeld auf den Bereich der gewünschten Schweißnaht zu konzentrieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen den isolierenden Schichten eine elektrisch leitende Schicht an denjenigen Stellen vorgesehen ist, an denen die Schweißung erfolgen soll.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Trennschweißen thermoplastischer Kunststoffolien mit Hochfrequenz bekannt, bei denen ein aus einem schweißenden und einem schneidenden Teil bestehendes einziges Werkzeug mit einem in einem Hochfrequenzkreis liegenden, als Gegenpol dienenden Arbeitstisch zusammenwirkt, der eine isolierende Schicht trägt. Bei einer solchen Vorrichtung sind unter den miteinander zu verschweißenden Werkstücken zwei elektrisch isolierende Schichten vorgesehen, unter denen sich der Arbeitstisch befindet;.es ist jedoch nicht, wie bei der
ίο vorliegenden Erfindung, eine elektrisch leitende Zwischenschicht zwischen diesen isolierenden Schichten vorgesehen, die so auf dem Arbeitstisch angeordnet ist, · daß sie die Schweißung der thermoplastischen Kunststoffolie auf bestimmte Stellen derselben beschränkt. Der technische Fortschritt der vorliegenden Erfindung gegenüber- der vorgenannten Anordnung besteht darin, daß sich mit der erfindungsgemäß zwischen zwei isolierenden Schichten vorgesehenen elektrisch leitenden Schicht schärfer abgegrenzte Schweißungen erzielen lassen.
In der Beschreibung und in der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Die Figur gibt die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit der sich die Schweißung thermoplastischer Kunststoffolien und das Anwärmen des Werkzeugs zur Ausführung von Schnitten in einem einzigen Arbeitsvorgang ausführen lassen, bei der Herstellung einer zum Beispiel zum Aufbewahren von Personalpapieren zu benutzenden Schutzhülle, und zwar im oberen Teil der Figur im Schnitt und im unteren Teil derselben in der Draufsicht auf den Arbeitstisch, wieder. Der schweißende Teil des Werkzeugs wird durch die im oberen Teil der Figur an der Unterseite des Werkzeugs wiedergegebene flache Leiste, deren seitliche Begrenzungen durch die beiden gestrichelt gezeichneten Senkrechten auf die Draufsicht auf den Arbeitstisch herabprojiziert sind, der schneidende Teil des Werkzeugs durch die im oberen Teil der Figur an der Werkzeugunterseite rechts sichtbare Kante, die nur durch eine gestrichelt gezeichnete Senkrechte auf die genannte Draufsicht herabprojiziert ist, dargestellt. Die Verschweißung der Kunststoffolien zu einer Schutzhülle findet längs der von den Fußpunkten der beiden gestrichelten Senkrechten ausgehenden Doppellinien statt; sie erstreckt sich bis zu dem durch eine einzelne Linie wiedergegebenen oberen Teil der Schutzhülle, der gleichzeitig mit dem Schweißen durch den schneidenden Teil des Werkzeuges geformt wird; bis hierher reicht auch die diese genau begrenzte Schweißung ermöglichende leitende Schicht, die Metallfolie 2, deren Umrisse im unteren Teil der Figur gestrichelt wiedergegeben sind. Die Umrisse der die Metallfolie aufnehmenden isolierenden Schichten 1 und 3, für die zum Beispiel 3 mm starkes Hartpapier gewählt werden kann, sind im unteren Teil der Figur auf dem Arbeitstisch erkennbar. Es wird also bei jedem Niedergehen des Werkzeugs aus den darunterliegenden Kunststoffolien eine Schutzhülle mit geschweißter Umrandung und offener Oberseite (zum Einschieben der Personalpapiere u. dgl.) erzeugt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum dielektrischen Schweißen und Trennen von thermoplastischen Kunststoffolien mittels Hochfrequenz, wobei ein aus einem schweißenden und einem schneidenden Teil bestehendes einziges Werkzeug mit einem als Gegenpol in dem Hochfrequenzkreis liegenden Arbeitstisch zusammenwirkt, der an seiner Oberfläche zwei isolierende Schichten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den isolierenden Schichten (1, 3) eine elektrisch leitende Schicht (2) an den Stellen vorgesehen ist, an denen die Schweißung vorgesehen ist.

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